Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"

Weltweite Studie: Mehrheit lehnt Homosexualität und Abtreibung ab

25. April 2014 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine weltweite Studie des Pew Research Center hat ergeben, dass Abtreibung und Homosexualität mehrheitlich für moralisch nicht akzeptabel gehalten werden. Unterschiede bestehen vor allem zwischen westlichen Ländern und Entwicklungsländern.


Washington (kath.net/LSN/jg)
In den meisten Ländern der Welt gelten Abtreibung und Homosexualität als unmoralisch. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des US-amerikanischen Meinungsforschungsinstitutes Pew Research Center, die 2013 in 40 Ländern auf allen Kontinenten (außer der Antarktis) durchgeführt wurde. Mögliche Antworten waren jeweils „moralisch akzeptabel“, „moralisch nicht akzeptabel“ und „hat nichts mit Moral zu tun“.

Im Durchschnitt über alle 40 Staaten halten 59 Prozent Homosexualität für unmoralisch und 56 Prozent die Abtreibung.

In 26 der 40 Staaten sind mehr als 50 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Abtreibung moralisch unakzeptabel sei. Die Philippinen, Ghana, Indonesien, Uganda, El Salvador und Pakistan sind die Staaten, in denen die Ablehnung am größten ist. Der Anteil der Abtreibungsgegner liegt zwischen 85 und 93 Prozent. Am meisten Akzeptanz gibt es für die Abtreibung in der Tschechischen Republik (49 Prozent), Japan (44 Prozent) und Deutschland (43 Prozent). In Frankreich halten nur 14 Prozent Abtreibung für unmoralisch, 38 Prozent halten sie für moralische akzeptabel und 47 Prozent sehen in der Abtreibung ein Thema, das mit Moral nichts zu tun habe.


Homosexualität wird in 22 Staaten mehrheitlich als unmoralisch angesehen. Spitzenreiter sind Ghana, Jordanien, Ägypten, die Palästinensergebiete und Uganda mit 98 bis 93 Prozent Ablehnung. Die Tschechische Republik, Spanien, Deutschland, Argentinien und Chile sind die Länder, in denen die Homosexualität am häufigsten für moralisch akzeptabel gehalten wird. Der Anteil liegt bei 56 (Tschechische Republik) bis 45 Prozent (Chile).

Die Ergebnisse seien nicht überraschend, sagte Adam Cassandra von Human Life International. Sie entsprächen den Erfahrungen von Lebensschützern im weltweiten Einsatz. Während in vielen Entwicklungsländern traditionelle Werte hoch gehalten würden, würden sie in den westlichen Ländern an Bedeutung verlieren. Seit Jahrzehnten seien die Menschen in Entwicklungsländern Kampagnen westlicher Organisationen ausgesetzt, die sie dazu bringen wollten, ihre Einstellung zu ändern.


Link zur Studie des Pew Research Center (englisch)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  14. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  15. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz