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Spanien: Bischof darf Abtreibung mit Holocaust vergleichen

29. Februar 2016 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Die Aussagen des Bischofs seien durch das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt, argumentiert die Richterin.


Madrid (kath.net/LSN/jg)
Ein Gericht in Madrid hat die Verleumdungsklage einer feministischen Gruppe gegen Bischof Juan Antonio Reig Pla abgewiesen. Der Bischof von Alcalá de Henares hatte zuvor in einem offenen Brief die Abtreibung mit dem Holocaust verglichen.

Im Jahr 2014 hatte die Gruppe „Les Comrades“ einen „Freiheitszug“ organisiert, um gegen geplante Einschränkungen der Abtreibung durch die regierende Partido Popular zu demonstrieren. Bischof Reig Pla hatte darauf mit einem Brief reagiert, in dem er den „Freiheitszug“ der Feministinnen mit den Zügen verglichen hatte, mit denen Juden und andere in die Vernichtungslager der National-Sozialisten gebracht worden sind. Abtreibung sei „die direkte und beabsichtigte Tötung unschuldiger ungeborener Kinder“, hatte er wörtlich geschrieben.

„Les Comrades“ erstatteten daraufhin Strafanzeige gegen den Bischof. Er wolle die Frauen und Männer „diskreditieren, die, wie die Vereinten Nationen fordern, sexuelle und reproduktive Rechte als Menschenrechte verteidigen“.

Die Richterin hat sich dieser Sichtweise nicht angeschlossen. Die beanstandete Aussage sei eine Einschätzung oder persönliche Wertung, die unter dem Schutz der Meinungsfreiheit stehe, argumentiert sie. „Les Comrades“ haben gegen das Urteil berufen.



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Lesermeinungen

 PerryR 1. März 2016 

Lieber Skeptical

Das Gedankenexperiment ist Unsinn, Petrischalen?? Es geht hier um das Abtöten von ungeborenem Leben im Mutterleib, ja selbst die Wissenschaft hat festgestellt, dass Kinder sich im Bauch bewegen(!), Musik hören(!!) und einen Herzschlag haben(!!!!) - ihre Petrischalen auch?? Würden sie wenn sie Arzt wären die Giftspritze ansetzen und das ungeborene Baby mit Salzsäure töten wollen? Könnten sie anschließend die Leiche in den Klinikmüll werfen und sich sicher sein, dass nicht doch fehlerhafterweise eines der getöteten Babys überlebt hat?? So in den USA geschehen, dort leben Abtreibungsüberlebende und geben Interviews. Die Lüge ist immer kompliziert und versteckt sich hinter zurechtgezimmerten (Bild-)Konstrukten und damit meine ich nicht (nur) die Grünen-Bilderfälscher sondern gedankliche Konstrukte. Die Abtreibungsindustrie ist die Schattenindustrie hinter unserem grenzenlosem sexuellem Egoismus, ich selber kann mich von diesem zugegebenermaßen nicht immer freisprechen...


3
 
 Rolando 1. März 2016 
 

Skepticael

Mit solchen abstrusen Gedankengängen, deren Realität eh nicht eintrifft, versuchen Sie die befruchtete Eizelle, die ein Mensch ist, nicht als Mensch zu sehen, um die Frühabtreibung zu rechtfertigen, ja das eigene Gewissen zu betäuben.


5
 
  1. März 2016 
 

Ich greife mal ein Gedankenexperiment auf:

Sie sind in einem Raum. Ein Feuer ist ausgebrochen und Sie können nur noch links oder rechts den Raum verlassen. Auf der einen Seite liegt ein Baby im Bett (das Sie retten können) auf der anderen Seite fünf Petrischalen mit je zehn befruchteten Eizellen (entsprechende Mütter warten bereits).
Retten Sie das eine Kind oder die anderen 50 Kinder?

Oder machen Sie vielleicht doch einen Unterschied (wie ich zum Beispiel) zwischen dem Kind und den befruchteten Eizellen ... und zwar einen, nach dem Sie sofort das eine Kind retten werden. Also sind nach unserer Wahrnehmung vielleicht doch befruchtete Eizellen keine Kinder ... bzw. der Unterschied zwischen Kind und Zellen ist signifikant.
Nun, wen würden Sie retten wemm eine Frau (oder ein Mann) auf der einen Seite wäre (auf der anderen die Petrischalen)? Ist ein Kind mehr wert als ein Erwachsener? Oder doch Mensch = Mensch?

Mein Punkt ist nur: Die Frage ist weder einfach noch eindeutig!


1
 
 PerryR 29. Februar 2016 

50 Millionen Abtreibungen pro Jahr.

Tote soll man nicht aufrechnen, aber der jährliche globale Baby-Holocaust degradiert den viel beschworenen Naziholocaust rein zahlenmäßig zur Lachnummer....leider weht der politische Wind momentan dergestalt, dass erst unserer Nach-Nach-Nachgenerationen sich fragen werden ob unsere Generation eigentlich noch alle Latten auf dem Zaun hatte, mit einem begangenen Verbrechen aktuelle legitimieren zu wollen (Stichwort Abtreibungsgegner als Nazis zu diffamieren, diese Lüge mit selbstgebastelten Bildern zu untermauern nur um weiter morden zu dürfen)...der Teufel ist link(s) und hinterhältig...oh da hinten nähert sich schon die linke PC-Keule...ich gehe wohl lieber in Deckung...


2
 
 honeybadger 29. Februar 2016 
 

Immer das Gleiche

Ob rote, braune oder grüne Sozialisten: Sie wollen morden.Siehe Holocaust, Holodomor in der Ukraine 1932 oder Killing Fields in Kambodscha. Oder eben der Mutterleib.
Sozialisten gleich welcher Couleur sind gewissenlos wenns um die Ideologie geht.

Abtreibung ist babycaust.


7
 
 Chris2 29. Februar 2016 
 

Warum sollen auch nur die Linken

ständig verharmlosende "Nazi"-Vergleiche ziehen dürfen, während man gravierende aktuelle Menschenrechtsverletzungen (und Tötungen) natürlich nicht nicht im gleichen Atemzug mit dem nationalsozialistischen Terror nennen darf. Die beiden Zitate sagen übrigens alles...


5
 

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