Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Erzbischof Schick: «Man wird mit Assad sprechen müssen»

31. März 2016 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof war zu Kurzbesuch in Syrien - Die Zahl der Christen sank in Syrien von zwölf auf sechs Prozent.


Passau (kath.net/KNA/red) Nach seinem Besuch in Syrien ist der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick davon überzeugt, dass es Hoffnung auf Frieden im Land gibt. Dafür werde man allerdings „mit Assad und seinen Leuten sprechen müssen. Daran führt kein Weg vorbei“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, im Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstag).

Das Gegeneinander müsse beendet werden, so Schick. Denn das Volk sollte nach einer gewissen Zeit frei wählen können. Dann werde sich zeigen, wer in Syrien die Regierung bilden könne und was aus Assad und seinem Regime werde. Die Menschen in Syrien hätten nur einen Wunsch, nämlich „dass ihr Land zum Frieden findet und wieder neu aufgebaut werden kann“. Das Kurzzeit-Ziel für Syrien müsse sein, dass aus der momentanen Waffenruhe dauerhafter Friede wird. Das sei die Voraussetzung für den Wiederaufbau.


Der Wiederaufbau werde Zeit und Geld kosten, so Schick. Die internationale Gemeinschaft müsse hier Verantwortung übernehmen und helfen, denn „nur mit einem dauerhaften und verlässlichen Waffenstillstand wird der Flüchtlingsstrom zu uns vermindert werden können“.

Im Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) hatte Schick zuvor bereits geäußert, dass die syrischen „Bischöfe, Pfarrer und Ordensleute“ besorgt seien, „weil so viele Christen das Land verlassen. Durch Krieg und Flucht ist ihr Bevölkerungsanteil von rund zwölf Prozent auf sechs Prozent gesunken.“ Schick nannte dies „sehr traurig. Wir wollen keine christenfreie Zone.“ Doch wenn diese Menschen als Flüchtlinge „zu uns kommen, müssen wir sie natürlich aufnehmen und für sie sorgen“.

Deutsche Politiker „sollten alles daran setzen, dass die Friedensgespräche in Genf zu positiven Ergebnissen führen“, forderte Schick. Man müsse einen politischen Kompromiss finden. „Gefordert ist zunächst ein dauerhafter Waffenstillstand und dann ein guter Wiederaufbau nach all den Zerstörungen.“ Nach dem Krieg brauche es langfristig „viele Initiativen, damit die unterschiedlichen Gruppen wieder gut miteinander leben können. Als Christen wollen wir dazu gerne beitragen.“

KNA: Woran denken Sie dabei?

Schick: Die Christen haben für das friedliche Miteinander in Syrien immer eine große Rolle gespielt. Sie werden auch beim Aufbau und bei der Versöhnung eine gute und wichtige Rolle spielen können. Dazu müssen sie jetzt aber vor Verfolgung geschützt werden. Das ist nicht nur für die Christen gut und wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg/Jürgen Eckert


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Syrien

  1. Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  4. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  5. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  6. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  7. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  8. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen
  9. Neuer Bischof von Aleppo ernannt - 2014 von Milizen entführt
  10. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz