Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  11. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  12. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  13. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns

Wien: Mehr Muslime als Katholiken in Haupt- und Mittelschulen

22. März 2014 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zahlen der Religionszugehörigkeit variieren je nach Schultyp stark


Wien (kath.net/KAP) In den Wiener Haupt- und Neuen Mittelschulen hat die Zahl der muslimischen Schüler jene der katholischen bereits überstiegen. Zahlen des Wiener Stadtschulrates, die "Kathpress" vorliegen, sprechen von derzeit 10.734 Hauptschülern mit islamischem und 8.632 mit römisch-katholischem Religionsbekenntnis, gefolgt von 4.259 serbisch-orthodoxen Schülern sowie 3.219 "ohne religiöses Bekenntnis". Teils völlig unterschiedlich dazu sehen die Verhältnisse an den anderen Schultypen aus.

So machen an den Wiener Gymnasien die 5.395 muslimischen Schüler einen relativ geringen Anteil aus: Mit 18.345 Schülern sind die Römisch-katholischen hier die mit Abstand größte Gruppe, gefolgt von 10.340 Kindern und Jugendlichen ohne Bekenntnis, 1.943 evangelischen und 1.726 serbisch-orthodoxen Schülern. Erklärbar seien diese Zahlen laut "Presse" dadurch, dass weniger Schüler mit Migrationshintergrund die AHS besuchen.


An den Volksschulen belegen Katholiken (23.807), Muslime (17.913) und Konfessionslose (11.119) die ersten Ränge, dahinter serbisch-orthodoxe (6.083), "sonstige" (2.727) und evangelische (2.322) Schüler. "Die Zahlen spiegeln die demografische Situation der Stadt wieder" heißt es dazu laut der "Presse" aus dem Stadtschulrat.

Aktuell im Gespräch sind diese Zahlen, da das Bildungsministerium laut der Tageszeitung "Die Presse" (Freitag) den Wiener Stadtschulrat anwies, wie die Zahl der Christen an einer Schule verwaltungstechnisch zu erheben sind. Demnach werden von der Gesamtschülerzahl Juden, Muslime, Buddhisten, Bahai, Hindus, Alt-Aleviten und Schüler ohne Bekenntnis abgezogen - alle anderen gelten als Schüler mit christlichem Religionsbekenntnis.

"Christlich" sei "ein Überbegriff, für den es keine gesetzliche Definition gibt", erklärte das Ministerium diese Vorgangsweise. Aufgrund des Selbstbestimmungsrechtes könne nur die jeweilige Glaubensgemeinschaft, Kirche oder Konfession über ihre Zuordnung zum christlichen Kreis bestimmen.

Erforderlich wurde die Klarstellung aufgrund der sogenannten Klassenkreuz-Debatte: Laut Gesetz müssen Pflichtschulen mit einer Mehrzahl an christlichen Schülern in allen Klassenzimmern Kreuze anbringen, bei weniger als 50 Prozent liegt die Entscheidung im Ermessen der Schule. In Wien-Neubau wollte eine konfessionslose Mutter erreichen, dass die Kreuze abgenommen werden, und forderte dabei via Anwalt Auskunft über die Zahl christlicher Schüler.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  22. März 2014 
 

Teciu

In meinem Leben habe ich erfahren,daß Muslime sehr angenehm und friedlich sein können.Kann anders sein,wenn Sie jemand z.B. aufwiegelt . Ich habe eine Gruppe der muslimischen Männern mal gefragt,wie kann man Jesus Christus als den nur vorletzten Propheten einstufen, wenn er sich selbst vor Sanhedrin vor Seinem Tod als Gottes Sohn viele Jahre vor Muhammed bezeihnet und deswegen auf dem Kreuz gestorben ist.Die Männer haben sehr aufmerksam zugehört.Sie haben mich angesprochen zum Thema " wir glauben,daß Muhammed der größte Prophet ist und ihr,daß Jesus Christus es ist". Wir saßen auf dem Boden eines Schiffes auf dem Fluß Barito auf Insel Borneo mit dem zusammengesetzen Beinen.Nach meinen Ausführungen haben sich die Männer so auf Po von mir abgedreht und weiter unter sich gesprochen.Es war etwa Mitternacht.Ich dachte "jetzt werden sie mich über Bord als Krokodilenfraß werfen.Nein!Ist mir nichts passiert.Missionsgeist der Europäer fehlt mir.Glaube?Schade!Sie würden gerne Christen!Glaub!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  2. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  3. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  4. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  5. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  6. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  7. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  8. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  9. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  10. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz