Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  10. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

'Dem Glauben verpflichtet'

20. Juni 2013 in Aktuelles, 42 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz Zollitsch würdigt die ersten 100 Tage von Papst Franziskus: er „macht uns nahezu täglich deutlich, worum es ihm geht: Dem Glauben verpflichtet!“


Bonn (kath.net/dbk) Anlässlich der ersten 100 Tage Amtszeit von Papst Franziskus erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch:

„Die Kirche in Deutschland freut sich über das Pontifikat von Papst Franziskus. Seine Botschaft öffnet die Herzen der Menschen. In kürzester Zeit hat Papst Franziskus Gläubige wie auch Menschen, die der Kirche fern stehen, mit seinen Worten und Gesten erreicht. Mit dem Papst aus Argentinien ist die Weltkirche ein Stück stärker in unser Blickfeld geraten. Das tut gerade der Kirche in Europa und uns in Deutschland gut.

Papst Franziskus macht uns nahezu täglich deutlich, worum es ihm geht: Dem Glauben verpflichtet! Das drückt er in zahlreichen Reden und Begegnungen aus, gerade dann, wenn er uns eindringlich auffordert, bis an die ‚Ränder der Gesellschaft‘ zu gehen. Seine Bekräftigung der Option für die Armen, seine Aufforderung, die Schöpfung zu bewahren, und vor allem seine Bitte, für ihn zu beten, zeigen, wie sehr Papst Franziskus sich bei den Gläubigen und Menschen guten Willens für einen lebendigen Glauben stark macht. In den ersten 100 Tagen hat Papst Franziskus ganz in Kontinuität zu seinem Vorgänger, Papst Benedikt XVI., betont, wie sehr die Frage nach Gott gerade von uns Christen mit allem Nachdruck in der gegenwärtigen Gesellschaft gestellt werden soll. Es ist ein überzeugendes Zeichen der Communio, dass sich der Heilige Vater in so vielen – gerade auch theologischen – Anliegen in großer Kontinuität zu seinem Vorgänger bewegt. Die Ankündigung einer ‚Enzyklika der vier Hände‘ gehört dazu ebenso wie das Bemühen von Papst Franziskus, den Dialog mit den Weltreligionen, den christlichen Kirchen und Konfessionen und den politisch Verantwortlichen zu suchen.


Immer wieder wird gefragt, welches Programm der neue Papst mitbringe. Wir dürfen den Heiligen Vater nicht mit unseren Erwartungen oder mit den Erwartungen der Öffentlichkeit überfrachten. Papst Franziskus hat sein Programm in den wenigen Worten ausgedrückt, als er – gerade gewählt – von der Loggia des Petersdoms zu den Gläubigen sprach: ‚Jetzt beginnen wir diesen Weg – Bischof und Volk –, den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen; einen Weg der Geschwisterlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens.‘ Diesem ‚Programm‘ ist Papst Franziskus in den ersten 100 Tagen treu geblieben. Dafür sind wir ihm als Kirche in Deutschland dankbar.

Dem Glauben verpflichtet: Wir dürfen uns auf noch viele Glaubenszeugnisse von Papst Franziskus freuen. Dazu zählt sicherlich auch seine erste Auslandsreise, die ihn zum Weltjugendtag nach Brasilien führen wird. Papst Franziskus zeigt uns wie Papst Benedikt XVI. die Schönheit des Glaubens. Beide Päpste sind eine Ermutigung für den Weg der Kirche im dritten Jahrtausend.“

Foto Erzbischof Zollitsch: (c) Erzbistum Freiburg/Andreas Gerhardt


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  9. Ein Frühstück für den Verleugner
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  12. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  13. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  14. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz