Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Erzbistum: Kunst in der Messe als Möglichkeit der Neuevangelisierung

10. April 2014 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In München sorgte ein "Balletgottesdienst" für Diskussionen unter Gläubigen. Bistumspressesprecher Kellner nimmt Stellung und erklärt die Hintergründe


München (kath.net) „Die Einbeziehung verschiedener Künste in die Liturgie bietet immer auch die Möglichkeit, Menschen neu anzusprechen und sie zum Besuch des Gottesdienstes und damit zur Begegnung mit Gott einzuladen.“ Dies teilte Bernhard Kellner, Pressesprecher des Erzbistums München und Freising, kath.net auf eine Anfrage über den sogenannten „Ballettgottesdienst“, der am vergangenen Sonntag in der Münchner Innenstadtkirche St. Silvester stattgefunden hatte, mit Solisten des Bayerischen Staatsballetts tanzten dabei in der hl. Messe zur Nocturne aus „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, es handelte sich um die Auftaktveranstaltung der BallettFestwoche. „Das Thema der Gestaltung von Gottesdiensten spielt in unserer Pastoral eine große Rolle, wollen wir doch die Menschen neu für den Glauben begeistern – die Alten, die Jungen, die Kranken, die Frommen und auch die Suchenden und natürlich ebenso gerade jene, die vielleicht dem Glauben noch fern stehen! Ganz so, wie der Heilige Vater es immer wieder wünscht, wenn er davon spricht, dass wir an die Ränder gehen sollen. Wie sie sicher wissen, liegt ihm die Neuevangelisierung ganz besonders am Herzen. Wollen wir alle, jeder an seinem Platz, mit Begeisterung daran mitwirken.“


Die BallettFestwoche des Bayerischen Staatsballetts werde traditionell mit einer Heiligen Messe eröffnet, erläuterte Kellner weiter. „Dieser Eröffnungsgottesdienst fand in den vergangenen Jahren bereits in ähnlicher Form statt, vergleichbar ist er zum Beispiel auch mit dem Eröffnungsgottesdienst zu den Münchner Opernfestspielen, der jeweils in St. Michael stattfindet und entsprechend mit klassischer Musik gestaltet wird.“

Das Erzbistum München begrüße es und freue sich darüber, so der Pressesprecher des Erzbistums, „wenn zum Auftakt von gesellschaftlichen Ereignissen Gottesdienste und insbesondere die Heilige Eucharistie im Mittelpunkt steht. Auf diese Weise werden diese an sich säkularen Ereignisse unter den Schutz und die Begleitung Gottes gestellt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der christliche Glaube auch in einer pluralen und modernen Millionenstadt wie München im öffentlichen Leben präsent ist."

Solche eigens gestalteten Gottesdienste wie der zur BallettFestwoche seien freilich nur ein kleiner Teil des Angebots, das das Erzbistum München und Freising seinen 1,8 Millionen Gläubigen mache. „Die Bandbreite ist so groß wie auch sonst in unserer Kirche, gut katholisch, vielfältig und manchmal bunt, aber immer zur Einheit gerufen. Dass sich nicht immer jeder Gläubige mit jedem einzelnen Angebot identifizieren kann, ist eine Binsenweisheit. Wichtig ist, dass Wege zu Gott eröffnet werden – und was den einen für Gott begeistert, darüber sollte sich der andere nicht erheben oder lustig machen, finden Sie nicht auch? Gewiss ist, dass das Erzbistum München und Freising möchte, dass für jeden etwas dabei ist und keiner abseits steht!“, stellte Kellner abschließend fest.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum München

  1. Pfarrer protestiert gegen Abtreibungs-Aktivismus des BDKJ München
  2. Wallfahrtsort Maria Birkenstein – Wie geht es weiter?
  3. 'Bruder Marx', bleib in München!
  4. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  5. Münchner Erzbischof wettert gegen Corona-Demos
  6. Erzdiözese München: Wortgottesdienste statt Urlaubsaushilfen durch ausländische Priester
  7. Marx-Kurs in München: Erstmals mehr als 10.000 Kirchenaustritte in 1 Jahr
  8. Erzbischof Carlo Maria Viganò bei Anti-Marx-Kundgebung in München!
  9. Katholische Integrierte Gemeinde verweigert sich der Visitation
  10. Erzbistum dementiert Schlagzeile der „Abendzeitung“






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz