Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Falsche Studie über religiöse Erziehung zurückgezogen

2. November 2019 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinder mit religiöser Erziehung sind doch nicht weniger großzügig als solche ohne religiöse Erziehung.


New York (kath.net/jg)
Eine Studie aus dem Jahr 2015, die gezeigt haben will, dass religiös erzogene Kinder weniger großzügig sind, hat sich als unrichtig erwiesen. Das berichtet die Fachzeitschrift Psychology Today.

Über das Ergebnis der von Jean Decety und seiner Forschungsgruppe erarbeiteten Studie wurde von mehr als 80 Medien berichtet, darunter waren The Economist, die Los Angeles Times und der Boston Globe.


Azim Shariff, ein führender Experte über Religion und Sozialverhalten, war über die Resultate erstaunt. Seine eigenen Untersuchungen und Metaanalysen hatten ergeben, dass religiöse Erziehung unter fast allen Bedingungen die Großzügigkeit steigert.

Shariff ersuchte seinen Kollegen um die Daten, auf denen die Analyse beruhte, um der Diskrepanz zu seinen eigenen Ergebnissen auf die Spur zu kommen. Er stellte fest, dass Decetys Ergebnis die Folge eines Kodierungsfehlers war, dass also ein Fehler bei der Übernahme der Rohdaten in die statistische Analyse passiert war. Nachdem er den Fehler korrigiert hatte, stellte Shariff fest, dass die von Decety ermittelten Ergebnisse nicht mehr vorhanden waren.

2016 wurde die neue Analyse und Korrektur veröffentlicht, wieder im Fachmagazin Current Biology. Dieser Artikel wurde allerdings nur von vier Medien aufgegriffen.

Decetys fehlerhafte Studie wurde auch nach der Korrektur in verschiedenen Medien zitiert. Im August 2019 hat Current Biology den Artikel auf Wunsch der Autoren offiziell zurückgezogen.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Psychologie

  1. Gerichtsgutachter: Gesellschaft leidet an Wertschätzungskrise
  2. Erworbenes und übernatürliches Wissen – wo liegt die Grenze?
  3. Konservative sind glücklicher als Progressive
  4. Sexuelle Übergriffe - Attacken auf die Seele
  5. Führen gute Charaktereigenschaften automatisch zum besseren Menschen?
  6. Die zerstörerischen Elemente des Triebes
  7. Glaubensverführer auf hohem Niveau
  8. Gottesdienstbesuch reduziert Selbstmordrisiko bei Frauen
  9. Psychologie der Askese
  10. Der Glaube schützt die Psyche






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. "Für kein Geld der Welt"
  11. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Der Bischof und der Denunziant
  15. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz