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Katholische Kirche «sehr besorgt» über evangelisches Familienpapier

20. Juni 2013 in Interview, 13 Lesermeinungen
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DBK-Familienbischof Tebartz-van Elst: «Die deutschen Bischöfe sind sehr besorgt darüber, wie hier in einem offiziellen Text des Rates der Evangelischen Kirche eine Relativierung der lebenslang in Treue gelebten Ehe erfolgt». Von Norbert Zonker (KNA)


Limburg (kath.net/KNA) Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wirft der evangelischen Kirche eine «Relativierung» der lebenslangen Ehe vor. Die neue, am Mittwoch vorgestellte «Orientierungshilfe» des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zeige, dass die Überzeugungen der beiden Kirchen hier «offensichtlich immer weiter auseinander» lägen, sagte der Bischof am Donnerstag in Limburg im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Tebartz-van Elst ist Vorsitzender der Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz.

KNA: Herr Bischof, die EKD präsentiert in ihrer «Orientierungshilfe» ein neues Leitbild von Familie. Ist dieses auch für die katholische Kirche ein Leitbild?

Tebartz-van Elst: Nein, das ist es nicht. Die deutschen Bischöfe sind sehr besorgt darüber, wie hier in einem offiziellen Text des Rates der Evangelischen Kirche eine Relativierung der lebenslang in Treue gelebten Ehe erfolgt. Glaubt man denn nicht mehr daran, dass lebenslange Treue möglich ist? Die katholische Kirche vertritt die Überzeugung, dass die Ehe zwischen Mann und Frau ein Sakrament ist. Ehefrau und Ehemann in ihrer sakramentalen Gemeinschaft bilden in ihrer Liebe den Bund Gottes mit den Menschen ab. Das drückt sich auch darin aus, dass diese Gemeinschaft offen ist auf Nachkommenschaft hin - auch das ist ein Wesensmerkmal christlich gelebter Ehe und Familie.

KNA: Welche Aussagen des Textes halten Sie für besonders problematisch?


Tebartz-van Elst: Zunächst die Tatsache, dass hier die genannte Relativierung stattfindet. Problematisch ist auch, dass der Orientierungshilfe des Rates der EKD ein sehr einseitiger Gerechtigkeitsbegriff zugrunde liegt: Er ist sehr formal und verstärkt sozialethisch und nicht individualethisch ausgerichtet. Familie aber ist viel mehr als nur die Verteilung von Verantwortungslasten. Eine solche Sichtweise unterschlägt die Bedeutung dessen, was man füreinander ist und sein kann. Der Einzelne kann und darf das ihm eigene in die eheliche Gemeinschaft und die Familie einbringen, worin dann auch gemeinsame Entwicklung möglich wird. Darum ist nach dem Verständnis der katholischen Kirche gerade die lebenslange Treue der Ehepartner auch ein Abbild der Treue Gottes zu uns Menschen.

KNA: Gibt es auch Ansätze im Text, die Sie begrüßen und für weiterführend halten?

Tebartz-van Elst: Es ist positiv zu bewerten, dass die Arbeitshilfe sieht, dass der Beitrag der Familien zu unserer Gesellschaft, ausdrücklich gewürdigt werden muss und auch politisch mehr Unterstützung verdient. In diesem Anliegen sind wir beieinander.

KNA: Stellt die Orientierungshilfe eine Belastung für die Ökumene dar?

Tebartz-van Elst: Es bereitet mir Sorge, dass wir gerade im Blick auf Ehe und Familie offensichtlich immer weiter auseinanderliegende Überzeugungen haben. Ich erinnere daran, dass sich dies mittlerweile auch in bioethischen Fragestellungen zeigt - etwa als es um den Import embryonaler Stammzellen ging. Im ökumenischen Gespräch miteinander gilt es nun umso mehr, all diese Themen aufzugreifen und sie auf der biblischen Grundlage zu vergewissern. Nur so können wir zu gemeinsamen Standpunkten kommen. Es ist für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung, dass Ehe und Familie gestützt werden – gerade auch im Sinne einer Ermutigung und Unterstützung zur lebenslangen Treue.

Im Neuen Testament gibt es eine Fülle von ermutigenden Zeugnissen, die uns diese Richtung weisen. Als Christen sollten wir dieses Zeugnis in unserer Gesellschaft auch gemeinsam vertreten. In diesem Zusammenhang nehme ich wahr, dass christlich gelebte Ehe und Familie offensichtlich immer mehr zu einem kontrastierenden Lebensentwurf werden. Das war in der frühen Kirche ähnlich und hat ihr eine missionarische Anziehungskraft gegeben. Denn die Sehnsucht – gerade auch junger Menschen - nach Grundlagen und Überzeugungen für eine verlässliche Treue ist auch heute groß.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Rut2007 21. Juni 2013 

Unglaublich...

... dass die EKD der Beliebigkeit und in gewisser Weise auch dem Genderwahn aufsitzt. Ich könnte mir vorstellen, dass so langsam die konservativen Teile in der Evangelischen Kirche erhebliche Schwierigkeiten bekommen, sich noch als evangelisch vor dem Hintergrund dieser "Vorgaben" zu empfinden... Mal abwarten, wo das noch hinführt; jedenfalls nicht zu einer Erleichterung der eh schon schwierigen ökumenischen Bemühungen (die langsam die Gestalt eines "Feigenblattes" annehmen).


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 Ulrich Motte 20. Juni 2013 
 

Resistance/Reichert

Resistance: Ich leugnete nicht Entwicklungen, die die EKD weiter von offizieller RKK-Lehre wegbrachten, sondern fragte (!), wann die EKD das Festhalten an bisheriger Lehre als Mangel an Ökumene vorwarf. W. Reichert: Ich sprach von Ev.-(Evangelikal)-Konservativen, nicht von Evangelikalen an sich, und erwähnte das Verbot jeglicher gottesdienstlicher Frauenpredigt, also Ethik der Geschlechterordnung, zu der auch das Versprechen der Unterordnung unter den Ehemann bei der Hochzeit gehört, was ich bei jeder ev-konservativen Hochzeit, an der ich teilnahm, hörte, nie bei katholischen Hochzeiten, an denen ich teilnahm. Auch gibt es keine Frauen in Pfarrgemeinderäten oder sonstigen Leitungsämtern, etwa als Theologieprofessorinnen. Wird in RKK-Gemeinden immer jeglicher bekannter, nicht bereuter außerehelicher Geschlechtsverkehr mit öffentlichem Ausschluß geahndet? Viele weitere Beispiele möglich- bei Ev.-Konservativen ist ETWA meist üblich Ausschluß bei Hochzeit mit Nichtchristen.


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 resistance 20. Juni 2013 
 

U. Motte.
Nur 2 grobe Schlagworte: Frauenpriestertum, Homosexualität. Da wurden Fakten geschaffen, die die Kirchen weiter gespalten haben. Wenn ein Bischof der EKD sagt, er könne eigentlich keinen Satz des ökumenischen Glaubensbekenntnisses mehr unterschreiben, dann ist Ökumene
nur noch ein Quatschwort.
Das "Ihr müsst auf uns zugehen" von EKD-Mitgliedern habe ich öfters gehört (übrigens auch von Katholiken: Wir müssen auf sie zugehen)


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 Insa 20. Juni 2013 
 

Traurig

Die evangelische Kirche lässt mit ihrem grenzenlosen Verständnis und ihren wohlformulierten Relativierungen ("Übergangsphasen in neue Familiensitutationen") die Menschen also ab jetzt vollends im Regen stehen, wenn sie unweigerlich in die Selbstzweifel und Anfechtungen geraten, die in JEDER Ehe irgendwann auftauchen.
An wen kann sich ein evangelischer Christ denn heute noch wenden, wenn er mit den eigenen Dämonen kämpft? Der Psychologe wird ohnehin zur Selbstverwirklichung drängen, notfalls auch auf Kosten der Familie. Und nun zuckt also auch der Pastor nur noch gütig die Achseln.

Was bin ich dankbar, den Weg nach Hause gefunden zu haben, wie @Smaragdos so zutreffend schreibt!
gez. eine ehemalige Protestantin


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 willibald reichert 20. Juni 2013 
 

Ulrich Motte

Mir fehlt von Ihnen, daß Sie Beispiele
angeben, wo die Evangelikalen Probleme
mit der katholischen Ethik haben. Bitte
Roß und Reiter nennen!


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 Kurti 20. Juni 2013 
 

Selbst der Spiegel sieht das kritisch.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-den-leitfaden-der-ekd-zum-thema-familie-a-906895.html


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 Ulrich Motte 20. Juni 2013 
 

Resistance

Bei aller Ablehnung der EKD und auch manches Ökumeneverständnisses der EKD - ich habe noch nicht gehört, daß diese der RKK vorwirft, daß eine fehlende inhaltliche Annäherung an "neue Horizonte" der EKD ein Verstoß gegen die Ökumene sei. Aber vielleicht können Sie Bespiele dafür nennen- danke dafür im voraus!


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 Kanonist 20. Juni 2013 
 

Aufgabe der christlichen Familie

Dem Bischof von Limburg ist zu danken, dass er eine klare Position vertritt und für die sakramentale Ehe eintritt. Was wir von der evangelischen Kirche von Hessen und Nassau und der evangelischen Theologie im Augenblick erleben, ist die Aufgabe christlicher Positionen zugunsten des modernen Zeitgeistes. Leider gibt es wenige, die sích aus theologischen Gründen gegen das "erweiterte Familienbild" stellen. Damit wird das, was für uns Sakrament ist, aufgeweicht. Wenn wir Sakrament als Zeichen der Nähe und Liebe Gottes verstehen, dann wird klar, dass sich die Begriffsfüllung uns entzieht. Darin sehe ich den fundamentalen Unterschied zur evangelischen Theologie. Wenn die Ehe und in deren Gefolge die Familie halt nach Luther ein "rein weltlich Ding" ist, dann kann man es eben auch ganz aufgeben oder sinnentleeren. Das erleben wir zurzeit bei der evangelischen Kirche und Theologie. Daher sehe ich schwarz für die Zukunft der Ökumene...


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 Ulrich Motte 20. Juni 2013 
 

Hr. Pamir/ Beispiel- gerne

Die Lehre,auch des zweiten Vatikanums,
die auch die letzten Päpste verkündeten, daß Moslems den einen Gott anbeten, wird von konservativen Evangelischen abgelehnt. Evangelisch-konservative Kirchen sind solche, die im Gegensatz zu lehramtlichen Äußerungen des Vatikans und etwa auch Papst Benedikts in seinen Jesusbüchern ETWA die historisch-kritische Methode
der Bibelauslegung ablehnen wie auch jegliche Frauenpredigt in allen gemeindlichen Gottesdiensten und die charismatische Bewegung und Theologie und vieles Wichtige mehr, was "Rom" zumindest duldet. Der Begriff "Evangelisch-konservativ" ist natürlich nicht verbindlich definiert, wird aber vor allem im englischen Sprachraum als "conservative evangelical" in Abgrenzung zu anderen "Evangelikalen" oft benutzt.


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 Maxim 20. Juni 2013 
 

Ulrich Motte

"lehramtlichen Äußerungen aus der römisch-katholischen Kirche zur Ethik und auch zur Theologie, die sie als zu "links" empfinden."
Welche denn? Was soll Ihre Bemerkung eigentlich aussagen. Was ist links? Wer ist ev. kons. ? Bitte genauere Angaben!


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 Smaragdos 20. Juni 2013 
 

Welcome home!

Man kann nur hoffen, dass durch dieses weiter Abdriften der EKD vom christlichen Menschen- und Familienbild ein paar Protestanten mehr nach Hause zurück kommen!


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 Ulrich Motte 20. Juni 2013 
 

Allerdings haben

die besonders weltweit starken evangelisch-konservativen Kirchen auch Probleme mit lehramtlichen Äußerungen aus der römisch-katholischen Kirche zur Ethik und auch zur Theologie, die sie als zu "links" empfinden.


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 athanasius 20. Juni 2013 

Viele Grüsse an Herrn Luther...

...eigentlich muss sich niemand aufregen, denn Herr Luther interpretierte die Ehe als "weltlich Ding" und spedierte sie in die Belanglosigkeit. Das, was die EKD schreibt ist nur konsequent. Denn wenn die Ehe kein Sakrament mehr ist, kommen solche "Früchte" zum Vorschein. Im Übrigen gibt es keine Ökumene. Das sollten die deutschen Bischöfe auch langsam erkennen.


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