Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  12. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  13. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  14. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausgespielen möchte
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Gründonnerstag: Frauen bei Fußwaschung möglich, nicht verpflichtend

18. März 2016 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Sarah hat eine Disparität zwischen dem Dekret zur Messe am Gründonnerstag und dem zugehörigen Begleitbrief geklärt. Priester können auch Frauen für die Fußwaschung auswählen, sie müssen es aber nicht.


Vatikan (kath.net/jg)
Priester sind nicht verpflichtet, die Fußwaschung in der Heiligen Messe am Gründonnerstag bei Frauen durchzuführen. Das hat Robert Kardinal Sarah, der Präfekt der Gottesdienstkongregation, bestätigt, berichtet das Portal aleteia.org.

Kardinal Sarah bereinigt damit eine von Bischöfen und Priestern festgestellte Unklarheit zwischen dem Dekret „In Missa in Cena Domini“ und dem Begleitschreiben von Erzbischof Arthur Roche.


Das Dekret besagt, dass „die Hirten eine kleine Gruppe von Gläubigen auswählen können, die die Verschiedenheit und Einheit eines jeden Teiles des Gottesvolkes repräsentieren. Diese Gruppe kann aus Männern und Frauen bestehen und angemessener Weise aus Jungen und Alten, Gesunden und Kranken, Klerikern, Ordensleuten und Laien.“

Im Begleitbrief schreibt Erzbischof Roche: „Es obliegt den Hirten, eine kleine Gruppe von Personen auszuwählen, die nicht nur eine Kategorie oder Gruppe, sondern das ganze Gottesvolk repräsentieren: Laien, Geweihte Diener, Verheiratete, Zölibatäre, Ordensleute, Gesunde und Kranke, Kinder, Jugendliche und Alte.“ Männer und Frauen sind in der Aufzählung nicht erwähnt.

Trotzdem hatten einige Geistliche den Begleitbrief so verstanden als bestehe eine Verpflichtung, Frauen in die Gruppe für die Fußwaschung aufzunehmen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 placeat tibi 18. März 2016 
 

Jessas!

Die Zeiten sind, wie sie sind. Wenn einerseits die Fußwaschung zur ¨geschlechtergerechten¨ und anderweitigen Zeichensetzeritis mißbraucht wird, andererseits zur ¨konservativen¨ Folklore, streichen wir das doch vorerst ganz aus der Liturgie des Hohen Donnerstags. Ist ja in beiden Formen des römischen Ritus fakultativ.

Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: die Einsetzung der Eucharistie und des Weihepriestertums.


10
 
 myschkin 18. März 2016 
 

@Schlegl

Der Fachmann spricht und bringt es auf den Punkt. Danke!


5
 
 SCHLEGL 18. März 2016 
 

Fußwaschung

Die Fußwaschung war früher überhaupt nur in der Kathedrale des Bischofs üblich, jedoch nicht in einzelnen Pfarrkirchen. Jeder Pfarrer, oder Kirchenrektor kann selbst entscheiden, ob er das am Gründonnerstag durchführen will, oder nicht!
Der Papst hat entschieden, dass die Fußwaschung eben auch an Frauen durchgeführt werden kann, damit ist die Diskussion wohl beendet! Die Argumente manche User sind rein traditionalistisch und eben sachlich nicht begründet! Die Fußwaschung ist kein Sakrament und deren Form kann von der Kirche beliebig verändert werden.Msgr. Franz Schlegl


11
 
 Rut2007 18. März 2016 

Die Größe Gottes...

in Gestalt des menschgewordenen Logos beschränkt sich doch nicht auf den Dienst, der sichtbar gemacht wird in der Fusswaschung, am Körper - ob von Männern oder Frauen - sondern bezieht sich doch letztendlich auf die unsterblichen Seelen. Da ist es freilich unerheblich, "wer" gewaschen wird. Die Auswahl zu treffen, obliegt dem Priester, ob er nun Kleriker oder Laien, Männer oder Frauen in die Auswahl einbezieht. Zumindest verstehe ich das so, in meiner laienhaften Sicht der Dinge...


6
 
 Einsiedlerin 18. März 2016 
 

Mama mia

Dass man über so was überhaupt diskutieren muss...Jesus sagte seinen Aposteln doch selbst, er habe ihnen ein BEISPIEL gegeben (was DEMUT betrifft). Denn sie, die künftigen Hirten sollten demütig dienen. Um nichts anderes geht es.


4
 
 Herbstlicht 18. März 2016 
 

Was würde Jesus zu dieser Neuregelung wohl sagen?
Immerhin hat der Herr die Fußwaschung am Abend vor seiner Kreuzigung ganz bewusst vollzogen und sich bei der Zusammensetzung etwas dabei gedacht.
Was wollte er uns damit sagen?


6
 
  18. März 2016 
 

kardinal Sarah bringt es wie immer klug auf den Punkt


2
 
 Stanley 18. März 2016 
 

@Smaragdos

Endlich bringt jemand die Fußwaschung mal auf den Punkt.

"Jesus sagte zu Petrus: Wenn ich dich nicht wasche, wirst du keinen ANTEIL AN MIR haben.
Als er nun ihre Füße gewaschen und seine Kleider genommen und sich wieder zu Tische gesetzt hatte, sprach er zu ihnen: Verstehet ihr, was ich euch getan habe? IHR NENNT MICH MEISTER UND HERR UND IHR HABT RECHT; DENN ICH BIN ES. Wenn nun ich, DER HERR UND MEISTER, euch die Füße gewaschen habe, so müsst auch ihr einander die Füße waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tuet." (Zitat aus: Das Hl. Messopfer von Pfarrer Dr. Merk, Rohrdorf/Horb, Ostern 1921, Hervorhebungen von mir.)

Die Fußwaschung ist mit dem ausdrücklichen Bekenntnis Jesu Christi als den allein wahren Herrn und Meister und somit als den allein wahren göttlichen Messias untrennbar verbunden. Die rechtmäßigen Nachfolger der Apostel sind jene, die dieses Bekenntnis am Gründonnerstag mit der Fußwaschung gegenseitig erneuern.


5
 
 Theodor69 18. März 2016 
 

@Smaragdos

Das Thema wurde in kath.net schon mal diskutiert und da hat ein Poster folgendes gemeint: "Die Kommunion haben auch nur Männer bekommen, warum wird sie heute aber an Männer und Frauen gespendet?" Es kann doch nicht die einzige Begründung sein, dass Jesus nur Männern die Füße gewaschen hat. Das finde ich etwas lächerlich.


8
 
  18. März 2016 
 

@Florian75

Wer darüber streitet, hat echt nichts Besseres zu tun ... Bei uns gibt es seit vielen Jahren schon die Fußwaschung auch an Frauen, und es gab überhaupt keinen Streit darüber.


6
 
  18. März 2016 
 

@Smaragdos

Was Sie schreiben, setzt voraus, dass Liturgie das Nachspielen bestimmter historischer Szenen ist. Das ist sie aber nicht (vgl. Messe). Außerdem bräuchte man ja dann wenigstens zwölf Bischöfe in einem Gottesdienst ...


4
 
 Florian75 18. März 2016 
 

Fußwaschung

Am besten es wird so gemacht, wie in unserer Kirche. Dort gibt es die Fußwaschung nicht. So kann es auch kein Streit darüber geben.


13
 
 Smaragdos 18. März 2016 
 

Quotenregelung in der Kirche?

Jesus hat jedenfalls nicht "einer Gruppe von Personen, die das ganze Gottesvolk repräsentieren", die Füße gewaschen, sondern nur seinen Aposteln!


12
 
  18. März 2016 
 

@Historiker

Wieso nicht? Oder hat die Kirche jahrhundertelang die Fußwaschung falsch gemacht?


9
 
 Historiker 18. März 2016 
 

50%?

"Es obliegt den Hirten, eine kleine Gruppe von Personen auszuwählen, die nicht nur eine Kategorie oder Gruppe, sondern das ganze Gottesvolk repräsentieren."
Wenn das GANZE GOTTESVOLK repräsentiert sein soll, können nicht 50% übergangen werden. Oder wie sollte das gehen?


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. Umkehr – Beichte – Bußsakrament
  2. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  3. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  4. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  5. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  6. „O Sapientia“ – O Weisheit
  7. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  8. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  9. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  10. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Beschließen ohne zu entscheiden?
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz