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Die drei Priester-Helden der Titanic

21. April 2012 in Chronik, 14 Lesermeinungen
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Drei katholische Priester lehnten die Plätze in den Rettungsbooten ab und leisteten den Gläubigen auf der Titanic bis zum letzten Moment geistlichen Beistand, beteten mit den Gläubigen den Rosenkranz und nahmen ihnen die Beichte ab


Denver (kath.net/CNA/LSN/jg)
Der hundertste Jahrestag des Untergangs der Titanic ist für Katholiken Anlass, dreier Priester zu gedenken, die bei dem Unglück ums Leben gekommen sind. Es handelt sich um den englischen Priester Thomas Byles, den bayrischen Benediktinerpater Joseph Peruschitz und den litauischen Priester Juozas Montvila. Nach Aussagen von Überlebenden haben alle drei Geistlichen Plätze in Rettungsbooten abgelehnt. Die Titanic galt als unsinkbar, weshalb nicht genügend Rettungsboote an Bord waren.


Thomas Byles war 1894 im Alter von 24 Jahren von der anglikanischen in die katholische Kirche konvertiert. Er war mit der Titanic nach New York unterwegs, wo er die Trauungsmesse für seinen Bruder lesen wollte, der ebenfalls in die katholische Kirche eingetreten war.

P. Peruschitz war 1894 ins Benediktinerkloster Scheyern eingetreten und war Lehrer an der Klosterschule, dazu Musikpräfekt und Organist. Er war in die USA unterwegs, um beim Aufbau eines Benediktinerklosters in Minnesota zu helfen.

Juozas Montvila war der jüngste der drei Priester. 1885 geboren und 1908 geweiht, war er auf dem Weg in die USA, um dort in einer der litauischen Gemeinden seinen Dienst zu versehen. In seiner Heimat, die damals zum zaristischen Russland gehörte, war er als Katholik von der Regierung verfolgt worden.

Augenzeugen berichten, dass die Priester bis zum letzten Moment den Menschen an Bord der Titanic Trost zusprachen, Beichten hörten und sie auf ihre Begegnung mit Gott vorbereiteten. Sie beteten mit den Gläubigen den Rosenkranz und erteilten die Generalabsolution, als das Schiff unterging.

kathTube: Kurzfilm über die drei Priester




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Lesermeinungen

 Krinolinchen 23. April 2012 

an Bazillus:

ich wusste von dem deutschen Priester auch nix. Ich habe mir das Buch über ihn bestellt \"Berufung Titanic\" und bin sehr gespannt.


0
 
  22. April 2012 
 

Man lernt nie aus. Danke für diese Information. Habe ich noch nicht gewusst. Diese Info ist höchst religiös inspirierend. Diese Priester sind Helden. Ist bekannt, ob einer von ihnen diese Katastrophe überlebt hat? Diese Pflichterfüllung den eigenen Tod vor Augen hat vielen Seelen den Übergang ins Jenseits erleichtert. Imponierend!


1
 
  22. April 2012 
 

Die drei Priester-Helden der Titanic

Danke liebe kath.net Redaktion für diesen
Hervorragenden Beitrag.
Gott segne Euch:-)


0
 
 gebsy 21. April 2012 

Todesangst

mobilisiert nicht nur Verzweiflung, wenn an das Leben hinter der Schwelle geglaubt wird.
Angesichts des wachsenden Terrors unserer Zeit wird es immer wichtiger, stets bereit zu sein, der Ewigen Liebe begegnen zu können.


0
 
 Koros 21. April 2012 
 

@Bodmann: Auf einem sinkenden Schiff gibt es keine Atheisten. Die entdecken spontan den Glauben für sich.


1
 
 Bodmann 21. April 2012 
 

Meine Frage : hätten so Atheisten gehandelt oder Zeitgeist infiltrierte Gutmenschen????


1
 
 1Pace 21. April 2012 

Don Camillo in allen Ehren …

@Philosophus
… aber die Aufgabe, Jesus zu den Menschen zu bringen, ist die eines jeden „Anhängers des neuen Weges“ (Apg 9,2), der den Namen „Christ“ trägt (Apg 11,26). „Eine gut verrichtete Arbeit, die selbst voranschreitet und zum Fortschritt beiträgt, die sich die Errungenschaften von Kultur und Technik zunutze macht, erfüllt eine große Aufgabe“ (http://de.escrivaworks.org/book/christus_begegnen-nummern-166.htm) Eine spezifische Aufgabe des Priesters, ist die der Spendung der Sakramente. Dafür werden u. a. seine Hände gesalbt. (http://www.youtube.com/watch?v=_65SF4_de0g – Wie funktioniert eine Priesterweihe?)


0
 
 Markus-NRW 21. April 2012 
 

Wahrhaft heilige Priester ! Santo subito !


0
 
 Moritz_Grau 21. April 2012 
 

Im berühmten Titanic-Kinofilm (der gerade wieder in 3D in den Kinos läuft) ist - in perverser Verdrehung der oben beschriebenen Tatsachen - ein Priester zu sehen, der düstere Verse aus der Geheimen Offenbarung zitziert und so alles andere als Trost spendet. Das ist (in vielen Fällen) der Umgang der Massenmedien und der Unterhaltungsindustrie mit solchen Themen. Unterschwellig aber stetig wird so Stimmung gegen die kath. Kirche und den Klerus gemacht. Sehr traurig....


0
 
 Dismas 21. April 2012 

Wahrhafte Priester, die ihren Dienst in der Liebe zu

CHRISTUS und daraus auch zu den Menschen bis zuletzt unverdrossen ausführten. Bekenntnis und Zeugnis, statt Dialoge und Geschwätz, DAS bedeutet der Glaube!


2
 
 Regenerus 21. April 2012 
 

Sie sollten heilig gesprochen werden.


1
 
 Krinolinchen 21. April 2012 

Tolle Männer

Was sie leisteten ist schon heldenhaft.

Wer mehr über P. Peruschitz lesen möchte, gehe auf:

http://www.kloster-scheyern.de/

Es gibt auch ein Buch (z.B. bei Amazon) zu kaufen:
\"Berufung Titanic\" über sein Leben


1
 
  21. April 2012 
 

Stilles Zeugnis

@ Philosophus drückt es schon aus, wie tief berührend diese Meldung ist. Das aufopfernde Handeln dieser drei Priester spricht unmittelbar unser Herz an.
Schön wäre es, wenn deren selbstloses Tun durch entsprechende Veröffentlichungen in der Presse einem breiteren Publikum bekannt gemacht würde.
Die Kenntnis solch stillen Zeugnisses könnte vielleicht in den Herzen kirchenfremder Menschen mehr bewirken als manches kirchliche Lehrbuch, das eh nicht gelesen wird..

Kann man auf eine breite Veröffentlichung dieser tapferen Tat der genannten Priester hoffen? Ich glaube, eher nicht!


1
 
 Philosophus 21. April 2012 
 

Berührend!

Hier haben Priester bis zuletzt ihre große Aufgabe erfüllt. Don Camillo hat die Aufgabe des Priesters in einem einfachen Satz einer russuschen Frau gegenüber zusammengefasst: !Ich bin Priester, ich bringe Ihnen Jesus!\"


1
 

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