Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  8. MAGNIFICA HUMANITAS
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  12. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  13. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen

Soziologin fordert Aufarbeitung der «Tätergeschichte des Islam»

24. Jänner 2015 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ähnlich wie die Deutschen sich den Verbrechen des Nationalsozialismus und der Schuldfrage gestellt hätten, könnten Muslime «nicht verleugnen, was gestern und heute im Namen ihrer Religion geschieht».


Berlin (kath.net/KNA) Die Soziologin Necla Kelek (Foto) fordert von Muslimen eine Auseinandersetzung mit der «Tätergeschichte des Islam». Ähnlich wie die Deutschen sich den Verbrechen des Nationalsozialismus und der Schuldfrage gestellt hätten, könnten Muslime «nicht verleugnen, was gestern und heute im Namen ihrer Religion geschieht», schreibt sie in einem Gastbeitrag in der «Welt» (Freitag). Wie diese Aufarbeitung gestaltet werden könne, liege in den Händen der Muslime.


Kelek würdigte zugleich die öffentlichen Reaktionen von muslimischen Verbänden auf das Attentat von Paris. Nun müssten weitere Schritte folgen. «Das ist eine Chance für die Islamverbände und alle, ihre Religion der Moderne zu öffnen.»

Link zum Kommentar in voller Länge: Necla Kelek: „Muslime müssen ihre Vergangenheit bewältigen“.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Kelek: (c) Wikipedia/Medienmagazin pro. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Filippo Neri 26. Jänner 2015 
 

»Aufklärung«

Es geht vielleicht gar nicht sofort und in erster Linie um »Verantwortlichkeit«, sondern zunächst einmal um eine möglichst ehrliche Sichtung und Rekonstruktion dessen, was gewesen ist im Laufe der Geschichte des Islams, insbesondere der Formen der Gewalt, die er hervorgebracht hat – ebenso wie das Christentum über weite Strecken seiner Geschichte außerordentlich gewalttätig gewesen ist. Da sind Historiker gefragt, Archäologen, Kunstwissenschaftler, Religionswissenschaftler, Juristen und natürlich nicht zuletzt auch islamische Theologen und Gelehrte. Das Entscheidende wird sein, dass eine wie auch immer geartete »Aufklärung« durch den Islam selbst, durch die Muslime selbst, erfolgen wird – nicht durch Außenstehende. Die Aufarbeitung und das Durcharbeiten der eigenen Vergangenheit kann nicht delegiert werden.


0
 
 Ehrmann 24. Jänner 2015 

Das dürfte wohl schwer sein -"der Islam" ist keine Einheit!

Wenn man sich mit der Geschichte des Islam beschäftigt, sieht man, daß es da schon von Anfang an Spaltung gegeben hat, basonders nach dem Tod Mohammeds gab es Parteiung, bei der die gegenseitige "Behandlung" mit Krieg, Mord und Totschlag an der Tagesordnung waren - kaum ein Anführer starb eines natürlichen Todes, - nicht durch Islamgegner, sondern durch die jeweilige Gegenseite. Nur das Bekenntnis zu Allah und Mohammed blieb gleich, mit oder ohne Zusatz. Wer soll nun wofür verantwortlich zeichnen? Das ist ja auch die Schwierigkeit bei der Anerkennung "des Islam" in Österreich.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  2. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  3. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  4. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  5. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  6. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  7. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  8. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  9. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  10. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  15. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz