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Papst bittet Flüchtlinge für Europa um Entschuldigung

19. April 2016 in Weltkirche, 143 Lesermeinungen
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Franziskus in Videobotschaft an Flüchtlinge: "Ihr werdet als eine Last, ein Problem, ein Kostenfaktor behandelt und seid in Wirklichkeit ein Geschenk"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus sich bei Flüchtlingen für die abweisende Haltung Europas entschuldigt. "Viel zu oft haben wir euch nicht aufgenommen. Vergebt die Abschottung und die Gleichgültigkeit", sagte er am Dienstag in einer Videobotschaft an das Zentrum des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Rom. Wer immer aufgrund von Verfolgung, Krieg, Umweltschäden oder ungerechter Verteilung von Ressourcen aus seiner Heimat fliehe, sei "ein Bruder, mit dem man das Brot, das Haus, das Leben teilt".


Die Gesellschaften der Aufnahmeländer fürchteten, wegen der Neuankömmlinge das eigene Leben und die Mentalität ändern zu müssen. "Ihr werdet als eine Last, ein Problem, ein Kostenfaktor behandelt und seid in Wirklichkeit ein Geschenk", sagte Franziskus. Flüchtlinge zeigten, wie sich erlittenes Unrecht in etwas Gutes für alle verwandeln könne. Jeder Migrant sei "eine Brücke, die ferne Völker verbindet und die Begegnung zwischen Religionen und Kulturen ermöglicht".

Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe rief er auf, sich ihrerseits von ihren Klienten leiten zu lassen: "Die Flüchtlinge kennen die Wege, die zum Frieden führen, denn sie kennen den herben Gestank des Krieges", sagte der Papst. "Wenn man gemeinsam geht, macht der Weg weniger Angst." Franziskus äußerte sich zum 35-jährigen Bestehen des Centro Astalli in Rom, das die Flüchtlingsarbeit des Jesuitenordens in Italien koordiniert.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Charles X. 26. April 2016 
 

@ Doda - Unterscheidung der Aussagen

Liebe Doda,

Sie vermengen hier aber einiges.
1) @Ambrosios hat Herrn Klupp vorgeworfen, die Haltung des Antichristen zu haben - das ist etwas ganz anderes als zu sagen, Herr Klupp sei der Antichrist.
2) @AdsonvonMelk hat die Wortwahl von @Ambrosios als heftig, aber nicht grundlos bezeichnet. Sollte man also ein von anderen Foristen auch zurecht gesehenes antipäpstliches Verhalten monieren oder nicht?
3) Auch Carl Eugen bringt vor, dass der Papst schon für den Antichristen gehalten worden ist. Diesen Vorwurf haben die Päpste überlebt.

Also summa summarum: Das ist von @Ambrosios heftige Wortwahl - aber in der Sache sehe ich nicht, wo man einem papsttreuen Katholiken wie ihm nicht zustimmen sollte.


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 doda 26. April 2016 

@GKC / @Moderation

In Ihrem Kommentar vom 25.05. weisen Sie darauf hin, daß hier Mitforisten als "Antichrist" (der Haltung nach) bezeichnet werden.
Darüber war ich so sprachlos, daß ich den hiesigen Thread durchgegangen bin und tatsächlich diesen Kommentar @Ambrosios vom 20.04. gefunden habe:

Ambrosios am 20.4.2016
(...)
@ Heribert Klumpp
Der barmherzige Samariter hat mitnichten nur vor Ort geholfen, sondern hat den schwerstverletzten zur nächsten Unterkunft gebracht. Im Übrigen hat er auch nicht in Hunger, Not und unter Bombenhagel helfen müssen. Ihre Haltung ist die des Antichristen. Sie geben sich nur nach außen christlich..."

Diese Beschimpfung eines Mitforisten geht tatsächlich zu weit.
Ich denke, von Seiten der @Moderation kann eine Löschung dieses Kommentares überdacht werden.


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 Adson_von_Melk 25. April 2016 

@GKC: Die Mehrheit wird gerade auch in diesem Forum

oft abfällig als "Mainstream" bezeichnet und strikt abgelehnt. Manche Teilnehmer sind förmlich stolz, eine Minderheitenposition zu vertreten.

Aber eigentlich gebe ich Ihnen recht: Mehrheit und Minderheit sind an sich keine Wahrheitskriterien, hierfür zählt allein die Kraft des Arguments.


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 GKC 25. April 2016 
 

Konstatiere auch in dieser Diskussion,

daß Äußerungen, die die politische Positionierung des Papstes in diesem Fall sehr kritisch sehen mit ungefähr drei- bis viermal so viel Empfehlungen veesehen werden, wie diejenigen, die das anders sehen. Es gibt hier anscheinend ein paar Kommentatoren, die genügend Zeit haben, um jede Diskussion so lange weiterzuführen, bis sie sich selbst den Eindruck verschafft haben, sie hätten am Ende noch Recht gehabt. Ist aber nicht so. Die Mehrheit muß nicht Recht haben, aber sie bleibt Mehrheit. Inwieweit Kommmentatoren, die auch in dieser Diskusssion wieder,wie schon bei anderen, Andersmeinende mit "Antichrist" bezeichnen, nicht besser aus diesem Forum ausgeschlosssen werden sollten, das sollte sich kath.net einmal überlegen.


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 Antonius Bacci 23. April 2016 
 

Zwei Aspekte

Natürlich ist es aus christlicher Sicht ein Gebot, den Notleidenden zu helfen und sie zu unterstützen. Von daher sind die Äußerungen des Papstes klar und richtig. Skeptisch bin ich gegenüber der manchmal undifferenzierten Sicht des Papstes. Nicht alle Flüchtlinge sind ein "Geschenk", und ich denke, dass das auch der Papst genau weiß. Wohl eher wenige haben etwas gegen Flüchtlinge, die bereit sind, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Aber es gibt auch die andere Seite, und die sollte man nicht außer Acht lassen. An anderer Stelle sagte Franziskus einmal, man solle alle reinlassen, die Guten wie die Bösen. In der Praxis wird dies meist auch gar nicht anders möglich sein, dennoch erscheint mir ein solches Wort schlicht naiv zu sein. Auch in diesem Video zeichnet der Papst ein sehr ideales Bild, das der Realität jedoch wahrlich nicht immer entspricht, wenn man sich die Attentate in Paris und Brüssel anschaut. Nicht alle Flüchtlinge sind Brücken des Friedens.


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 Adson_von_Melk 23. April 2016 

Da kann ich mich @Klaffer nur anschließen, geehrter Trierer

Ein paar Postings und Zeugnisse hier retten die Kirche.


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 Antigone 23. April 2016 
 

@Trierer

Es geht mir wie @Klaffer!
Es ist wichtig, etwas zu tun, aber sich ein wenig in die Diskussion einzubringen, scheint auch mehr und mehr wichtig. Danke!


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 Klaffer 23. April 2016 
 

@Trierer

Herzlichen Dank für Ihre Stellungnahme und für Ihren persönlichen Einsatz!
Es ist beruhigend, hin und wieder auch solche Meinungen zu lesen.


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 Trierer 23. April 2016 

Fortsetzung

In noch wie viel unvergleichlich großartigerer Weise hat sich unser Herr am Kreuz für uns „entschuldigt“, ER, der denkbar Unschuldigste hat nicht nach Tätern oder „Repräsentanten“ gefragt, er brauchte sich auch für niemanden zu schämen, er hat nur geliebt. Bedingungs- und rückhaltlos! Und das Gesicht der „Geringsten“ ist sein Angesicht.
In diesen Tagen schaue ich in viele solche Gesichter. Als Zeit habender Pensionär dolmetsche ich gelegentlich für die zu uns Gekommenen bei Behörden und Ämtern. Gesichter voller Angst und Unsicherheit, ja Panik, sieht man da täglich. Hilflose Menschen, uns vollständig ausgeliefert, seien wir bös- oder gutwillig.
Manch einem, der hier altkluge Bemerkungen über die „Naivität“ von Papst Franziskus glaubt zum besten geben zu sollen, würde ich gerne mal die Lebensverhältnisse in unseren Unterkünften zu Gemüte führen.
Nein, man kann dem Hl. Vater nur dankbar sein für sein weites Herz. All zu viele Reaktionen, auch hier, zeigen wie Recht er hat.


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 Trierer 23. April 2016 

@ sebi1983, Ihr Zitat...

"Wer bittet wem um Entschuldigung? Das kann nur der Täter (ggf. noch dessen Repräsentant) dem Geschädigten gegenüber großer Unterschied zu Joh. Paul II., er sich 2000 mit seiner Vergebungsbitte an Gott (!) wandte."

Als Willi Brandt im Jahre 1970 vor dem Denkmal der Opfer des „Warschauer Ghettos“ kniete, da war er nicht verantwortlich auch nur für einen der dort Getöteten. Erst recht war er nicht der „Repräsentant“ der Täter. Denn die hätten sich nie und nimmer dort hin gekniet. Auch ich bin nicht verantwortlich für einen der dort Getöteten. Dennoch hat Brandt damals auch für mich (und viele andere Nichttäter) dort gekniet. Ich hatte ihn auch nie gewählt, (auch danach nicht) fand insbesondere seine gesellschaftspolitischen Ansätze hochproblematisch, und doch hat er mich dort in großartiger Weise mit vertreten. Als Angehöriger meines Volkes, den Taten der Väter fassungslos gegenüber stehend. Ein Unschuldiger „entschuldigte“ sich für Schuldige, weil er sich für sie schämte.


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 maryellen 22. April 2016 
 

Denkt an eure Kinder und Enkelkinder Teil 2

Anschliessend moechte ich noch sagen, dass diese Entwicklung (breite Definition des Begriffes Fluechtling) voellig im Sinne der Klimawandel Agenda ist.

Diese Agenda will uns nur in Angst und Schrecken versetzen, damit wir bereitwillig die Macht einer globalen Regierung durch die UN und deren in (Laudato SI ausdruecklich gewuenschten!) unerwaehlten Funktionaeren akzeptieren.

Dazu noch eine Ent-Carbonisierung unserer Wirtschaft , Steuerzahler subventionierte teure Energie wie Windturbinen und Solaranlagen = Staatsverschuldung, Geldentwertung etc., Verlust von Arbeitsplaetzen wegen steigender Kosten und Auflagen.

Auch Privathaushalte verschulden sich fuer gruen, z.B. mit Geothermal Heizanlagen, (im Grunde nur eine sehr teure, komplizierte Form der elektrischen Heizung) sehr teuer in der Anschaffung sowie der Betreibung.

Unsere Regierenden sehen uns bereits als "Nach Nation Staat" und nehmen ihre Anweisungen, um nicht zu sagen Befehle, von der UN und der globalen Agenda.


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 maryellen 22. April 2016 
 

Armut als Ideal Zustand? Fuer unsere Enkelkinder?

Ich zitiere Papst Franziskus vom obigen Artikel: " Wer immer aufgrund von Verfolgung, Krieg, Umweltschäden oder ungerechter Verteilung von Ressourcen aus seiner Heimat fliehe, sei "ein Bruder, mit dem man das Brot, das Haus, das Leben teilt".

So aehnlich steht es auch in der Enzyklika "Laudato SI".
Wenn diese breite Definition von "Fluechtling" zum tragen kommt, dann rollt eine Riesen Migrationswelle ungeahnten Ausmasses auf Europa zu.

Das wird zu einer noch nie dagewesenen Armutsumverteilung fuehren, der Rechts Staat und das Sozialwesen werden zusammenbrechen und es werden aehnliche Zustaende herrschen als in den Laendern, aus denen diese Menschen geflohen sind, von der Islamisierung Europas mal ganz zu schweigen.

Wer sich soetwas wuenscht scheint die Armut als Ideal Zustand zu sehen und liebt daher die Armut mehr als die Armen.

Die armen Laender brauchen wirtschaftliche Entwicklung (Hilfe) und gute Regierungen, um dort das Leben zu verbessern, keinen Massen Exodus.


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 Ambrosios 22. April 2016 

@ Carl Eugen

Mich würde schon nachdenklich machen, dass Sie einer der wenigen sind, die ein Problem haben. Differenzieren Sie doch. Ich erinnere Sie daran, dass Sie vor nicht allzu langer Zeit öffentlich kundgegeben haben, dass Sie dem Papst auch dann treu sein werden, wenn er geschiedene Wiederverheiratete zur Kommunion zulässt.
NIRGENDS revidiert unser Papst einen unfehlbaren Glaubenssatz. NIRGENDS lehrt er Dinge, die mit dem unfehlbaren Glauben auch nur im Entferntesten in Konflikt sind. Und auch wenn Amoris Laetitia selbstredend amtliche Lehre ist, besteht er nicht auf dem UNBEDINGTEN religiösem Gehorsam, den Sie und ich ihm als Katholiken schulden. Wenn Ihr Glaube nur auf einer oberflächlichen Begeisterung bestanden hätte für angeblich Katholisches, dann verstünde ich Ihr Rumpelstilzchengebaren. Aber sie nehmen ja in Anspruch, wirklich katholisch zu sein. Dann blicken Sie auf Vater Benedikt - er gehorcht Papst Franziskus, bedingungslos, wie er gesagt hat!


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 carl eugen 22. April 2016 

@Antigone

Entschuldigung angenommen sollte es natürlich heissen. Entschuldigung!


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 carl eugen 22. April 2016 

Lieber @Charles X. !

Wie es aussieht, bin ich nicht der Einzige. Sollte mal Kardinal Müller oder Kardinal Sarah zum Papst gewählt werden, werde ich Sie an Ihren letzten Kommentar erinnern. Ich bezweifle, dass Sie dann so locker reagieren, wie Sie es hier schildern.
MfG ein "gerade nicht Christ"!


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 Charles X. 22. April 2016 
 

@ Antigone

Mei, derjenige, der hier keine Differenzierung zulässt, bin ja nicht ich, sondern das ist @Carl Eugen. Für ihn gibt es nur entweder oder, katholisch und nichtkatholisch, Benedikt oder Franziskus. Gehorsam hier, Ungehorsam da.
Ich plädiere dafür, zuerst einmal alles, was aus Rom kommt mit der gebührenden Freundlichkeit anzunehmen und auch zu sagen: Der Papst und seine Mitarbeiter haben einen institutionellen Vorsprung an Sachkompetenz vor uns. Sie irren sich sich weniger als wir in theologischen Sachfragen. Und wenn ich mir anschaue, wieviele Leute auf der Welt wegen AL beunruhigt und wieviele erleichtert sind, dann fällt es mir nicht schwer, in der großen Masse, die froh ist über die Zulassung geschiedener Wiederverheirateter zur Kommunion im Einzelfall und in der römischen Exhortation schlicht eines zu sehen: Den Heiligen Geist am Werk.


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 Theodor69 22. April 2016 
 

@carl eugen

Sie schreiben:"Diejenigen, die jetzt so lauthals schreien, man müsse dem Papst bedingungslos folgen, waren doch gerade die, die unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. zum Ungehorsam aufgerufen haben..." - Das stimmt einfach nicht oder können Sie einen einzigen Namen nennen? Die "Schüller-Truppe", die zum Ungehorsam damals aufgerufen hat ruft jetzt nicht zum Gehorsam auf. Und die Foristen (zu denen ich mich auch zähle), die jetzt zum Gehorsam gegenüber dem Papst aufrufen haben dies vielleicht hier im Forum seinerzeit nicht gemacht, weil dies sowieso klar war. Also ich war den vergangenen Päpsten treu (Papst Johannes Paul war überhaupt mein absoluter Lieblingspapst) und bin es auch dem derzeitigen und zukünftigen.


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 Philip 22. April 2016 
 

...

@carl eugen: Man sollte auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass jemand, der Papst Franziskus unterstützt, auch die Päpste JPII und Benedikt XVI. unterstüzt hat? Ich belege die Legitimation dessen, was Franziskus tut, neben Bibel und Katechismus v.a. mit den Enzykliken von Papst Benedikt XVI.; bzgl. Ehe kenne ich mich nicht aus, für mich persönlich reicht da das Stichwort "Unauflöslichkeit" und eig. ist Ehe auchhier nicht das Thema. Aber gerade bezüglich der Flüchtlingsthematik setzt Franziskus Benedikt XVI. in die Tat um und steht voll in der Lehre der Kirche; das Kompendium der Soziallehre der Kirche, aus dem ich zitiere, wurde noch von JPII abgesegnet.

@Helena_WW: Bzgl. der verschiedenen Perspektiven gebe ich ihnen gerne Recht. Allerdings finde ich die Phrase "das passende rausklauben" falsch, da man die Stellen seolbstverständlich problembezogen heraussucht: Warum soll ich in der Flüchtlingsfrage die Sittenlehre zitieren? Man MUSS situationsbezogen "herausklauben", was sonst?


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 Antigone 22. April 2016 
 

@carl eugen

Zwischen "über beide Ohren lieben" einerseits und "Brut des Satans, Beelzebub, Antichrist" liegt sicher eine gewisse Bandbreite.
Ich bitte um Entschuldigung für die "Ratschläge". Es waren eigentlich nur so Gedanken.


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 carl eugen 22. April 2016 

Wieso, liebe @Antigone?

Man muss doch nicht jeden Papst über beide Ohren lieben, um katholisch zu sein! Das hat doch bis Franziskus auch keiner getan. Diejenigen, die jetzt so lauthals schreien, man müsse dem Papst bedingungslos folgen, waren doch gerade die, die unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. zum Ungehorsam aufgerufen haben, die diesen beiden grossen Männern alles erdenklich Schlechte an den Hals gewünscht haben. Ich lasse mich sicherlich nicht von einem Papst aus der Kirche vertreiben. Päpste kommen und gehen, aber der Glaube bleibt.
Im Übrigen ging es in meinem und Charles' Kommentar ums Christsein und nicht ums Katholischsein. Deshalb führte ich Luther an. Luther wird so gerne ins Feld geführt, wenn es gerade passt, und wenn nicht, ist er auf einmal kein Christ mehr. Ich bin kein Freund Luthers, wie ich auch kein Freund von Franziskus bin. Aber weder Luther noch Franziskus spreche ich das Christsein ab, Franziskus auch nicht das Papstsein. Ansonsten brauche ich von Ihnen keine Ratschäge!


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 Antigone 21. April 2016 
 

Lieber carl eugen,

was Martin Luther betrifft, würde ich Charles X. zumindest teilweise Recht geben. Er war sicher eine beeindruckende und natürlich auch bedeutende Persönlichkeit. Das Christsein würde ich ihm auf gar keinen Fall absprechen, nur ein katholischer Christ war er dann eben zuletzt nicht mehr.
Sie selbst haben ihm doch offensichtlich den Rücken gekehrt und sind konvertiert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Wenn Sie nun dem Papst nicht mehr vertrauen können und diesbezüglich die Verbalinjurien Luthers ins Feld führen... ja, dann wäre es wohl konsequent, zu Luther zurückzukehren.


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 carl eugen 21. April 2016 

Hochinteressant, lieber @Charles X.!

Dann ist man also mal Christ und mal nicht. Und ich Trottel dachte immer, die Taufe gelte auf Ewig.
Tja, in einer Kirche in der die Unauflöslichkeit der Ehe mal gilt und mal nicht, kann man wohl auch die Taufe an- und wieder ausschalten.
Das ist gut, dass ich das jetzt weiss. Dann werde ich mich in Zukunft danach richten. Ich danke Ihnen! Wenn ich Ihnen jetzt Gottes Segen wünsche (was ich aufrichtig tue), gilt das jetzt, wo ich gerade kein Christ bin? Oder muss ich erst wieder Christ werden, damit der Segenswunsch auch gilt? Nun, dass können Sie mir ja mal ein anderes Mal erklären. Ich wünsche Ihnen auf alle Fälle eine gute Nacht.


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 Charles X. 21. April 2016 
 

@ Carl Eugen

1) Ich bin mit Sicherheit kein Liberaler. Mit FDP u.ä. habe ich wirklich nichts am Hut.
2) Ja, Martin Luther war da kein Christ. Was hätte dieser Mann, dieser Theologe von Format für die Reform der Kirche tun können, wenn er in der Kirche geblieben wäre.


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 Herbstlicht 21. April 2016 
 

@Charles X

Mit dem Papst grundsätzlich durch "dick und dünn gehen", das ist auch mein Anliegen und miteinander schwere Zeiten durchstehen.
Ich denke, es ist normal, dass sich der Einzelne dem einen oder anderen Papst näher fühlt, je nach Charakter und Einstellung.
Häresie würde ich Papst Franziskus niemals vorwerfen wollen. Das wäre ein Vorwurf, den ich nicht verantworten könnte.
Aber Sie können doch nicht leugnen, dass sein Sprachstil schon häufig für Verwirrung gesorgt hat.
Wie oft musste Lombardi eingreifen, ausbügeln, erklären. Er konnte einem fast leid tun.
Bei Papst Benedikt war das nicht so.
Die Gescheiten und die weniger Gescheiten, die Frommen und die weniger Frommen, jeder wusste seine Worte einzuordnen.
Man konnte sich, wenn man eher liberal gesonnen war, an ihm reiben oder aber ihm zustimmen.
Die Welt hat sich nicht gescheut, ihn zu beleidigen, siehe Titanic.
Papst Franziskus musste nie diese bittere Erfahrung machen und ich wünsche sie ihm auch nicht.


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 carl eugen 21. April 2016 

Lieber @Charles X.!

Martin Luther betitelte den Papst zu seiner Zeit als Brut Satans, als Beelzebub, als den Antichrist. Sprechen Sie ihm auch das Christsein ab?
Das die Liberalen immer so schnell mit einer Exkommunikation bei der Hand sind.


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 Charles X. 21. April 2016 
 

@ Herbstlicht

Wo ist denn das Christsein derer, die dem Garanten des Christseins - also dem Papst - vorwerfen, die Gläubigen in die Krise zu stürzen, häretisch zu sein etc.?


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 Herbstlicht 21. April 2016 
 

Charles X

Was ist nur aus uns geworden!
Wir sprechen uns gegenseitig das Christsein ab.
Die namentlich von Ihnen Genannten dürfen sich fortan als die wahren Christen fühlen, die anderen leider nicht. Sie werden von Ihnen als Schreihälse tituliert.
Eine Frage: Ist das christlich und die Nächsten liebend?
Wir sind doch alle Sünder, jeder von uns und bedürfen alle, wirklich alle der Liebe Gottes.
Sie und die Ihren, aber auch wir, die wir eine etwas andere Meinung vertreten.
Jesus Christus schaut in unser aller Herz und kennt unsere Motive, unsere Schwächen, unsere Ängste und erkennt sicher bei uns allen den guten Willen. Darauf hoffe ich!


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 mirjamvonabelin 21. April 2016 
 

Für mich ist die Abtreibung das Grausamste,

@Tonika am 19.4.2016
Wäre schön,wenn der Papst ein starkes Zeichen für die Ungeborenen,verfolgte Christen setzen würde.
Ich hoffe, dass der Papst auch ein starkes Zeichen für den Lebensschutz setzt, indem er vor einer Abtreibungsklinik steht und sich für Europa bei den Millionen abgetriebenen Kinder im Mutterleib enschuldigt, weil diese als eine Last, ein Problem, ein Kostenfaktor betrachtet wurden, die eliminiert, vernichtet werden müssen.

Ich denke, heute ist die Quelle aller Katastrophen, aller Missstände die Abtreibung.
Abtreibung ist Krieg, für die Welt nicht sichtbar,
Flüchtlingsdrama, Bomben, Terror.... machen es sichtbar....


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 Charles X. 21. April 2016 
 

@ Adson

Danke für Ihre ruhigen, besonnenen und daher auch aufrichtig katholischen Worte zu HelenaWW. Ich bin durchaus beunruhigt, wer sich alles - ohne Gründe für seine Hoffnung nennen zu können (vgl. 1 Petr 3,15) - als katholisch behauptet, ohne es zu sein. Dank auch an Theodor69, Bentheim, Antigone, Ambrosios und Philip, die hier die katholische Sache immer wieder verteidigen! Schlimme Zeiten, in denen die lautesten Schreihälse sich als allerchristlichstes Lehramt am Lehramt vorbei gebärden können.


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 Adson_von_Melk 21. April 2016 

Sie sollten wieder mal tief und ruhig durchatmen, @Helena_WW, dann geht's wieder

Auch mit der Grammatik, denn so wirklich verständlich war das zuletzt nicht mehr, man musste schon raten, was GENAU Sie sagen wollten.

Nur deswegen wollen wir "Bibel und Fibel" (was denn sonst, gerade in DIESEM Forum?) nicht auf die Goldwaage legen. Gerade @Philip argumentiert doch so ruhig und fundiert und so gut mit Quellen belegt, wie man das bei manch Anderem hier nur schmerzlich wünschen kann.

Und die 'Übergriffigkeit' der Kirche in die Politik? Werden auf kath.net nicht tagtäglich MEHR, nicht weniger solche Einflüsse (Übergriffe ist mir zu hart) lautstark gefordert?

Wie war das mit einem gewissen Bildungsplan? Oder in Fragen des Familienrechts? Der Flüchtlingsfrage selbst? Da kann man sich dann jewils vor teils höchst speziell interpretierten Bibel- und Katechismusstellen gar nicht mehr retten hier drin.


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 Helena_WW 21. April 2016 
 

Ich sehe mit nicht im geringsten im Widerspruch zu meinem christenlichen Glauben

als römisch-katholische Christin, auch ich habe meine Ansichten, die ich dargelegt und begründet habe aus meiner Glaubens- und Gewissensbildung geäußert und meine Quellen sind auch die von ihnen genannten @philip, Bibel, KKK, und selbst gelebtes und erlebtes Christentum, Lebenserfahrung, Wissen aus vielen Bereichen.

Nur gehe ich und das ebenfalls aus christlicher Überzeugung mit der Bibel oder christliche Soziallehre, u.a. nicht wie mit einem Steinbruch um, wo sich manche das grade für sich passende rausklauben um andere ihre als die einzig richtige Meinung aufzuwingen und zu dominieren. Das kommt mir totalitär vor.Ich lasse verschiedene Einschätzungen von Christen gelten, daraus resultiert lebendige Debattenkultur und Lösungsfindung von Problemen. Das man Probleme nämlich aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Widerspruch resultiert ja meist daraus, das man etwas als nicht berücksichtigt oder unrecht berurteilt ansieht. Jeder trägt etwas bei zur allumfassenderen Sicht auf Dinge.


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 Philip 21. April 2016 
 

@Helena_WW

Ich habe zwei Quellen zitiert: Bibel und Lehramt. Sie bezeichnen beides mit Sprüchlein und letzteres als Fibel. Ihre Unterstellung, ich käme "aus einer bestimmten Ecke" bestätigt nur, dass sie außer persönlichem Angriff nichts können. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass sie mich nicht einmal kennen. Merken sie nicht, wie anmaßend sie mit ihren Unterstellungen sind? Das die Kirche sich einmischt, ist im übrigen nicht mittelalterlich, sondern hochaktuell und im Fibelbändchen namens Kompendium des Katechismus festgehalten:

"Die Kirche mischt sich ein und fällt auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet ein sittliches Urteil, wenn die Grundrechte der Person, das Gemeinwohl oder das Heil der Seelen es erfordern." §510

Was für eine "persönliche Interessenslage" unterstellen sie mir denn, wenn ich aus der Bibel oder dem Katechismus zitiere? Welches "Geschäftsmodell" könnte ich denn bitteschön darauf aufbauen? Ihr Angriffe gehen nur gegen die Person. Argumente? Quellen? Fehlanzeige.


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 Theodor69 21. April 2016 
 

@Helena_WW

Ihr Posting jetzt verwundert mich doch sehr. Die Kirche möchte niemandem etwas (politisch) aufzwingen, aber sie darf ihre Ansichten zu politischen Fragen auch äussern. Wünschen wir uns nicht auch Politiker die ihre christl. Überzeugung einbringen? Wird hier nicht im Forum das zuwenig christliche in der CDU beklagt? Wenn man sich durch die Bibel leiten lässt und für die Erklärung seiner Sichtweise die Bibel zitiert weiß man in der Tat aus "welchem Eck" jemand kommt - der ist schwer verdächtig Christ zu sein! Und soetwas in diesem Forum!


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 Helena_WW 21. April 2016 
 

@philip : Bibel für den Christ zum persönliche Entscheidung aber nicht für politsch dominierend

Das Christentum ist im Gegensatz zum Islam oder Sozialismus in Verbindung mit pseudoreligiösem nichts was den Bürger Polistisch unterwirft und Ansichten aufzwingen darf. In der christlichen Gesellschaftslehre ist die unheilvolle Verbindung von Kirche, die Übergriffigkeit von Kirche in Politik, wie sie z.B. im Mittelalter vorlag schwer beanstandet. Es entlarvt sie @philip auf welche Art sie wiederholt versuchen mit Bibel und Fibelsprüchlein hantieren. Da weiß gleich auf welchen Ecken die Leutchen kommen.
Darüberhinaus wundern mich immer diese Leutchen, die gutes Mensch sein sich teuer entlohnen lassen mit 5000+x euro. Da sind natürlich nicht zufällig eigene Interessenslage und Geschäftmodell dahinter?


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 Helena_WW 21. April 2016 
 

Treue heißt grade _nicht_ unterwürfiger Kadavergehorsam, wir sind nicht beim Islam+ nicht in der DDR

Wir sind römisch-katholisch, was das bedeutet ist im apostolischen Glaubensbekenntnis dargelegt. Es ist schon skurril wie hier und in den thematisch anverwandten Threads einige meinen mit einer Keule instrumentalisierend von wegen Unfehlbarkeit/Papsttreue Mitforisten ob einer kritischen Meinung angehen zu können. Treue und jemanden begründet widersprechen, kritisieren schließen sich doch nicht einander aus, im Gegenteil. Kritik beruht darauf, daß man auf Dinge aufmerksam macht, von denen man meint, daß sich nicht berüchsichtigt wurden, falsch Einschätzt, zu unrechten Urteil führen, andere oder auch einen selbst verletzen,benachteilen. Es hat viel mit geschwisterlicher oder auch ehelicher Treue zu tun, sich zuzuwenden den Dialog zu suchen, auch zu kritisieren oder zu streiten anstatt den anderen im Irrtum zu lassen und sich abzuwenden. Wenn der direkte Dialog nicht möglich ist die Debatte sich mit eigenem Verstand interssiert des anderen Anliegen zuzuwenden, auch Treue für diesen.


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 Gipsy 21. April 2016 

@Theodor69

"„ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“. Warum betrifft uns das im Umgang mit den Flüchtlingen nicht?"
------------------------------------
Jetzt drehen Sie aber manchen die Worte im Munde herum. Jeder hier, so denke ich mal, ist hilfsbereit Flüchtlingen gegenüber. Hier geht es aber um eine Ausgrenzung von Flüchtlingen, nicht Foristen haben dies getan. Und wenn Jesus fragt: "Ich war fremd und du hast mich übersehen wollen" Was kann dann in diesem Fall die Antwort sein?
Bitte verfälschen Sie nicht die Problematik des Themas ,durch verallgemeinernde Verwässerungen.


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 Theodor69 21. April 2016 
 

@Steve Acker

Schon „Herbert Klupp“ hat diese „vor Ort“- Hilfe aus dem Gleichnis des barmherzigen Samariters hervorgehoben. Das ist für mich eine ganz skurrile Sichtweise dieses Gleichnisses. Zunächst muss er vor Ort helfen und dann bringt er ihn nach der Erstversorgung zur nächsten Herberge und sorgt weiterhin für ihn bis zum nächsten Tag und kümmert sich um seine weitere Versorgung. So als ob Jesus schon gewusst hätte, wie man sein Gleichnis 2000 Jahre später umdeuten könne, hat er erwähnt, dass der Samariter auf einer Reise war. Das heißt, dass sein Haus weit weg war. Hätte er den Schwerverletzen tagelang auf seinem Esel nach Hause transportieren sollen? Und was sagen Sie zu Mt 25,35 „ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“. Warum betrifft uns das im Umgang mit den Flüchtlingen nicht?


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 Helena_WW 21. April 2016 
 

Kritisch drüber nachdenken wie Saudia Arabien "hilft" , dem IS -Terror nicht den Flüchtlingen

das sollte dringend thematisiert werden im Sinne von Fluchtursachen, Verfolgung IS - Terror Financiers.
Auffallend ist auch das D mit BK Merkel über die UHCR vor Ort an den Krisenorten keine Kontrolle ausübt, die der Finanzierung des UHCR durch D entsprechen würde, sondern hat das den Araber überlassen. Was die dann mit Frauen und Kindern machen ?
In wessen Interesse liegt es wohl Christenverfolgung und christliche Flüchtlinge auszublenden ?
D mit BK Merkel hat Rüstungsexporte zu diesem Saudi Arabien im Umfang von 3,5 Milliarden Euro getätigt.


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 Christa.marga 21. April 2016 
 

Unverständnis und Ratlosigkeit

Ich kann die Aktionen unseres Papstes oft nicht nachvollziehen. Er redet mal so, dann wieder anders. Missverständlich!
Wenn ich an seine beiden Vorgänger denke, die haben in verständlichen und klaren Worten gesprochen. Papst Benedikt XVI ist zu Lebzeiten schon heilig - Lieber Gott, ich bete für unsere Päpste und bitte um deren Fürsprache für alle Christgläubigen.


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 la gioia 21. April 2016 
 

@Amrosios

Zudem möchte ich mich (nicht zuletzt auch aus Zeitgründen) jetzt aus dieser ganzen Debatte - einseitige Aktion des Papstes und seine unangebrachte Entschuldigung für ganz Europa - verabschieden.
Je länger so eine Diskussion anhält, umso größer ist die Gefahr, dass es nur noch um kleinliche Wortklauberei und um ein Herumreiten auf jedem I-Punkt um des Rechthabens willen geht.


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 Klaffer 21. April 2016 
 

Sind sie papsttreu?

@antigone
Für die Antwort auf Ihre Frage habe ich ein wenig Zeit vergehen lassen müssen. Und ich fürchte, dass Sie mit meiner Antwort auch nicht ganz zufrieden sein werden.
Als ich kathnet kennenlernte, war ich erstaunt, wie wichtig für fast alle hier alte kath. Traditionen sind. Auch die 100%ig Verehrung des Papstes (damals noch Benedikt) war mir neu und etwas irritierend. Einen Menschen so zu verehren, das konnte ich nicht verstehen (und kann es auch heute noch nicht).
Als junger Mensch war ich beeindruckt von Johannes Paul II., weil er frischen Wind in den Vatikan bringen wollte (Schifahren z.B.). Mit Franziskus geht es mir ähnlich. Er weigert sich einfach,die päpstlichen Gemächer zu beziehen, um sich etwas Freiheit zu bewahren.
Die Enzyklika evang. gaudium hat mich sehr beeindruckt: ein Papstschreiben, das leicht lesbar ist und das eine große Herausforderung darstellt.
Ich selbst und wir als Pfarre erfüllen die Ansprüche, die erstellt, noch nicht.


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 Adson_von_Melk 21. April 2016 

Wenn das so ist, @Acker, hat der Helferkreis

jetzt vor allem eine Erziehungsaufgabe. Man muss diesen Menschen aus einem Bürgerkriegsland neu beibringen (oder von mir aus zum ersten Mal beibringen) was friedliches Zusammenleben ist.

Das ist sicher nicht einfach, wenn wir in der Geschichte zurückblicken sehen wir unter anderem den Dreißigjährigen Krieg und andere Konfessionskriege, wo Christen Christen abgeschlachtet haben.

Wie bei jeder Erzeihungsaufgabe braucht es dazu sowohl Geduld als auch Festigkeit. Die Neuankömmlinge scheinen nicht völlig unzugänglich zu sein, wenn sie sich den einheimischen Christen gegenüber bislang korrekt und höflich verhalten haben.

Da es sich um eine kleine Gruppe handelt und es einen organisierten Helferkreis gibt, ist meine Prognose vorsichtig positiv. So kann Integration gelingen. Die Probleme sehe ich mehr in Massenunterkünften.


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 Ambrosios 21. April 2016 

@ Steve Acker

Mäßigen sollten sich vielmehr die, die wie der Antichrist denken und reden. Ich stelle ja nur fest, dass sie es tun.


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 Antigone 21. April 2016 
 

@Steve Acker

Was soll das: "Er hat ihn nicht zu sich nach Hause genommen?" Er war verletzt, er brauchte schnelle Hilfe. Bei uns stehen sie aber vor der Haustür. Also in jedem Fall der nächste Weg. Hätte der Samiriter um die Ecke gewohnt, er hätte ihn nach Hause mitgenommen, jede Wette!


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 bobovac 21. April 2016 
 

Liebe, Respekt, Gewissen

Jedem Papst, und auch dem Papst Franziskus, schulden wir Liebe, Respekt und Treue.

Doch, wir tragen auch die Verantwortung gegenüber uns, unseren Familien, unserer Gesellschaft, der Welt, und auch gegenüber den Armen und Bedrängten bei uns und in der Welt. Und aus dieser Verantwortung heraus, wenn wir zum Schluss kommen, dass das politische Wirken des Papstes nicht in Ordnung ist (was durchaus vorkommen kann) - wir sollen unserem Gewissen folgen.

Bildlich gesagt, man soll mich nicht verurteilen, wenn ich bei meinem Haus die Tür mit Schloss habe; das bedeutet nicht automatisch, dass ich meine Nachbarn hasse, oder, dass ich den Bedürftigen nicht helfen will. Oder, wenn ein Papst unseren Herrn Jesus verleugne, ich bin nicht verpflichtet seinem Beispiel zu folgen; im Gegenteil.

Also, Liebe, Respekt, Gewissen. Wir sind schwach, wir sind unterwegs, aber mit Gottes Hilfe, hoffen wir, dass wir wachsen werden.


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 Antigone 21. April 2016 
 

Nebenaspekt

Deutschland hat also hunderttausende Flüchtlinge (das ist ja noch tief gestapelt) aufgenommen, und die Entschuldigung des Papstes muss uns deshalb kränken. Also erstens: das ist der Flüchtlingspolitik Merkels zuzuschreiben, und die hat bis jetzt eigentlich hier nicht so viel Zustimmung gefunden. Zweitens brennen in Deutschland immer wieder Flüchtlingsheime, sicher eher selten von Syrern angezündet, und dafür kann man sich ruhig mal entschuldiegen. Der Papst ist wirklich ein authentischer Christ.


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 Steve Acker 20. April 2016 
 

Ambrosio. ich würd Sie bitten sich zu mäßigen

Jemand hier die Argumentation des Antichristen zu unterstellen ist eine Frechheit.
Ja, der barmherzige Samariter hat den Verletzten zur nächsten Herberge gebracht. Für mich zählt das auch als Vor OrT.
Er hat ihn nicht zu sich nach Hause genommen.


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 Steve Acker 20. April 2016 
 

Flüchtlinge

In unserem Nachbardorf ist seit mehreren Monaten eine Gruppe syrischer Flüchtlinge
(Moslems). Sie werden gut versorgt und sind gut untergebracht. Es gibt einen sehr gut organisierten Helferkreis.
Ihr Verhalten war bisher sehr korrekt, sie sind sehr höflich auch Frauen gegenüber.
Heute haben wir erfahren dass ein weiterer Syrer dort untergebracht wurde:
ein Christ!
Und wie begegnen die anderen Syrer diesem ?
Mit "Kopf-ab" -Zeichen !


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 Herbstlicht 20. April 2016 
 

Für welche Untaten den muslemischen Migranten gegenüber sollten wir uns eigentlich entschuldigen, wie es wohl stellvertretend der Papst für uns tat? Was haben wir ihnen Schlimmes angetan?

Wenn sich viele Bürger Sorgen machen und sich fragen, ob dies alles menschlich, kulturell, wirtschaftlich finanziell, integrationstechnisch bewältigt werden kann, ist das absolut verständlich und nachvollziehbar.
Sie sehen Probleme auf das Land zukommen und das macht sie noch lange nicht zu Unmenschen.
Und dürfen Katholiken in Diskussionen eigentlich (noch) ihre Besorgnis äussern, ohne dass ihnen von Andersdenkenden reflexartig gleich das Katholischsein abgesprochen wird?

Sich als Christ zunächst für seine verfolgten Glaubensgeschwister einzusetzen ist auch keine Untat, für die man sich zu entschuldigen hätte, oder?
Wer würde seine eigene Familie im brennenden Haus zurücklassen, um die Nachbarn zu retten?


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 Adson_von_Melk 20. April 2016 

Wir müssen nicht alle aufnehmen, @placeat

Aber mehr als Sie und Ihre Freunde meinen.


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 placeat tibi 20. April 2016 
 

An die Alternativlosexegeten

Und heute schreit dann der ¨Halbtote¨ vor der Herberge: ¨No food, no camp, no registration! I want to Germany!¨?

Ansonsten mal bei den Kirche3nvätern zum Samariter kundig machen vielleicht?


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 Adson_von_Melk 20. April 2016 

Heftige Worte, @Ambrosios! aber ganz unrecht haben Sie nicht

Es dreht auch mir den Magen um, wenn ausgerechnet das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter derart missdeutet wird. Anlass dieses Gleichnisses war die Frage eines Schriftgelehrten "Wer ist mein nächster?" - dahinter die Haltung: Wenn es schon sein muss, wem muss ich denn unbedingt helfen und wen kann ich im Dreck (von Idomeni?) liegen lassen.

Dieser Ansatz schon scheint Jesus von Nazaret so zuwider gewesen zu sein, dass er die Frage zuerst auf Kopf gestellt und dann unbeantwortet zurückgeklatscht hat: "Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?"
Mit der wichtigen Zusatzpointe, dass der Samariter ein Ausländer mit der falschen Religion war. Sowas wie der Dönerbudenbesitzer vom Eck. Die mit der 'richtigen' Religion nämlich "sahen ihn und gingen weiter".

Ich bin verblüfft (und bestürzt) wie genau sich das in unserer vorliegenden Diskussion abspiegelt.


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 Ambrosios 20. April 2016 

@ La gioa

"'Islamische Invasion' - so nannte Papst Franziskus selbst noch vor wenigen Wochen die Flüchtlingsströme nach Europa!
Mehr will ich zum Thema nicht mehr sagen..."

Der Papst sprach aber auf Italienisch, und ital. "invasione" muss keinewegs so negativ konnotiert sein wie dt. "Invasion". Das wird übrigens auch aus dem Zusammenhang klar, in dem unser Papst sprach. Er empfindet die große Anzahl der Einwandernden als Herausforderung, nicht als Bedrohung, wie auch wahre Christen sicher keine Angst haben müssen vor anderen Menschen.

@ Steve Acker:

Ja, jeder Mensch ist ein Geschenk, auch die Straftäter. Denn jeder Mensch ist ein Abbild Gottes.


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 Ambrosios 20. April 2016 

@ Guincamp

"Das Papsttum hat in der Geschichte zigfach politische Fehleinschätzungen vorgenommen. Wer möchte das leugnen? Hier liegt eine solche ganz eindeutig vor".

Das Papsttum lag aber auch schon oft richtig. Und Papst Franziskus liegt auch jetzt ganz richtig. Und er erwartet von uns entweder Zustimmung, Hilfs- und Opferbereitschaft, den Mut zu Teilen oder kritische Loyalität (und ebenfalls, dann eben wider besseres Wissen Hilfsbereitschaft), jedenfalls keine Hysterie.

@ Heribert Klumpp
Der barmherzige Samariter hat mitnichten nur vor Ort geholfen, sondern hat den schwerstverletzten zur nächsten Unterkunft gebracht. Im Übrigen hat er auch nicht in Hunger, Not und unter Bombenhagel helfen müssen. Ihre Haltung ist die des Antichristen. Sie geben sich nur nach außen christlich. Aber schon der Johannesbrief kündet uns an, dass Leute aus unserer Mitte kommen werden, die nie wirklich Christen waren und nun Unheil über uns bringen werden, indem sie die Lehre verdrehen!


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 la gioia 20. April 2016 
 

Islamische Invasion

@Palüm
"Islamische Invasion" - so nannte Papst Franziskus selbst noch vor wenigen Wochen die Flüchtlingsströme nach Europa!
Mehr will ich zum Thema nicht mehr sagen...


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 mirjamvonabelin 20. April 2016 
 

@Palüm

wie wenige wissen wie es eigentlich in der Welt zugeht.
Und wollen es auch gar nicht wissen.
Schrecklich wie es in Eritrea zugeht.

Was tut die Weltpolitik?
Was tun unsere Politiker?
Waffen liefern?

Es wird so wenig für die Schulbildung in solchen Ländern getan.
Das einzige Hilfswerk das ich kenne ist "Mary's Meals" das den Kindern in der Schule Essen gibt. Gibt es sonst noch etwas ähnliches?


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 Palüm 20. April 2016 
 

@Guingamp

Ich kann eine "Masseninvasion von Muslimen" nicht sehen. Ich finde den Begriff "Invasion" im Zusammenhang mit Menschen deplatziert. Eine Invasion ist das Einfallen fremder Truppen in ein Gebiet oder, im Falle einer so genannten "Biologischen Invasion", das Eindringen einer biologischen Art in eine neues Gebiet.

In einem Mittelklassewagen sitzen fünf Erwachsene. An einer Ampel steigen zwei weitere Erwachsene ins Auto. Was passiert? Es wird ziemlich eng.

Das Auto ist der Libanon mit rund 5 Millionen Einwohnern. Dazu kommen zwei Millionen Flüchtlinge. Die Bevölkerungsdichte des Libanon liegt bei 563/qkm.

Stellen Sie sich eine große Festhalle mit 500 Gästen vor. Zwei neue Gäste kommen.
Die "Festhalle" EU hat 500 Millionen Einwohner. Zwei Millionen Flüchtlinge kommen dazu. Die Bev.dichte der EU liegt bei 117/qkm. Geht jetzt das Abendland unter?
Wäre die Festhalle vor den zwei Neuankömmlingen im Verhältnis so gut gefüllt wie das Auto, müssten keine 500, sondern 2300 Gäste vor Ort sein.


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 Theodor69 20. April 2016 
 

@antonius25

Das ist ja eine heftige Behauptung, dass der Papst die Initialzündung war für die Immigration der „Afghanistan“ und Menschen aus „dem südlichen Afrika“. Es ist das eine unglaubliche Unterstellung den Papst für das „jetzige Chaos“ verantwortlich zu machen. Auf welcher Grundlage basiert eigentlich ihre Aussage? Haben Sie Zahlen, dass aus dem „südlichen Afrika“ so viele Menschen kamen? Bin zwar gewohnt, dass der Papst für alles herhalten muss (z.B. „er ist an AIDS Schuld, weil er Kondome verbietet“), aber in einem katholischen Forum sind solche Behauptungen skandalös.


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 antony 20. April 2016 

@ Aetius: Awesome! You speak English!

Sie kennen wohl nicht die "WWJD"-Armbändchen, die einen immer mal wieder dran erinnern sollen: "What would Jesus do?"

Schauen Sie mal im Link. So sehen die aus:

www.christshop.de/images/pict0238.jpg


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 Guingamp 20. April 2016 
 

Frechheit

Es ist schon frech, denjenigen Katholiken, die dem Papst in einer politisch mehr als fragwürdigen Einschätzung der Lage (was sagt die Katholische Soziallehre eigentlich dazu, wo es sich konkret um Flüchtlinge handelt und wo um Invasoren?) nicht folgen, die Konversion zum Protestantismus nahezulegen. Nochmal : Das Papsttum hat in der Geschichte zigfach politische Fehleinschätzungen vorgenommen. Wer möchte das leugnen? Hier liegt eine solche ganz eindeutig vor und das zu konstatieren hat nichts damit zu tun, daß man die katholische Soziallehre ablehnt!


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 antony 20. April 2016 

@ santiago84: ???

Bitte mein vorletztes Posting nochmal in Ruhe lesen: Der gefährlichste *Ort* mit der höchsten Tötungsrate in den USA ist der *Mutterleib*.

Also: Der Mutterleib ist der Ort, an dem vielfach getötet wird - und zwar das ungeborene Kind.

Jetzt klarer?


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 antonius25 20. April 2016 
 

Afrikaner als Erwachsene behandeln!

Ich kann vielleicht eine Person unterstützen, aber auf jeden Mitteleuropäer kommen 10 Afrikaner, Tendenz steigend. Wenn wir da teilen, haben sie deutlich weniger, als wenn sie zu Hause bleiben und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Zumal ich mit meiner Hände Arbeit auch meine eigene Familie versorgen muss.

Diese Ökonomie der Umverteilung ist schon so häufig krachend gescheitert, jeweils mit Massenelend und Massensterben. Das sollte man wirklich nicht mehr aufwärmen.

Wir sollten auch die Afrikaner und Asiaten wieder als Erwachsene behandeln, und nicht als unmündige zu Versorgende. Nehmen wir uns ein Beispiel am Heiligen Daniele Comboni: "Afrika mit Afrika helfen." Mission und Weitergabe von Wissen ist eine gute Tat; die wirtschaftliche Versorgung zu versprechen (was nicht einzuhalten ist), ist dagegen ein gefährlicher Wahn.


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 antonius25 20. April 2016 
 

Papst Franziskus sollte sich lieber entschuldigen

für das, was er getan hat, nicht für das was andere seiner Ansicht nach getan haben. Er hat seit seinem Amtsantritt die Immigration angeheizt. Der Lampedusa-Besuch und die anschließende Mare-Nostrum Aktion waren die Initialzünder für das jetzige Chaos. Ansonsten hätten sich Millionen nie auf den Weg gemacht aus Afghanistan und dem südlichen Afrika.


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 Theodor69 20. April 2016 
 

@Herbert Klupp

Das ist ja eine eigenartige Sicht der Dinge über den barmherzigen Samariter. Jesus antwortet mit diesem Gleichnis auf die Frage „Wer ist mein Nächster?“. Jedes Gleichnis von Jesus kann man so zerteilen, dass es eigentlich mich nichts angeht. Etwas kurios finde ich die Aussage von Ihnen „er hat VOR ORT geholfen“. Was hätte der barmherzige Samariter sonst machen sollen? Was macht ein Notarzt bei einem Unfall? Natürlich hilft er „VOR ORT“ – ja, wo denn sonst? Und nachdem er ihn notdürftig verpflegt hatte hob er ihn auf seinen Esel und ging mit ihm zur nächsten Herberge und sorgte für ihn. Der Samariter war auf einer Reise. Hätte er den Schwerverletzen nach Hause bringen sollen, weit weg vom Ort des Geschehens? – Bedenken Sie, dass Jesus uns diese Gleichnisse gegeben hat um davon zu lernen und nicht um sie relativieren.


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 Philip 20. April 2016 
 

@Herbert Klupp

Was passt ihnen eigentlich an der Lehre der Kirche nicht? Wenn sie ihre eigene Privatinterpretation der Bibel möchten, können sie ja in eine der evangelischen Kirchen wechseln. In der katholischen Kirche gilt aber nun einmal das Lehramt. Und was das sagt, habe ich weiter unten schon aufgeführt. Alles auch von den Vorgängern von Franziskus abgesegnet, falls ihnen der momentane Papst nicht passt. Oder anders gesagt: Franziskus setzt nur praktisch in die Tat um, was seine Vorgänger niedergeschrieben haben.

Übrigens:

„Als Teil der Sittenlehre besitzt die Soziallehre dieselbe Würde und dieselbe Autorität wie diese. Sie ist authentische Lehre, die von den Gläubigen angenommen und befolgt werden soll.“ §81

Was ist daran so schwer zu verstehen? Eigentlich ist es so einfach...


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 antonius25 20. April 2016 
 

Entschuldigen für das, was man getan hat

Was soll das, sich für etwas zu entschuldigen, was er immer kritisiert. Das ist doch keine Entschuldigung oder gar Selbstkritik, sondern eine Anklage an "Europa" (wer ist das?) im Gewand vorgetäuschter Demut (denn er selbst ist ja weder Europäer noch gegen die Invasion).


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 Helena_WW 20. April 2016 
 

Wie sollen manche EU Nachbarländer mit Deutscher Art der Flüchtlingsbetreuung mithalten können?

Wie sollen manche EU Nachbarländer mit Deutscher Art der Flüchtlingsbetreuung mithalten können?
Im gewissen Sinne ist die auch protzig, erweckt falsche hohe Anspruchserwarungshaltung und gegenüber den anderen EU Nachbarländern deshalb unfähr.
Es geht ja weit über bed and meal hinaus, dann wird über wirtschaflich schwächere EU Länder, die selbst noch in der Aufbauphase sind schlecht geredet. Ich habe auch die Bilder gesehen wo die Flüchtlinge achtlos so gar wütend Nahrungsmittel weggeworfen haben. Meine Eltern gehören zu Generation der Kriegskinder und haben selbst Krieg, Vertreibung, arme Nachkriegszeit erlebt, wir sind zum achtsamen Umgang mit Nahrungsmittel erzogen worden und über das Essen mecker und randalieren ist ein NoGo. Wie wirkte es denn in Ungarn wenn dort wütend mit der Essengaben herumgeworfen wurde oder in Griechenland ? Dort gibt es viele arme Menschen die froh wären und auch in Deutschland, wenn sie das Essen gehabt hätten mit dem Flüchtlinge achtlos waren.


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 Guingamp 20. April 2016 
 

@palüm

Es ist argumentativ unredlich, die Diskussion auf verfolgte Christen zu reduzieren. Ich kenne niemanden, auch keinen Pegidaanhänger, der mit verfolgten Christen als Flüchtlingen ein Problem hätte. De facto haben wir es mit einer Masseninvasion von Muslimen, vor allem jungen Männern zu tun. DAS muß die Grundlage einer redlichen Diskussion sein - ist es sinnvoll diese Menschen aufzunehmen? Angesichts der Probleme mit den Muslimen, die bereits hier leben, kann die Antwort nur Nein sein.


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 Herbert Klupp 20. April 2016 
 

Der barmherzige Samariter

hat VOR ORT geholfen, und nicht in sein Haus eingeladen, erst recht nicht "für immer" !


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 Santiago84 20. April 2016 
 

Menschsein.

@antony:
"Obama ist dafür verantwortlich, dass der gefährlichste Ort mit der höchsten Tötungsrate in den USA der Mutterleib ist."

Was Sie so despektierlich "Mutterleib" nennen, ist in Wahrheit aber ein MENSCH.
Dem Sie bitteschön den gebührenden Respekt entgegenbringen.
Oder möchten Sie als Leib betrachtet und bezeichnet werden? Wenn ja oder egal, gibt Ihnen das noch immer nicht das Recht, über andere so zu sprechen.


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 myschkin 20. April 2016 
 

@palüm

Ihre Ausführungen zu Eritrea sind richtig. Und es stimmt, wer von dort flüchtet, hat allen Grund dazu. Es ist mir unverständlich, dass die Weltgemeinschaft die Zustände in diesem Land duldet und zulässt. Hier müsste eingegriffen und das Regime verjagt werden, damit die Bevölkerung des Landes wieder in Ruhe leben kann.

Im übrigen sehe ich, dass die Ausführungen des Papstes im obigen Artikel recht unvollständig wiedergegeben wurden. Der von kath.net dankenswerterweise nachgeschobene Artikel mit den Antworten des Papstes auf Pressefragen gestattet es, die Statements im obigen Artikel einzuordnen und zu gewichten. Es liest sich nun alles nicht mehr so einseitig. Und das ist beruhigend.


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 Ambrosios 20. April 2016 

@ Priska

"viele Christen haben in Europa Angst wie es weitergehen soll".

Ein Christ hat keine Angst. Ich wüsste auch nicht, wovor man sich fürchten müsste. Man sollte einfach seine Christenpflicht tun und die Werke der Barmherzigkeit üben. Flüchtlinge aufzunehmen gehört da dazu. Der Papst hat begriffen, dass die schreckliche Situation der Flüchtlinge eine einzigartige Möglichkeit ist, die christliche Liebe zu üben.


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 Philip 20. April 2016 
 

@Helena_WW, Theodor69

@Helena_WW: Im Rahmen der Lehre und in deren Sinne natürlich, oder? Könnten sie auch noch auf meine Fragen eingehen? Danke!

@Theodor69: Danke. Wesentlich besser und v.a. freundlicher als von mir formuliert.


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 antony 20. April 2016 

@ Steve Acker: Sorgen sind verständlich, werfen aber einige Fragen auf.

Ich (als Vater einer größeren Familie) denke mir immer wieder, warum sollen nur Singles aus der Vorsehung leben können, nicht aber Familien. Wenn Gott für einen sorgen kann, dann kann Er auch für eine Familie sorgen.

Nun hat Er unsere Familie offensichtlich bisher nicht zu einem Leben aus der Vorsehung berufen (ich bin dankbar dafür, dass wir Monat für Monat mit genügend Mitteln für alle rechnen können).

Wie würde es mir gehen, wenn nebenan eine Erstaufnahmeeinrichtung mit 300 Migranten eröffnet würde? Ehrlich gesagt: Drum reißen würde ich mich nicht. Andererseits wäre die Frage: Was will Gott mir damit sagen? Welche Aufforderung steckt darin? Und da denke ich an das, was Papst Franziskus dazu sagt.

Meine bisherigen Bemühungen, Kontakte zu Migranten in unserer Stadt aufzubauen (Adresse gegeben und eingeladen, wenn ich mit jmd. ins Gespräch kam), waren von wenig Erfolg gekrönt. Insofern denke ich, momentan wohl nicht meine Aufgabe. Aber ein offenes Herz möchte ich mir doch bewahren.


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 Helena_WW 20. April 2016 
 

@Philip : "Es gibt nichts gutes außer man tut es"

"Es gibt nichts gutes außer man tut es" Zitat Erich Kästner


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 Ambrosios 20. April 2016 

@Antony

Das ist dumme, maßlose Polemik.


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 Ambrosios 20. April 2016 

@Wiederkunft

"Doch viele kommen auch, aus wirtschaftlichen Gründen um in Europa Fuß zu fassen."

ja, und? Wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse z.B. in Afrika, an denen wir in Europa durchaus unsere Mitschuld tragen, derart sind, dass dort die Mindeststandards zum Leben nicht erfüllt werden können, haben die Menschen das Recht und mitunter die Pflicht die Erfüllung dieser Mindeststandards andernorts zu suchen und auch einzufordern.
Eigentum verpflichtet - und die Europäer haben viel Eigentum!


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 antony 20. April 2016 

@ freethinker: Hoffentlich ist P. Franziskus nicht "der Obama der Katholischen Kirche".

Obama ist dafür verantwortlich, dass der gefährlichste Ort mit der höchsten Tötungsrate in den USA der Mutterleib ist.


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 mirjamvonabelin 20. April 2016 
 

Es ist für mich kein Gegensatz

Der Philosoph Levy fordert einen Kampf gegen Islamismus nicht gegen die Menschen.
Wenn wir gegen den Islamismus kämpfen, dürfen wir nicht gegen die Menschen kämpfen.
Versteht mich nicht falsch, was der Papst sagt, trifft mich mitten ins Herz,
aber in meinem Innersten ist etwas das mir sagt, er hat recht.
Ich bin sicher, die Flüchtlinge sind unsere Chance umzukehren uns unserer Sünden bewusst zu werden.
Die Abtreibung ist für mich die größte, gefolgt von Korruption, Heuchelei, Verschwendungssucht, Trägheit, Unehrlichkeit, Waffenlieferungen,... Liste ohne Ende....

Jesus hat uns aufgetragen "macht alle Menschen zu meinen Jüngern", jetzt sind sie da, die Moslems, früher für uns unerreichbar. Jetzt haben wir die Möglichkeit ihnen Jesus Christus zu zeigen, nicht mit Worten sondern mit unserem Leben.
Jesus hat sein Leben für uns hingegeben, jetzt können wir unser Leben für Jesus hingeben

Ich fürchte, ich kann es nicht,
wer kann's?


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 SCHLEGL 20. April 2016 
 

@Wiederkunft

IHR ZITAT: "Doch viele kommen auch, aus wirtschaftlichen Gründen um in Europa Fuß zu fassen. Sie sind nicht immer friedlich, sind oft auch präpotent, sehen uns als Ungläubige und wollen sich nicht intrigieren." ZITATENDE
Sie meinen wohl INTEGRIEREN! Also sich einordnen. INTRIGIEREN heißt nämlich im Hintergrund gegen jemand Stimmung machen, um ihm zu schaden. Das Wort kann aber im Passiv nicht gebraucht werden. Warum diese Aufregung? Wenn alle Länder Europas gemeinsam agieren würden, könnten sie vielmehr Druck auf die reichen arabischen Ölstaaten ausüben, die sich ihre eigenen Glaubensbrüder anzunehmen. Natürlich ist zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und Verfolgten ein Unterschied zu machen. Auch auf der Insel Lampedusa hat der Papst klare Worte gefunden.Msgr. Franz Schlegl


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 Theodor69 20. April 2016 
 

@Guingamp

Das ist genau das Hauptproblem.
Mit „den Linken“ bringt man bestimmte Themen in Verbindung: Friedensbewegung, Umweltthemen, Soziales, Flüchtlingshilfe, Frauenthemen – aber auch Abtreibung, Homo-Ehe, eingetragene Partnerschaften,…
Nur weil „die Linken“ auch Positionen vertreten, die ganz klar der Lehre der kath. Kirche widersprechen, sollte man nicht das Themenmonopol in anderen Angelegenheiten „den Linken“ überlassen. Das wäre eine vollkommene Bankrotterklärung der kath. Kirche. Es geht um das Sprechen und Handeln wie Jesus uns gelehrt hat ohne Rücksicht darauf, ob man nicht vielleicht Berührungspunkte mit „den Linken“ hat. Schon in der Politik ist dieses kleinliche Verhalten zu beobachten. Wenn die AfD eine Meinung vertritt, dann muss die CDU eine andere Meinung dazu haben (ähnlich wie bei FPÖ und ÖVP in Österreich).


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 Sebi1983 20. April 2016 
 

Ein erstaunlicher Vorgang...

Der Papst bittet die Flüchtlinge um Entschuldigung für die abweisende Haltung Europas. Einige knappe Überlegungen:

(1) Der Papst spricht qua Amt im Namen der kath. Kirche, deren höchster irdischer Repräsentant er ist. Kann/darf er auch im Namen eines Kontinents sprechen, dessen Bewohner unterschiedlichsten Konfessionen, Religionen angehören bzw. Atheisten sind?

(2) Wer bittet wem um Entschuldigung? Das kann nur der Täter (ggf. noch dessen Repräsentant) dem Geschädigten gegenüber (großer Unterschied zu Joh. Paul II., er sich 2000 mit seiner Vergebungsbitte an Gott (!) wandte.)

(3) Welches Europa meint der Papst? Die europäischen Staaten verhalten sich den Flüchtlingen gegenüber sehr unterschiedlich. Warum also diese realitätsferne Verallgemeinerung?

Wie ist das alles zu interpretieren? Als unüberlegte, spontane Äußerung in einem emotionalen Moment oder als Beispiel eines anmaßenden Papalismus?

Ratloses Kopfschütteln! In jedem Fall ein äußerst bedenklicher Vorgang!


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 Helena_WW 20. April 2016 
 

@philip : Ich höre immer nur irgendwas von Lehre von ihnen, wo ist ihr praktischer Beitrag?


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 gegenstrom 20. April 2016 
 

Cui bono?

Das Geld/die Ressourcen der nicht mal gezeugten Generation wird hier verbraten zum Wohle der Flüchtlingsindustrie. Bitte einmal nachforschen, in welche Kanäle das Geld gepumpt wird – Pharma-, Finanz-, NGO-Industrie usw. Von den sozialen/kulturellen Verwerfungen möchte ich gar nicht sprechen. Das soll christlich sein? Warum zahlen die christlichen NGO's wie Caritas die Hilfe nicht aus eigenen Kassen, sondern stellen ihre Dienste dem Steuerzahler kräftig in Rechnung? Der Samariter hat den Verwundeten nicht nach Hause mitgenommen, sondern vor Ort versorgen lassen. Die Probleme der weltweiten Armut und des Krieges können nur in den Regionen gelöst werden. Wären unsere Altvorderen derart naiv gewesen, gäbe es heute das Christentum kaum mehr; Europa wäre muslimisch und ein 3. Welt-Kontinent.


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 Guingamp 20. April 2016 
 

@ Philip

Das ändert schlichtweg nichts an der Tatsache, daß die Konsequenzen dieser Haltung fatal sind. Der Papst macht sich - siehe Mitnahme der muslimischen Flüchtlinge - zu einem Fürsprecher der von ihm selbst als islamischen Invasion bezeichneten Entwicklung, deren Ergebnisse allüberall in Europa sichtbar sind. Wenn Sie ernsthaft der Ansicht sind, daß er hier den Weisungen des Heiligen Geistes folgt, und nicht einfach dem Zeitgeist, dann bewundere ich ihr Vertrauen in den Papst, gebe aber zu bedenken, daß die Päpste in der Geschichte politisch vielfach und auf unterschiedlichste Weise irrten (sowohl nach rechts - man denke etwa an den Kampf gg. die Pressefreiheit! - als auch jetzt nach links), sich vielfach dem Zeitgeist unterwarfen.


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 Philip 20. April 2016 
 

@Guingamp

Vielleicht ist es ihnen noch nicht aufgefallen, aber das, was sie als "linke Agenda" bezeichnen, ist seit Jahrzehnten Bestandteil der katholischen Lehre und auch von Franziskus' Vorgängern abgesegnet, siehe Kompendium des KKK und Kompendium der Soziallehre der Kirche. Die richtige Aussage wäre: Endlich machen die Linken einmal etwas, dass der Lehre der Kirche entspricht. Ist das nicht erfreulich?


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 Gal 20. April 2016 

Der Papst und Noach - 2 Pole

Gut, dass Papst Franziskus nicht in der Zeit Noachs gelebt hat, er hätte ihn wahrscheinlich exkommuniziert.


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 Guingamp 20. April 2016 
 

Befremdlich

Es ist wirklich mehr als befremdlich, daß der Papst sich zum wiederholten Male zum Sprachrohr einer politisch ganz eindeutig linken Agenda macht, deren Auswüchse in Gesamteuropa mehr und mehr spürbar wird - zumal etwa gerade die Bischöfe, etwa in Afrika, die Flucht aus Wirtschaftsgründen für grundfalsch halten (hier auf kath.net) mehrfach erwähnt, weil auf diese Weise gerade jene (junge Männer in der Mehrzahl) ihre Herkunftsländer verlassen, die potenziell dazu beitragen könnten, daß es zu politisch-wirtschaftlichen Veränderungen kommt.


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 Wiederkunft 20. April 2016 
 

Die Flüchtling kennen den Weg der zum Frieden führt

Also dieser Satz ist befremdend. Europa mit seinen christlichen Wurzeln geht den Weg des Friedens seit Jahrzehnten, da sie den Gestank des zweiten Weltkrieges noch in Erinnerung hat. Das viele Flüchtlinge Frieden wollen, kann man nicht in Abrede stellen, und sie diesen aber lieber in ihren Herkunftsländern hätten ist auch klar. Doch viele kommen auch, aus wirtschaftlichen Gründen um in Europa Fuß zu fassen. Sie sind nicht immer friedlich, sind oft auch präpotent, sehen uns als Ungläubige und wollen sich nicht intrigieren. Diese Aussagen des Papstes sind sehr undifferenziert und berücksichtigen auch nicht denn immerwährenden Konflikt im nahen Osten, was Israel betrifft!!!!


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 Wiederkunft 20. April 2016 
 

Denken wir diese Aussagen zu Ende

Ich stimme den Papst zu, dass in dieser Notsituation, in manchen Europäischen Ländern noch mehr getan werden könnte. Aber nur vorübergehend!!!!!. Wie kann man so naiv sein und denken eine solche Völker und Kulturvermischung könnte ein Geschenk sein! Was führt den so oft zu Kriegen und Auseinandersetzungen? Sind es nicht vor allem gerade die verschiedenen Weltanschauungen und Religionen? Hat der Papst den jüngsten Krieg in Kroatien, Kosovo, Serbien schon vergessen? Wie viel Geld wird vernichtet um die Sicherheit in den Ländern mit verschiedenen Völkern zu garantierten? Geld, das wir den Armen in ihren Ländern zur Verfügung stellen sollten, um diese Länder wirtschaftlich fit zu machen. Die Lösung kann nur in der Befriedung dieser Regionen und in einem fairem Wirtschaftssystem liegen. Viele Politiker in Europa arbeiten in diese Richtung, müssen aber auch das Wohl ihrer eigenen Bevölkerung im Auge haben. Denn arme Länder können niemand mehr helfen!!!!!


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 Stefan Fleischer 20. April 2016 

@ myschkin

Ein sehr interessanter Ansatz:
"Vielleicht aber ist ja ein Anliegen des Papstes, mit seinen Äußerungen die Diskussion um einen vernünftigen und christlichen Weg in dieser Bewährungsprobe unter den Gläubigen in Gang zu setzen?" Ich wüsste da auch ein Motto für diesen Weg: „… seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!“ Mt (10,16)


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 la gioia 20. April 2016 
 

@Steve Acker
Schließe mich voll und ganz Ihrer Meinung an!


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 Philip 20. April 2016 
 

@lenard

Natürlich mischt sich die Kirche in politische Angelegenheiten ein, allen voran der Papst. Das steht so im Katechismus:

„Die Kirche mischt sich ein und fällt auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet ein sittliches Urteil, wenn die Grundrechte der Person, das Gemeinwohl, oder das Heil der Seelen es erfordern“ Kompendium des KKK, §510

"Sie ist authentische Lehre, die von den Gläubigen angenommen und befolgt werden soll.“

Es ist interessant, dass die Soziallehre der Kirche von einigen hier nicht befolgt werden möchte, obwohl sie den GLEICHEN Stellenwert und die GLEICHE Autorität hat wie die Sittenlehre der Kirche...

Das dürfen sie natürlich gerne ignorieren, nur seien sie sich dann auch bewusst, dass sie die LEHRE ignorieren.

Ihre Aussagen zur Unfehlbarkeit des Papstes sind ja richtig, nur hier eben völlig irrelevant. Sie wollen nur ein Schlupfloch für die Rechtfertigung unkatholischen und unchristlichen Verhaltens finden.


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 Philip 20. April 2016 
 

Aus der Lehre...

Warum wird die Lehre der Katholischen Kirche ignoriert? „In der Soziallehre der Kirche wird das gesamte Lehramt in all seinen Bestandteilen und Ausdrucksformen tätig.“ §80

„ Als Teil der Sittenlehre besitzt die Soziallehre dieselbe Würde und dieselbe Autorität wie diese. Sie ist authentische Lehre, die von den Gläubigen angenommen und befolgt werden soll.“ §81

„Die Einwanderung muss kein Hindernis, sie kann vielmehr eine Quelle der Entwicklung sein. In der heutigen Welt, in der das Ungleichgewicht zwischen reich und arm […], kommt es in zunehmenden Maße zur Migration von Personen, die aus weniger begünstigten Gebieten der Erde kommen […] Ihr Eintreffen […] wird häufig als Bedrohung des in […] Wohlstandsniveaus gesehen.“ §297

„Die Einwanderer müssen als Personen aufgenommen und gemeinsam mit ihren Familien bei der Integration in das gesellschaftliche Leben unterstützt werden. Zu diesem Zweck muss das Recht auf Familienzusammenführung respektiert und gefördert werden.“ […] §298


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 freethinker 20. April 2016 
 

Der Obama der katholischen Kirche

Korrektion: es soll natuerlich heissen nach Papst Franziskus's Wahl, nicht Obamas Wahl.

Uebrigens, nur weil man den Islam schoenredet, wird er nicht schoener!

Ich habe kein Problem mit den Moslems, das Problem ist der Islam!
Die Moslems sind nur in einem schrecklichen System gefangen, aus dem sie nicht entrinnen koennen, das
incompatibel ist mit dem demokratischen Rechtsstaat.


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 Steve Acker 20. April 2016 
 

Hm. Geschenk

Die Täter von der Sylversternacht, waren also Geschenke?
Der Syrer, der grad in Bingen ein Wohnheim angezündet hat und Hakenkreuze geschmiert hat, ist ein Geschenk ?
.....


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 Steve Acker 20. April 2016 
 

Rosaire

zitat: "Sehr verräterisch ...
... finde ich die Angst vor den Muslimen, die hier ankommen. Spricht daraus nicht letztlich die Angst davor, dass deren Glauben stärker und unserem überlegen ist?"

Nein : Ihre Gewaltbereitschaft ist größer


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 Steve Acker 20. April 2016 
 

Tja, dann bin ich eben ein ganz Böser.

Ich sorge mich halt zuerst um meine Familie.
Der heilige Franz von Assisi der hat alles Hab und Gut verschenkt und in Armut gelebt. Der hatte aber wohlweislich keine Familie.

Wie darf man diesen Satz verstehen?
"Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe rief er auf, sich ihrerseits von ihren Klienten leiten zu lassen"
Die Flüchtlinge zeigen uns wie man den Staat islamgerecht umbaut.

Selene
"Mir geht es wie Anderen hier, ich mag auch kaum noch irgendwas zu unserem Papst sagen. Ich bin verunsichert, traurig und besorgt."
mir geht es genauso.


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 rosenkranzbeter 19. April 2016 
 

Ich schließe mich der Entschuldigung des Hl. Vaters an

Auch ich habe zu weng geliebt und geholfen. Mein katholischer Glaube sagt mir, dass ich zur Nächstenliebe verpflichet bin, wenn mein Bruder, meine Schwester in Not ist. Wieso habe ich als Deutscher das Geschenk der deutschen Einheit verdient, warum darf ich schon so lange in Frieden und Freiheit leben? Ich danke dir hierfür Vater und ich bitte dich für meine Geschwister: Gib ihnen all das, was für mich selbstverständlich ist: Frieden, ein Dach über dem Kopf, satt zu essen und zu trinken, Kleidung, eine Familie, einen Beruf, Freude, Priester, Gemeinden, Kirchen. Ich möchte gerne teilen!


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 myschkin 19. April 2016 
 

@Rosaire

Ich halte Ihre Ausführungen für sehr bedenkenswert. M. E. handelt es sich aber nicht um eine pauschale Angst vor dem Islam, sondern um eine begründete Furcht davor, dass zur Zeit nicht nur Menschen guten Willens Einlass begehren.

Und dann folgendes Zukunftsszenario: Was passiert bspw. in den Ankömmlingen, die sich mit Hoffnungen fern aller Realität nach Europa aufmachten, und die dann in Europa enttäuscht zu Kenntnis nehmen müssen, dass sie Fantastereien nachgehangen sind? Wer will für derlei Enttäuschte garantieren, dass ihr Frust nicht in Hass und Gewalt umschlägt?

Diese Fragen stellen sich doch realistischerweise. Vielleicht aber ist ja ein Anliegen des Papstes, mit seinen Äußerungen die Diskussion um einen vernünftigen und christlichen Weg in dieser Bewährungsprobe unter den Gläubigen in Gang zu setzen? Bislang aber verunsichern mich die obigen Äußerungen des Papstes. Er vermittelt mit ihnen nicht, wie gut und vernünftig gehandelt werden kann.


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 ivanka 19. April 2016 
 

Rosenkranz

Lass uns beten Rosenkranz fur den Papst, fur Europa und die ganze Welt. Legen wir Jesus unter dem Kreuz diese ganze Situation in der Welt. Rosenkranz wirkt Wunder!


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 queenie 19. April 2016 
 

Was der Papst sagt,

kann man immer nur wiederholen. 500 Mio. Europäer wollen das Leid der Flüchtlinge nicht sehen oder verringern.
D und einige wenige andere Länder sind die Ausnahme. Von Nordamerika oder Aus-
tralien ganz zu schweigen. Zum Glück folgen hier zumindest einige Poster
dem Appell und Mitgefühl sowie der Entschuldigung des Papstes. Alles andere ist zwar tw. verständlich aber auch traurig.


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 HerzMariens 19. April 2016 
 

Unser Vorbild

Papst Franziskus hat ein echtes Mitgefühl und tiefe Wertschätzung für die Armen und Leidenden. So wie Christus. Ja, er leidet mit ihnen ... und er hilft tatkräftig, um dieses Leid zu lindern. Darin ist er uns allen ein Vorbild. Jeder möge an seinem Platz beginnen, ebenso Schritte der Nächstenliebe zu tun.


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 Antigone 19. April 2016 
 

@Klaffer

Karten auf den Tisch!
Sind sie papsttreu? Das Problem heutzutage scheint mir, dass gar keiner mehr bedingungslos treu sein will, dass jeder seine eigene Meinung über alles stellt. Das steht natürlich quer zu dem Begriff "papsttreu". Um papsttreu zu sein, muss man sich eventuell eben auch ein Stück zurücknehmen. Das wäre doch gar nicht das Schlechteste! Ich finde, an dem Punkt könnte man ein paar Werte zurückgewinnen!


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 Ninivebote 19. April 2016 
 

Der Papst verkündet das Evangelium

Der Papst spielt nicht Politiker, sondern er tut das, was seine ureigenste Aufgabe ist, er tritt für Menschen in Not ein. Das ist die Botschaft des Evangeliums. Etliche Postings zeigen aber, dass dieser Papst vielen suspekt ist, weil er es wagt, aus gewohnten Bahnen auszubrechen und dem Evangelium neue Wege zu eröffnen. Als wäre das nicht im Sinne Jesu. Und manche Äußerung ist verräterisch. Sie erwecken teilweise den Eindruck, als ginge Prinzipientreue im Glauben mit Skepsis gegenüber Fremden, Vorurteilen gegenüber Muslimen und politischen Parolen der AfD Hand in Hand. Diese Vermengung ist mir zutiefst suspekt.


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 Charles X. 19. April 2016 
 

@Rosaire

Fürchtet Euch nicht! Eines der wichtigsten Worte der Bibel an uns. Wenn Gott die Wahrheit, die er selber in zweiter Daseinsweise IST, in unsere Hände gelegt hat, wenn unsere christliche Sicht auf Gott und die Welt die richtige ist und ich zweifle keinen Moment, dass das so ist: Dann fürchte ich keine Gewalt in dieser und jener Welt, denn dann ist Gott bei uns. Wenn uns die Wahrheit wirklich gegeben ist - und ich zweifle nicht daran -, dann wird sie sich auch durchsetzen, weil sie göttlich ist. Und wer mag Gott schon Widerstand leisten? Nichts und niemand!


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 myschkin 19. April 2016 
 

Wirklich,

ich bin hin und hergerissen, bezüglich der obigen Äußerungen des Papstes. Mein Herz zu öffnen, um dankbaren Menschen in Nöten beizustehen, dazu bin ich gern bereit.

Mir kommt es aber vor, als schätze der Papst aus Südamerika die europäische Situation nicht sine ira et studio ein. Vielleicht kennt er sie nicht gut genug?

Wir haben leider in den zurückliegenden Jahrzehnten in Europa von etlichen einwandernden Muslimen nicht jene Dankbarkeit erfahren, die sich gebührt hätte, obwohl man sie aufgrund von Notsituationen in ihren Heimatländern in Europa aufgenommen hat. Gescheiterte Integration ist deshalb in Europa ein großes Thema.
Auch ein Papst kann nicht darüber hinwegsehen, dass viele Europäer zusätzliche gescheiterte Biografien von Leuten, die jetzt hierherkommen wollen, sich wie ein Menetekel abzeichnen sehen, weil man in Europa nicht erkennen kann, wie etliche dieser Leute hier Fuß fassen sollen, ohne dass sie dafür die mindesten Voraussetzungen mitbringen.


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 Rosaire 19. April 2016 

Sehr verräterisch ...

... finde ich die Angst vor den Muslimen, die hier ankommen. Spricht daraus nicht letztlich die Angst davor, dass deren Glauben stärker und unserem überlegen ist? Einige Muslime aus diesen Ländern sind schon zum Christentum übergetreten, weil sie sehen, was es noch anderes gibt. Wer sagt denn, dass das alles (und auch die Worte von Papst Franziskus) nicht eine Chance ist, das Christentum neu zum Leuchten zu bringen?


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 myschkin 19. April 2016 
 

Es ist auch eine schwere Prüfung,

in die wir Europäer gestellt sind. Der Papst mutet uns Europäern mit den obigen Ausführungen viel zu. Gerne mag ich diejenigen willkommen heißen, die wirklich Geschenke sind. Doch sind das wirklich alle, die sich zur Zeit nach Europa aufmachen? Was soll passieren, wenn sich einige unter denen, die Europa gastlich aufgenommen hat, als undankbar, ja sogar als Gefahr erweisen? Es hat in den zurückliegenden Jahren verheerende Anschläge auch in Europa gegeben. Sie sind nicht von Christen, Juden, Buddhisten, Hindus, Jesiden oder von Atheisten verübt worden. Hat der Papst, so frage ich mich, auch Verständnis für Europa und für die aufgrund gemachter schlechter Erfahrungen nicht unbegründete Vorsicht, so dass wir hier gerne zuverlässige Informationen über diejenigen hätten, die jetzt aus der Fremde zu uns drängen? Solche Skepsis bedeutet noch lange nicht, dass man jedem ohne Ansehen der Person die Tür vor der Nase zuschlägt. Aber naiv dürfen wir auch nicht sein.


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 Helena_WW 19. April 2016 
 

Kirche und ihre hauptamtliche Kirchenmitarbeiter nach 2WK hat sich sehr engagiert

Kirche und ihre hauptamtlichen Kirchenmitarbeiter nach 2WK hat sich sehr engagiert für Notleidende und Flüchtunge, es wurden von der Kirche zusätzlich noch Gebäude und Immobilien zur Verfügung gestellt, Waisen alleinstehende Kriegsflucht-Kinder und Jugendliche wurden bei Familien untergebracht, von Pfarrer oder Bürgermeister ausgesucht oder in Klöstern. Die Kirche hat sich damals einen sehr guten Ruf erworben. Niemals wäre einem Kirchenhauptamtlichen eingefallen Menschen anzugehen, gegeneinander aufzuhetzen. Die Kirchenleute damals haben stillschweigend selbst geholfen waren da für andere, wie mir die Eltern erzählt haben.

So nach grade mal wieder 3 Stunden ehrenamtlicher Sozialarbeit, möchte noch mal meine Enttäuschung deutlch machen über solche Äußerungen gegen Europa und die Menschen in Europa, die Unfrieden stiften.


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  19. April 2016 
 

Gott sei Dank

für diesen Papst. Es setzt seinen Schwerpunkt nach den Dingen, die Jesus wichtig waren, nämlich Unterstützung derer, die Hilfe benötigen. Siehe Bergpredigt, 2. Christusgebot, Barmherzigen Samariter.
Zur die heutigen Videobotschaft kann man nur applaudieren und sein Gewissen erforschen, ob man vielleicht mehr für die Vertriebenen tun kann.


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 Aetius 19. April 2016 
 

@anthony

"Die Frage ist: What would Jesus do?"
Nun, die Frage könnte man auch auf Deutsch formulieren.

Sie ist aber auch auf Deutsch falsch gestellt. Jesus war Untertan eines Imperiums, nicht Bürger eines demojkratischen Staates. Er musste nie politisch handeln und hat sich nicht politisch geäussert. Wäre auch sinnlos gewesen.

Paulus war nicht Untertan, sondern Bürger. Und er hat in Röm. 13 eine politische Theologie entwickelt. Die Obrigkeit trägt das Schwert durch Gottes Auftrag. Sie hat also die Plicht, die Rechtsordnung zu schützen. Und die Basis jeder Rechtsordnung sind Grenzen.
Paulus zufolge sind also die derzeitigen rechtlosen Zustände nicht nach Gottes Willen. Und die Vorstellung, Paulus hätte sich bei den Parthern dafür entschuldigt, dass sie der Kaiser abwehrte, ist absurd.


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 Cölestin 19. April 2016 

Naiv

Bei dieser Thematik ist der Papst Idealist und nicht Realist. Nicht nur Herz, auch Hirn zeichnen einen guten Hirten aus.


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 Aetius 19. April 2016 
 

@antigone

Dann waren wohl alle Christen, die in den letzten 1500 Jahren ihre Grenzen gegen islamische Eroberer schützten, keine Christen?
Welch eine Hybris spricht aus Ihren Worten, welch ungeheure Selbstüberschätzung.


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 Charles X. 19. April 2016 
 

@ Danke!

Antigone, Sie sprechen mir aus dem Herzen!


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 rappix 19. April 2016 

Was soll ich tun

wenn jemand an meine Wohnungstür pocht?

Draussen vor der Tür steht eine Frau, sie spricht mit fremdländischen Worten! Zum Glück kann ich sie nicht verstehen, also schlage ich ihr die Türe vor der Nase zu, um mich meinen Kommentaren bei KathNet zu widmen!

Da beginnt mein PC zu sprechen:

"Warum schlägst du mir die Türe vor der Nase zu? Ich komme aus einem fernen Land am Mittelmeer. Ich bin schwanger, mein Mann Josef sucht einen Platz für unseren Esel.

Bitte öffne dein Herz und deine Wohnung für meine Niederkunft als niedrige Magd! Mein Kind wird Jesus heissen und einmal Verkünden:

"Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen!".

Willst du dein Herz verschliessen obwohl ein Oberrabbi in Rom spricht:

"Öffnet eure Herzen und eure Türen"!"

Heu habe ich für meine Haustiere, sieht zwar blöd aus, ein Esel auf meinem Balkon und Maria und Josef in meiner kleinen Stube, aber was soll's!

Träume süss mein lieber Wortklauber, höre ich Papst Franziskus wie im Traum!


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 Robert S 19. April 2016 
 

Warum kein Dankeschön an Europa dass so viele Flüchtlinge aufnimmt?

Gelobt seien JESUS CHRISTUS und MARIJA,

ich frage mich wann der Heilige Vater Fraziskus Europa danken wird dass es so viele Flüchtlinge aufgenommen hat aus fremden Kulturkreisen und ihnen Schutz gegeben hat? Wann wird diese LEistung von ihm gewürdigt und in richtiger Art und WEise anerkannt?Auch sollte er die Flüchtlinge ermahnen dankbar zu sein ggü. ihren Gastländern und die einheimische Kultur und die Menschen zu achten? DIe Flüchtlinge von denen die meistens Moslems sind, finden keine Zufluchtsstätten in benachbarten moslemischen Ländern sondern fliehen in das christliche Europa.Das diese Menschen immer eine Bereicherung und Geschenk sind und niemals eine Last stimmt auch nicht.Ich finde das Europa genug für die Flüchtlinge gemacht hat und der Heilige Vater vielleicht die islamischen Lönder wie Saudi Arabien; die ganzen reichen Golf Staaten,Iran, Indonesien, etc. ermahnen sollte sich mehr um die Flüchtlinge zu kümmern da diese auch ihre Glaubensgenoosen sind.+PAX+CHRISTI+Robert S


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 antony 19. April 2016 

@ Hubert_2: Sie raten tatsächlich, dass Kinder nicht mit andersgläubigen Kindern spielen sollen?

Gehen Sie z. B. nach Ostdeutschland: 85% konfessionslos. Was machen Katholiken in Hamburg? Oder von mir aus auch in katholischen Gegenden, wo heute überwiegend getauften Heiden wohnen?

Klar ist es schön, wenn Kinder Freunde aus gläubigen katholischen Familien haben und sehen, dass auch andere Jesus lieben. Aber den Freundeskreis darauf beschränken?

Wie haben das eigentlich die ersten Christen gemacht?

"Mattai, du sollst nicht mit dem Eliahu spielen, der kommt sonntags nicht zu unseren Versammlungen, sondern nur am Schabbat in die Synagoge!" - "Markus, besuch mir bloß nicht den Claudius, den habe ich noch nie bei uns in den Katakomben gesehen!"

Glaub' ich nicht...


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 antony 19. April 2016 

Mir gibt die Botschaft des Hl. Vaters zu denken.

"Abschottung" ist tatsächlich eine verbreitete Haltung. Und ich glaube nicht, dass Grenzsicherung auf Dauer funktionieren wird, solange die Güter dieser Welt so ungleich verteilt sind.

Sicher gibt es bei vielen Migranten ein Problem mit totalitären Ideologien (obwohl auch aus unseren Ländern totalitäre Ideologien kommen, Gender z. B., da wäre der Großteil der Migranten ein willkommenes Korrektiv...).

Ein Auswahlkriterium des Hl. Vaters, welche Migranten er aus Lesbos mitnimmt, war, dass diese gültige Papiere hatten (Interview im Flieger nach Hause). Ein Großteil der Migranten hat keine gültigen Papiere, viele Irakis werden dadurch auf der Flucht zu Syrern.

Dennoch: Was ist unsere Grundhaltung? Auf andere zeigen (die Saudis, die keine aufnehmen, die USA, die Fluchtursachen mit verschulden), lieber das Thema wechseln (Christenverfolgung, Abtreibung - sicher alles Unrecht, was zum Himmel schreit)? Oder unsere Herzen öffnen?

Die Frage ist: What would Jesus do?


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 Veritasvincit 19. April 2016 

Teilaspekt verabsolutiert

In Europa gibt es abweisende aber auch entgegenkommende Tendenzen gegenüber den Flüchtlingen. Der Papst kann nicht alle gleichzeitig ansprechen. Machen wir nicht den Fehler, die Papstworte hier als absolut und gültig für alle zu nehmen! Zugegeben, der Papst sollte sich auch entsprechend äussern, wenn etwas nicht für alle gilt.


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 Antigone 19. April 2016 
 

20 Kommentare, und nur zwei wohlwollend

Der Papst ist ein Christ, lese ich heraus, und alle, die ihn kritisieren, sind es nicht.


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 Selene 19. April 2016 
 

@evangelisch

Diejenigen, die die Gefahren des Islams erkennen und benennen, werden im besten Fall als Nazis beschimpft.

Dazu kommen dann gesellschaftliche und kirchliche Ausgrenzung, berufliche Nachteile, womöglich Anzeigen wegen Volksverhetzung usw.

Und wohl auch die Angst, womöglich selbst oder die eigene Familie Zielscheibe eines muslimischen Racheaktes zu werden.

Die Kanzlerin hat selbstherrlich die Marschrichtung vorgegeben und die Mehrheit folgt ihr blind, auch in den beiden großen Kirchen und auch unser Papst ist auf diesen Zug aufgesprungen wohl wissend, wie man sich die Gunst der Medien erhält.

Siehe auch seine spektakuläre Aktion, nur Muslime mit nach Rom zu nehmen.

Wie sollte er sich da bei den verfolgten Christen für die Gleichgültigkeit gegenüber deren Leid entschuldigen?

Das wird vielleicht irgendwann einer seiner Nachfolger machen.

Mir geht es wie Anderen hier, ich mag auch kaum noch irgendwas zu unserem Papst sagen. Ich bin verunsichert, traurig und besorgt.


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 Klaffer 19. April 2016 
 

Papsttreue

@Palüm
Sie sprechen ein grundsätzliches Thema an. In der jüngeren Vergangenheit (Benedikt und tw. Johannes Paul ll. ) war es relativ einfach: papsttreu, das waren konservative Katholiken, vielleicht auch Traditionalisten. Doch mit Franziskus hat sich das gewandelt. Es sind eher Reformer, die auf den Papst verweisen.

Es zeigt sich in meinen Augen immer mehr, dass die Papsttreue nicht mehr das Kriterium ist, nach dem sich die weitaus meisten richten, sondern die persönliche Grundeinstellung (stark vereinfacht: konservativ-progressiv).
Das kann einem gefallen oder auch unheimlich sein.


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 Sebi1983 19. April 2016 
 

@Palüm

Ich vermute, dass hier die wenigsten die Autorität des Papstes als Nachfolger Petri und Vicarius Christi in Frage stellen.

Das bedeutet aber längst nicht, dass er auch auf der politischen Ebene uneingeschränkte Autorität einfordern kann.

Ich glaube sogar, dass er dem Ansehen des Papsttums schadet, wenn er undifferenziert und verallgemeinernd harte Kritik übt und die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die ihr bestens tun, vor den Kopf stößt.


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 Mysterium Ineffabile 19. April 2016 

@Palüm

Il glaube vielmehr, dass Sie etwas nicht verstanden haben. Alles sehr richtig, was Sie sagen, wenn der Papst als Papst spricht. Hier spricht er in einer relativen politischen Situation über diese als Politiker. Das hat nichts mit seinem Petrusdienst zu tun, sondern mit seiner privaten Befindlichkeit.


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 Mysterium Ineffabile 19. April 2016 

Tja....

Angesichts solcher Worte aus päpstlichem Mund kann man nur den Kopf schütteln und den Mund halten. Es verwundert die Realitätsverweigerung und die Realitätsferne. Und: seit wann löst man Probleme mit Emotionen?? Aber ich halte Jetzt den Mund. Der Papst spielt Politiker? Gut, irgendwann wird er dann als solcher behandelt werden.


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 Ambrosios 19. April 2016 

@ Wandersmann

"Der Papst sollte endlich zur Kenntnis nehmen, dass viele Leute sich nicht so beschenken lassen möchten, wie er es für die Leute vorgesehen hat."

Was ist das größte Geschenk für einen Menschen? Jesus Christus selber...

Der Herr sagt Folgendes: "Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen" (Mt 25,35f.).

"dass viele Leute sich nicht so beschenken lassen möchten, wie er es für die Leute vorgesehen hat" - wie schade, dass sich also viele Leute nicht von und mit Christus beschenken lassen wollen!


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 Palüm 19. April 2016 
 

@alle

Der Papst ist das Oberhaupt der einen, katholischen und apostolischen Kirche. Der Papst ist aber nicht nur "Chef" einer religiösen Gemeinschaft, sondern der Nachfolger des Apostels Petrus und damit auch der irdische Stellvertreter Christi auf Erden. Wenn ich damit falsch liege, möge man mich verbessern.

Wenn ich nun hier einige Postings lese, vor allem die Art und Weise, wie Kritik am Heiligen Vater geübt wird, dann muss ich mich schon fragen, wie groß die Autorität gegenüber dem Stellvertreteramt in einigen Teilen der katholischen Kirche noch ist.

„Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ (Mt, 16, 18-19).

Ich glaube, da gibt es nichts hinzuzufügen.


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 Gerrit 19. April 2016 
 

was für ein wunderbares Herz

Dieser Papst trägt das Herz Christi in sich, wie wunderbar! Danke Papst Franziskus für diese Entschuldigung, sie kommt spät, aber nicht zu spät.

Und keine Sorge wegen der "Abweichler" in der Kirche. Es gab sie schon immer und sie haben noch nie gesiegt :-).


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 Tonika 19. April 2016 
 

Wäre schön,wenn der Papst ein starkes Zeichen für die Ungeborenen,verfolgte Christen setzen würde.

Ich hoffe, dass der Papst auch ein starkes Zeichen für den Lebensschutz setzt, indem er vor einer Abtreibungsklinik steht und sich für Europa bei den Millionen abgetriebenen Kinder im Mutterleib enschuldigt, weil diese als eine Last, ein Problem, ein Kostenfaktor betrachtet wurden, die eliminiert, vernichtet werden müssen.

Ich hoffe auch, dass der Papst nach Pakistan reist um die christlichen Glaubensbrüdern zu stärken, die bei der Osterfeier Opfer des islamischen Terror-Anschlags wurden, nur weil sie Christus folgen. Europa hat bereits Millionen Flüchtlinge und Immigranten aufgenommen. 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Verfolgung hoffnungsloser, bitterster Armut und Perspektivlosigkeit. Flüchtlingen in Not brauchen humanitäre Hilfe aber am besten wäre es die Ursachen für Armut, Flucht und Vertreibung in den Ursprungsländern zu bekämpfen, damit alle Menschen auch in ihrer Heimat menschenwürdig und in Frieden leben können und nicht fliehen brauchen.


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 evangelisch 19. April 2016 
 

Ich komme echt nicht mehr mit

Muslime fliehen vor muslimischer Gewalt nach Europa und etablieren hier den Islam. Wir Europäer haben Muslime aufgenommen, sie ins Sozialsystem integriert, ihnen Obdach, Verpflegung, Medizin etc. gegeben. Dafür bilden sie Parallelgesellschaften und lehnen mehrheitlich den Westen ab. Dazu gibt es genügend Studien. Zunehmend dämmerte es sogar Politikern, dass der Islam problematisch ist. In Belgien tanzten Muslime beim Terrorakt auf der Straße und behinderten Poliziearbeit. Stafstatistiken belegen die uüebrdurchschnittliche Krimminalität von Muslimen und Sozialwissenschaftler bemerken, dass der Islam das Integrationshemmnis schlechthin ist. Dazu werden in Europa Konvertiten verfolgt und bedroht. Hier istdie katholische Kirche in ihrer Leitung genau so daneben wie die evangelische Leitung. Mich macht das sehr betroffen und traurig, da auch ich beim Helfen im Heim agressive Muslime erlebe und eingeschüchterte Christen. Was ist nur los? Merkt denn keiner die islamische Gefahr?


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 carl eugen 19. April 2016 

Unglaublich!

Es würde dem Papst besser zu Gesicht stehen, würde er sich bei den Millionen verfolgter Christen für die Untätigkeit Europas entschuldigen. Das wäre angebrachter und würde auch mehr seinem Auftrag entsprechen, die Herde Christi zu weiden und zu schützen.
Unfassbar! Ein Fettnäpfchen nach dem anderen. Man kommt ja bald mit dem Schreiben nicht mehr nach.


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 lenard 19. April 2016 
 

Das sind politische Botschaften, die hier

vom Papst ausgehen und ich finde sie falsch. Die Unfehlbarkeit des Papstes trifft hier nicht zu, da sie im Sinne der katholischen Kirche nur die dogmatisch definierte Irrtumslosigkeit der kirchlichen Lehrverkündigung meint. Das tröstet mich irgendwie. Es ist eben nicht so, dass man sich aussuchen kann, wo man leben möchte und die Aussage "wer immer aus... Umweltschäden oder ungerechter Verteilung..." flieht, ist zwar verständlich, aber es geht schlicht und ergreifend nicht. Er ermutigt ja geradezu die Menschen, dass sie sich auf den Weg machen.


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 wedlerg 19. April 2016 
 

Fragen

Es kommt doch sehr darauf an, ob ein Migrant aus Verfolgung oder Not bei uns Schutz sucht, oder ob er ein Investment von 5000 - 10 000 $ tätigt, das er in Mitteleuropa wieder einspielen will. Es gibt solche und solche unter den Flüchtlingen. So undifferenziert kann man doch nicht alle über einen Kamm scheren. Am Ende müssen wir uns auch noch für die islamischen Fundamentalisten, Drogendealer und Einbrecherbanden bedanken, die hierher einwandern. Im übrigen vermisse ich einen klaren Blick auf die Realität. Als der Balkankrieg zigtausende nach D führte, kamen Alte, Frauen, Familien Kriegsversehrte und Verwundete. Heute kommen überwiegend junge Männer mit Smartphones und muslimischer Sozialisation aus allen Ländern der Erde - die meisten nicht aus Kriegsgebieten. Viele (nicht alle) überlassen die Schwachen daheim sich selbst.

Vielleicht hat der Papst aber auch nur wirklich Verfolgte angesprochen.


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 wandersmann 19. April 2016 
 

Wo ist da das Geschenk??? Ideologie

Es ist schon komisch, wenn nur der Papst, der ja gar nicht mit Flüchtlingen zusammenlebt, diese Situation als Geschenk bezeichnet.

Früher war es mal Ideologie, dass alle fremden Menschen grundsätzlich eine Bereicherung darstellen und dass die multikulturelle Gesellschaft etwas Schönes sei. Davon redet heute keiner mehr. Die Realität hat die Ideologie eingeholt und überholt. Hat Franziskus das nicht bemerkt?

Der Papst sollte endlich zur Kenntnis nehmen, dass viele Leute sich nicht so beschenken lassen möchten, wie er es für die Leute vorgesehen hat.

Es ist schon grenzwertig, wenn der Papst bestimmen will, was wir gefälltigst als Geschenk zu empfinden haben und was nicht. Das ist Ideologie. Hat der Papst schon seine eigenen Worte vergessen??

"Der Ideologe weiß nicht, was Liebe ist, weil er es nicht versteht, sich hinzugeben." http://kath.net/news/41293


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 Kurti 19. April 2016 
 

Der Papst sollte mal eher die Fluchtursachen zum Thema

machen, aber dabei nicht nur die Waffenhändler meinen. Zu den Verursachern gehören in erster Linie einige westliche Länder wie die USA, England und Frankreich, wenn man mal die syrischen und irakischen Flüchtlingen nur anspricht. Die haben doch im Irak und in Syrien die Lunte gezündet, auch durch Waffenlieferungen, wobei man auch etiche Golftstaaten mit einschliessen muss. Den Politikern mal die Leviten zu lesen, braucht es wohl mehr Mut als ihn der Papst hat. Ein Krieg hat doch Ursachen und die sind mit von den genannten Staaten bzw. deren Regierungen gelegt worden. Vorher war in Syrien und im Irak Ruhe, ja Syrien hat sogar viele, viele Christen aus dem Irak aufgenommen. Die Destabilisierung des Iraks hat den Herren Obama und Co. nicht gereicht, es musste auch noch Lybien und Syrien sein. Von einem Papst sollte man erwarten können, daß er die Dinge anspricht wie sie sind.


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 boettro 19. April 2016 

Vor Wochen sprach er noch von islamischer Invasion!


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 Hubert_2 19. April 2016 
 

Begegnung zwischen Religionen und Kulturen ermöglicht

Zu meiner Zeit hat noch der Pfarrer den Eltern gepredigt, die Kinder nicht so oft mit den protestantischeen Kindern spielen zu lassen. Wegen der Gefahr der Mischehen und so. In gewisser Hinsicht hatte er ja recht, wenn ich sehe, was in der Ehe einer Verwandten mit einem Muslim herausgekommen ist.
Ja, die Zeiten ändern sich halt.


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 Sebi1983 19. April 2016 
 

Wer ist "wir"?

Wen meint Papst Franziskus mit "wir", wenn er sich entschuldigt?

Wie kann er von einer abweisenden Haltung Europas sprechen, wenn die Länder dieses Kontinents völlig unterschiedlich mit Flüchtlingen umgehen? Da gibt es Staaten, die sich ihrer Verantwortung verweigern, aber auch Staaten, die(gottlob) Hunderttausende aufgenommen haben (z.B. Deutschland).
Wer also ist "wir"?

In seinem jüngsten Schreiben hat Papst Franziskus die Notwendigkeit von Unterscheidung und Differenzierung angemahnt. Davon finde ich in seinen Worten keine Spur!

Derartige Verallgemeinerungen sind nicht hilfreich und für die vielen (besonders auch ehrenamtlichen) Helfer alles andere als motivierend (um es höflich zu formulieren)!


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 Helena_WW 19. April 2016 
 

Und was ist mit den betrügerischen Geschäftemachern der Flüchtlngssituation

Wenn man selbst ehrenamtlich hilft ist das unerträglich, mit diesen betrügerischen Geschäftemachern. Obendrein wird man jetzt noch beschimpft und die Flüchtlinge gegen einen aufgehetzt. Danke für die Motivation.


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 Helena_WW 19. April 2016 
 

Ja bitte schön noch weiter die Flüchtinge aufhetzen gegen Europa

Wann wird die Muslimische Hilfsbereitschaft thematisiert, z.B. von den äußerst reichen Ländern mit viel freier Wohnfläche und prachtvollsten Urlaubsanlagen, die man doch ohne erst Bauen zu müssen Flüchtlingen zur Verfügung stellen kann, Länder wie Saudi Arabien, Katar, Emirate, Ägypten. Wo ist deren Mitbeteiligung zumindest mal ihre eigenen Glaubensgenossen in ihre reichlich vorhandenen Luxusanlagen aufzunehmen. Warum werden sie nicht zur Mithilfe aufgefordert. Warum wird nicht thematisiert wie Hilfbereitschaft europäischer Gastgeberländer sehr böse missbraucht wurde. Sind die dadurch geschädigten Menschen es nicht würdig Beachtung zu finden, sie vor Gewalt zu schützen?
Warum lässt sich NGO Kirche Betreung und Unterbringung teuer bezahlen, was auf Kosten anderer Sozialbedürftiger geht. Ist sie durch unsere Kirchensteuer nicht reich genug, die Mitarbeiter wohlversorgt. Müssen es 5000+x Euro pro monat zur Betreuung pro unbegleiteter Jugendlicher sein? Auch in D sind viele Menschen arm.


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 doda 19. April 2016 

So einfach ist das meiner Meinung nach nicht

Ich habe keine Angst mein Leben und meine Mentalität ändern zu müssen, weil Flüchtlinge in unser Land kommen.
Ich möchte keinen Import von Hass, Gewalttätigkeit, Rassismus, Ablehnung von Glaubensfreiheit und totalitärer Ideologie.


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 Herbstlicht 19. April 2016 
 

Gegenüberstellung

Dem Inhalt der neuesten Videobotschaft
von Papst Franziskus möchte ich gern den aktuellen Beitrag von Kath.net gegenüberstellen, in dem Philosoph Levy einen entschiedeneren Kampf gegen den Islamismus fordert.
Er spricht zwar französische Verhältnisse an, doch dürfte das Gesagte sicher auch für Deutschland nicht ganz verkehrt sein.

http://kath.net/news/54862


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