Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  3. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  4. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  5. Ein gekreuzigter Frosch, Maria als Transfrau – provokante Ausstellung in Wien
  6. Die Kirche in Deutschland und in der Schweiz hat kapituliert
  7. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  8. Republik der Dünnhäutigen
  9. Auch ohne Weiheamt für Frauen ist der Diakonat das Zukunftsthema für die Kirche
  10. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  11. Die Achillesferse des Teufels
  12. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  13. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘
  14. Thomas von Aquin über Migration
  15. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“

Vatikan wirbt für den Peterspfennig

27. Juni 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Beitrag zu der traditionellen Kollekte am 29. Juni sei eine «einfache Geste», die jeden Gläubigen mit dem Nachfolger Petri verbinde und diesem helfe, seine wohltätigen Werke auszuweiten, sagte Kurienerzbischof Becciu


Rom (kath.net/KNA) Der Vatikan wirbt für Spenden an den Papst durch den sogenannten Peterspfennig. Ein Beitrag zu der traditionellen Kollekte am 29. Juni sei eine «einfache Geste», die jeden Gläubigen mit dem Nachfolger Petri verbinde und diesem helfe, seine wohltätigen Werke auszuweiten, sagte der vatikanische Innenminister, Erzbischof Angelo Becciu, am Montag dem Pressedienst SIR.

Er verwies darauf, dass die Zuwendungen durch den Peterspfennig in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen seien. Zuletzt betrugen sie 2012 rund 66 Millionen Dollar; 2009 waren es noch mehr als 80 Millionen Dollar gewesen. Becciu hob hervor, dass jedoch nicht die Höhe der Zuwendungen entscheidend sei, sondern eine möglichst große Beteiligung der Gläubigen.


Der Peterspfennig, der jährlich weltweit in allen katholischen Kirchen zum römischen Patronatsfest Peter und Paul gesammelt wird, fließt in den Wohltätigkeitsfonds des Papstes. Dieser fördert damit soziale und religiöse Projekte und Initiativen in aller Welt und leistet damit humanitäre Hilfe. Ebenfalls zum Peterspfennig zählen vom Kirchenrecht vorgesehene «freiwillige» Abgaben der Bistümer und Orden.

Die höchsten Beträge für den Peterspfennig kommen traditionell aus den USA, aus dem deutschen Sprachraum und Italien. In den vergangenen fünf Jahren ging der Beitrag aus dem deutschen Sprachraum leicht zurück. Rückläufig sind auch die Spenden aus den Ordensgemeinschaften. Grund hierfür sollen die gestiegenen Verpflichtungen für die Altenbetreuung und Altersvorsorge sein.

Der Brauch des Peterspfennigs für den Papst geht auf das erste Jahrtausend zurück. Ende des 8. Jahrhunderts entschlossen sich die neu zum Christentum bekehrten Angelsachsen, ihre Bindung an den Papst mit einer jährlichen Spende zu unterstreichen. So entstand der «Denarius Sancti Petri» (Peterspfennig), der zunehmend und in unterschiedlicher Form Verbreitung in den Ländern Europas fand. Im 16. Jahrhundert wurde damit auch der Bau des Petersdoms unterstützt. 1871 legte Papst Pius IX. mit der Enzyklika «Saepe venerabilis» eine einheitliche Regelung der Kollekte fest.

Abendstimmung: Blick vom Tiber zum Petersdom


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto (c) kath.net/Jorgelina Jordá


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 JuergenPb 27. Juni 2014 

rein tun oder raus nehmen?

Der Papst spricht so oft von einer armen Kirche, daß ich mich seitdem entschlossen habe, gar nichts mehr in irgendwelche Kollekten zu tun.

Beim Peterspfennig überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht etwas aus dem Klingelbeutel herausnehmen soll, um den Papst in seinen Bestrebungen für eine arme Kirche zu unterstützten.


ACHTUNG: Dieser Beirag kann Spuren von Satire enthalten und ist daher nicht für jedermann bekömmlich.


6
 
 Diasporakatholik 27. Juni 2014 
 

Der Peterspfennig ist eines der wenigen Spendenziele, für das wir noch Geld in die Kollekte geben - sonst sammeln wir die eingesparten Kollektengelder für die Stiftung "Ja zum Leben".

voriges Jahr polemisierte ein Pfarrer in der von uns besuchten Gemeinde am Sonntag der Kollekte des Peterspfennigs schwer dagegen, da gerade in Rom ein sog. "Finazskandal" im Vatkan aufgedeckt worden war.

Der "Erfolg" der Polemik war natürlich durchschlagend.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  2. Nicht nur Kardinäle an der Spitze: Papst ändert Vatikanverfassung
  3. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  4. Bemerkenswert großer Andrang bei „Alter Messe“ im Petersdom - Kard.-Burke-Predigt in voller Länge!
  5. Papst Leo XIV. baut Regierung des Vatikanstaats um
  6. Bußzeremonie im Petersdom wurde vollzogen – Mann hatte gezielt an Hauptaltar uriniert
  7. "Eine wahre Schändung des heiligsten Ortes der Christenheit"
  8. Vatikan hofft auf Spenden von US-Katholiken
  9. Heiligsprechung von "Internetpatron" Carlo Acutis am 7. September
  10. Pünktlich zum Giro d'Italia: Neues Papst-Wappen in Vatikan-Gärten






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  3. Die Kirche in Deutschland und in der Schweiz hat kapituliert
  4. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  5. Ein gekreuzigter Frosch, Maria als Transfrau – provokante Ausstellung in Wien
  6. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  7. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  8. Die Achillesferse des Teufels
  9. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  10. Republik der Dünnhäutigen
  11. Thomas von Aquin über Migration
  12. Mailands Erzbischof: Kollaps der Gesellschaft droht
  13. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  14. Beweise mir das Gegenteil!
  15. Legenden vom Heiligen Nikolaus

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz