Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  2. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  3. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  6. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  7. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  8. Vatikan weist jüdische Kritik an Papstansprache zurück
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  11. Sternbergs Realitätsverlust
  12. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  13. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  14. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  15. Papst Franziskus an die Bischöfe und Priester, Ordensleute und Seminaristen

Medienethiker: Foto des toten Jungen zeigt Katastrophe

4. September 2015 in Kommentar, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es gebe gute Gründe, das Bild des ertrunkenen syrischen Jungen zu zeigen, weil «in bisher einmaliger Weise die humanitäre Katastrophe zusammenfasst und sie sozusagen ins Bild rückt.» Er selber würde sich allerdings gegen Veröffentlichung entscheiden


München (kath.net/KNA) In der Diskussion über die Veröffentlichung des Fotos eines syrischen Flüchtlingsjungen, der tot an einem türkischen Strand liegt, hat der Münchner Medienethiker Alexander Filipovic von einer «Abwägungssache» gesprochen. «Es ist eine Abwägungssache, es hat natürlich etwas mit Menschenwürde zu tun», sagte Filipovic am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). «Es gibt gute Gründe, es zu zeigen, weil dieses Bild, glaube ich, in bisher einmaliger Weise die humanitäre Katastrophe zusammenfasst und sie sozusagen ins Bild rückt.» Er selber würde sich allerdings gegen eine Veröffentlichung entscheiden.

Das Foto ging um die Welt und löste eine Welle der Betroffenheit in den sozialen Medien aus. Es zeigt ein totes Kleinkind, das an einen Strand im Süden der Türkei gespült wurde. Der Junge ist mit einem roten T-Shirt und einer kurzen blauen Hose bekleidet. Es gibt ein zweites Bild, auf dem ein türkischer Polizist den Kleinen fortträgt. Manche Medien hatten sich dagegen entschieden, das Foto des toten Jungen zu drucken.


«Die allermeisten Menschen reagieren zutiefst betroffen und sind zutiefst traurig in dem Moment, in dem sie das Bild erstmals sehen», sagte Filipovic. «Wenn man Tote zeigt, muss man immer sehr, sehr gute Gründe haben, das zu tun.» Einer könne sein, als Journalist seiner Pflicht zur Berichterstattung nachzugehen. «Aber auch dann muss man sich überlegen, wie zeige ich es.»

Er wünsche sich, dass sich wegen solch eines Fotos irgendwann «eine politische Reaktion» ergibt, sagte Filipovic: «Was kann ich eigentlich machen, damit so etwas nicht passiert?» Das sei aber kein Automatismus. «Ob ein Bild eine Einstellung verändert oder ob es zu einem Handeln führt, liegt nicht unbedingt an dem Bild selber, sondern auch an den Menschen.» Abgestumpfte Menschen könnten vielleicht mit so einem Bild gar nichts anfangen.

Bei der Reaktion auf ein Foto könne es einen Unterschied machen, ob der Betrachter religiös ist oder nicht. «Wenn man an ein Leben nach dem Tod glaubt, an eine größere Gerechtigkeit, die wir noch nicht kennen, dann geht man natürlich mit dem Tod anders um.» Filipovic betonte aber zugleich, dass auch nicht religiöse Menschen ebenso sensibel bei solch einem Thema reagieren könnten.

kath.net hat das Foto mit dem Hinweis veröffentlicht: „Die kath.net-Redaktion hat sich nach Prüfung entschieden, dieses Foto eines toten Kindes in seiner vollen Tragik zu zeigen. Wir können nicht die Augen davor verschließen, dass das Leid der Flüchtlinge alles Zumutbare übersteigt. Es ist uns bewusst, dass man in der Frage, ob man ein solches Foto zeigen soll, berechtigterweise auch anderer Meinung sein kann.“

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Phil2 5. September 2015 
 

@Labrador 2

Oder wohin möchten Sie denn mit Ihrer Argumentation kommen? Dass die Probleme dort alle hausgemacht sind, dass sich die Moslems halt nun mal gerne gegenseitig abschlachten? Davor hat das Christentum Europa übrigens auch nicht bewahrt.

Kurzum, wenn Sie und andere die in diese Richtung argumentieren ernsthaft daraus hinauswollen, dass es gut und richtig ist, die Grenzen möglichst dicht zu machen mit Mauern und Zäunen (bitte schön scharf!) und dass die Menschen, die im Mittelmeer ersaufen oder in LKWs ersticken, selbst schuld sind, wären sie halt geblieben wo sie waren, dann klinke ich mich hier wieder aus.

Das ist mir nämlich, auch und gerade weil ich auch relativ ratlos bin, wie man das Übel an der Wurzel bekämpfen soll, zu zynisch.


3

0
 
 Phil2 5. September 2015 
 

@Labrador

Ich kann Sie beruhigen, ich habe keinen Selbstbeschuldigungskomplex. Ich bin auch geschichtlich nicht ganz unbewandert, aber darum geht es hier doch nicht wirklich. Einen Gedankengang möchte ich kurz skizzieren: Sie haben selbst die - natürlich alles andere als ehrenhafte - Rolle der Golfstaaten angesprochen. Es scheint ja weitgehend Konsens zu sein, dass diese nicht nur den leidenden Nachbarn (und Glaubensbrüdern) nicht nur nicht helfen, sondern ganz tief in die Finanzierung von Al Kaida, IS, etc. verstrickt sind. Mit welchem Geld? Natürlich mit den Ölgeldern des Westens, also auch mit meiner letzten Tankfüllung. Daraus lässt sich nun keine unmittelbare Schuld meinerseits ableiten, aber ganz so einfach, wie es sich Anita-Therese macht ist es eben nicht.

Ich weiß nur, dass Christus mir einmal nicht Ihre Fragen stellen wird, sondern was ich dem geringsten seiner Brüder getan habe. Und da werde ich ohnehin nur wenig vorzuweisen haben. Deshalb bitten wir ihn lieber um ein weites Herz!


3

0
 
 Labrador 5. September 2015 
 

Liebe Anita-Therese, Lieber Phil2 - vermischtes

Ich stimme Ihnen Anita-Therese zu, dass es noch immer viel Schützens- und Bewahrenswertes in unserer Heimat gibt. Wäre es anders, wäre ich nicht mehr hier.

Wäre es hier so schlimm wie kreuz schreibt:
- warum wollten Alle zu uns?
- wenn man nach Griechenland oder gar nach Lybien schaut, dann kann man selbst in der Ordnung die hier noch herrscht einen Wert erkennen.


@Phil2: Verzeihen Sie, aber dieser ewige Selbstbeschuldigungs-Komplex geht mir auf den Keks:
Warum? Beantworten Sie sich doch bitte selbst einige Fragen:
- kennen Sie den Ausdruck "kranker Mann am Bosporus"?
- Wer herrschte im Nahen und Mittleren Osten bis zu WK I?
- Wann wurden die Länder Afrikas Kolonien und wann Indien?
- Warum flüchten Viele aus dem wesentlich kleineren Pakistan, im Vergleich zum wesentlich größeren Indien?
- Wie beurteilen Sie das Verhalten der Golfstaaten?
- Wodurch gelangten die bis vor "kurzem" bitterarmen Tigerstaaten zu Reichtum?

Wie war das doch mit Wissen/Macht und un-/nichts ...


2

0
 
 Labrador 5. September 2015 
 

Lieber kreuz - vermischtes

Ich stimme Ihnen zu, dass die USA nicht an allem Schuld sind. Das kommt mir als Argument viel zu oft und viel zu undifferenziert entgegen.

Sie kennen sicher den Beamtenspruch über Arbeiten, Fehler und Beförderung.


Wenn Sie und andere (zB Phil2) eine energischere Bekämpfung des IS fordern, dann halte ich es mit de Maizière. Mein Statement dazu ist nicht mehr im Zeitfenster, daher wiederhole ich die Schlüsselfrage:
Akzeptieren Sie auch die damit verbundenen Konsequenzen?
- viele Bomben, viele zivile Opfer, Terror, hier wie dort.
- Danach einen Diktator der auch nicht humaner als Assad/Sadam/Gaddafi sein wird (Demokratie funktioniert in dieser Region anscheinend nicht)
- Sind Sie bereit auf 10-20 Jahre mit erheblichen Truppen und allenfalls intensiver Gewalt für Ordnung zu Sorgen?

Mit Wattebäuschen werfen, ist auch wieder nur Gewissensberuhigung.


2

0
 
 Labrador 5. September 2015 
 

Liebe? queenie - mit der Glaubwürdigkeit ist das so eine Sache ...

Der barmherzige Samariter hat das Opfer im nächsten Gasthaus abgegeben und dem Wirt die weitere Pflege bezahlt. So steht es zumindest in meiner Bibel. Wie steht das in Ihrer Bibel, liebe queenie.

Europa muss sich schämen, wenn Familien aus Flüchtlingslagern weiterziehen müssen, weil dem UNHCR das Geld ausgeht um diese weiter zu betreiben.


"Europa muß sich weltweit ... schämen"
Das klingt unheimlich gut. Wenn man aber bedenkt, dass pfaffenheini im anderen Thread berichtet: "Die Familie hatte zunächst vergeblich versucht, auf legalen Wegen nach Kanada zu Verwandten auszuwandern" relativiert diese Information das von Ihnen gesagte doch etwas, oder?


http://orf.at/stories/2296898/ berichtet
"Aylan Kurdi ist in seiner nordsyrischen HEIMATSTADT Kobane beigesetzt ... Trauernde EINWOHNER Kobanes beteten am Grab für die Opfer und gaben ihnen das letzte Geleit"

Ich ersuche Sie liebe queenie, über die beiden Worte in Großbuchstaben nachzudenken, sonst verlieren Sie Ihre Glaubwürdigkeit.


2

0
 
 queenie 5. September 2015 
 

Orban und andere

sollten das 2. Gebot lesen; nur dann können sie sich Christen nennen. Der barmherzige Samariter hat anders gehandelt. Europa muß sich weltweit
wegen solcher Vorkommnisse schämen;
das Christentum verliert seine Glaubwürdigkeit.


1

0
 
 frajo 5. September 2015 

Was nicht publiziert wird hat nicht stattgefunden!

Frage an den Medienethiker: Wird nicht seit jeher mit Bildern besonders eindrucksoll Politik betrieben? Sowohl mit dem Zeigen als auch mit dem Nichtzeigen. Seit vielen Jahren bereits ertrinken Flüchtlinge im Mittelmeer. Seit Jahren gibt es unzähliges Leid, das zum Himmel schreit. Papst Franziskus sprach schon zu Jahresbeginn von der Globalisierung der Gleichgültigkeit. Jetzt scheint mit diesem Foto des "friedlich liegenden" Buben endlich ein Aufschrei durch unsere Lande zu gehen. Wie kommen Sie nun darauf, daß das Kind selber keine Veröffentlichung seines Schicksals gewollt hätte? Wollten Sie ihm selber absprechen, es hätte kein Mitleid mit all den anderen rund herum Leidenden und Zugrundegehenden gehabt? Was ist das für eine Ethik, die Sie vertreten? Ist es nicht wieder eine "politische". Nach dem Motto: So lange sich keiner aufregt machen wir wie bisher weiter.


4

0
 
 Stefan Fleischer 5. September 2015 

In unserer heutigen Zeitung

war eine viertelseitige Leerstelle. Darunter stand, dass eigentlich hier das Bild von dem ertrunkenen Flüchtlingskind geplant war. Die Redaktion habe sich jedoch entschieden, es nicht zu veröffentlichen. Wer es sehen wolle, finde es auf der Homepage der Zeitung. Wie sagt man dem? Vielleicht: "Neueste Variante des Prinzips: Tu Gutes und sprich darüber!" Christus dürfte auch gegenüber solchen Mätzchen sagen: "Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.


0

0
 
 ivanka 5. September 2015 
 

Arabische Lander

Zumindest die muslimische Fluchtlinge hatten sich der Gefahr NICHT aussatzen mussen, bei so einem weiten Weg nach Europa das Leben zu verlieren, wenn die Arabische Lander sie aufnehmen wurden. Die liegen auf dem halben Weg. Das tun sie aber nicht- so viel zum Thema "Nachstenliebe zur eigenen Glaubensbrudern". Ich frage mich wie wurden sie uns Christen in der Not helfen, wenn sie den eigenen Glaubensbrudern nich helfen wollen.


5

0
 
 Antigone 4. September 2015 
 

Anita-Therese

Die abgetriebenen Kinder HIER beschweren Ihr Herz, aber nicht jedes Opfer, das irgendwo auf der Welt leider sein Leben lassen musste? Können Sie das erklären? Opfer ANDERSWO sind egal, oder was? Nennen Sie das wenigstens nicht christlich. Sie beleidigen ja das Christentum!


2

0
 
 FJansen 4. September 2015 
 

gemischte Gefühle

Ich kann auch nur warnen vor einer momentan ziemlich massiv betriebenen emotionalen Manipulation. Nach einer aktuellen Übersicht der Statista GmbH Hamburg kamen in diesem Jahr bis Ende Juli 50% aller Flüchtlinge aus den Beitrittsländern der EU im Westbalkan. Weitere 41% der Flüchtlinge kamen aus Staaten, in denen die USA ein Chaos hinterließen (Irak u. Afghanistan) bzw. in subtiler Weise den Aufstand gegen das bestehende Regime unterstützt haben (Syrien). Das bedeutet für mich: 50% aller Flüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge. Weitere 41% stammen aus Ländern, die durch eine verfehlte US-amerikanische Geopolitik völlig destabilisiert bzw. im Bürgerkrieg sind. Hier können und müssen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen. Zugleich bin ich davon überzeugt, dass diejenigen, die den Weg zu uns suchen, nicht zwingend die "Ärmsten der Armen" sind. Die furchtbaren Bilder sind ausschließlich einer sich stets weiter ausbreitenden, hoch kriminellen und verantwortungslosen Schlepper-Mafia


6

0
 
 Phil2 4. September 2015 
 

@Anita-Therese

Das erscheint mir dann doch etwas zu kurz gegriffen. Unser Reichtum in Europa ist durchaus mitverantwortlich für die Not in anderen Weltgegenden. Und auch das Nichtstun ist mitverantwortlich, dass der IS so ungestört morden, vergewaltigen und vertreiben kann.

Auch, wenn einiges von dem, was Sie schreiben absolut berechtigt ist, ist es doch unsere Verantwortung, das eine (gegen die Ursachen vorzugehen) zu tun und das andere (denen zu helfen, die jetzt konkrete Not vor unserer Haustüre leiden) nicht zu lassen.

Sich hier hinzustellen und zu sagen, ich bin daran nicht schuld und habe damit nichts zu tun ist eben genau: engherzig!

"Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen;
ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen." Mt 25


1

0
 
 edithusluxus 4. September 2015 
 

Ailan

Es ist maßlos traurig. Ja, es ist ein Skandal. Ailan musste sterben, sein Bruder seine Mutter. Unausprechliches Leid wird hier sichtbar. Ich habe keine Worte, denn sie bleiben im Hals stecken.


3

0
 
 Anita-Therese 4. September 2015 
 

EUROPA

@ kreuz: "Was für ein Europa?"
Ein Europa, das immerhin noch nationale Identitäten kennt und christliche Wurzeln - wenn auch leider mit absterbenden christlichen Werten, die gestärkt werdne müssen.
Die USA mit ihrer Multikulti-Gesellschaft ist KEIN Erfolgsrezept ... sein Weg dahin ist von Bürgerkriegen gepflastert - das können wir hier nicht brauchen.
Zerstörung? Mit den Migranten werden all ihre Probleme importiert. Welche? Man muss sich nur deren Ursprungsländer ansehen. Der Islam ist sicherlich das Problem Nummer eins: hier vertraue ich ganz auf das Urteil von Sabatina James, die ihresgleichen am besten kennt und beurteilen kann. Sie warnt ausdrücklich vor der Islamisierung Europas.


7

0
 
 Anita-Therese 4. September 2015 
 

enges Herz?

@ Phil2:
"von unserer Verantwortung abzulenken": WER ist in erster Linie verantwortlich für solche Tragödien, bitte???--> in erster Linie die kriegsführenden Nationen, zu denen Österreich Gott sei Dank nicht gehört, (Deutschland leider schon durch Entsendung von Soldaten zu etlichen Auslandseinsätzen). Die Kriege sind ja die Ursache dafür, dass die Menschen auswandern müssen, sowie mafiöse "Entwicklungshilfen", die die armen Länder mehr ausbeuten als aufbauen: unsere Verantwortung läge in der Wahl moralisch integrer, christlicher Politker, die weder Krieg führen noch solche "Entwickungsausbeutung" betreiben.
Ich sehe meine christliche Verwntwortung NICHT darin, jeden aufzunehmen, der hierher kommt, sondern den Menschen vor Ort zuhelfen, dass sie DORT in ihrer Heimat und Kultur menschenwürdig leben können. Mit "Engherzigkeit" hat das nichts zu tun. Mir gehen die HIER verstorbenen Kinder (Abtreibung) nahe, aber nicht jedes Opfer, das irgendwo auf der Welt leider sein Leben lassen musste.


7

0
 
 Antigone 4. September 2015 
 

@kreuz

Kann ich Ihnen nur zustimmen! Europa hat sich längst selbst zerstört!


2

0
 
 kreuz 4. September 2015 

laß Dich von den wenigen "Empfehlungen" nicht stören

@kleine Blume.
und wenn welche meinen daß die USA mal wieder an allem schuld ist (unschuldig ist niemand der was tut),
so mag man vielleicht das schlechte Gewissen Europas kaschieren, die nur sehr zögerlich in der Bekämpfung des IS sind und waren.
es gab den Ausspruch: wenn Europa nicht zur Krise kommt, kommt die Krise (die Flüchtlinge) nach Europa, wie jetzt zu sehen und schon lange abzusehen.

konkrete Frage an Sie, Anita-Therese: WAS für ein Europa wird zerstört? WAS wird zerstört das nicht schon lange kaputt ist?


3

0
 
 Phil2 4. September 2015 
 

*kopfschüttel

Sagt mal, wie eng ist eigentlich euer Herz? Darauf, dass hier ein absolut unschuldiges dreijähriges Kind tot am Strand angespült wird, geht ihr mit einem Schulterzucken hinweg, um sofort mit euren achso moralischen Zeigefinger schnell in eine andere Richtung zu zeigen. Es besteht ja kein Zweifel, dass es auch sonst viel Leid und Unrecht gibt auf der Welt. Hier dient doch jetzt das Abwägen des einen gegen das andere nur dazu, schnell von unserer Verantwortung abzulenken und sich wieder (was ja auch viel leichter ist) auf die geliebten Feindbilder einzuschießen. Aussagen wie die von Anita-Therese könnten grad so gut von der letzten PEGIDA-Demo oder von den radikalen Linken kommen.


6

0
 
 Anita-Therese 4. September 2015 
 

Falsch ...

@ Kleine Blume
Wir haben nicht umsonst zum Herzen auch noch den Verstand von Gott erhalten - damit wir beide verwenden. Eines von beiden auszublednen ist absolut falsch.
Das Herz gibt die Motivation und die Kraft zum Handeln, aber der Verstand muss diese Energie und Tatkraft in vernünftige Bahnen lenken, denn "kopflos" helfen schadet mehr als es hilft. Das Herz wäre in diesem Fall der "Motor", der Verstand das "Lenkrad". Ich finde rationale Erwägungen unerlässlich, um Lösungen zu finden, die für ALLE Betroffenen gut sind: eben auch für die angestammte Bevölkerung Europas.


9

0
 
 Dismas 4. September 2015 

@Anita-Therese

ja, da muss ich Ihnen leider zustimmen. Mit Bildern wird viel Politik gemacht zu Lasten der Schwächsten. Sicher dieses Bild geht auch mir sehr, sehr zu Herzen. Aber haben die USA damals durch ihre Manipulation mit den angeblich irakischen Soldaten, die angeblich in Kuwait Babies aus den Brutkästen rissen, Kriege nicht entfacht...? Und warum wohl zeigen die Medien andrerseits nie diese grauenhaften Bilder der Teile von bei "Abtreibungen", sprich Kindstötungen, zerissenen Kindern die in der Mülltonne des Abtreibers in unserem "Rechtsstaat" landen...? Und wieviele Füchtlinge nimmt der Hauptverursacher den momentanen Kriege, die USA auf?? Die treiben weiter ihre Ränke und Handesinteressen zu Lasten armer Länder? Ich möchte damit schließen, aber das alles ist furchtabr ärgerlich. Und nun gehen alle wieder auf dieses "böse Deutschland" los, das sich kümmern soll.Und die dt."Regierung" zeitgt sich unterwürfig.Grausame Politik!


11

0
 
 Kleine Blume 4. September 2015 
 

leicht instrumentalisierbar

Der Verstand fragt: Wieviele Flüchtlinge können wir aufnehmen, wieviele in unsere Gesellschaft integrieren?

Das Herz sagt: Der arme kleine Junge, und der arme Vater, der an einem Tag seine ganze Familie verloren hat.

Das Herz wird in seinen tiefsten Tiefen aufgerüttelt - wer könnte mit so einem Schicksal nicht mitfühlen? Und wer ist in so einer Situation so taktlos, irgendwelche (rationalen) Erwägungen anzustellen?


4

0
 
 Anita-Therese 4. September 2015 
 

WARUM???

Warum werden nur solche mitleiderregende Fotos veröffentlicht, wenn es darum geht Europa zu einer Flüchtlingspolitik zu zwingen, die gegen seine eigene Interessen gerichtet ist?
Warum zeigt man nicht das VIEL GRÖSSERE elend der Kriegsopfer, die von der USA und deren Verbündeten im Nahen Osten (oder sonstwo) getötet, ausgehungert und zu Tode gebombt wurden ...?
Da gäbe es ganz konkret Verursacher, die zur Verantwortung gezogen werden müssten!!!
Ich wehre mich entschieden gegen diese emotionale Manipulation zu den Zwecken der Zerstörung unseres Europa.


15

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Das Leben beginnt mit der Empfängnis – schreibt die New York Times
  2. Nach Protestflut: Erste Konsequenzen für Schweizer Portal kath.ch
  3. Facebook sperrt Lebensschutzseite LifeSiteNews
  4. Konservative Journalistin unerwünscht: französischer Sender streicht Dokumentation
  5. Video veröffentlicht: Facebook-Chef Zuckerberg warnte vor Covid-Impfung
  6. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten
  7. Twitter sperrt Nachrichtenkanal von ‚Focus on the Family’
  8. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  9. Polens Ministerpräsident: Die Zensur ist in neuer Form zurück
  10. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt







Top-15

meist-gelesen

  1. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  2. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  3. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  4. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  5. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  6. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  7. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  8. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  9. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Vatikan weist jüdische Kritik an Papstansprache zurück
  12. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  13. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  14. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  15. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz