Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  8. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  9. Adios Toni!
  10. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  11. Wahrheit ist heilsrelevant
  12. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  13. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  14. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  15. „Nach der päpstlichen Erklärung brach in der Konzilsaula langanhaltender Applaus aus“

Wien: Mehr Muslime als Katholiken in Haupt- und Mittelschulen

22. März 2014 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zahlen der Religionszugehörigkeit variieren je nach Schultyp stark


Wien (kath.net/KAP) In den Wiener Haupt- und Neuen Mittelschulen hat die Zahl der muslimischen Schüler jene der katholischen bereits überstiegen. Zahlen des Wiener Stadtschulrates, die "Kathpress" vorliegen, sprechen von derzeit 10.734 Hauptschülern mit islamischem und 8.632 mit römisch-katholischem Religionsbekenntnis, gefolgt von 4.259 serbisch-orthodoxen Schülern sowie 3.219 "ohne religiöses Bekenntnis". Teils völlig unterschiedlich dazu sehen die Verhältnisse an den anderen Schultypen aus.

So machen an den Wiener Gymnasien die 5.395 muslimischen Schüler einen relativ geringen Anteil aus: Mit 18.345 Schülern sind die Römisch-katholischen hier die mit Abstand größte Gruppe, gefolgt von 10.340 Kindern und Jugendlichen ohne Bekenntnis, 1.943 evangelischen und 1.726 serbisch-orthodoxen Schülern. Erklärbar seien diese Zahlen laut "Presse" dadurch, dass weniger Schüler mit Migrationshintergrund die AHS besuchen.


An den Volksschulen belegen Katholiken (23.807), Muslime (17.913) und Konfessionslose (11.119) die ersten Ränge, dahinter serbisch-orthodoxe (6.083), "sonstige" (2.727) und evangelische (2.322) Schüler. "Die Zahlen spiegeln die demografische Situation der Stadt wieder" heißt es dazu laut der "Presse" aus dem Stadtschulrat.

Aktuell im Gespräch sind diese Zahlen, da das Bildungsministerium laut der Tageszeitung "Die Presse" (Freitag) den Wiener Stadtschulrat anwies, wie die Zahl der Christen an einer Schule verwaltungstechnisch zu erheben sind. Demnach werden von der Gesamtschülerzahl Juden, Muslime, Buddhisten, Bahai, Hindus, Alt-Aleviten und Schüler ohne Bekenntnis abgezogen - alle anderen gelten als Schüler mit christlichem Religionsbekenntnis.

"Christlich" sei "ein Überbegriff, für den es keine gesetzliche Definition gibt", erklärte das Ministerium diese Vorgangsweise. Aufgrund des Selbstbestimmungsrechtes könne nur die jeweilige Glaubensgemeinschaft, Kirche oder Konfession über ihre Zuordnung zum christlichen Kreis bestimmen.

Erforderlich wurde die Klarstellung aufgrund der sogenannten Klassenkreuz-Debatte: Laut Gesetz müssen Pflichtschulen mit einer Mehrzahl an christlichen Schülern in allen Klassenzimmern Kreuze anbringen, bei weniger als 50 Prozent liegt die Entscheidung im Ermessen der Schule. In Wien-Neubau wollte eine konfessionslose Mutter erreichen, dass die Kreuze abgenommen werden, und forderte dabei via Anwalt Auskunft über die Zahl christlicher Schüler.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  2. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  3. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  4. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  5. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  6. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  7. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  8. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  9. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  10. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  6. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  7. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  10. Adios Toni!
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  13. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  14. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  15. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz