Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. Leere der kirchlichen Lehre

11 Gebote für Christen unter muslimischer Herrschaft

11. September 2015 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der „Islamische Staat“ sichert ihnen dafür körperliche Unversehrtheit zu


Homs (kath.net/idea) Syrische Christen sollen sich nach dem Willen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) künftig an 11 Gebote halten, um am Leben bleiben zu dürfen. Im Rahmen eines „Sicherheitsvertrages“ mussten zunächst Christen in der von IS eroberten Stadt Qaryatayn in der Region Homs einen entsprechenden Kontrakt unterschreiben. Nach der Einnahme der Stadt nahm die Terrororganisation rund 230 Personen gefangen. Darunter waren viele Christen. Sie dürfen dem Dokument zufolge unter anderem keine Kirchen oder Klöster mehr bauen, keine Kreuze öffentlich zur Schau stellen und keine Glocken läuten. Sie verpflichten sich ferner, Muslimen Respekt zu zollen und nichts zu tun, was den islamischen Glauben verletzt.


Kein Schweinefleisch, keinen Alkohol

Darunter fällt auch die Aufforderung, nicht mit Schweinefleisch zu handeln sowie in der Öffentlichkeit keinen Alkohol zu trinken und sich züchtig zu kleiden. Sie dürfen keine Waffen tragen und müssen einmal im Jahr eine Kopfsteuer bezahlen. Dafür garantiert ihnen die Terrororganisation körperliche Unversehrtheit. Am Ende des Vertrags heißt es zu den Christen: „Wenn sie sich an diese Bedingungen halten, sind sie auf ihrem Land sicher. Niemand von ihnen wird für eine Sünde bestraft, die hier nicht aufgelistet ist. Wenn sie gegen die Bedingungen verstoßen, wird der Islamische Staat sie behandeln wie feindliche Kämpfer.“

Fast die Hälfte der syrischen Christen ist auf der Flucht

Vor dem Einmarsch von IS nach Qaryatayn Anfang August hatte die Stadt rund 14.000 Einwohner, darunter etwa 2.000 Christen. Nach Angaben des Informationsdienstes International Christian Concern (Washington/ICC) befinden sich jetzt nur noch 250 von ihnen in der Stadt. Für den Regionalleiter Naher Osten des ICC, Todd Daniels, ist das Dokument ein weiterer Versuch des IS, Christen aus der Region zu vertreiben. „Nur die, die sich an die strikten Gebote der Dschihadisten halten, haben überhaupt so etwas wie Freiheit“, beklagt er. Nach einem Bericht des Magazins Catholic Herald (London) sind derzeit 450.000 der 1,2 Millionen Christen, die vor dem Beginn des Bürgerkriegs 2011 in Syrien lebten, auf der Flucht – entweder innerhalb des Landes, in andere arabische Staaten oder nach Europa.

Patriarch Gregorios appelliert an junge Christen, im Land zu bleiben

Anfang September hatte der Patriarch der griechisch-katholischen Kirche in Antiochien und dem Ganzen Orient, Gregorios III. (Damaskus), an junge Christen appelliert, im Nahen Osten zu bleiben. „Die fast schon geschlossene Welle jugendlicher Auswanderung, vor allem aus Syrien, aber auch dem Libanon und dem Irak, bricht mir das Herz“, schrieb Gregorios in einem Offenen Brief. Er fragt: „Welche Zukunft gibt es für die Kirche angesichts dieses Tsunamis der Auswanderung? Was wird aus unseren Kirchengemeinden und Institutionen?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  2. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  3. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  4. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  5. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  6. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  7. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  8. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  9. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  10. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  4. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  5. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  6. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  7. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  8. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  9. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  10. Maria, die Mutter des Friedens
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  13. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  14. Vergebung kennt keine Grenze
  15. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz