Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  13. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  14. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  15. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester

Katholischer Bischof: Keine Rechtswirksamkeit für Eheverträge

18. Februar 2014 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großbritannien: Bischof Davies warnt, das Eheversprechen würde ausgehöhlt, wenn die Partner bereits zu Beginn ihres auf Lebenszeit angelegten Bundes eine mögliche Scheidung vertraglich regelten


London (kath.net/KNA) Ein englischer Bischof hat Pläne für eine Rechtswirksamkeit von Eheverträgen abgelehnt. Das Eheversprechen würde ausgehöhlt, wenn die Partner bereits zu Beginn ihres auf Lebenszeit angelegten Bundes eine mögliche Scheidung vertraglich regelten, zitieren britische Zeitungen (Montag) den katholischen Bischof von Shrewsbury, Mark Davies.


Derzeit werden Pläne diskutiert, wonach Eheverträge nach britischem Gesetz künftig Rechtskraft erlangen sollen. Bislang werden sie dort bei Scheidungen nicht berücksichtigt. 2010 allerdings hatte das Oberste Gericht in England einer in Scheidung lebenden Frau auf Grundlage ihres Ehevertrags Vermögen in Höhe von 100 Millionen Pfund (122 Millionen Euro) zugesprochen.

«Sollten wir uns nicht anstrengen, die Institution der Ehe zu schützen und aufzubauen, statt sie ständig zu untergraben?», fragte der Bischof. Gerade angesichts eines historischen Tiefstands von Eheschließungen sei das Rechtsvorhaben für junge Ehewillige das falsche Signal.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stadler Karl 19. Februar 2014 
 

Güterrechtliche Auseinandersetzung

Nach schweizerischem Recht regelt ein Ehevertrag in erster Linie die güterrechtliche Auseinandersetzung nach Beendigung der Ehe. Dies keineswegs nur im Hinblick auf eine Scheidung, sondern auch im Falle des Todes eines der Eheleute. So ist es z.B. möglich, durch Ehevertrag den/die überlebende(n) EhegattenIn gegenüber der gesetzlichen Regelung zu begünstigen.
Aber angesichts der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit muss es nicht unmoralisch sein, wenn gewisse Regelungen auch im Hinblick auf eine allfällige Scheidung getroffen werden. Jedenfalls kann dies würdiger sein, als sich im Scheidungsverfahren gegenseitig zu zermürben.


0
 
  18. Februar 2014 
 

Prinzipiell nein - praktisch ja

Wer heiratet geht von dem lebenslangen Bestand der Ehe aus. Wenn es aber einen gibt, der bei einer einseitigen Beendigung der Ehe massiv in seiner Existenz bedroht ist oder der einseitig von seiner Lebensleistung in der Ehe ausgeschlossen ist, dann sollte ein Vertrag geschlossen werden. Jesus hat uns geraten "klug" wie die Weltmenschen zu handeln, denn die Welt ist gefallen und der Teufel unermüdlich.


0
 
 antony 18. Februar 2014 

"Ehevertrag"=Scheidungsvertrag!

Der Ehevertrag regelt nämlich nicht die Ehe, sondern die Scheidung.

@Florianklaus, eine zwingende Voraussetzung einer kirchlich gültigen Ehe ist, dass beide Partner sie zum Zeitpunkt der Eheschließung als unauflösbar betrachten. Wenn ich vor Eheschließung schon die Scheidung regele, dürfte das wohl klar das Gegenteil belegen, auch wenn ich vernebelnd "Ehevertrag" nenne.


3
 
 Florianklaus 18. Februar 2014 
 

Nach dem geltenden deutschen "Familien"recht hat eine Mutter von älteren Kindern als drei Jahre keinen Anspruch mehr auf Ehegattenunterhalt. Wer kann es ihr verübeln, wenn Sie sich für den Fall, daß Ihr Mann sie wegen einer Jüngeren sitzenläßt, absichern will um zu verhindern, ihre Kleinkinder in eine Kita geben zu müssen, um Geld zu verdienen? Im übrigen ist eine Scheidung ohnehin schon geregelt, die Frage ist doch nur, ob man sich mit den gesetzlichen Vorgaben zufrieden gibt oder nicht. Aus einem Ehevertrag auf eine fehlenden Ehewillen zu schließen, finde ich absurd. Oder ist Daseinsvorsorge unchristlich?


5
 
 wandersmann 18. Februar 2014 
 

Ehevertrag nach Hochzeit?

Ich kenne ein Ehepaar, welches einen Ehevertrag ein paar Jahre nach der Hochzeit geschlossen hat, insbesondere um eine Zerschlagung der Firma zu verhindern. Wie sieht es denn damit aus?


1
 
 Schimmelreiter 18. Februar 2014 

Dieser Zusammenhang

liegt so offen auf der Hand, daß man ihn gar nicht sieht, wie der Brief bei E. A. Poe. Wenn man einen Ehevertrag so liest, dürften sich wohl einige Ehenichtigkeitsverfahren recht einfach gestalten, bzw. so mancher Wunsch nach einer sakramentalen Ehe sollte schon beim Vorbereitungsgespräch enden, wenn die Brautleute einen Ehevertrag haben und damit die Scheidung schon einkalkulieren. Ob sich diese Auffassung auch in Deutschland schon rumgesprochen hat? Eigentlich müßte es dann ja einheitlich in der gesamten lateinischen Kirche geregelt sein.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  2. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  3. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  4. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  5. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  6. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  7. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  8. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  9. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  10. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  13. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  14. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  15. Das zweite Konsistorium Leos XIV.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz