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Standpunkt auf katholisch!21. November 2014 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Keine Angst vor den Standgerichten des Zeitgeistes! Gedanken von Prälat Wilhelm Imkamp
Linz (kath.net) In Taufe und Firmung wird die Fähigkeit zum Standpunkt buchstäblich eingebrannt, es sind nämlich die Sakramente, die einen Charakter (ein-) prägen. Einen Standpunkt haben, heißt von einem festen Punkt aus die Übersicht gewinnen. Wenn dieser feste Punkt im Glauben, den die katholische Kirche verkündet, gründet und geerdet ist, dann hat derjenige, der auf diesem Stand- Punkt steht, buchstäblich einen schweren Stand. Ein Standpunkt begrenzt jedwede Form von Anpassung, weil er nämlich den Überblick bietet. Der Standpunkt wird zum Orientierungspunkt. Der katholische Standpunkt, in Taufe und Firmung grundgelegt, inhaltlich gefüllt durch Schrift, Tradition und Lehramt, hat heute einen schweren Stand. Die medialen, auch innerkirchlichen Standgerichte des Zeitgeistes sind gnadenlos. Wer einen Standpunkt hat, hat auch das Recht, ja manchmal sogar die Pflicht zur Standpauke, aber niemals das Recht zu Stänkern. Die Verwechselung von Standpauke und Stänkern kennzeichnet viele innerkirchliche Gesprächsprozesse, die sich weniger um Übersicht, als um eigene Befindlichkeiten kümmern. Dagegen gilt: Zuerst der gemeinsame Standpunkt, dann die Übersicht und schließlich das Gespräch, nicht auf der so gern genannten Augenhöhe, sondern auf dem gemeinsamen, sakramental grundgelegten, katholischen Standpunkt, der Übersicht und Orientierung bietet: keine Angst vor den Standgerichten des Zeitgeistes.

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Lesermeinungen| | Dottrina 22. November 2014 | | | | Prälat Imkamp ist ein ausgezeichneter Mann! Ich habe ihn schon auf mehreren Vorträgen gehört, u.a. beim Kongreß "Freude am Glauben" und auch kurz mit ihm gesprochen. Zu Maria Himmelfahrt waren wir mit einem Bus aus München nach Maria Vesperbild gefahren, als EB Gänswein dort die Messe hielt. Es war ein schönes Erlebnis. Gedankenspiel: Sollte Prälat Imkamp Bischof von Limburg werden, würde er sich mit Sicherheit von den dortigen "Löwen" nicht verspeisen lassen, sondern Krallen zeigen :-) |  8
| | | | | Waldi 22. November 2014 | | | | Liebe @Immaculata Conception, da bin ich ganz Ihrer Meinung. Seit 1987 komme ich jedes Jahr mehrmals 4 oder 5 Tage nach Maria Vesperbild. Den Herrn Prälat Wilhelm Imkamp kenne ich schon seit er dort ist, seit 1988. Ich bete sogar jedes Mal an der Mariengrotte, dass er in Maria Vesperbild bleibt! Nein, den Prälat Imkamp wollen wir nicht in Limburg den "Löwen zum Fraß vorwerfen"! Ich habe ihm einmal eine eMail geschrieben und mich dafür bedankt, dass er diese so selten gewordene und angenehm katholisch gebliebene Oase von den Giftpfeilen des Zeitgeistes so erfolgreich abgeschirmt hat! Obwohl ich schon viele Wallfahrtsorte besucht habe, aber Maria Vesperbild ist mir besonders ans Herz gewachsen, auch wegen Prälat Impamp. Nein, den geben wir nicht mehr her. Ich habe zwar eine Anfahrt von 80 Kilometer einfach, deshalb bleibe ich auch jedes Mal mehrere Tage, aber es lohnt sich jedes Mal aufs Neue! |  6
| | | | | Cremarius 22. November 2014 | |  | @Immaculata Conception Verstehen kann ich Sie gut. "Tenui nec dimittam" - so steht es unter dem Wappenschild der Salesianer des Heiligen Franz von Sales;-)
Gebrauchen könnten wir ihn indes wirklich gut, hier im tiefen Westen. Mehrere Marienwallfahrtsorte könnten wir ihm auch anbieten:-)
So erfreulich es wäre, für realistisch halte ich es allerdings nicht. Man gibt sich gerne "progressiv"... |  2
| | | | | rosenkranzbeter 21. November 2014 | | | | In einem Jahr wird der Aachen Bischofstuhl vakant. |  7
| | | | | Immaculata Conception 21. November 2014 | |  | @Egon47 @Cremarius Nein, wir Augsburger geben ihn nicht mehr her! ;-)
Simmer froh, daß'mer ihn ham!
Danke, Prälat Imkamp - großartiger Text! |  11
| | | | | Cremarius 21. November 2014 | |  | Er enttäuscht nie! Immer wieder ein Genuss, Äußerungen von Prälat Imkamp zu lesen bzw. zu hören!
So sehr er dem Bistum Augsburg zu gönnen ist, für sein einstiges Heimatbistum Aachen bedeutet sein Weggang, wenn auch vor vielen Jahrzehnten bereits, einen großen Verlust. Leider ist es bisher nicht möglich gewesen, ihn als Bischof wieder heim zu holen... |  9
| | | | | Egon47 21. November 2014 | | | |
Wie seinerzeit SE Kardinal von Galen als Löwe von Münster würde m.E. Prälat Imkamp in unserer Zeit eine gute Wahl für den Bischofsstuhl in Limburg sein: felsenfest im Glauben, mächtig im Wort und stark in der Durchsetzung. Ein Bischof wie im Bilderbuch. |  15
| | | | | Maurizio 21. November 2014 | | | | Ein sehr treffener Beitrag |  15
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