Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  4. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  7. Als ob es Gott nicht gäbe
  8. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  9. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  10. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  11. Roma locuta causa finita
  12. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  13. Bistum Chur möchte keinen Exorzisten mehr
  14. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  15. "Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht"

Limburg: Beten statt streiten!

18. Dezember 2013 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die spontan gegründete „Initiative für die Einheit der Kirche von Limburg“ verschickte per Email Fürbitten an 115 Pfarreien des Bistums.


Limburg (kath.net) „Wir bitten darum, dass wir uns mit Liebe und Respekt begegnen können, statt uns in Zorn, Streit und gegenseitigen Beschuldigungen zu verletzen. Christus höre uns.“ Solche konkret formulierten Fürbitten hat die „Initiative für die Einheit der Kirche von Limburg“ am Dienstag per Email an 115 Pfarreien des Bistums gesandt mit der Bitte, den Text „in den Gottesdiensten zu verlesen“. Dies gab die junge Initiative, die sich spontan gebildet hatte, per Pressemeldung bekannt. Außerdem ging der Text „Adventliches Gebet für die Einheit der Kirche“ „an etwa 25 Vertreter der Gemeinden von Katholiken andere Muttersprachen in unserer Diözese mit der Bitte, in ihren Gemeinden das Gebet übersetzt auf die jeweiligen Sprachen zu verlesen“.

Die „Initiative für die Einheit der Kirche von Limburg“, die sich aus Gemeindemitgliedern aus 15 Limburger Pfarreien zusammengefunden hat, wies im Begleittext darauf hin: „Die letzten Monate waren in unserem Bistum sehr schwierig. Innerkirchlich gab und gibt es Spannungen, Verletzungen und Entzweiung wie selten zuvor. Können wir so wirklich Weihnachten feiern? Deshalb rufen wir dazu auf, in der Adventszeit verstärkt die christliche Grundhaltung der Nächstenliebe zu suchen und zu üben. Lassen Sie uns in einem gemeinsamen Gebet während der Heiligen Messen bistumsweit um die Vergebung unserer Sünden beten und für die Einheit der Kirche von Limburg.“

Limburger Fürbittgebet:

Wir beten für die Einheit aller Katholiken in unserem Bistum: Herr, vergib uns, wo wir deinem Auftrag „... dass alle eins seien“ zuwider handelten. Christus höre uns.
A: Christus, erhöre uns.

Wir bitten darum, dass wir uns mit Liebe und Respekt begegnen können, statt uns in Zorn, Streit und gegenseitigen Beschuldigungen zu verletzen. Christus höre uns.
A: Christus, erhöre uns

Wir beten für unseren Bischof Franz-Peter, für alle Priester und Diakone der Diözese Limburg: dass sie vereint die frohe Botschaft verkünden. Christus höre uns.
A: Christus, erhöre uns

Wir beten für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Pfarreien und Kirchorten, dass sie mit Freude dem Reich Gottes den Weg bereiten. Christus, höre uns.
A: Christus, erhöre uns.

Wir beten für gerechte Lösungen der Konflikte in unserer Diözese, Lösungen, die auf Wahrheit und Liebe zugleich gegründet sind. Christus, höre uns.
A: Christus, erhöre uns.

Wir beten dafür, dass das Wort Gottes unser Leben vollkommen erfülle und uns vor Verfälschungen unseres Glaubens schütze. Christus, höre uns.
A: Christus, erhöre uns.

Wir beten für die Verbundenheit der Katholiken aller Diözesen mit ihren Hirten: dem Heiligen Vater und den Bischöfen. Christus höre uns.
A: Christus, erhöre uns.

Wir beten für unsere verfolgten christlichen Schwestern und Brüder weltweit, dass die Geburt Jesu sie stärke, schütze und ihnen Hoffnung auf Frieden gebe. Christus, höre uns.
A: Christus, erhöre uns



Foto Limburger Dom (c) Robin Baier


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 PBaldauf 23. Dezember 2013 
 

Hahn des Streits

Es scheint so, dass bei vielem Streit
Keine Frucht so recht gedeiht
Auch in unseren Kirchenkreisen
Scheint‘s als wahr sich zu erweisen:

Endlos fordern und bemängeln
Querzutreiben und zu quengeln:
Fallobst sieht man reichlich sprießen
Der Geschmack? Kaum zu genießen
Das Fazit zieht man, recht betreten:
Hahn des Streits: Wie wär’s mit Beten?

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


1
 
 Schimmelreiter 19. Dezember 2013 

Romika

anscheinend hast du mich völlig mißverstanden. Ich lese bei mir nichts von Tagesordnung. Und wer nach dem Bischof tritt, sollte eigentlich in den letzten Wochen und Monaten klar geworden sein. Wenn du so aktionistisch veranlagt bist (hier gilt es auch etwas zu tun...man muss...) dann mache doch bitte konkrete Vorschläge, damit das ganze Hand und Fuß hat. Oder bezieht sich dein Nickname auf die gleichnamigen Hauspantoffeln?


2
 
 wormwood 19. Dezember 2013 
 

Alle mitmachen !

Das ist ein wunderbarer Weg. Danke


3
 
 rosenkranzbeter 18. Dezember 2013 
 

Eine gute Initiative

Hoffentlich beten viele mit. Gerade zu ideal für eine adventliche Umkehr und Neubesinnung der Kirche (von Limburg).
"Herr erbarme dich unser - Christus erbarme dich unser - Herr erbarme dich unser"


4
 
 Romika 18. Dezember 2013 
 

Schimmelreiter

Schimmelreiter will zur Tagesordnung übergehen, als sei alles in Ordnung. Nichts ist in Ordnung. Der legale Bischof ist zur Zeit nicht in der ihm zustehenden Funktion. Da kann man nicht singen und jubilieren. Wer tritt ? Es muss verhindert werden, dass die, die TvE vertrieben haben, weiterhin in die Lage versetzt werden, das Bistum zu drangsalieren.


