Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Anklage nach Attentat auf Kloster Tabgha - Abtei äußert Skepsis

30. Juli 2015 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Israel: Sechs Wochen nach dem Brand des deutschen Benediktinerklosters Tabgha am See Genezareth hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch Anklage gegen zwei Verdächtige erhoben.


Jerusalem (kath.net/KNA) Sechs Wochen nach dem Brand des deutschen Benediktinerklosters Tabgha am See Genezareth hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch Anklage gegen zwei Verdächtige erhoben. Laut Regierungsangaben in Jerusalem handelt es sich um zwei junge Männer, die einer extremistischen Gruppe innerhalb der jüdischen Siedlerbewegung angehören. Einer der beiden steht im Verdacht, auch an einem Brandanschlag auf die deutsche Dormitio-Abtei in Jerusalem beteiligt gewesen zu sein.

Durch das Feuer in Tabgha am 18. Juni war der Südflügel des erst 2012 fertiggestellten Klosters weitgehend zerstört worden. Der Schaden geht nach Ordensangaben in die Millionen. Ein Mönch und eine Freiwillige erlitten leichte Rauchvergiftungen.

Wie das Regierungspresseamt mitteilte, dauern behördliche Ermittlungen gegen drei weitere, teils minderjährige Verdächtige an. Alle fünf sind den Angaben zufolge in der Siedlerbewegung aktiv. Vier von ihnen besitzen Aufenthaltsverbote für Judäa und Samaria wegen mutmaßlicher Übergriffe gegen Palästinenser.


Die jüdisch-extremistische Gruppe operiert laut dem Presseamt seit 2013 und zielt vor allem auf christliche Einrichtungen. Unter anderem versuchten die Aktivisten demnach im Mai 2014 vergeblich eine Störung des Papstbesuchs. Zuvor unternahmen sie im April 2014 ein Attentat auf das Kloster Deir Rafat westlich von Jerusalem. Ferner werden ihnen Brandanschläge auf Palästinenser-Häuser in Judäa zur Last gelegt.

Der im nordisraelischen Safed residierende ideologische Kopf der Gruppe hatte im Mai in seinem Internet-Blog zu Gewalt gegen Christen aufgerufen. Nur jene dürften sich Juden nennen, die «Götzendienst ablehnen, gegen das Christentum kämpfen und die Kirchen aus dem Heiligen Land zu beseitigen versuchen», zitiert die Regierungsmitteilung aus der Botschaft. Bereits am 17. April habe die Polizei einen Brandanschlag vereitelt.

Ein Sprecher der Benediktiner in Jerusalem äußerte «Skepsis» über die Ermittlungen. Er verwies auf Unstimmigkeiten in der Pressemitteilung. So wird der Brand in der Dormitio-Abtei auf Februar 2015 datiert; tatsächlich fand der Anschlag im Mai 2014 statt. Zu der geplanten Störung der Papstreise 2014 heißt es, die Aktion habe Benedikt XVI. (2005-2013) gegolten; hingegen war damals schon Franziskus im Amt.

Klostersprecher Nikodemus Schnabel sprach von einer «nicht zu durchschauenden Informationslage». Es sei zu wünschen, dass die ermittelnden Behörden die direkten Kommunikation mit den Betroffenen suchten.

Bayrischer Rundfunk: Brandanschlag auf Brotvermehrungskirche Tabgha/Israel - Vorgebäude auf die Grundmauern ausgebrannt. Hassgraffiti wurde gefunden


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: © Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  2. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  3. Trump macht es möglich! Historischer Nahost-Deal zwischen Israel und Hamas!
  4. Israels Botschaft kritisiert Vatikan-Äußerungen zum 7. Oktober
  5. Vatikan fordert Ende der Spirale aus Hass und Gewalt im Nahen Osten
  6. Christen stehen auf der Seite von Israel!
  7. Geschwister der Gaza-Geiseln: "Wir geben nicht auf"
  8. 'Antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich'
  9. Bedauert Franziskus die Eliminierung eines der schlimmsten Verbrecher des Planeten?
  10. Papst will Angehörige der Hamas-Geiseln treffen







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz