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Neue Papst-Sprecherin: 'Franziskus erwartet sich von uns Freimut'

15. Juli 2016 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Paloma Garcia Ovejero in Radio Vatikan über ein erstes Arbeitstreffen mit Papst und Lombardi-Nachfolger Greg Burke: "Kommunikation einer der Pfeiler des Pontifikats"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Über ihr erstes Arbeitstreffen bei Papst Franziskus gemeinsam mit ihrem "Chef" Greg Burke, dem Nachfolger von P. Federico Lombardi als Vatikan-Sprecher, hat Paloma Garcia Ovejero in einem Interview mit "Radio Vatikan" berichtet: "Franziskus ist sehr bewusst, dass Kommunikation einer der Pfeiler des Pontifikats und auch der Kirche ist. Er hat uns um Ausgeglichenheit, Treue und Klarheit gebeten, auch ihm gegenüber." Der aus Spanien stammenden Vize-Direktorin des Vatikanischen Pressesaals sei dabei ein Leitwort in den Sinn gekommen, das der Papst auch bei der Familiensynode im Oktober verwendete: "Parresia, Freimut. Ich glaube, das ist es, was er sich von uns erwartet. Dieser Freimut, um den er auf der Synode auch die Bischöfe gebeten hat."


Ihre Berufung zur Vatikan-Kommunikatorin an der Seite des US-Amerikaners Burke erregte international Aufsehen: Garcia Ovejero, bisher Vatikan-Korrespondentin des Radiosenders der spanischen Bischöfe, ist die erste Frau in diesem Aufgabenbereich. Auf die Frage, ob im Vatikan damit die Zeichen der Zeit hinsichtlich mehr Verantwortung für Frauen erkenne, antwortete die Journalistin: "Meiner Meinung nach ist das Zeichen der Zeit die Normalität. Es gibt so viele Journalistinnen. Für mich ist das ganz normal." Nicht das Frau-Sein sei hierbei das Entscheidende, "sondern die Tatsache, normal zu sein, wie die Gesellschaft". Die Kirche sei voll von engagierten Laien und Priestern. "Ich kann nicht Priester sein, aber ich kann doch anderes tun, und das scheint mir jetzt kohärent", sagte Garcia Ovejero.

Was genau ihre Aufgabe als Vize-Direktorin des Pressesaals sein wird, wisse sie noch nicht. "Immerhin hinterlässt uns Pater Lombardi einen Pressesaal, der bestens funktioniert und voller Profis ist. Wir haben also schon das fertige Orchester, und es klingt gut." Der Pressesaal werde weiterhin gute Arbeit leisten "und immer offene Türen für die Journalisten haben". Dass Englisch und Spanisch jetzt die wichtigsten Sprachen im Pressesaal werden, spricht in den Augen von Paloma Garcia Ovejero für die "Internationalisierung" in der vatikanischen Medienarbeit: "Wir sind die Weltkirche", sagt sie.

Jedenfalls gehe sie mit großer Freude an ihr neues Aufgabenfeld heran, versicherte die 40-Jährige. Nachsatz: "Natürlich habe ich ein bisschen Angst, aber gleichzeitig beruhigt es mich, zu denken, dass das ja nicht meine Wahl war; ich hätte das nie gedacht, ich hätte das nie für möglich gehalten. Ich habe da keine riskante Entscheidung getroffen, sondern andere haben das so gewollt."

Papst Franziskus mit den beiden Neuernannten - im Hintergrund eine Kopie des Bildes "Maria Knotenlöserin", das er sehr schätzt


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

  15. Juli 2016 
 

Danke Gott fuer

diesen wunderbaren Papst, der uns in so vielen Dinge ein Vorbild ist und uns immer wieder zu überraschen versteht.


3
 
  15. Juli 2016 
 

@Vaticano

Ich weiß, ich hab Sie auch nicht missinterpretiert - ich wollte Sie nur einbeziehen. Ich bin selbstredend auch ein Papstunterstützer.


3
 
  15. Juli 2016 
 

@ Charles X

Das war ironisch gemeint...

Ich bin mit Papst Franziskus d'accord.


3
 
  15. Juli 2016 
 

die Zeit der Marien

Der Kirche steht eine grosse Zeit der Marien bevor! Mit Eva und ihrem Feminismus hat das wenig zu tun, resp. ist Gottes Reaktion darauf. Es lebe Maria! ... rufen sie hier in Argentinien nach der Heiligen Messe...mit Begeisterung...und die Kirchen sind voll!!


3
 
  15. Juli 2016 
 

@Vaticano, Smaragdos

Zum Thema Papst und Feminismus empfehle ich dies hier: "Papst Franziskus hat den Feminismus gegen Vorwürfe aus konservativen Kirchenkreisen verteidigt. Eine deutlichere Anerkennung der Würde der Frau und ihrer Rechte sei "ein Werk des Heiligen Geistes", erklärte der Papst." (https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2016-04-08/die-papstbotschaft-zu-ehe-und-familie).


3
 
  15. Juli 2016 
 

@Smaragdos

danke, dass Sie ihm Absolution erteilen! Wie großzügig!

Da gibt es wohl noch viel zu tun.


5
 
 elisabetta 15. Juli 2016 
 

@Smaragdos

Nix is fix - leider!


1
 
 raph 15. Juli 2016 
 

..."ich glaube, das ist es, was er sich von uns erwartet." Genau deswegen brauchen mir die Muttergottes, hier als Knotenlöserin dargestellt. Nichteinmal die Sprecher wissen, was der Heilige Vater eigentlich sagen wollte? Hoffentlich trauen sie sich mit der angebotenen Freimut auch lange genug nachfragen bis wieder Klarheit entsteht! Möge ihnen die Muttergottes allzeit bei dieser wichtigen Aufgabe beistehen.


1
 
 Smaragdos 15. Juli 2016 
 

Na ja, solange der Papst jetzt nicht auch noch dem Feminismus huldigt, ist das ok mit Frau Garcia Ovejero.


1
 

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