2
 
 Romika 18. Dezember 2013 
 

Beten

Beten kann nie ein Fehler sein. Hier gilt es aber auch etwas zu tun. Hier muss etwas Praktisches geschehen, um diejenigen, die den Ungehorsam auf den Schild gehoben haben, in die Schranken zu verweisen. Nehme man Gott doch dafür nicht in Anspruch, dass man sich selbst nicht engagieren will aus Angst, dass der Banksitznachbar in seiner Befindlichkeit gestört wird.


7
 
 JohannBaptist 18. Dezember 2013 
 

Es sind schöne Worte

mögen sie zum Guten führen, aber wer meint es gäbe keine Zusammenarbeit mit SE Tebartz-vE muß aus dem Amt entfernt werden.


15
 
 Suarez 18. Dezember 2013 

Werter Herr Reichert, ich schwanke nicht im Glauben

und sehe wie Sie in vollem Vertrauen auf Gott der Zukunft in unserem Bistum entgegen. Das schließt aber nicht aus, dass die Kirchenkämpfer uns noch so manche Prüfung auferlegen. Am Ende werden sie aber die Kirche nicht aus den apostolischen Angeln heben, da bin ich mir mit Ihnen sicher.


9
 
 willibald reichert 18. Dezember 2013 
 

Suarez

Zunächst kommt es einmal darauf an, daß
möglichst viele Limburger sich diese Für-
bitten zur Herzensangelegenheit machen und
dem Widersacher und seinen Anhängern auf
christliche Weise Paroli bieten. Gott kann
bekanntlich auch auf krummen Zeilen gerade schreiben und das zunächst unmöglich Erscheinende Realität werden
lassen. Der Mensch denkt, aber G O T T
l e n k t !!!


5
 
 Romika 18. Dezember 2013 
 

Friede, Freude, Eierkuchen

Es gibt (leider nicht nur in Limburg) Ungehorsam, Aufsässigkeit, Zusammenarbeit mit Kirchengegnern zum Schaden der Kirche. Mit diesen Kreisen kann es keine Einheit geben, wenn sie nicht ihre schwere Schuld einsehen und aus ihren Funktionen ausscheiden. Was da geschehen ist, kann nicht übertüncht werden.


9
 
 Schimmelreiter 18. Dezember 2013 

Beten statt Treten

Ob auch dei Insassen gewisser Stuhlkreise diese Fürbitten übernehmen? Es wäre ja so wünschenswert, anstatt die Gemeinden noch weiter aufzuwiegeln. Jetzt, wo ein bißchen Ruhe eingekehrt ist und das Rauschen des Blätterwaldes einem nicht mehr in den Ohren dröhnt, besteht wieder eine Chance, die Stimme der (Glaubens)Vernunft zu hören.
Schön, daß es auch das in Limburg gibt. Ich hoffe, wir hören noch mehr von dieser Gruppe / Initiative.
Um das Wiehnachtsoratorium zu zitieren: Nun mögt ihr stolzen Feinde schrecken, was könnt ihr mir für Furcht erwecken...
Gott ist mit uns!


5
 
 supernussbi 18. Dezember 2013 

berührend

Es geschieht doch viel Gutes. Komm, heiliger Geist, wandle unsere Herzen, heile unseren Verstand, mach uns mutig im Zeugnis für die Freundschaft Jesu, damit möglichst viele wieder zueinander finden, ob in der Verfolgung, in Europa oder anderswo. Amen!


6
 
 Dottrina 18. Dezember 2013 
 

Tolle Idee,

als Münchenerin schließe ich mich innerlich diesen Fürbitten von Herzen gerne an!


13
 
 GerogBer 18. Dezember 2013 

Diese Fürbitten

...mögen dem Heiligen Geist eine limburgische Landebahn bereiten!


15
 
 Helena_WW 18. Dezember 2013 
 

Das nenn ich mal christlich. Tolle Idee diese Fürbitten

das spricht mir aus der Seele. Bin auch froh selbst Teil einer Gemeinde im Bistum Limburg zu sein, wo wir uns m.E. bemühen umsichtig und rücksichtvoll miteinander und der Situation umgehen, miteinander beten, christliche Einheit leben wollen.


12
 
 Medugorje :-) 18. Dezember 2013 

Einfach super :)

Das Gebet wirkt Wunder in den verletzen Herzen.Durchs Gebet wird unser Himmlischer Vater die Wunden Heilen:)
Gott schafft Alles neue wenn die Herzen erneuert sind dann wird auch alles andere Gute Früchte tragen:)
Die Frucht der Liebe,Vergebung,Hoffnung,Vertrauen und usw...:)
Heilige Maria Mutter Gottes bitte für uns Alle!
Gottes Segen


9
 
 Suarez 18. Dezember 2013 

Es wäre schön diese Fürbitten in der Messe zu hören

Nur wage ich die Prognose, dass die Limburger Kirchenkämpfer rund um den Frankfurter Stadtdekan sich dem verweigern werden. Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben und ich würde mich unendlich freuen, wenn ich mit meiner Prognose irrte!


19
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Limburg

  1. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  2. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. Bätzing, Marx + Co: Desaster mit Ansage!
  5. Kein Grund zum Rücktritt?
  6. Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg
  7. Bistum Limburg unterstützt umstrittene 'Seenotrettung' mit 25.000 Euro
  8. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  9. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  10. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  4. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  7. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  8. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  9. Roma locuta causa finita
  10. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  11. Als ob es Gott nicht gäbe
  12. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  13. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  14. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  15. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz