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Piusbruderschaft kritisiert Abschlussdokument der Familiensynode

28. Oktober 2015 in Aktuelles, 65 Lesermeinungen
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Von Rom getrennte Priesterbruderschaft Sankt Pius X.: Abschlussdokument sei «Ausdruck eines Kompromisses zwischen zutiefst unterschiedlichen Positionen» und enthalte «bedauernswerte Zweideutigkeiten und Auslassungen».


Menzingen (kath.net/KNA) Die traditionalistische Priesterbruderschaft Sankt Pius X. lehnt das Abschlussdokument der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie ab. Es sei «Ausdruck eines Kompromisses zwischen zutiefst unterschiedlichen Positionen» und enthalte «bedauernswerte Zweideutigkeiten und Auslassungen», kritisiert der Generalobere der Piusbrüder, Bernard Fellay, in einer Erklärung auf deren Website. Im Namen einer «relativistischen pastoralen Barmherzigkeit» stifte das Dokument «Verwirrung, die bestimmt ausgenützt wird in einem Sinn, der der ständigen Lehre der Kirche widerspricht».

Nach dem Gesetz Gottes, so argumentiert Fellay, habe der Mensch nur in der legitimen Ehe «das Recht, von seiner Geschlechtlichkeit Gebrauch zu machen». Homosexualität widerspreche also «dem natürlichen göttlichen Gesetz». Alle «außerhalb der Ehe vollzogenen Vereinigungen» von «frei Zusammenlebenden, der im Ehebruch Lebenden oder gar der Homosexuellen» seien eine «Unordnung» und stellten eine Sünde dar. Man könne darin «nicht irgendeinen Teil von sittlicher Gutheit feststellen, auch nicht eine weniger vollkommene Gutheit», betont der Obere der Piusbrüder.


Er fordert, die Lösung der Probleme auf moralischem Gebiet dürfe «nicht allein dem Gewissen der Eheleute oder der Hirten anheimgestellt werden». Vielmehr sei das Naturgesetz «Regel für das Handeln». Die Fürsorge des Barmherzigen Samariters gegenüber dem Sünder zeige sich, so Fellay, indem er «mit der Sünde nicht gemeinsame Sache macht»; genauso mache der Arzt, «nicht gemeinsame Sache mit der Krankheit», sondern helfe, diese zu überwinden. An die Adresse der Verfasser der Synodenschlusserklärung formuliert der Obere der Bruderschaft: «Man kann sich von der Lehre des Evangeliums nicht im Namen einer subjektivistischen Pastoral befreien, indem man sie als gemeingültig darstellt und sie im Einzelfall abschafft.»

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist seit 1988 von Rom getrennt. Sie wurde 1969 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) gegründet und lehnt die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) ab. Diese hätten die Tradition der Kirche zerstört, so Lefebvre, der selbst als Ordensoberer am Konzil teilnahm. Die Piusbruderschaft sieht sich als Bewahrerin der Tradition der «Heiligen Römischen Kirche».

Papst Benedikt XVI. (2005-2013) nahm Gespräche über eine mögliche theologische Einigung mit der Bruderschaft auf. Der Gesprächsprozess kam 2012 ins Stocken. Allerdings teilten im Sommer 2015 hochrangige Vertreter beider Seiten mit, man sei weiter im Gespräch. Anfang September erklärte Papst Franziskus überraschend, er hoffe auf eine baldige Einigung mit der Bruderschaft. Er «vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen».

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 4. November 2015 
 

Korrektur in meinem letzten Post an @Waldi

Es heißt richtig:
"DIREKTES WIRKEN DES HL. GEISTES"


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 SCHLEGL 4. November 2015 
 

@Lilien

Sie haben recht! Die Exkommunikation gegen Lefebvre wurde NIEMALS aufgehoben! Er starb getrennt vom Papst und der katholischen Kirche, ein schreckliches Ende für einen Bischof.
@ Waldi: Ihre Frage müssten Sie in Rom stellen! Das Problem der FSSPX ist der Versuch eine Art "GEGENKIRCHE" gegen Rom aufzustellen und zwar durch unrechtmäßige Weihehandlungen, insbesondere der 4 Bischöfe, von denen jetzt Williamson endgültig erneut exkommuniziert ist! Die anderen Strömungen sind ungehorsam und teilweise häretisch, keine Frage. Immerhin wurde die "Chefin von WisiKi" wegen Simulation einer Messe von Rom EXKOMMUNIZIERT und zwar auf Antrag des Bischofs von Tirol! Msgr. Franz Schlegl


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 Diasporakatholik 4. November 2015 
 

@Waldi

Sehr geehrter Waldi, wenn ich Ihnen raten darf:
Beichten Sie weiterhin bei Ihrem bewährten bisherigen Beichtvater in Maria Vesperbild.
Mit Konrad Adenauer: Keine Experimente.
Ich hatte übrigens wie Sie vor einigen Jahren einen tiefen Groll gegen unseren damaligen Erzbischof, weil er öffentlich Papst Benedikt XVI. wg. dessen Gesprächsaufnahme zur FSSPX kritisiert hatte.
Ich trug das in die Hl. Beichte und noch bevor der Beichtvater mir recht antworten konnte, hatte ich die Eingebung? doch vielleicht auch für meinen Bischof zu beten.
Hatte ich vorher nicht getan.
Ich habe noch in der Beichte darüber gesprochen und das regelmäßige Gebet für den Bischof ab da gepflegt und beibehalten.
Bin seitdem viel milder gestimmt - DIR ENTE WIRKEN DES HL. GEISTES, so sehe ich das.
Nur eines von vielen Beichtwundern, die ich erleben durfte.
Übrigens: Bin in meiner Jugend auch noch vorkonziliar aufgewachsen und geprägt.


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 Waldi 4. November 2015 
 

Sehr verehrter Msgr. Schlegl,

zuerst bedanke ich mich für die Klarstellung bezüglich der Zulassung zur Beichte bei einem Priester der Piusbruderschaft. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich davon Gebrauch mache. Eines verstehe ich aber nicht: Warum werden die Piusbrüder, besonders von Katholiken, vielfach so fanatisch verachtet, während innerkirchliche, offen gegen Rom revoltierende Sekten wie "Wir sind Kirche", "Kirchenvolksbegehren", "ZdK", "BDKJ", und die "Pfarrerinitiative" von der Kritik völlig ungeschoren bleiben! Für die Einheit der kath. Kirche, die Treue zum Papst, den inneren Frieden, sind diese innerkirchlichen und aufsäßigen Unruhestifter viel schädlicher als die außenstehende Piusbruderschaft. Und die schärfste Kritik gegen die Synode kommt nicht einmal von der Piusbruderschaft, sondern von Mitgliedern der kath. Kirche und sogar von Bischöfen und Kardinälen. Warum merkt keiner, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Ich habe mich von der Piusbruderschaft noch nie im Glauben bedroht gefühlt!


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 Lilien 4. November 2015 
 

Vielen Dank, lieber Msgr. SHLEGL, vergelt`s Gott.
Kürzlich las ich von einem Piusse Sympathisanten folgendes:
Die Excommunikation von Erzbischof Lefebvre ist aufgehoben worden von Papst Benedikt. Dieser sagte einmal sogar von ihm: "Er ist ein grosser Mann."

Meine persönliche Einschätzung ist:
Das ist nicht richtig. Erzbischof Lefebvre starb in der Exkommunikation. Er starb im Jahr: 1991
Papst Benedikt (2005-2013) hat die Exkommunikation der VIER Bischöfe aufgehoben, als ein Schritt um die Gespräche zu erleichtern. Das Ziel der Gespräche wurde nicht erreicht: „Die Herstellung der vollen Einheit zwischen der ganzen Priesterbruderschaft und der katholischen Kirche.“.
Wenn Papst Benedikt die Exkommunikation der vier Lefebvre Bischöfe aufhebt, heißt es nicht automatisch, dass Lefebvre von der Exkommunikation frei geworden ist. Ob es möglich ist die Exkommunikation nach dem Tod aufzuheben ist mir kirchenrechtlich nicht bekannt.

Ich bitte Sie herzlich noch diesen Sachverhalt zu erklären.


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 SCHLEGL 4. November 2015 
 

@ Lilien

In der Zeit des heiligen Augustinus († 430) wurde im Streit gegen die Irrlehre der Donatisten dogmatisch entschieden, dass die GÜLTIGKEIT eines Sakramentes NICHT von der persönlichen WÜRDIGKEIT des Spenders (Bischof, Priester) abhängig ist! Damit hat jeder Katholik die Sicherheit ein Sakrament zu empfangen, sofern der Spender die Intention hat es zu spenden.
Bei FSSPX liegt das Problem faktisch darin, dass durch die unerlaubten Bischofsweihen von Lefebvre ein Schisma entstanden ist. Auch wenn P. Benedikt die Exkommunikation über die 4 Bischöfe aufgehoben hat, haben diese nach Aussage des Vatikans KEIN rechtmäßiges AMT in der katholischen Kirche, ebenso, wie die unerlaubt geweihten Priester! Sie sind allesamt SUSPENDIERT, also mit dem Verbot der Amtsausübung belegt. In seiner Barmherzigkeit hat P. Franziskus für das hl. Jahr den Priestern von FSSPX Jurisdiktion der Beichte gewährt! Die Sonntagspflicht dagegen, kann bei einer Messe von FSSPX nicht erfüllt werden!Msgr. Franz Schlegl


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 Waldi 4. November 2015 
 

Lieber @Diasporakatholik,

kein Grund zur Entschuldigung. Meine letzte Beichte war erst kürzlich am 30. Oktober bei einem ehrwürdigen kath. Beichtvater in Maria Vesperbild. Und glauben Sie mir, hätten wir in unseren Breiten so gute Priester wie im 80 Km von mir entfernten Maria Vesperbild und Heilige Messen wie dort, es wäre für mich der Himmel auf Erden! Seit 1987 hält mich dieser wunderbare Gnadenort gefangen und lässt mich nicht mehr los. Ich kenne einen Augsburger Busfahrer, einen Berufskollegen, der am Heiligen Abend 1984 nach vier schweren Kopfoperationen, Tumor bösartig, fast blind und gehunfähig, dort geheilt wurde - und zwar so gründlich geheilt, dass er nach seiner Heilung sogar seinen Beruf als Busfahrer wieder voll ausüben durfte. Mir ist sogar eine ehemalige Kommunistin persönlich bekannt, die durch die plötzliche Heilung ihrer 13-jährigen Tochter vom grünen Star! an der Mariengrotte von Maria Vesperbild, zum Glauben gefunden hat. Ich habe dort schon die erstaunlichsten Begegnungen erlebt.


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 Kostadinov 4. November 2015 

@ ?tienne: Schweiz ist nicht Deutschland

auf Deutschland bezogen hätten Sie vermutlich recht. Auf die Schweiz bezogen gilt das Wort der Bischöfe, dass die staatskirchenrechtliche Körperschaft nicht die röm-kath. Kirche ist. Und aus der Praxis gesprochen: die Körperschaft finanziert mit der Kirchensteuer viele anti-röm. Aktivitäten, das kann man mit dem Gender-Flyer aus dem Sekretariat der DBK durchaus auf eine Ebene stellen
und schliesslich: in der Bibel steht nicht "auf diesen Felsen werde ich die staatskirchenrechtl. Körpeschaft des Kantons Zürich bauen" - diese Konstrukte gibt's nur in deutschsprachigen Ländern, also da wo es Kirchensteuer gibt. In allen anderen Ländern funktioniert es wie NACH dem Schweizer Körperschaftsaustritt: Man gibt die Unterstützung direkt, nicht über den Staat.


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 Waldi 4. November 2015 
 

Sehr geehrter @Diasporakatholik,

auch ich schätze Sie und Ihre Beiträge sehr und bin auch gerne bereit eine Lehre daraus zu ziehen. Dass die Kommentatorinnen und Kommentatoren nicht immer einer Meinung sind, hängt davon ab, dass sie ihre Erlebnisse mit der Kirche mit Altersunterschied an verschiedenen Orten unter verschiedenen Gegebenheiten erleben. Kein Mensch kann die Kirche von heute mit ihrem Zustand vor dem Konzil vergleichen, der nach dem Konzil geboren wurde. Ich habe als Baujahr 1937 diese Möglichkeit. Und ich muss ehrlich sagen, es wäre mir nie in den Sinn gekommen, die kath. Kirche dahingehend verändern zu wollen, wie sie sich heute krisengeschüttelt und innerlich zerrissen den Gläubigen darstellt. In Bezug auf Ihre Bedenken bei einem "FALSCH - PRIESTER" zu beichten, will ich nur darauf hinweisen, dass Papst Franziskus den Katholiken zugesichert hat, dass das Beichten bei einem Piusbruder während des Jahres der Barmherzigkeit, erlaubt sei und volle Gültigkeit habe. Noch habe ich es nicht getan.


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 ?tienne 4. November 2015 

Halbaustritt?

Mein Bauchgefühl - und die Moral - sagen mir, dass so ein Halbaustritt von Kostadinov eine unlautere Sache ist. Die rechtliche Seite - also eben auch die Körperschaft im juristischen Sinne - hat immer zu Kirche gehört. Außerdem ist man mit den anderen Katholiken in der Diözese extrem unsolidarisch, wenn man so einen Austritt aus der Kirche begeht!


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 Diasporakatholik 4. November 2015 
 

@waldi Korrektur

Es musste statt "FALSCH-Priester" richtig "FSSPX-Priester" heißen,
Entschuldigung.


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 stormiigelchen 4. November 2015 

Wer ist wie Gott...

Wie hat man in II. Vat. um die Gewissensfreiheit gerungen, wie viele Priester waren strikt dagegen, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass Gott und der Mensch in eine persönlich Beziehung treten können. Und jetzt will eine Sekte sich dazu äußern, was in einer Synode erarbeitet wurde. Ich habe mir immer schon mit Gläubigen schwer getan, die alles so ganz genau wissen, die wissen wer, wie und was Gott ist. In Wahrheit glauben sie an ihren eigenen gestrickten Gott! Ist Gott überhaupt von uns begreifbar, mach ich Gott nicht klein, wenn ich, ein Menschlein ganz genau weiß, was ER will?


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 doda 4. November 2015 

@CharlesX

"hab den Austritt aus der staatskirchenrechtlichen Körperschaft erklärt".
Wo steht von @Kostadinov "Ich bin aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten"?
Beitrag und Datum?


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 Kostadinov 4. November 2015 

Es gibt kein Zitat,

...dass ich aus der röm.-kath. Kirche ausgetreten bin. Sie zitieren sehr wohl korrekt, "staatskirchenrechtliche Körperschaft" - wenn Sie nun diesen Laien-Klüngel im Kanton Zürich mit der röm-kath Kirche gleichsetzen, dann tun Sie mir leid. Nochmal für andere Leser hier: Die Schweizer Bischöfe bestätigen explizit, dass man aus der staatskirchenrechtl. Körperschaft austreten kann und dabei trotzdem röm-kath. bleibt. Unser Freund hier kann entweder nicht lesen (Homepage Bistum Chur) oder will nicht


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 Charles X. 3. November 2015 
 

@Doda

Schauen Sie bitte in mein post von Allerseelen. Dort steht es, wie es sich für wörtliche Zitate gehört, in Anführungszeichen. Sie können dann danach gern googlen. Es ist leicht zu finden.


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 Waldi 3. November 2015 
 

Nachdem Papst Franziskus...

den Priestern der FSSPX für das kommende Jahr der Barmherzigkeit das Recht des Spendens der Hl. Beichte verliehen hat, werde ich im Laufe des Barmherzigkeitsjahres einer Heiligen Messe der Piusbruderschaft in München teilnehmen, um heraus zu finden, ob diese Piusbrüder tatsächlich solche verachtenswerten Teufelsbraten sind, wie sie von einigen "barmherzigen" Kommentatoren auf dieser Seite erbarmungslos und gehässig gebrandmarkt werden. Ich habe zufällig vor zwei Jahren einen Piusbruder am Wallfahrtsort Maria Vesperbild getroffen und war von seiner priesterliche Würde so beeindruckt, dass ich mir von ihm sogar den priesterlichen Segen erbeten habe. Und bin bis heute noch tief davon beeindruckt. Ich bekenne mich zu diesem Schritt, auch wenn einige der notorischen Hasser der Piusbruderschaft vor heuchlerischer Entrüstung bersten! Ich habe bei diesem Piusbruder eine weit höhere Priesterwürde und kath. Glaubenstreue entdeckt, als bei manchem deutschen Bischof und Synodenteilnehmer!


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 Steve Acker 3. November 2015 
 

Diese Schweizer Regelung

ist ja mal was positives aus der Schweiz.
Dort sind ja ansonsten die Amtskirchenstrukturen noch viel schlimmer als bei uns.
Papst Benedikt hat sich widerholt kritisch zur Kirchensteuer geäußert.
Generell finde ich den Gedanken: keine Sakramente ohne Steuerzahlung gar nicht schön.
Zu was das führt wenn die Kirche zu viel Geld hat, sieht man an der Publikation dieses schwachsinnigen Genderflyers.Für sowas ist dann Geld da.


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 doda 3. November 2015 

@Charles X

Ja, selstverständlich ist ein Originalzitat mein Begehr!
Also: Wo steht im "O-Ton von Kostadinov, er sei aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten?
Dieser Satz, Beitrag und Datum fehlen noch!
Was ist denn das Positive!, das Sie mit Ihren Posts, insbesondere Ihren Posts ad Personam, erreichen möchten?
Lassen Sie es uns wissen!


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 Waldi 3. November 2015 
 

Verehrter @Kostadinov,

Ihrem Satz: "Ein Sachargument hab ich von Ihnen noch nie gehört", kann ich mich uneingeschränkt anschließen, so ist es!


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 Waldi 3. November 2015 
 

Wir haben bei kath.net...

seit einiger Zeit einen unerbittlichen Moralapostel und Besserwisser als Kommentator, der es nur auf Konfrontation mit allen andern Kommentatorinnen und Kommentatoren abgesehen hat und alle aus reiner Lust zum Widerspruch niedermachen will! Und das stinkt mir gewaltig! Drei Mal darf geraten werden, wer es sein könnte!


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 Kostadinov 3. November 2015 

@Charles X

na dann beschweren Sie sich bitte bei der Schweizer Bischofskonferenz, dass sie dieses unerhörte Verfahren erlaubt hat. Die Bedienungsanleitung steht auf der Homepage des Bistums Chur, ist folglich oberhirtlich abgesegnet. Und Ihr Argument mit Papst Benedikt hat bei mir zu Zwerchfellzerrung geführt, da er keinen Wohnsitz in der Schweiz hat...


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 Charles X. 3. November 2015 
 

@ Kostandinov

Selbstverständlich ist das ein Winkelzug. Ich würde es sogar als Ausnutzung obskurer Sonderrechte bezeichnen!


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 Kostadinov 2. November 2015 

Das ist kein Winkelzug, Charles X

das ist von der Schweizer Bischofskonferenz so eingeführt worden. Nicht von den Piussen. Aber so können anscheinend nicht über Ihre Dorfkirche hinausdenken. Ein Sachargument hab ich von Ihnen noch nie gehört


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 Charles X. 2. November 2015 
 

@ Doda

Wollen Sie wirklich ein Originalzitat hören? "hab den Austritt aus der staatskirchenrechtlichen Körperschaft erklärt". So der O-Ton von Kostadinov vor nicht allzu langer Zeit. Mich beeindrucken staatskirchenrechtliche Winkelzüge keineswegs. Papst Benedikt ist auch nicht aus der staatskirchenrechtlichen Körperschaft ausgetreten. Welches Recht hätte dann ein anderer Christgläubiger dazu? Keines!


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 SCHLEGL 31. Oktober 2015 
 

@NoJansen

Ein bisschen weniger aufgeregt, wäre günstig. Nirgends habe ich FSSPX als Sekte bezeichnet, wenngleich manchmal sektenartige Züge auftreten.
Lesen Sie sich einmal auf der Website von FSSPX die lange Kritik von Fellay durch. Zu Recht hat das II. Vatikanum die 3 Ehezwecke GLEICHRANGIG geordnet: 1) Treue 2) Nachkommenschaft 3) Sakramentalität. Bei Fellay wird der Akt der EHELICHEN LIEBE als "remedium concupiscentiae = Heilmittel für Begierde" ABGEWERTET! Paul VI und JP II streichen besonders das "mutuum adiutorium = gegenseitige Hilfestellung" als Ehezweck heraus. Das ist alles an FSSPX völlig vorbeigegangen.
Anstattfür die päpstliche GNADE der Aufhebung der Exkommunikation und Erlaubnis zur Spendung des Bußsakramentes in Heiligen Jahr dankbar zu sein, hat sich dieser Herr wieder einmal sehr daneben benommen! Von Dankbarkeit KEINE Spur. Dabei hat der Papst das ein Dokument noch gar nicht verfasst. So etwas stört nicht nur mich. Msgr. Franz Schlegl


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 Charles X. 31. Oktober 2015 
 

@NoJansen

Wie Sie über Msgr. Schlegl herziehen, ist absolut unappetitlich.

@Hans Josef
"Wer das Zweite Vatikanische Konzil in Gänze oder auch nur teilweise nicht anerkennt wie die Piusbrüder ist wohl in keinster Weise derjenige der eine Bischofsynode beurteilen kann die vom heiligen Vater einberufen wurde,da diese sich nicht dem Primat des Papstes beugen."

Mit einer kleinen Ausnahme (die Sie bitte humorvoll sehen mögen: Es gibt keinen Superlativ von "kein") stimme ich Ihnen völlig bei. Die Piusbrüder haben absolut kein moralisches Recht, über Papst und Bischöfe zu Gericht zu sitzen, generell nicht, und schon vor allem nicht, solange sie sich dem Papst nicht beugen!


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  30. Oktober 2015 
 

????

Wer das Zweite Vatikanische Konzil in Gänze oder auch nur teilweise nicht anerkennt wie die Piusbrüder ist wohl in keinster Weise derjenige der eine Bischofsynode beurteilen kann die vom heiligen Vater einberufen wurde,da diese sich nicht dem Primat des Papstes beugen.
Natürlich sind diese eingeladen die Hände zu ergreifen die ausgestreckt sind.


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 NoJansen 30. Oktober 2015 

@Dottrina und @Msgn. Schlegel
Liebe @Dottrina, ich glaube, dass Msgn. Schlegel Sie nicht verstehen kann oder will. Ich stimme Ihnen zu: Man muss kein Anhänger der Piusbruderschaft sein und kann doch eine sachliche Position, die sie vertreten, für richtig halten.
Msgn. Schlegel würde ich bitten, doch einmal mit einem Sachargument auf zu warten, das zeigt, dass die Piusbruderschaft in dieser Sache falsch liegt. Das würde glaubhafter auf mich wirken, als sein ständiger Hinweis, dass es sich bei der Piusbruderschaft um eine Sekte handelt.
Im übrigen: hätte dann der Hl. Vater nicht etwas übersehen, als er den Priestern der FSSPX für das kommende Jahr der Barmherzigkeit das Recht des Spendens der Hl. Beichte verliehen hat?


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 leibniz 30. Oktober 2015 
 

Berichtigung

Entschuldigung:
das letzte Wort in meinem vorangegangenen posting muss natürlich: "erlaubt" heißen


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 prim_ass 30. Oktober 2015 
 

Selbstverständlich

Selbstverständlich kann sich Bischof Bernard Fellay zum Synoden-Abschluss-Papier äußern und mir ist seine Äußerung sehr wichtig. Im Gegensatz dazu ist das DBK-Faltblatt zu Gender einfach nur ein Ärgernis...!


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 leibniz 30. Oktober 2015 
 

bitte um Mäßigung II

5. Warum darf man das Abschlussdokument nicht kritisieren? Warum darf man die Mehrdeutigkeit der Aussagen nicht feststellen? Man gehe einfach auf die Seite katholisch.de der deutschen Bischofskonferenz und lese, was da z. B. der Haus - und Hofmoraltheologe Prof. Schockenhoff ganz offen schreibt: Die gute Praxis, die schon lange!! in Deutschland gepflegt worden sei, werde jetzt sanktioniert.


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 leibniz 30. Oktober 2015 
 

bitte um Mäßigung I

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht ganz:
1. Warum kann ein Piusbruder nicht auch einmal etwas Richtiges sagen?
2. Man lese die Aussagen des Papstes während der Synode und beurteile dann, auf welcher Seite dieser wohl steht.
Für mich, das gebe ich zu, steht er eher auf der Seite der Kasparanhänger als auf der Seite eines Müller.
Aber da kann man anderer Meinung sein. Warten wir doch einfach ab, was er selbst für ein Fazit zieht.
3. Franziskus hat bis dato noch nichts getan oder gesagt, was lehramtliche Relevanz hätte. Ich kann daher bei allen seinen Aussagen anderer Meinung sein.
4. Um papstreu zu sein, muss man weder den gerade amtierenden Papst für einen großen Theologen halten, noch für einen Heiligen. Das wäre eine schöne Zumutung, wenn ich z. B. Alexander VI. so einschätzen müsste! Dieser "absolute Tiefpunkt" (Fransen/Kirchengeschichte) des Papsttums hat trotzdem kein Dogma geleugnet.


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 Dottrina 30. Oktober 2015 
 

Lieber Msgr. Schlegl,

ich glaube, da liegt ein grundsätzliches Mißverständnis vor. Ich habe lediglich dem Text von M. Fellay zugestimmt, gehöre aber mit Sicherheit nicht der Bruderschaft an, wenngleich mir ihre Sichtweise in mancher Hinsicht lieber ist als die eines Kardinal Marx. Natürlich bin ich papsttreu und ich habe die größte Hochachtung vor Menschen, die ihr Leben für den Papst und den Glauben gelassen haben. Ich war auch und bin immer noch der Ansicht, die Piusbrüder sollten die ausgestreckten Arme der Päpste Benedikt und Franziskus annehmen und in den Schoß der Kirche zurückkehren. Ich habe große Hochachtung vor dem gelebten Glauben der Orthodoxen und Katholiken in den östlichen Ländern; von denen könnten wir alle weichgespülten Westler noch viel lernen. Auch Sie, lieber Msgr. Schlegl, haben meine Hochachtung für Ihr Wirken.


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 Fides Mariae 30. Oktober 2015 
 

@Diasporakatholik: Wahrscheinlich...

... sind die Beichtväter in der Diaspora weniger ungeduldig... :-)


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 Kostadinov 30. Oktober 2015 

@Klaffer

sorry, mein Fehler, ich hab zu schnell auf Senden geklickt und der Auto-Vorschlag für den Betreff hatte @Carl Eugen und @Charles direkt untereinander und ich bin in der Zeile verrutscht. bitte auch Carl Eugen um Entschuldigung hierfür


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 Kostadinov 30. Oktober 2015 

Fortsetzung

...andererseits machen die letzten Päpste alles falsch, bei mir lösen sie aber keine Emotionen aus. ‎Aber okay, das Thema hat viele Facetten, die man hier nicht in so einen kurzen Kommentar ‎packen kann. Und wenn ihr mir helfen wollt, anstatt mich zu bashen, dann zeigt mir bitte den ‎Fehler von Fellay – in der Beschreibung der Ehe, nicht in der Ansprache an den Papst. In letzter ‎Zeit ist’s hier auf kath.net sehr emotional geworden, aber irgendwie neue Sichtweisen oder ‎Argumente kann man leider kaum noch lernen :-(‎


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 Kostadinov 30. Oktober 2015 

Ich versuch's nochmal gemässigt...

Ich glaube, es wird aneinander vorbei geredet. Selbstverständlich kann Fellay nicht irgendwelche ‎Forderungen an den Papst stellen oder sich über ihn aufschwingen.‎
Was @Dottrina und auch ich in meinem ersten Posting hier wohl meinten, ist, dass die Passage, ‎wo Fellay die katholische Ehe beschreibt, sich so liest, dass ich nicht gemerkt hätte, dass sie von ‎der Piusbruderschaft kommt. Wenn der hochgeschätzte Charles X dann meint, mich nicht mehr ‎ernst nehmen zu müssen, lass ich ihm den Spaß. Wenn er mir ein Sachargument geliefert hätte, ‎wo in der Beschreibung der Ehe durch Fellay ein Fehler vorkommt, dann hätte er mir geholfen ‎‎(und ich würde auch ihn weiterhin ernst nehmen lol). Den Ausdruck „widerlich“ von Msgr. Schlegl ‎fand ich etwas überrissen. Es gibt für kath. Christen heute durchaus widerlichere Begebenheiten ‎als die paar Piusbrüder. Ich find die Piusse eher etwas schizophren als widerlich, einerseits ‎superkatholisch


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 Klaffer 30. Oktober 2015 
 

@Kostadinov

Ich suche gerade nach einem Kommentar von @CarlEugen und kann keinen finden. Kann es sein, dass er gelöscht wurde? Oder haben Sie vielleicht jemand anderen gemeint?


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 Chris2 29. Oktober 2015 
 

Konsensdokumente

haben es per se an sich, dass sie in strittigen Fragen nur einen (womöglich kleinsten) gemeinsamen Nenner wiedergeben. Die Texte können daher gar nicht eindeutig sein und bedürfen der Interpretation (siehe manche Texte des Vatikanum II). Von Anfang an war ja wohl auch vorgesehen, dass sie nur Vorlagen für die Entscheidung des Papstes sein sollen. Alle wären daher gut beraten, nicht wieder einmal im "vorauseilenden Gehorsam" auf dem Rücken der Gläubigen Fakten zu schaffen, sondern das Dokument des Papstes abzuwarten.


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 SCHLEGL 29. Oktober 2015 
 

@Dottrina

Irgendwie komme ich mir bei Ihrem Posting vor , wie im Boxring! Ich ersuche Sie, so freundlich zu sein, zu lesen, was ich etwas weiter unten geschrieben habe. Ich bin zwar NUR ein Priester aus Österreich, vielleicht fehlt mir die Durchsicht und das Charisma mancher Laien, aber die theologische Kompetenz von B. Fellay, einem suspendierten Bischof, dessen EXKOMMUNIKATION Papst Benedikt XVI in seiner grenzenlosen Güte aufgehoben hat, scheint mir doch nicht gegeben!
Ausgesprochen undankbar gegenüber Papst Franziskus, der FSSPX für das Heilige Jahr sogar Jurisdiktion zur Beichte gegeben hat, welche die Spaltergruppe vorher NICHT hatte, finde ich diese Äußerung darüber hinaus.
Aber, wie gesagt, ich bin ja nur ein Priester der Kirche der Märtyrer, in welcher für die Treue zum Papst zwischen 1946 u. 1989 16 Bischöfe, Tausende Priester und 10 tausende Gläubige ihr Leben hingegeben haben.Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


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 Dottrina 29. Oktober 2015 
 

Was gibt es da zu diskutieren?

Punkt: Thematik absolut okay. Wobei es egal ist, wer das gesagt/geschrieben hat. Ich finde es nicht fair, wenn einige gegen den Text was sagen, nur, weil er von den Piusbrüdern kommt. Käme dieser Text von z.B. Kard. Sarah, Kard. Burke, Kard. Ouellet etc., wäre er in Ordnung und niemand hätte etwas daran auszusetzen. Aber nur, weil er von den Piusbrüdern kommt, ist das gleich anstößig. Ich finde es viel schlimmer, daß Häretiker meinen, uns Katholiken sagen zu müssen, wo es langzugehen hat in dieser unserer leider verweltlichten, vom Diabolos beherrschten Welt. Ja, wo leben wir denn? Ich danke jedenfalls für diesen Text, der katholisch ist, und es ist mir wirklich Streich-, Blut- und Leberwurst, woher er stammt, weil er einfach katholisch ist! So, und jetzt auf geht's zum Bashing! :-)


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 silvana 29. Oktober 2015 
 

Logik?

Die Logik hinter einigen Kommentaren muss mir jemand erklären: Auch hinter einer kirchlich nich tlegitimierten Partnerschaft kann also Gutes stecken, z.B. Fürsorge, Treue. Ok, verstanden. Warum kann dann nicht auch eine kirchlich im Abseits stehende Gruppierung gute Stellungnahmen formulieren?


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 doda 29. Oktober 2015 

@tünnes

Die Aussage bezog sich nach meinem Textverständnis auf die Sünde, nicht auf die Person.
Eine Sünde ist etwas Schlechtes. Das Schlechte, so habe ich z.B. bei Romano Gurdini gelesen, ist das von Gott Schlechthin nicht sein Sollende.
In jeder Person gibt es Gutes, natürlich!


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 Kostadinov 29. Oktober 2015 

@CarlEugen - zu Ihrer Aufklärung

siehe hier: http://www.kath.net/news/24190

das ist ein Umlenken der Zahlung vom schwarzen Kirchensteuerloch in Zürich hin zum Solidaritätsfonds des Bistum Chur und kein Kirchenaustritt in Ihrer deutschen Denke - oder rechnen Sie Bischof Vitus Huonder zu den Piusbrüdern???


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 Charles X. 29. Oktober 2015 
 

@ Schlegl

Monsignore, danke, dass Sie so klar und deutlisch Stellung beziehen. Die dauernde Widersetzlichkeit der Piusbrüder IST WIDERLICH und NICHT CHRISTLICH, geschweige denn KATHOLISCH. Entweder wollen sie katholisch sein und dann kehren sie zu uns zurück oder sie sollen es bleiben lassen. @Kostatinov kann ich nicht mehr ernstnehmen seit seinem Kirchenaustritt.


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 Charles X. 29. Oktober 2015 
 

@ Bellis: Katholisch?

"Theodor69
Einen anderen Kommentar hätte ich von Ihnen auch nicht erwartet.
Jeder Katholik muss hier hinter der Analyse muss hier hinter Herrn Fellay stehen."

Jeder Katholik muss Herrn Fellay ablehnen. Katholischsein und dem Papst permanent Widerstand leisten ist ein hölzernes Eisen. Und vor allem: Nicht katholisch.


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 Diasporakatholik 29. Oktober 2015 
 

@Fides Mariae

Belehrungen eines Beichtvaters, dass etwas von mir Gebeichtetes keine Sünde sei oder gar der Rat, damit doch besser zum Psychiater zu gehen? habe ich noch nie selbst erfahren noch von irgendwem gehört.
Würde ich mir auch schwer verbitten, wenn er es nicht biblisch und für mich klar verständlich und nachvollziehbar begründen könnte.
Ich habe in den letzten 17 Jahren ganz im Gegenteil NUR ÄUßERST POSITIVE ERFAHRUNGEN MIT DEM HL. BUßSAKRAMENT MACHEN KÖNNEN UND KANN ES ALLE GLAUBENSGESCHWISTERN NUR WÄRMSTEN ANEMPFEHLEN.


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 Stephaninus 29. Oktober 2015 
 

@Schlegel

Vielen Dank für Ihre klaren Worte. Sie sprechen mir aus dem Herzen.


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 SCHLEGL 29. Oktober 2015 
 

@Max Emanuel

Als Priester einer katholischen Ostkirche, nämlich der griechisch katholischen Ukrainer, muss ich Ihnen heftig widersprechen! FSSPX hat ein Schisma durch unerlaubte Bischofsweihen Lefebvres provoziert. Unsere griechisch katholische Kirche der Ukraine ist für die TREUE zum Papst in die KATAKOMBEN gegangen, 16 unserer 17 Bischöfe wurden von den Sowjets ermordet, nur Kardinal Slipyj hat überlebt.
Es liegt noch KEIN Schlussdokument des Papstes vor und dennoch hat der suspendierte Bischof Fellay schon wieder den Mund offen, obwohl er, im Hinblick auf das Heilige Jahr, besondere GNADEN im Hinblick auf das Bußsakrament, von Papst Franziskus empfangen hat. Wie wenig Charakter muss man haben, um eine Hand, welche einen füttert, auch noch zu beißen!
Die katholischen Ostkirchen finden so etwas WIDERLICH, ohne in irgendeiner Weise schismatische Neuerer, oder diverse Gruppen des Ungehorsams gegen den Papst und die Bischöfe gutzuheißen.Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


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 Kostadinov 29. Oktober 2015 

Nein, ich bin kein Piusbruder...

...aber ich hab mir auf Rorate Caeli das Original durchgelesen. Wenn man mir das ohne Absender gezeigt hätte, hätte ich gedacht, das wäre die Ehelehre gemäss JP II und B XVI. Und ja der Ungehorsam von Lefebvre bei den Bischofsweihen ist nicht wegzudiskutieren. Allerdings genauso wenig wie der Ungehorsam in vielen deutschen Bistümern, wo ZivilWvG seit Jahren munter die Kommunion empfangen...


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 Theodor69 29. Oktober 2015 
 

@ Max Emanuel

Sie wissen aber schon, dass die Piusbruderschaft außerhalb der kath. Kirche ist und der Gründer unter dem heiligen Papst Johannes Paul exkommuniziert wurde. Was meine Person betrifft, so stören mich Angriffe auf den Papst in gleichem Maße, ob sie von einer "Schüller-Truppe" oder von den Piusbrüdern kommen. Ebenso stört es mich in gleichem Maße, ob Kard. Marx oder Kard. Burke die Ergebnisse der Familiensynode öffentlich kritisiert.


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 girsberg74 29. Oktober 2015 
 

@Fides Mariae
"Den Hirten anheimgestellt … Schon jetzt gibt es zahlreiche Priester, die mit einem tadelnden "das ist doch keine Sünde" ihre Beichtkinder beschämen“

Ein älteres Problem, als es an Beichtvätern noch mehr Auswahl gab: „Wer liegt mir besser?“

Das neuere und grundlegende Problem: „Muss ich mir mehr Gedanken über mein Sündenbekenntnis machen oder über die Haltung derer (Priester / Bischöfe), die im Beichtstuhl sitzen.“


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 Max Emanuel 29. Oktober 2015 

Pius-Bruderschaft hat Recht

Man kann der Pius-Bruderschaft für die klaren Worte nur danken.
Ich bedauere die negativen Untertöne mancher Beiträge, die die Piusbruderschaft in die Ecke einer Sekte stellen wollen. Die gleichen Diskutanten haben aber kein Problem damit, zahlreiche linksliberalt und antirömische Bewegungen unter dem Mantel der "Meinungsfreiheit" unkritisch zu akzeptieren. In diesem Fall der Pius-Brunderschaft etwas andichten zu wollen ist geradezu bösartig.


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 Fides Mariae 29. Oktober 2015 
 

"Den Hirten anheimgestellt"

Die Lösung dieser moralischen Fragen darf nicht "den Hirten anheimgestellt werden": Wie wahr! Schon jetzt gibt es zahlreiche Priester, die mit einem tadelnden "das ist doch keine Sünde" ihre Beichtkinder beschämen - wohl gemerkt, beim Beichten von wirklichen Sünden. Nicht selten ist auch die Aussage "da müssen Sie zum Psychotherapeuten gehen, ich kann Ihnen da nicht helfen."
Was werden diese überforderten Beichtväter wider Willen dann wohl den wiederverheirateten Katholiken sagen?


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 Fides Mariae 29. Oktober 2015 
 

@stephaninus: Weil sie das sagen, was zu sagen ist

Deswegen "misst man einer Sekte immer wieder eine solche Bedeutung zu", wie @stephaninus kritisiert, indem man ihre Aussage publiziert: Weil sie klar die katholische Lehre kommunizieren und damit eine Lücke füllen.
Eine Schande, dass unsere Kirche das den Piusbrüdern überlässt!

Wie viele Leute haben die Petition "Filial Appeal", die den Papst um ein klärendes Wort zu diesen Themen bittet, seit Anfang des Jahres unterschrieben? 850.000? Diese Zahl las ich vor drei Tagen.


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 HX7 29. Oktober 2015 
 

Achtung Zersetzung

Theologisch gibt es im Protestantismus Unterschiede. In moralisch-ethischen Fragen sollte man aber gleich sein. Die Zersetzung im Protestantismus gegann auch mit unklaren Formulierungen, in denen das Bestehende sanft in Frage gestellt wird. So ist es auch hier. Das ist Kirchenzertörung im Namen der falschen Barmherzigkeit. Was diese Bischöfe und Theologen angerichtet haben kann man gut sehen. Vor Ort ist im Schnitt die kath Kirche in D oft genau so lau und abgefallen wie die protestantische. Unklare Äußerungen lassen Spielraum mit denen die Kirchenzerstörer ihr härätisches Gesülze voranbringen.


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 tünnes 29. Oktober 2015 
 

"Man könne darin nicht irgendeinen Teil von sittlicher Gutheit feststellen, auch nicht eine weniger vollkommene Gutheit"
Die wenigsten Menschen sind durch und durch solche Sünder, dass man an ihnen nicht auch Gutes feststellen kann. Ein Mensch der in Sünde (nicht eheliche Beziehung) lebt, kann durchaus in dieser Beziehung lebenslang treu sein. Und diese Treue ist im Einzelfall durchaus wahrzunehmen!
Wir sollten nicht vergessen, dass Gott den Sünder liebt!
Auf der anderen Seite sollen wir die Dinge natürlich nicht verdrehen. Nach dem Motto: "Jetzt lasst uns so richtig sündigen, damit Gott barmherzig mit uns sein kann."
Und die Kirche sollte auch nicht so tun, als ob alles in Ordnung ist, dass ist keine Barmherzigkeit. Barmherzig kann man nur sein, wenn jemand da ist, der diese auch annimmt. Wenn alles OK ist, brauche ich keine Barmherzigkeit.


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 Theodor69 29. Oktober 2015 
 

@bellis; @Egon47

@bellis: Soweit kommt es noch, dass man als Katholik die Äußerungen einer Gruppe unterstützen soll, die von einem exkommunizierten Menschen gegründet wurde und sich gegen den Papst richtet.
@Egon47: Wenn man die Analyse liest, dann glaubt man, dass das Abschlussdokument "Homoehen" und "kirchliche Ehescheidungen" erlaube. Somit halte ich die Aussagen von Fellay für sich betrachtet nicht für falsch, allerdings vollkommen ungeeignet damit das Abschlussdokument zu kritisieren, weil damit ein falscher Eindruck erweckt wird


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 Stephaninus 29. Oktober 2015 
 

Warum man eine Sekte

, denn nichts anderes ist die Piusbruderschaft im aktuellen Status, immer wieder eine solche Bedeutung zumisst, ist mir schleierhaft. Die Gefahr des Missverständnisses, der Fehl- oder Uminterpretation des Schlussdokumentes gibt es natürlich, aber diese Fehldeutungen gibt es auch in Bezug auf die Evangelien oder die Hl. Schrift insgesamt.


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 Egon47 29. Oktober 2015 
 

@Theodor69

Ist denn die Kritik Unberechtigt?
- und wenn sie es nicht ist, warum kritisieren Sie es?


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 bellis 29. Oktober 2015 

Theodor69

Einen anderen Kommentar hätte ich von Ihnen auch nicht erwartet.
Jeder Katholik muss hier hinter der Analyse muss hier hinter Herrn Fellay stehen.


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 girsberg74 29. Oktober 2015 
 

Trojanisches Pferd, das Schlussdokument

Ob einem die Piusbruderschaft gefällt oder nicht, mit der Feststellung, dass das Schlussdokument nicht eindeutig ist, zu allfälligen Interpretationen einlädt, hat sie leider Recht.

Es steht zu befürchten, dass es zu dem kommt, was der Bischof der Diözese Osnabrück als "schmackhaft" zu machen verstehen dürfte.

Er sagte dazu am 27. Oktober, - er meinte wohl das Schlussdokument der Synode -, vor der Presse: "Diese Fragen sind für mich positiv beantwortet worden."


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 Theodor69 29. Oktober 2015 
 

Oh Wunder!

Es wäre äusserst überraschend, wenn die Piusbruderschaft nicht wieder kritisieren täte. Die kath. Kirche streckt immer wieder die Hand aus (zuletzt das Schreiben vom Papst zum Heiligen Jahr) und es kommt nur Kritik zurück.


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 syntyche 29. Oktober 2015 
 

Synoden-Analyse

Shalom ! Dank der Piusgemeinschaft für diese klarsichtige zu tiefst katholische Analyse der Abschlußerklärung der Synode. Ich danke sehr für die klare Aufdeckung des trojanischen Pferdes, das durch die Abschlußerklärung der Synode in die einst feste Burg Troja (kath. Kirche) geschleppt worden ist.


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 Wawamann 29. Oktober 2015 

Wo er Recht hat, hat er Recht

Gleich dem ominösen Geist des Konzils wird nun ein Geist der Synode entstehen, der das Indifferente der Abschlusserklärung in eine liberale Richtung interpretiert. Ehen werden in den "modernen" Bistümer großzügig annulliert werden und der Priester vor Ort entscheidet darüber ob jemand Sakramente empfangen darf oder nicht.
Leider wird diese Erklärung mehr schaden als nutzen, weil es den Relativismus in der Kirche vorantreibt und ein Schisma immer wahrscheinlicher wird.


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