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‚Umkehr und (Wieder)Gutmachung statt Outing in den Medien‘

12. Jänner 2014 in Deutschland, 45 Lesermeinungen
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Erzbischof Schick: „Das Sündenbewusstsein ist gegen Null gesunken.“


Bamberg/Würzburg (kath.net/ bbk)
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, Sünden und Schwächen durch Umkehr und Buße in Ordnung zu bringen und nicht durch „Outing“ in den Medien. In diesem Zusammenhang betonte Schick am Sonntag den Wert des Beichtsakraments, das eine Erneuerung der Taufe darstelle. „Die Buße setzt voraus, dass wir wirklich bußwillig sind und uns als Sünder bekennen“, sagte der Erzbischof. „Das ist heute ein großer Mangel, das Sündenbewusstsein ist gegen Null gesunken.“ Die Beichte mit Umkehr und (Wieder)Gutmachung müsse ins Leben der Christen zurückgebracht werden. Schick sprach in Würzburg anlässlich der Beauftragung zum Akolythat am Tag der Taufe des Herrn.


Die Taufe sei der Beginn des neuen Menschseins und fordere Kohärenz, wie Jesus sie gelebt habe. Kohärenz bedeute für den Getauften, „verbunden sein“ mit Jesus Christus, dem Evangelium und den Zehn Geboten. Kohärent sein im Geiste Jesu heiße auch, die eigenen Verpflichtungen in Ehe, Familie oder Priestertum treu zu leben. „In der Ehe und Familie bedeutet das, dass sich die Partner treu lieben, in guten und bösen Tagen, dass sie Schwierigkeiten miteinander überwinden, dass sie Kinder annehmen und im Geiste Christi erziehen. Und es heißt auch, dass sie als Eheleute und Familie einen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft leisten.“

Im Priestertum heiße Kohärenz, dass jeder Priester selbstlos für die anderen da sei, das Evangelium verkünde und die Sakramente feiere, den Zölibat halte und das Brevier bete. „Auch die Berufe, die jeder von uns hat, müssen von einem Christen kohärent ausgeübt werden: als Arbeit für Gott und für die Menschen“, so der Erzbischof. Jeder Christ habe Schwächen und sei ein Sünder, deshalb müsse jeder ständig im „Geist der Demut und der Buße“ leben. Wer von seinen Berufspflichten, von seinen Versprechen in Ehe oder Priestertum abfalle, suche heute oft den Weg über die Medien, um dort ein Bekenntnis abzulegen. Der richtige Weg sei jedoch die Umkehr und die (Wieder)Gutmachung vor dem Mitmenschen und vor Gott.


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Lesermeinungen

 Strack 18. Jänner 2014 
 

Wahres Kath. Antichristl. Kirchenverhalten? So wie ich es vermutet habe!

Wahres Kath. Antichristl. Kirchenverhalten? So wie ich es vermutet habe.
Strack vor 4 Stunden @ Stiller am 16.1.2014
Was soll diese Kinderei, dass Sie meinen o. a. Beitrag schon wieder mal so eingestellt haben, dass nur ich ihn lesenkann, wenn ich mich eingeloggt habe, er aber für andere Mitblogger nicht sichtbar ist.
Verstehen Sie das etwa unter kirchlicher RKK-Meinungsfreiheit.
Den Mitarbeiter aus Ihrer redaktionellen Crew, der diese Tricksereien versucht, um mich viell. zu ärgern, halte für eine Person mit ziemlich kindlichen Niveau und niederem IQ.
Denken Sie immer daran, auch wenn Sie eine private Redaktion sind, die aber unter kath. Flagge segelt, ist dies unchristl. und scheinheilig. Denken Sie auch daran, Gott sieht und bewertet auch Ihr Handeln.
Möge er Sie dafür reichlich belohnen und Ihnen Ihre christl. Nächstenliebe ebenso vergelten.
Empfehle in christlicher Offenheit intensivstes Bibelstudium.


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 Stiller 16. Jänner 2014 
 

@Strack

Es nutzt niemandem, hier 'ein Fass aufmachen' zu wollen.
Das Ordinariat reagierte zu Recht und in Verantwortung. Das ist gut so.
Herrn Pfarrer Hartmann wünsche ich eine gute Zeit, durchaus auch mit seiner Tochter.
(Unser Leben ist so vielschichtig, so spannend, so uns gegeben von Gott!


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 Strack 15. Jänner 2014 
 

Wir alle sind Kirche und nicht nur die führenden Kleriker!! - @ Stiller-Teil II

Auch e. Gelübde kann man lösen, wenn man seitens d.Klerus dazu bereit ist.
Dazu hat „Jesus d. Christus“ seine Apostel u. Jünger befugt, wie ich i. e. meiner vorausgeg. Posts bereits ausgeführt habe.
Im übrigen scheinen d. Zeit d. Lateran-Konzile u.d. Zeit d. Streites zwischen d.Ost- u.Westkirchen, sehr viel unsinniges, wenig durchdachtes u.von falschen u. kurzleb. Philosophien u. Ideologien geschwängerten Unsinn hervorgebracht zu haben.
Die neuzeitliche sog. Weltkirche RKK u. ihre verantwortl. Kleriker scheinen beratungsresistent und geistigt verstockt d. Zeichen d. Zeit fehl zu deuten.
Dabei verteidigen sie ihre kirchl. Machtpositionen u. unzeitgem. Grundsätze m. allen Mitteln, ohne d. Urlehre unseres „Jesus der Christus“ auch nur im weitesten wieder zu reaktivieren u. Glaubenssätzen d. Urkirche Christi erneut Geltung zu verschaffen.
Hoffentl. geht sie dabei, Gott behüte uns, an dieser hochmüt., kompromissl. u.starrköpf. Haltung nicht zugrunde.
Deus maximus, veritas et caritas est!