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Knalleffekt: Vatikan setzt Trierer Bistumsreform vorläufig aus

22. November 2019 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Die umstrittene Strukturreform im Bistum Trier dürfte kurz vor ihrer Umsetzung gescheitert sein. Kein Start vom 15 Großpfarreien am 1. Januar


Trier (kath.net)
Die Strukturreform im Bistum Trier dürfte kurz vor ihrer Umsetzung gescheitert sein. Das meldet der "Trierische Volksfreund". Laut der Zeitung hat der Vatikan das Gesetz zur Synode ausgesetzt, was von einem Sprecher von Bischof Ackermann am Abend der Zeitung bestätigt wurde. Das Gesetz sei laut dem Medienbericht zur Überprüfung ausgesetzt worden. Damit dürfte der Start der 15 Großpfarreien am 1. Januar gescheitert sein. Bemerkenswert ist das Zeichen auch für andere deutsche Bistümer, so ist in der Diözese Linz auch Ähnliches geplant.




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Lesermeinungen

 ThomasR 24. November 2019 
 

jedem Gläubigen steht es zu sich direkt nach Rom bzw, an Heiligen Vater

zu wenden.

Oft hilft der Sache tatsächlich falls sich z.B. eine Kongregation aus Rom mit der Bitte um Klärung in einer bestimmten Sache an die zuständige Stelle im Ordinariat wendet.


Insbesodnere falls sich jemand in eigenem Bistum nicht angemessen behandelt fühlt.

Es gibt tatsächlich Bistümer ohne erkennbare feste Sprechstunde für die Gläubigen im Ordinariat, wenigstens einmal im Monat.
(triftiger Grund um sich direkt nach Rom zu wenden)

Von Internetauftriiten von vielen Diözesen (so mein Eindruck - beim Irrtum bitte korrigieren) sind weder die Sprechzeiten im Ordinariat für die Gläubigen noch beim Ordinarius (z.B. an einem Tag im Monat) erkennbar.


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 Willigis 24. November 2019 
 

@ Petrusbinsfeldus

Bei jeder Fusion von Pfarreien fällt alles, was nicht zweckgebundenes Sondervermögen ist, der neuen Pfarrei zu. Das ist auch sinnvoll, da diese Pfarrei ansonsten finanziell handlungsunfähig wäre. Die Schaffung finanziell handlungsunfähiger Rechtsträger ist eine Groteske.

Pfarreifusionen hat es immer gegeben, dies ist ein bischöfliches Recht, dessen Ausübung im CIC geregelt ist. Daher ist das sicher nicht der Grund für das römische Einschreiten.

Die Begründung der Kongregation stellt auf die Hirtensorge ab und damit auch auf die Frage, ob in Pfarreien Trierer Zuschnitt diese Sorge noch gewährleistet werden kann.

Darüber hinaus wäre es begrüßenswert, wenn sie der Päpstliche Rat mit der Frage beschäftigen würde, wie groß Pfarreien eigentlich sein dürfen, um noch als solche bezeichnet werden zukönnen. Das wird aber mit Hinblick auf die Auswirkungen auf andere Diözesen vermutlich nicht passieren...


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 winthir 22. November 2019 

Die größte der geplanten Pfarreien, Saarbrücken,

soll fast 100.000 Gläubige umfassen. Das wäre dann die größte " Pfarrei" Deutschlands.

Ein (übler) Witz.

Früher haben wir gewitzelt: In zwanzig Jahren gibt es im Erzbistum München und Freising noch drei Pfarreien: München-Nord, München-Süd und München-Stadt. Da merke ich: Solche Bestrebungen gibt es nicht erst seid gestern.

Das Vermögen der Pfarreien (örtliche Kirchenstiftungen gibt es dann wohl nicht mehr) soll dann den Großpfarreien zufallen.

Kirche vor Ort - gute Nacht.


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 Fides Mariae 1 22. November 2019 
 

Ach ja,

Das Übliche. Zum Schluss werden sie es doch durchwinken.

Aber 15 Pfarreien ist echt krass.


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 doda 22. November 2019 

Das Bistum teilt unterdessen mit

"Bischof Ackermann wird nun wie von der Kongregation erbeten Stellung nehmen zu der Beschwerde, die die Priestergemeinschaft Unio Apostolica eingereicht hat."

https://de.catholicnewsagency.com/story/bistum-trier-vatikan-stoppt-projekt-pfarreien-der-zukunft-vorerst-5372:

"Bischof Ackermann wird nun wie von der Kongregation erbeten Stellung nehmen zu der Beschwerde, die die Priestergemeinschaft Unio Apostolica eingereicht hat."

https://de.catholicnewsagency.com/story/bistum-trier-vatikan-stoppt-projekt-pfarreien-der-zukunft-vorerst-5372


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 Passero 22. November 2019 
 

Linz?

Hoffentlich scheitern auch die Umkrempelungspläne für die Diözese Linz!


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 Petrusbinsfeldus 22. November 2019 
 

Man darf gespannt sein....

...welche Gründe zu dieser Aussetzung geführt haben. Ob es wirklich der Widerstand der Gläubigen war oder ob nicht vielmehr eigentumsrechtliche Gründe ausschlaggebend gewesen ist. So sollen ja z. B. Stiftungen oder Grundbesitz einer Pfarrei an die neue Großpfarrei übertragen werden, was sehr viel Unmut ausgelöst hat. Insbesondere auf dem Land kann man sich nicht mit den Gedanken anfreunden, dass andere weit weg über die z. B. von den Großeltern der Kirche vermachten Grundstücke entscheiden.


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 Ad Verbum Tuum 22. November 2019 

Nun,

ich sehe da schon sehr unterschiedliche Trends und Tendenzen ineinander laufen.
Zum einen ist gerade in Trier zu sehen, dass es ja nicht nur um Zusammenlegungen, sondern vor allem auch um die Auflösung der kirchlich-hierarchischen Struktur geht. Da passiert viel, s. Bf. Bätzing, was schlecht ist.
Wer aufgrund von Zusammenlegungen die Kirche verlässt - war der davor wirklich Teil der Kirche, Gläubiger?
Das Thema Zusammenlegungen ist m.E. nicht per se schlecht, sondern hat auch sehr viele neue Chancen. Priester sind nicht 50% ihrer Zeit auf der Straße, viele Aktionen, Initiativen (Bibelkreise, Anbetung, Seelsorgezeiten etc.) können durch Bündelung wieder reaktiviert werden, für viele Dinge überschreitet man die kritische Masse, sodass Selbstläufer entstehen können, etc. pp.
Stand heute halten wir viel zu viele Dinge am Laufen die weder katholisch sind noch durch Katholiken betrieben werden. Die Prio: "alles weiter wie bisher" führt ruck-zuck zu weiterer Verwässerung des Glaubens.


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 winthir 22. November 2019 

"Wir sind vor Ort für Sie da",

lautete nicht der Werbespruch einer Pfarrei oder einer Diözese, - nein, (ich will Euch jetzt keine Rätsel aufgeben) -

sondern

der Werbespruch der örtlichen Sparkasse.

:-)

(übrigens: danke an diese Initiative "Kirchengemeinde vor Ort", die eventuell Rekurs in Rom eingelegt hatte).

--

nicht Mangel verwalten,
doch Zukunft gestalten.

lautet meine Devise.

(keine Ahnung, ob das jetzt ein guter "Werbespruch" ist -

ist halt meine Überzeugung.)

winthir.


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 Zeitzeuge 22. November 2019 
 

Ich erwarte vom Vatikan auch in dieser Angelegenheit gar nichts,

ausser ein "Einknicken" der zuständigen
Kleruskongregation, deren Leiter, Kardinal Stella, die Zulassung verheirateter Priester befürwortet,
siehe Link!

Es dürfte sich um einen, sehr bererchtigten, Rekurs Betroffener
handeln, der dann von Amts wegen geprüft werden muss.

Gerne lass ich mich vom Gegenteil überzeugen!

Im übrigen warten die konservativen
Gläubigen des Bistums Trier seit über
50 Jahren auf einen echten Pastor Bonus
als Oberhirten, seit dem Rücktritt von
Bischof Matthias Wehr i.J. 1966, er verstarb ein Jahr später, gibt es in Trier eine Art "progressive Sukzession"
der dortigen Ortsbischöfe!

Ich erinnere auch an das "Einknicken" der
Kleruskongregation in der Angelegenheit
Pater Wucherpfennig SJ!

www.kirche-und-leben.de/artikel/vatikan-offen-fuer-diskussion-ueber-verheiratete-priester/


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 ThomasR 22. November 2019 
 

Priestermangel ist von der Amtskirche wie gewollt und wie vorprogrammiert

(vgl z.B. Vortrag von Prof Georg May über Priestermangel über google)

Viele Pfarrgemeinden wären in der Lage einen Priester aus den neuen Priestergemeinschaften(Sankt MArtin , LC, oder Petrusbruderschaft)oder vom Ausland bzw.selbst einen verheirateten Ostpriester(unter Gestattung des Ortsbischofs eine Hlg Messe auch im römsichen Ritus lesen zu dürfen)selbst zu holen und als Kandidaten für Pfarrer dem Ortsbischofs vorzustellen
Ausgerechnet dies ist nicht gewollt. Durch Auflösung der unabhängigen Pfarrereien wird eine massive Zentralisierung der Macht in Ordinariaten verfolgt. Es entstehen sogar neue bürokratische Strukturen in Ordinariaten wie die Ordinariatsräte (bezahlt mit höchstbezahlten Ordinariatsdirektoren,die von der Amtskirche besser vergütet werden als Priester und Diakone in den Pfarren).In meinen Augen geht es viel mehr um die Zentralsierung der Macht als um eine dienende Kirche.
Durch Auflösung der Pfarrereien verschlechtert sich Zugang der Gläubigen zu den Sakramenten


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 ThomasR 22. November 2019 
 

Rekordaustrittzahlen nach der Strukturreform in Süddeutschland

Durch die nichtdurchgedachte Strukturreformen (Auflösung der unabhängigen Pfarren und Bildung der Pfarrverbände, dazu kommt noch Ernennung der Laien als Pfarrverbandlaiter z.B. einer ehemaligen Sparkassendirektorin statt ständigen Diakone,die einfach bei Vergabe der Leitungspositionen vermutlich nur deswegen umgegangen werden,weil sie keine Frauen sindkam in manchen Bistümern in Südddeutschland zu Massenaustritten- für die Gläubigen bedeutet die Aufhebung einer unabhängigkeit der Pfarre neben unnötigen Bürokratisierung Verlust der spiritueellen Heimat . Mögen die Verantwortlichen in Rom sich weiterhin Geschehnnisse in Süddeutschland beobachten.
Eigentlich wären Schritte in verkehrte Richtung gebraucht:statt einer Zentralisierung und weiteren Bürokratisierung z.B.Überlassung von wenigstens 1/3vom Kirchensteuereinnahmen der Pfarrereien und die Möglichkeit einen Priester/o.Diakon als Pfarrer durch eine Gemeinde sich selbst auszusuchen und nur Ernennung durch Ordinariat bestätigen lassen


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 doda 22. November 2019 

Erfolg der Initiative „Kirchengemeinde vor Ort“

"In ihrem Protest dagegen kann sich die Initiative „Kirchengemeinde vor Ort“ auf breite Unterstützung berufen. Über 300 Pfarreien, damit mehr als ein Drittel aller Pfarreien im Bistum Trier haben sich der Initiative angeschlossen und streiten für eine Präsenz der Kirche vor Ort."
Hatte man sich an Rom gewandt?
Siehe:kath.net/news/67980


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