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Aachener Bischof begrüßt Initiative des Vatikan im Fall Limburg

14. September 2013 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Mussinghoff: Die Öffentlichkeit sollte möglichst bald und umfassend über die Kosten des diözesanen Begegnungszentrums informiert werden. Kritik übte er an Medien, die teils nicht korrekt über den Konflikt berichtet hätten


Aachen (kath.net/KNA) Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff begrüßt das Engagement des Vatikan im Konflikt um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Er sei dankbar, dass Rom Kardinal Giovanni Lajolo geschickt habe, sagte der Bischof am Donnerstag vor Journalisten in Aachen. Wenn die Dinge so verfahren seien, könne der Streit nicht aus eigener Kraft gelöst werden.


Nach den Worten von Mussinghoff wird es allerdings keine Entscheidung aus Rom geben. Vielmehr solle Lajolo mit seinen Gesprächen dazu beitragen, dass die Verantwortungsträger in der Diözese wieder aufeinander zugehen und einen gemeinsamen Weg finden. Der Streit in Limburg tue der Kirche insgesamt nicht gut. Nach dem Missbrauchsskandal hätte sie eigentlich eine Beruhigung der Situation dringend notwendig.

Verständnis bekundete Mussinghof für den Ruf nach Transparenz. Die Öffentlichkeit sollte möglichst bald und umfassend über die Kosten des diözesanen Begegnungszentrums informiert werden. Kritik übte er an Medien, die teils nicht korrekt über den Konflikt berichtet hätten.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Bischof Mussinghoff (c) Bistum Aachen/Andreas Steindl


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 16. September 2013 
 

@Tadeusz

Kann Ihnen nur wärmstens zu Ihrer Kritik an Richtung Esotherik gehenden Angeboten das Buch von Marga Lauer "Die Yoga-Falle", Miriam-Verlag 2013 empfehlen.
Die Autorin berichtet aus eigenem Erleben als Yoga-Lehrerin und empfiehlt nun nach ihrer Bekehrung das gegenseitige fürbittende Gebet in Liebe, um esotherikverseuchte Umwelt wieder zu reinigen. Wie wahr.


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 Philalethes 14. September 2013 
 

Diözesanbischof Mussinghoff, Aachen

Nun hat erfreulicherweise ein weiterer Diözesanbischof seine Solidarität mit Limburg bekundet. Weitblickend sagt er u.a.: „Der Streit in Limburg tue der Kirche insgesamt nicht gut. Nach dem Missbrauchsskandal hätte sie eigentlich eine Beruhigung der Situation dringend notwendig.“ Im Folgenden gibt der Artikel zu erkennen, dass Mussinghoff in der Frage nach den Kosten des Begegnungszentrums auf Fragen der Journalisten zum Verständnis für den Ruf nach Transparenz zu antworten hatte, deren Recherchen er aber im nächsten Satz kritisiert: „…die teils nicht korrekt über den Konflikt berichtet hätten.“ Einen Kausalzusammenhang Hetzkampagne ▬ Baukosten impliziert er selbst also nicht definitiv.
Dass Kardinal Meisner als Metropolit für Limburg ausführlicher wird, versteht sich. Er spricht für Predigten, Aufsätze und pastorale Modelle, die offenbar er vom Bischof in Limburg erhält, höchstes Lob aus.


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 placeat tibi 14. September 2013 
 

Na ja,

das Engagement dazu ging ja von TvE selbst aus, der Kard. Oullet um eine apostolische Visitation Limburgs bat, worauf dieser dem Bischof antwortete, das sei nicht nötig, man habe volles Vertrauen in seine Amtsführung. (wurde von der Red. hier verlinkt vor kurzem)

PS: Auch EB Zdarsa stellte sich hinter den Limburger Bischof!


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 Tadeusz 14. September 2013 

Bistum Aachen definiert das Katholische neu

Gerade lief auf katholisch.de eine mini Reportage über Carolus Thermen und das "Angebote" der Meditation der katholischen Kirche.

Ich habe mir dieses Angebot der Aaachener katholischen Kirche angeschaut. Hierbei wurde eine Wellness Esoterik als "katholische Meditation" umdefiniert. Zu Klängen der tibetanischer Schalen führt die "Reiseleiterin" die Teilnehmer auf eine Gedankenreise zu den Piramyden und zu den Moscheen voller Mönche (was machen Mönche in Moscheen?)...

Warum ist dieser esoterischer Wellness-Unfug im Aachener Bistum als "katholische Meditation" umdefiniert worden ist mir schleierhaft.

Offenbar ist die Einstellung "Ja, ja, nein, nein" - lass das katholische katholisch und das esoterische esoterisch sein - den Aaachener "katholischen" Wellnessfanatiker und dem zuständigen Bisschof fremd. Daher verwundert mich die Sprach- und Zieleverwirrung in der obigen Aussage des Bischof nicht mehr.


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 rosenkranzbeter 14. September 2013 
 

Nicht zu vergessen: Solidarität von Bischof Voderholzer

Neben Kardinal Meisner hat der Regensburger Bischof Voderholzer sich voll mit Bischof Tebartz van Elst solidarisch erklärt. Das ist mitbrüderliche Zusammenarbeit und Liebe, wie sie eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Bischof Voderholzer vertritt übrigens immer seinen eigenen Standpunkt. Er redet keinem nach dem Mund und nimmt auch nicht Rücksicht auf die öffentliche oder "veröffentlichte" Meinung. Die Regensburger mögen es mir verzeihen, aber ich finde, Bischof Voderholzer sollte noch größere/höhere Aufgaben übernehmen.
Dank sei auch dem Paderborner Weihbischof König, der sich wie Kardinal Meisner in die Unterschriftenliste für Bischof Tebartz van Elst eingetragen hat.


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  14. September 2013 
 

Etwas dünn, diese Wortmeldung des Aachener Bischofs

Da erfreuen mich die klaren Worte von Kardinal Meisner wesentlich mehr, zumal Kardinal Meisner auch auf die wahren Gründe der medialen Hetzkampagne gegen den Limburger Bischof eingeht, hingegen Bischof Mussinghoff noch immer zu glauben scheint, dass das wirklich etwas mit den Baukosten des diözesanen Begegnungszentrums zu tun haben könnte. Eigentlich dürfte ein Bischof heute gegenüber den Medien und ihren Interessen nicht so naiv sein.


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