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'Krieg' in der Kirche?

20. Februar 2014 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
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Sind auch Bischöfe auf dem Weg des Zeitgeistes? Von Michael Schneider-Flagmeyer (Forum Deutscher Katholiken)


Bonn (kath.net/blog.forum-deutscher-katholiken.de) Die Bergpredigt Jesu beginnt gleich nach den Seligpreisungen mit der Beschreibung dessen, was wir sind und sein sollen nach dem Willen Gottes. „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.“ (Matth.5,13)

Dieses Herrenwort ist ein fester Bestandteil der ganzen Verkündigung Jesu, die von Umkehr und Buße und dem steilen Weg, der nach oben führt, spricht. Und auf diesem Weg ist Er der Eckstein, an dem sich Viele stoßen werden. Der Herr hat uns auch gesagt, dass der Jünger nicht über dem Meister steht und dass, wenn man schon ihn verfolgt hat, die „Welt“ es auch mit uns nicht anders treiben wird. Aber er hat uns seinen Beistand versprochen und unsere Augen auf das ewige Ziel gelenkt.

Nun haben wir seit fast einem Jahr einen Papst, der das große Charisma hat, die klare Lehre seines Vorgängers in einfachen Worten, die jedermann versteht, als Pastor Mundi unter das Volk zu bringen. Dabei wird er nicht müde, in Taten und Worte die enge Verbundenheit mit seinem Vorgänger zu betonen. Immer wieder sagt er, dass er ein Sohn der Kirche sei und somit fest auf dem Boden der Konzile und des römischen Katechismus steht. Wer die täglichen „Franziskusperlen“ auf kath.net liest, kann daran nicht zweifeln. Er will nicht die Lehre der Kirche verändern sondern den Ton der Verkündigung oder wie Erzbischof Gänswein sagt: Er will nicht den Glauben sondern die Gläubigen ändern. Das verstehen viele Leute in der Kirche offensichtlich falsch.

Jesus hat vom „Salz der Erde“ gesprochen, das wir sind und sein sollen und nicht vom „Schmieröl des sich stets wandelnden Zeitgeistes“.

Wenn er vom steilen Weg nach oben spricht, dann ist es unsere Aufgabe, nicht die Mühsal und das Schwere dieses Weges mit Schrecken auszumalen, sondern zu zeigen, dass mit jedem Schritt auf diesem Weg die Aussicht weiter und schöner wird und die Frucht, die auf dem Wege liegt immer reifer, süßer und greifbarer wird.

Und es ist die Pflicht der Hirten und Verkünder der Kirche die Menschen davor zu warnen, dass das Schmieröl des Zeitgeistes die Menschen auf dem breiten und nur scheinbar bequemen Weg nach unten rutschen lässt, wo die Aussicht immer schlechter wird. Das geschieht leider bei einem großen Teil der Hirten und Verkünder nicht.


So hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann gerade in einem Zeitungsinterview eine wesentliche Änderung der kirchlichen Sexualmoral verlangt und der kirchlichen Lehre durch Papst und Konzile, wie sie im katholischen Katechismus KKK festgelegt ist, widersprochen. (Wir haben im vorausgehenden Artikel über den Brief an Bischof Feige die Berichte darüber auf kath.net verlinkt. Hier kann sich der Leser über das Problem informieren).

Ist das nun pastorale Sorge für die Menschen, die die Lehre der Kirche ablehnen oder ist das mehr?

Vor fast zwei Jahren hat Bischof Ackermann in einem Brief an einen Religionslehrer, der sich über die Fortbildung der gymnasialen Religionslehrer durch den Ex-Priester und Ex-Religionspädagogen Hubertus Halbfas zusammen mit einem evangelischen Dissidenten beschwerte, sich hinter sein Schulreferat gestellt und die Fortbildung verteidigt, obwohl ihm bekannt war, dass Halbfas in seinem neuen Buch den gesamten christlichen Glauben der Kirchen samt apostolischem Glaubensbekenntnis und Katechismen in rüdem Ton vom Altar gewischt hatte (Siehe hier und hier).

Bischof Ackermann, der sich sehr um eine menschfreundliche Pastoral bemüht, sehr aufgeschlossen im Umgang mit Menschen ist, aber ganz offensichtlich hilflos dem zum Teil rabiaten kirchlichen Apparat gegenübersteht, hat sich hier nun in Sachen Sexualmoral theologisch verrannt und damit die für diese Fragen zuständige kommende Bischofssynode sowie den Heiligen Stuhl in Verlegenheit gebracht.

So haben denn auch einige seiner Mitbrüder ihm in der Öffentlichkeit deutlich widersprochen. Darunter waren auch ein Erzbischof und ein Bischof, die sich selten in der Öffentlichkeit äußern.

Wer sich eben auf den mit Schmieröl „gesalbten“ breiten Weg des Zeitgeistes begibt, kommt ins Rutschen, darf sich aber des Beifalls des Säkularismus in und außerhalb der Kirche gewiss sein.

Der einzige Bischof, der seinem Trierer Mitbruder öffentlich beisprang, war der Bischof von Magdeburg Gerhard Feige, der Kritik an den Kritikern übte.

Es ist wichtig und unerlässlich, diesen Vorgang in einem Gesamtzusammenhang zu sehen. Dazu gehört auch das Drama von Limburg, dass in Wirklichkeit darin besteht, dass im Domkapitel und wichtigen Kreisen des dortigen Klerus eine andere, säkularisierte Kirche gewünscht wird. Mit welchen Waffen dort „Krieg“ geführt wird, haben wir alle in den letzten Monaten ausgiebig verfolgen können.

Aber auch gegen den Präfekten der Glaubenskongregation, den designierten Kardinal Müller, wird nicht nur aber besonders von deutschem Boden aus zu Felde gezogen.

Nachdem Kardinal Marx und Erzbischof Zollitsch glaubten, den Präfekten öffentlich ermahnen zu müssen, kamen besonders infame Äußerungen vom Generalabt der Benediktiner, Notger Wolf, in der Talkrunde 3 nach 9 von Radio Bremen. Dieser Würdenträger rutscht schon lange auf dem breiten Pfad des Zeitgeistes.

Auf die Frage, ob es unter den deutschen Bischöfen Betonköpfe gebe, antwortete er: Dieses könne er mit einem freudigen Ja beantworten.

Auf die Frage nach einer neuen Sexualmoral sprach er von einer „Kommando-Moral“. Viele seien mit ihrer Sexualität in großen Schwierigkeiten. „Sie werden bei den Priestern sofort abgekanzelt.(sic!) Das kanns´s nicht sein.“ Wolf lobte die Freiburger für ihre Haltung den wiederverheirateten Geschiedenen gegenüber und sagte zum Fragebogen, es sei gut, dass die Kirche mal frägt statt indoktriniert (sic).

Auf den Hinweis des Moderators, Giovanni di Lorenzo, Chef der „Zeit“, dass Erzbischof Müller ja nun aufgestiegen sei, sagte Wolf: Dieser sei nicht aufgestiegen sondern Papst Franziskus vor die Nase gesetzt worden. Der Papst könne nicht seinen Vorgänger brüskieren. Dass er damit Papst Franziskus und seinen Vorgänger abwertete, fiel dem Herrn Generalabt gar nicht auf. Was wird der geistliche Herr erst jetzt sagen, wenn er liest, dass Papst Franziskus das Vorwort zu Kardinal Müllers neuem Buch geschrieben hat?

Die Krone der Unverschämtheiten setzte sich allerdings der Pater Klaus Mertes SJ in der Süddeutschen Zeitung vom 7.2.2014 auf. Hier nannte er zwar die Anschuldigungen der UNO gegen den Heiligen Stuhl „gerührten Quark“ warf aber zugleich dem Heiligen Stuhl vor, dass er erst jetzt beginne, die Ursachen für sexuelle Gewalt aufzuarbeiten. Das kann weder Unwissenheit noch Dummheit sein, das ist einfach Dreistigkeit in Höchstform.

Gleichzeitig sagte er: „Bischöfe, die an Vertuschungen beteiligt waren, sollten zurücktreten oder ihr Amt verlieren.“ – zum Beispiel der designierte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation und frühere Bischof von Regensburg. Der klettere „mir nichts dir nichts auf der römischen Karriereleiter nach oben.“ Das sei für die Opfer unerträglich.

Abgesehen davon, dass der Jesuit Mertes hier auch massiv den Papst aus der Gesellschaft Jesu kritisiert, muss man seine Perfidie genauer betrachten. Mertes hat sich geschickt als der Vater der Aufklärung des Missbrauchs in der Kirche präsentiert, kurz bevor die Bombe in seiner eigenen Gemeinschaft hochging und zwar in Berlin, wo er Rektor war sowie in Bonn. Er, der jahrelang zu den Vertuschern gehörte und eine Sekunde vor 12 die Flucht nach vorne antrat – ein Opfer des Jesuitenkollegs in Bonn hatte schon 10 Jahre zuvor ein Buch über sein Leiden geschrieben – wirft nun Kardinal Müller vor, vertuscht zu haben in einem Fall, den dieser von seinem Vorgänger geerbt hatte, den Priester suspendiert hatte, ihn aber nach fachlichem Gutachten später wieder zugelassen hatte.

Mertes wirft auf den Präfekten der Glaubenskongregation dicke Steine aus dem wohl dünnsten Glashaus in Sachen Missbrauch heraus.

Dass der deutsche Präfekt der Glaubenskongregation gerade in Deutschland viele Feinde hat, hat schon Benedikt XVI. in diesem Amt ertragen müssen - der Panzerkardinal. Das ist nichts Neues.

Traurig ist zu sehen wie sich die Prophezeiung der Muttergottes in La Salette sowie in Amsterdam (beides kirchlich anerkannt) erfüllt. Nämlich, dass Kardinäle gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe stehen werden. Das ist der „Krieg“ in der Kirche.
Nun sagen uns viele Leute, dass gerade wir, die „papsttreuen Publizisten“ (Ludwig Ring-Eifel) und Gruppierungen diesen Kampf anfeuern.

Denen sei entgegengehalten, dass die, die „Feuer“ rufen, nicht die Brandstifter sind, sondern die, die beim Löschen helfen wollen.

Die hier beschriebenen Zustände in der Kirche sind ein verheerendes Signal und Zeugnis für die Gläubigen und für die Welt.

Uns allen, die wir uns Christen nennen, gilt der Ruf Christi „Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!“ Es ist die höchste Pflicht und Aufgabe der Hirten dabei mit gutem Beispiel voranzugehen und wir haben dabei zu folgen, damit alle „auf Christus schauen, den Urheber und Vollender unseres Glaubens (Hebräerbrief).

„Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein,
Wenn sie auf Ihn nur schauet, wird sie in Frieden sein.“

Alle in der Kirche sind gerufen, Christi Zeugen bis an die Grenzen der Erde zu sein, damit die Welt glaubt. Mögen alle in der Kirche eins und damit wirkliche Zeugen sein.


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Lesermeinungen

 140968 22. Februar 2014 

Eine Empfehlung zu meinem vorhergehenden Posting:

Der Vortrag von Prälat Imkamp auf dem letztjährigen Kongress "Freude am Glauben" zum Thema "Der Modernismus..." vom 31.08.2013, herunterzuladen bei Radio Horeb:

http://www.horeb.org/index.php?id=download-s-events_1007

Totus tuus


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 Stiller 22. Februar 2014 
 

Nur einen einzigen Satz will ich aufgreifen...

Zitat: "Ist das nun pastorale Sorge für die Menschen, die die Lehre der Kirche ablehnen oder ist das mehr?"

Diese gute Frage bedarf einer gewissenhaften Antwort:

Es ist pastorale Sorge für alle Menschen.

So viel Vertrauen in den Hl. Geist sollte sein.

Kirche lebt.


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 Victor 21. Februar 2014 
 

Ganz klar ist es den Freimaurern gelungen

in der Kirche fest Fuß zu fassen. Die Kirche ist von beiden Haupt-Formen der Freimaurerei (Liberalismus, Marxismus) unterwandert bzw. Priester und Bischöfe übernehmen von selbst deren mieses Geschäft.
Das ist beispielhaft im Bistum Limburg so der Fall. Es kommt vielleicht nicht von ungefähr, daß zum Bistum Limburg eine Geld- und Freimaurerstadt wie Frankfurt/Main liegt. Und es kommt nicht von ungefähr, daß (das Bistum) Trier marxistisch infiltriert ist
Wie Sie Herr Schneider-Flagmeyer es andeuten: ja, würde ich sagen, es wird von den Hochlogen und ihren Helfern ganz offen Krieg gegen die Kirche geführt.


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 M.Schn-Fl 21. Februar 2014 
 

There Is A Balm In Gilead.......

Liebe @speedy,

nur nicht den Mut verlieren. In jeder katholischen Kirche ist immer noch ein Tabernakel, vor dem man in Ruhe sitzen kann um den Herrn anzubeten und für den eigenen Bischof und die Priester der Diözese zu beten.
Dort findet jeder den "balm of gilead"


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 M.Schn-Fl 21. Februar 2014 
 

Wie der geistliche Krieg in der Kirche verläuft,

zeigt auch sehr deutlich ein Kommentar zu diesem Arteikel auf:
blog.forum-deutscher-katholiken.de
(hier oben in der Eingangszeile anklickbar)


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 M.Schn-Fl 21. Februar 2014 
 

Canisius Kolleg in Berlin

Dort war P.Mertes Rektor.
Im Januar dieses Jahres wurde durch das Kirchengericht der Erzdiözese Berlin ein 72-jähriger Pater verurteilt, der der Haupttäter in einer langen Liste von Missbrauchsfällen dort war. Strafrechtlich waren die Taten verjährt, der Pater wurde nun vom Priesteramt suspendiert.
Er wurde von den Jesuiten nach Hildesheim versetzt, wo er munter weitermachte.
Deshalb sind die Angriffe von P.Mertes gegen die Kirche in Sachen Mißbrauch so perfide.


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 Waldi 20. Februar 2014 
 

Lieber @willibald reichert ,

mit "CK" ist wohl das Canisius-Kolleg gemeint.
Herzliche Grüße


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 140968 20. Februar 2014 

Herzliches "Vergelt`s Gott" an Dr. Michael Schneider-Flagmeyer

für diesen ausgezeichneten Artikel. Er zeichnet ein düsteres Bild vom aktuellen Zustand der katholischen Kirche in Deutschland, und jeder, der ein Fünkchen mit der Kirche fühlt, wird dies bestätigen. Es ist ein Jammer, dass Personen, wie eben ein Pater Mertes SJ im Schutze ihres Ordens jegliche Hetze gegen unsere Mutter Kirche betreiben können, da Rom deren Ordensleitung durch ein Einschreiten nicht brüskieren will, diese aber gar nicht daran denkt, sie zu ermahnen oder ihnen gar eine Zeit der Einkehr zu verordnen.

Perfide war bereits auch die Strategie P. Mertes, als durch Missachtung der Anweisungen Papst Benedikts bzgl. der Unvereinbarkeit von Homosexualität mit der priesterlichen Berufung Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg auftraten und er öffentlich klar stellte, dass eine diesbezügliche Differenzierung bei der Ursachenforschung ungehörig sei.

Totus tuus


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 willibald reichert 20. Februar 2014 
 

Schimmelreiter

Was meinen Sie mit CK? Bitte definieren!


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 Schimmelreiter 20. Februar 2014 

Talkshows

sind offenbar unerträglich, darum gucke ich sie nicht an. Mein Mitgefühl und Gebet gilt allen, die das aushalten und dann noch so sachlich darauf reagieren können. Zu den Jesuiten hier fällt mir nur ein: Nur Ertrinkende schlagen so wild um sich. Man erinnere sich an die ersten Äußerungen des Provinzials und anderer führender Jesuiten nach der Wahl Bergoglios - Freude geht anders! Die Werke von Halbfas waren übrigens lange Unterrichtsmaterial am CK.
Das Schlimmste ist, daß solche Figuren wie Wolf und Mertes ihre Position mißbrauchen, ihre Orden und schließlich die gesamte Kirche in Mißkredit bringen. Man mag manchmal kaum glauben, daß Mertes und Franziskus zum gleichen Orden gehören.


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 PBaldauf 20. Februar 2014 
 

Mertes über Müller, oder: man fasst es nicht

Er klettere die Karriereleiter?
Wär’s traurig nicht, es stimmte heiter:

Solch Turnerei braucht Müller nicht
Ihm reicht des Intellektes Licht

Was soll er 'Klettern' denn nach oben?
Der Papst, er lobt ihn auch: Am Boden

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 osmose 20. Februar 2014 
 

68er

Es gilt, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, Verkündigung der Evangelien ohne Auslassungen, ohne Verdrehungen, in aller Klarheit dienend zu verkünden, Beten, beten, beten!!!
Dass die 68er hier nicht an einem Strang ziehen ist ja bekannt. Die Denkweise in den vergiftenden Gehirnen hat sich verfestigt, gleich wie in der Ideologie der Kommunisten. Diese Gift zerstört auf Jahrzehnte, gar Jahrhunderte hinaus den Frieden. Schlimm, dass die Ansteckung jetzt die Blüte des Teufels zeigt.
Mein Jesus Barmherzigkeit!!!


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 PBaldauf 20. Februar 2014 
 

Notger, Müller, Benedikt...

Man setzte Müller vor die Nase
dem Papst in seiner Anfangsphase?

Der Müller ist doch viel zu groß
Für solch ein ‘vor-die-Nase‘-Los
Die Weite nur, von seinem Kragen
Würd‘ schon die Nase überragen

Erst recht die Kopf-bis-Fuß-Statur
Was dachte sich Abt Notger nur?

Auch in Bezug auf Geist-Natur
ist Müller riesig, von Statur

Benedikt hat nicht ihn ‘vor die Nase gesetzt‘
Sondern Franziskus und Müller: Geschätzt

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 chriseeb74 20. Februar 2014 
 

Ein wesentliches Problem...

liegt auch darin, dass die Kirche streng hierarchisch konzipiert ist...einfach aus dem Grunde, dass bis vor 50 Jahren interne Streitereien nicht nach außen hin getragen wurden, Bischöfe und Priester aufgrund ihres Glaubens in Verantwortung vor Gott den "Schafen" das volle Evangelium verkündet haben und sich immer bewusst waren, dass sie, wie jeder andere auch, vor Gott einmal Rechenschaft über ihr Leben und ihr Wirken abgeben müssen.
Nach "Abschaffung" von Teufel und Hölle scheint dies bei etlichen Mandatsträgern ad acta gelegt worden zu sein.
Ich jedenfalls, als kleiner Laie in dieser Kirche, denke schon des öfteren darüber nach ob mein persönliches Leben, Verhalten und Wirken dieser, meiner Kirche schadet...ich jedenfalls hätte panische Angst Wahrheiten aufzugeben, die die Kirche Jahrhunderte oder mehr gelehrt hat, von vielen Heiligen gelebt worden sind und wofür unzählige Märtyrer getötet wurden!


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 girsberg74 20. Februar 2014 
 

Unvermutete Schärfe

Der Autor des Artikels hat in seiner bekannt ruhigen Diktion / Sprache (Worte) wieder einen Artikel auf kath.net veröffentlicht. - Ruhige Sprache muss man führen und durchhalten können, ich bin darin nicht unbedingt Meister, wo es ums Ganze geht.

Wenn ich also diesen Artikel in „normale“ Sprache übersetze und die beschriebenen Sachverhalte bedenke, so bin ich entsetzt über die Schärfe dieses Artikels und der beschriebenen Situation.

Echte Schärfe aber kommt nicht von „scharfen" / "starken“ Wörtern und Redewendungen, sondern allein aus der genauen Beobachtung der Tatsachen und der schlüssigen Zuordnung der Sachverhalte zueinander.


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 PBaldauf 20. Februar 2014 
 

Dem Papst vor die Nase gesetzt?

Man setzte ‘Müller‘ vor die Nase
dem Papst, in seiner Anfangsphase?
‘Franziskus wollte nicht brüskieren‘
drum konnte Müller ‘reüssieren‘?

Manch Bischofskopf sei betoniert?
Dies ‘Wolf‘ erfreut mit ‘Ja‘ quittiert…
Ich reib, dies lesend, mir die Augen
und glaub, die Brille würd‘ nichts taugen…

‘Die Freiburger‘ mit Lob bedacht
Ich murmele: Dann, gute Nacht…

Sprach so Abt Wolf in Talkshow-Muße?
Hilft nur noch Beten, Fasten, Buße?

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 PBaldauf 20. Februar 2014 
 

Talke und Arbeite?

Talkt als Abt man in der Runde
So talkt man schnell nach ihrem Munde

Noch anders klangs beim Ordensgründer:
Ora et labora - dies war gesünder

Der 'Talk': Das reinste Wort-Getriefe
Auf der Strecke bleibt die Tiefe

Ich las den Beitrag, recht betreten:
Mensch, Wolf,wie wär's: Statt 'talken': Beten

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Waldi 20. Februar 2014 
 

Sind auch Bischöfe auf dem Weg des Zeitgeistes?

Eindeutig Ja. Viele dieser "Würdenträger" sind nur noch quasselnde Kollaborateure des Zeitgeistes. Besonders enttäuscht bin ich aber von Generalabt Notger Wolf, alle anderen hier angeführten Querschläger der kath. Kirche sind ja schon lange als Abtrünnige bekannt. Bei Mertens stört mich nur, dass er zu den Jesuiten zählt, für die ich bis vor dem Konzil eine ehrliche Hochachtung empfand. Vielen besorgten Katholiken wird es nicht anders ergehen wie mir, dass unsere gute Mutter Kirche nicht von Kommunisten, Atheisten oder gar vom Islam bedroht wird, sondern von großen Teilen des kath. Klerus, der vielen Katholiken auch noch den letzten Rest an Volksfrömmigkeit aus dem Herzen zu reißen versucht. Ein tiefes Gefühl der Verlassenheit bemächtigt sich der Seele, wenn man immer deutlicher mitbekommt, dass gerade diejenigen, die das Evangelium im Auftrag Jesu verkünden sollten, es am meisten zerfleddern und die Menschen in ihrer religiösen Orientierungslosigkeit sich selber überlassen!


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 PBaldauf 20. Februar 2014 
 

Wolf im Schafspelz

Neulich traf ich einen Wolf. Er fror, zog sich einen Schafspelz an und schon war ihm behaglicher zumute.
Beten wir für Schafe, Wölfe und Wölfe im Schafspelz.

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Essig 20. Februar 2014 
 

Mögen

uns diese Erkenntnisse auch noch so sehr aufwühlen. Wir sollten auf Jesus vertrauen und uns nicht fürchten.
Am Ende werden nicht die "Rebellen" den Sieg davontragen, sondern Christus und seine Kirche. So steht es geschrieben und so dürfen wir vertrauen.


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 waghäusler 20. Februar 2014 
 

Bedauerlicherweise ist der Bericht absolut zutreffend.
Martin Luther geistert immer noch durch unser Land und seine Anhänger,die, die
Katholische Kirche noch einmal spalten
wollen, werden zunehmend lautstarker.


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 Randolf 20. Februar 2014 
 

Treffende Formulierungen

Schneider-Flagmeyer findet auch hier treffende Formulierungen, die der Erinnerung wert sind. In Limburg ist mit "Krieg" genau das angesprochen, was dort vor sich geht und mit irgendwelchen Baukosten vernebelt wird. Seit wann sind denn Baukosten Aufreger in dieser republik ? Das ist ja geradezu lächerlich. Bedauerlicherweise wird Seine Heiligkeit in seiner einfachen (und darin liegt gerade die Schwierigkeit) fehl verstanden und praktisch auf einen Postsozialisten verkürzt. So gefällt das den Medien und Gysi findet lobende Worte. Die Kirche muss aber etwas unbequemer gegenüber ihren Gegnern werden. Mit Parolen wie "wir lieben Euch alle" ist es nicht alleingetan. Gerade weil wir alle lieben, müssen wir unseren Unmut über Fehlentwicklungen äußern.


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 Stefan Fleischer 20. Februar 2014 

Pflichtbewusstsein

sollte ebenfalls wieder mehr gepflegt und gefordert werden. Wer als Vertreter irgend eines Vereins, oder einer Kirche etc. erkennbar auftritt, hat die Meinung (bzw. die Lehre) dieser Organisation darzulegen und zu verteidigen, oder dann zu schweigen und notfalls seine Funktion nieder zu legen, falls diese mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbar ist. Alles andere ist zumindest Charakterschwäche.


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 bernhard_k 20. Februar 2014 
 

Genau so ist es!

Lieber Herr Schneider-Flagmeyer, besten Dank für Ihre Analyse. Genau so ist es - leider. Die Unruhe und die Verwirrung innerhalb der Kath. Kirche haben diejenen zu verantworten, die NICHT bzw. nicht mehr zur Lehre der Kirche stehen. Sie verwirren v.a. die nicht so "sattelfesten" Katholiken immer mehr.

Atheisten stiften dagegen weit weniger Verwirrung und "Krieg", das muss man ihnen direkt "zugute" halten ...


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 Suarez 20. Februar 2014 

Der heutige Zeitgeist hat totalitären Charakter

Und das zeigt sich auch bei den innerkirchlichen Gruppen, die ihren Untergrundkampf gegen Katholizität führen. So sehen wir heute ehemalige KBW(Kommunister Bund Westdeutschland)-Kader im ZdK das Wort führen, wobei man ein grüngefärbtes Glaubensdiktat in unseren Landen konfessionsübergreifend durchsetzen will. Den ideologsichen Untergrundkämpfern ist nichts so verhasst, wie Katholizität, ja christlicher Glaube und Ethik. Man will die katholische Kirche vom christlichen Glauben entkernen, wie man das erfolgreich in der EKD schon praktiziert hat. Die engagierten Links-"Katholiken" haben die Institution im Blick, der man sich politisch bedienen kann, in dem man Kirche zum bloßen Anhängsel des grünen Parteiapparates macht. Auch da genügt ein Blick auf die EKD und die heutige Wirklichkeit ihres parteipolitischen Funktionärstums, um den Geist solcher Gruppen deutlich zu erkennen.

Das Zauberwort "Reformen" ist das Trojanische Pferd, mit dem die Untergrundkämpfer in die Schlacht ziehen!


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 stellamaris 20. Februar 2014 
 

Hervorragend

Herzlichen Dank für diese hervorragende Analyse an Dr. Schneider-Flagmeyer! Ich habe sie schon auf facebook empfohlen.


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 carl eugen 20. Februar 2014 

Lieber Herr Schneider-Flagmeyer!

Ein herzliches Vergelt's Gott von meiner Seite für diesen ausgezeichneten und leider wahren Aufsatz!
In Franziskus hat uns der Heilige Geist einen wunderbaren Papst geschenkt, der das grosse Vermächtnis seines mir so lieben Vorgängers Benedikt XVI. kraftvoll und mit neuer Energie vorantreibt (Stichwort Entweltlichung der Kirche). Leider wird Papst Franziskus, besonders von deutschem Boden aus, mit der selben Perfidie ausgebotet wie sein grosser Vorgänger. Mit einem wesentlichen Unterschied. Dieses mal bedienen sich unsere Gremienkatholiken des Papstes persönlich um ihre Vorstellungen einer der Welt gemässen Kirche durchzusetzen. Aber dieser Schuss wird nach hinten losgehen. Papst Franziskus steht felsenfest auf dem Fundament der katholischen Lehre, und mit Erzbischof Müller hat er einen ausgezeichneten Glaubenspräfekten, der nicht zurückschreckt, die Lehre der Kirche hart zu verteidigen. Franziskus und Müller sind ein tolles Team, ich danke Gott dafür!


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 Aegidius 20. Februar 2014 
 

Mertes, Bock und Gärtner

Sehr treffender und notwendiger Kommentar!
Zu P. Mertes könnte man noch ergänzend anfügen, daß hier jemand allen Ernstes die Anpassung der Morallehre in Sex- und Homofragen an den Zeitgeist als Ursachen-BEKÄMPFUNG für die Folgen der Verwahrlosung von (kleinen) Teilen des Klerus in Sex- und Homofragen empfiehlt.

Daneben habe ich nur ein kleines logisches Problem damit, daß unser Hl. Vater einfache Worte benutzt, die zwar jedermann versteht, aber viele Leute in der Kirche offensichtlich falsch ...


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 chriseeb74 20. Februar 2014 
 

Vielen Dank...

für diese zutreffende Analyse.
Leider haben "papsttreue Publizisten" und papsttreue Laien vor 40/50 Jahren kaum Einfluß gehabt, um die desaströsen Veränderungen, die sich z.T. nach dem 2. Vaticanum in Verbindung mit der 68er-Generation ergeben haben Einhalt zu bieten.
Nun erkennen wir langsam die Früchte dieser "Veränderungen". Der Kirchenhass wird immer größer und lässt sich derzeit kaum noch stoppen.
Noch beschränkt sich dieser Hass auf verbale Verunglimpfungen, aber bald wird es auch zu konkreten Übergriffen auf Kirchen und Gläubige kommen.
Nur in der DBK und in den Verbandsgremien (dort sitzen übrigens sehr viele Alt-68er) werden immer wieder "Steinzeitthemen" aufgegriffen, die jedem vernünftig Denkenden weglaufen lässt...
Leute, merkt ihr es nicht...es geht um die Daseinsberechtigung der Kirche in Europa und ihr schlagt euch gegenseitig die Köpfe ein...
Der Teufel hat in den letzten Jahrzehnten mehr bewirken können, als jemals zuvor!!!!


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