Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark

Evangelische Pädagogen gegen grün-roten Bildungsplan

22. August 2013 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Baden-Württemberg: Homosexualität soll Pflichtstoff an den Schulen werden


Tübingen/Stuttgart (kath.net/idea) Kein Verständnis für die Absicht der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg, Homosexualität zum Pflichtstoff an allen Schulen zu machen, haben evangelische Pä-dagogen. Der künftige Bildungsplan der Regierungskoalition sehe vor, die „Wertschätzung gegenüber unterschiedlichen sexuellen Identitäten und Orientierungen zum Leitprinzip für alle Fächer“ zu machen. Die Erprobung soll in der Grundschule und in den Klassen 5 und 6 erfolgen. Später würden auch die höheren Klassen einbezogen. Anknüpfungspunkte gebe es nicht nur im Fach Biologie, sondern auch in Deutsch, Gemeinschaftskunde, Geschichte und den Fremdsprachen. Sogar in Mathematik könne man „die gesellschaftliche Realität widerspiegeln“, indem Textaufgaben neben Mutter-Vater-Kind-Familien auch andere Lebensformen erwähnten. Nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Fraktion, Stefan Fulst-Blei, gibt es einen „dringenden Handlungsbedarf“. Die meisten Jugendlichen wagten es nicht, sich während der Schulzeit zu outen. In einer Befragung hätten 35 Prozent der jungen Leute mit gleichgeschlechtlicher Veranlagung angegeben, dass sie einen Selbstmordversuch hinter sich hätten. Bei heterosexuellen Jugendlichen sei es nur jeder Zehnte.


„Die Frage, was Gott will, ist aus der Welt“

Die Evangelische Lehrer- und Erziehergemeinschaft in Württemberg hält die Pläne der Regierungsfraktionen für „einen starken Beitrag zur Desorientierung der Kinder in ihren ersten Schuljahren“. Noch ehe sie sich kritisch denkend mit verschiedenen Lebensformen auseinandersetzen könnten, sollten sie gleichgeschlechtliche Partnerschaften schätzen lernen, sagte der Vorsitzende, Paul-Gerhard Roller (Tübingen), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die Pläne seien ein Zeichen dafür, „dass die normative Kraft des Faktischen alle Gesellschaftsbereiche durchdringt“. Die Einstellung „So wie wir leben, ist es richtig“ habe sich durchgesetzt. Typisch sei der Ausspruch des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), aus dem Jahr 2001: „Ich bin schwul – und das ist auch gut so!“ Durch das persönliche Bekenntnis entfalle die Möglichkeit, eine Lebensform zu kritisieren oder über mögliche Korrekturen nachzudenken. „Die Frage, was Gott will, ist aus der Welt“, bedauerte Roller. In der Bibel werden alle homosexuellen Praktiken abgelehnt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  6. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  7. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  8. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  9. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz
  10. Kardinal Zen wirft Papst Verunsicherung von Gläubigen vor






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz