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Da waren es nur noch sieben - Kein Priesternachwuchs mehr in Trier

27. Jänner 2016 in Deutschland, 50 Lesermeinungen
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Wegen des Nachwuchsmangels wird nun die gesamte theologische Ausbildungsphase der Priesteramtskandidaten an die Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt verlagert. Damit soll die "Qualität der Ausbildung" gesichert werden.


Trier (kath.net) Da die Ausbildungskommunität am hiesigen Priesterseminar aktuell nur noch sieben Seminaristen umfasst, wird die gesamte theologische Ausbildungsphase für Trierer Priesteramtskandidaten an die Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt verlagert. Dadurch soll laut Aussendung des Bistums die "Qualität der theologischen Ausbildung" gesichert werden. Dies hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann entschieden. Denn der Mangel an Priesteramtskandidaten habe „eine Untergrenze erreicht, die dem für den Priesterberuf erforderlichen menschlichen und geistlichen Wachstums- und Reifungsprozess in der Ausbildung nicht mehr förderlich“ sei.


Die Seminaristen des Trierer Priesterseminars werden gemäß der Presseaussendung ihre theologische Ausbildungsphase ab dem kommenden Wintersemester 2016/17 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt absolvieren. Diese staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft des Jesuitenordens betreibt ein überdiözesanes Priesterseminar, an dem derzeit angehende Priester aus sieben deutschen Diözesen studieren - darunter die Bistümer Limburg, Osnabrück, Hildesheim und das Erzbistum Hamburg. Zu ihnen werden nun auch die Priesteramtskandidaten aus Trier kommen.“ Die Theologische Fakultät Trier bleibt von der Entscheidung unberührt und wird ihre verschiedenen theologischen Studiengänge weiterführen.

In einem der kath.net-Redaktion vorliegenden Brief schreibt Regens Michael Becker zu der Umstrukturierung: „Ich bin mir dessen bewusst, dass dies eine gravierende Zäsur für unser Bistum bedeutet, die uns einiges abverlangen und vielleicht auch zumuten wird, trage aber zusammen mit den Mitbrüdern aus unserem Leitungsteam die Absicht des Bischofs voll und ganz mit. Wir sehen hierzu momentan keine echte Alternative.“



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