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Bundestagsabgeordnete kritisiert Auswüchse des Gender Mainstreamings

20. August 2015 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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CDU-Politikerin Sylvia Pantel steht zur Einladung der Autorin Birgit Kelle („GenderGaga“) trotz Gegenwind


Düsseldorf (kath.net) Die Wogen gingen hoch: Die Frauenunion Düsseldorf mit ihrer Vorsitzenden MdB Sylvia Pantel hat die bekannte Autorin Birgit Kelle zur Diskussion über „GenderGaga“ eingeladen. Daraufhin echauffierten sich aufgebrachte sogenannte „Queer-Gruppen“ im Internet und riefen dazu auf, eine Veranstaltung zu untersagen. Das Schulverwaltungsamt, die Schule, ja sogar der Förderverein des Gymnasiums wurde mit Briefen und Emails bombardiert, weil man Birgit Kelle und der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel (Foto) das Wort verbieten wollte. Glücklicherweise ließ sich die Abgeordnete, die viele Jahre harte politische Auseinandersetzungen gewohnt ist, nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Die Stadt Düsseldorf sah ein, dass eine solche Diskussionsveranstaltung guter demokratischer Stil ist und nahm schnell Abstand von Mutmaßungen, man könne die Veranstaltung doch noch untersagen.

„Mittlerweile hat sich eine ganze Industrie von Wissenschaftlern und Beratern rund um das Thema Gender Mainstreaming entwickelt, die kaum noch Kriterien echter Wissenschaft entsprechen.“ Dies kritisiert die Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel gegenüber kath.net auf Anfrage. „Als Vorsitzende der Frauen Union und Familienpolitikerin sind Fragen über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft ein tägliches Thema für meine politische Arbeit“, so Pantel und erläutert, dass die Grundidee des Gender Mainstreaming an sich zunächst einleuchtend sei: In der Realität kann nicht alles für Männer und Frauen gleich sein. Eine politische Entscheidung kann für Männer und Frauen etwas anderes, ganz unterschiedliches bedeuten. Nicht nur, aber vor allem auch bei politischen Vorhaben sollte der ursprünglichen Gendertheorie nach also schon im Vorfeld überlegt werden, welche Auswirkungen ein Gesetz auf die Lebenswirklichkeit von Männern und Frauen in Deutschland hat. Doch werden „aus Steuergeldern die absurdesten Forschungen betrieben, bei denen Jungen nicht mehr Jungen und Mädchen nicht mehr Mädchen sein dürfen. Da wird so getan, als habe das Geschlecht keinerlei Bedeutung mehr – auch wenn zum Beispiel nur Frauen ein Kind gebären können. Da verlangt eine Professorin von ihren Studenten nicht als ‚Frau Professor‘ angesprochen zu werden, weil sie sich für kein Geschlecht entscheiden will, und Facebook musste seinen Nutzerinnen und Nutzern sechzig absurde Geschlechter zur Auswahl anbieten. Die Auswüchse gehen sogar so weit, dass Schüler in einigen Bundesländern zur Selbsterfahrung ihres Geschlechts schon im Kindergarten und Grundschulalter mit Sexspielzeug für Erwachsene konfrontiert werden“, stört sich die Bundestagsabgeordnete an einigen Ergebnissen des Wirkens von Genderideologen.


Sylvia Pantel, die als Mitglied im Ausschuss für Familie, Frauen, Senioren und Jugend im Deutschen Bundestag bekannt dafür ist, Familienwerte hochzuhalten, hatte Birgit Kelle bei einer Vortragsveranstaltung in Berlin kennengelernt. Der Politikerin gefiel seinerzeit besonders, dass Birgit Kelle als moderne und gebildete Frau traditionelle Sichtweisen auf die Bedeutung von Familie vertritt.

Pantel betonte abschließend gegenüber kath.net: „Jetzt freue ich mich auf eine spannende Diskussionsveranstaltung und hoffe, dass wir den Hintergründen des ‚Gender Gaga‘ an diesem Abend näherkommen.“

Foto MdB Pantel (c) Sylvia Pantel

CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel (Düsseldorf) im Gespräch mit der ´Wochenpost´


kath.net-Lesetipp:
GenderGaga
Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.
Von Birgit Kelle
Hardcover, 192 Seiten
2015 Adeo
ISBN 978-3-86334-045-2
Preis 18.50 EUR

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Lesermeinungen

 Limburger 21. August 2015 
 

Super Werbung

Eine bessere Werbung für die Veranstaltung als die Angriffe der Homo-Fundamentalisten hätte es gar nicht geben können. Da wurden sicher einige aufmerksam, die es sonst nicht mitbekommen hätten oder sich vorher noch nicht mit dem Thema beschäftigt hatten. :-)


6
 
 gert 21. August 2015 
 

Gert

Herzlichen Dank für Ihren Mut. Sie sind die Frau mit Lebenserfahrung die unsere Politik dringend braucht. Bleibt zu wünschen, dass Sie viel gute Unterstützung erhalten und weitere Frauen ihnen folgen.
Gute Gesundheit, Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen, viel Erfolg.


10
 
 SpatzInDerHand 21. August 2015 

Danke für Ihren Mut, Frau Pantel! Das ist ansteckend :)


10
 
  20. August 2015 
 

Frau mit Charakterstärke

Es ist schön, dass hier jemand Charakterstärke zeigt und nicht das Mäntelchen nach dem Wind hängt. Das tut in der heutigen Zeit richtig gut. Wir brauchen viel mehr ehrliche Politiker.


15
 
 Nummer 10 20. August 2015 

MdB Pantel ist gesegnet, danke!

Wow, eine klasse Positionierung. DAS ist kompetent und frei denkend. Hoffentlich lässt die CDU diese vernünftige und mutige Frau weiterhin ungehindert wirken :) Gott möge diese kluge Frau mit Rückgrat weiterhin reich segnen! Vater unser..... Gegrüßet seist du, Maria..... Ehre sei dem Vater.....


18
 

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