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Der Glaube schützt die Psyche

13. Februar 2014 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Frühere Thesen von Psychiatern wurden widerlegt, die die Religion als eine Ursache von Psychosen verdächtigten - Inzwischen gibt es aber eine große Zahl von Untersuchungen, die gläubigen Menschen eine besonders robuste Psyche attestieren.


Frankfurt am Main (kath.net/idea) Der Glaube schützt die Psyche. Religiöse Menschen sind beispielsweise weniger anfällig für Depressionen, selbst wenn sie erblich belastet sind. Das geht aus aktuellen medizinischen Studien, etwa an der New Yorker Columbia-Universität, hervor. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, werden damit frühere Thesen von Psychiatern widerlegt, die – beeinflusst von der Psychoanalyse – die Religion lange Zeit als eine Ursache von Neurosen in Verdacht hatten.


Inzwischen gebe es aber eine große Zahl von Untersuchungen, die gläubigen Menschen eine besonders robuste Psyche attestierten. Sie besäßen beispielsweise ein eher ausgeprägtes Selbstwertgefühl, während die landläufige Vermutung bestimmten Glaubensrichtungen eher das Schüren von massiven Schuldgefühlen unterstelle, die das Selbstbild demolieren. Rund 80 Prozent dieser Studien bezögen sich auf die psychische Gesundheit. Aber auch körperlich schnitten religiöse Menschen gut ab. Das werde auf die Sinnstiftung durch den Glauben, stabilisierende religiöse Rituale und soziale Bindungen zurückgeführt.

Glaube verringert Depressionsrisiko

Das Forscherteam aus Psychiatern und Neurowissenschaftlern an der Columbia-Universität hatte über mehrere Jahrzehnte über 100 Personen beobachtet, von denen ein Teil aufgrund der Familiengeschichte extrem anfällig für Depressionen war. Dabei fiel auf, dass Personen, denen ihr Glaube wichtig ist, seltener von Depressionen heimgesucht werden. Bei den Nachkommen depressiver Eltern verringerte sich das Risiko, in den nächsten zehn Jahren selbst depressiv zu werden um 90 Prozent. Wichtig war dabei weniger, wie viele Gottesdienste die Betreffenden besuchen, als die Bedeutung, die sie dem Glauben beimessen. Bei den Gläubigen fiel auf, dass bestimmte Regionen der Hirnrinde, des Kortex, sich bei Schnittbild-Untersuchungen dicker darstellten als bei Studienteilnehmern, denen Religion nichts bedeutete.


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Lesermeinungen

  14. Februar 2014 
 

Glaube, nicht Kirche oder Religion

Der Glaube macht und haelt die Psyche gesund. Das hat herzlich wenig mit den Schuld- und Suehenbildern der Kirche zu tun oder mit religioesen Riten. Es geht nur um den Glauben. Also um die direkte Beziehung des einzelnen Menschen mit Gott. Natuerlich kann dieser Mensch auch ein gutes Kirchenmitglied sein, muss er aber nicht. Dass es, wie Diasporakatholik schreibt, auch psychisch kranke Glaeubige gibt, denke ich nicht. Es gibt psychisch kranke Kirchenmitglieder. Aber die Glaeubigen sind psychisch immer gesund, denn sie haben ja den Geist Gottes. Und der ist sicher nicht krank. Der ist naemlich das einzige gesunde in dieser Welt. Aber darum geht es ja. Die wahren Anbeter werden Gott im Geist anbeten, sagt Jesus. Ach was soll's, wer es versteht, der versteht es.


0
 
 Maxim 13. Februar 2014 
 

Genaue Zuordnung bitte

Gernkatholisch:
Können Sie sich bitte etwas genauer erklären?
Zu wem passt das schreckliche Gottesbild (GB)? Zum verlorenen Schaf oder zu den 99? Müssen diese Ihr GB haben?
Jesus sagt doch nicht, dass die 99 vergessen sind. Sie sind doch im Schutz Gottes oder der Muttergottes oder der Engel.
Sind dijenigen, die keine Stimme in der Masse haben, wirklich die unausgesprochen Vergessenen? Mönche, Nonnen, einfache gläubige Mütter, Väter usw.? Müssen diese das angespro. GB haben? Ich kennen keinen!
Diasporakatholik:
"Auch Gläubige können durchaus psychische Krankheiten kriegen..."
Wer bestreitet dies?
Sicher ist aber, dass Gebet und echtes Bemühen um den Glauben nachweislich am ehesten aus psy. Kranheiten führen.
Es gibt sogar ath. Psychol., die am Ende ihrer Bem. oft solche zu Priestern oder gläubigen Psych. schicken. - soweit sie nicht Dauerpatienten brauchen (vgl. Lütz).


3
 
 PBaldauf 13. Februar 2014 
 

Die Gläubigen und auch den Glauben
hielt FREUD für krank, als fehlten Schrauben…

Längst widerlegt, drum: Gott sei Dank!
Die These Freud’s war Unsinn, blank

Bevor zum Gottesdienst ich düse:
War krank die Psychoanalyse?
Die Freud‘, sie muss da ganz vergehn
Den Doktor Freud-los lass ich stehn

Ich hoff, er hat sich noch bekehrt
der Rettungs-Hand sich nicht verwehrt
Und wär es auch im Letzt-Moment
Ganz kurz bevor sich Seele trennt
Ich hoff‘, der alte Atheist
Er nutzte sie, die letzte Frist

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


2
 
 Diasporakatholik 13. Februar 2014 
 

Vorsicht

...mit einem zu Rosigmalen der Situation der Gläubigen.

Auch Gläubige können durchaus psychische Krankheiten kriegen...

Das darf nicht ignoriert werden.

Wer und wie hilft in so einer Situation?


2
 
  13. Februar 2014 
 

@ Pamir

Suchte Jesus nicht das eine verlorene Schaf und lies 99 zurück? "20tes Jahrhundert? Die Geschichte spielt sich in allen Jaghrhunderten immer wieder ab! Oder ist diese Geschichte nicht ein Paradebeispiiel für die vielen unausgesprochenen vergessennen? Diejenigen die keine Stimme in der Masse haben (haben dürfen)?


1
 
 Maxim 13. Februar 2014 
 

Gernkatholisch

Gottesbild vom rächenden und ewig strafenden Gott:
"Gernkatholisch", glauben Sie nicht, dass Sie den Sprung ins 2o.
oder früheres- von 21.Jahrhundert ganz zu schweigen verpasst haben.
Sagen Sie uns doch, wie viele Sie von den 1.4 Mrd. Katholiken Sie diesbezüglich kennen.
Ich kenne seit meiner Jugend (seit 50 Jahren)nur noch den Spott und Witze darüber. Nicht einmal atheistische Psychiater nannten mir je ein Beispiel, im Gegenteil !


2
 
  13. Februar 2014 
 

Der Glaube schützt die Psyche

Der Glaube schützt die Psyche! Okay! Aber was ist, wenn der Glaube so bestellt ist, das die Psyche, ein Gottessbild hat, vom rächenden und ewig strafenden Gott hat (anerzogen, erworben)? Sind da nich auch die (christlichen) Psychologen gefragt?


3
 

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