Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

'Nobelpreis für Theologie' geht an einen Österreicher aus Deutschland

14. Juni 2011 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Manlio Simonetti, Olegario González de Cardedal und Maximilian Heim O.Cist. sind die ersten Preisträger des ‚Ratzinger-Preises’ der ‚Vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.’ Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Schnell hatten die Medien den „Ratzinger-Preis“ als „Nobelpreis für Theologie“ qualifiziert. Mit ihm wird die Vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ am 30. Juni zum ersten Mal drei verdiente und herausragende Wissenschaftler auszeichnen. Dabei wird der Papst selbst die Preisträger empfangen und ihnen die Urkunde zusammen mit dem Preisgeld von 50.000 Euro überreichen.

Bei einer Pressekonferenz kündigte der Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees der Stiftung, Camillo Kardinal Ruini, am heutigen Vormittag die Namen der Preisträger an. Es handelt sich um den italienischen Patristiker und Spezialisten für antike christliche Literatur Manlio Simonetti (geb. 2. Mai 1926), den spanischen Dogmatiker Olegario González de Cardedal (geb. 2. Oktober 1934) sowie um den aus Deutschland stammenden Abt von Heiligenkreuz (Österreich) und Fundamentaltheologen Maximilian Heim O.Cist.


Maximilan Heim ist der 68. Abt des Stiftes Heiligenkreuz und Großkanzler der „Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI.“ Heiligenkreuz sowie Mitglied des Jüngeren Ratzinger Schülerkreises. Heim wurde 1961 in Kronach (Bayern) geboren. Sein Theologiestudium absolvierte er in Augsburg und im Stift Heiligenkreuz. Dort folgte auch 1983 der Klostereintritt. 1988 wurde er zur Klosterneugründung ins Ruhrgebiet entsandt. P. Maximilian ist einer der Gründermönche von Stiepel. 1996 wurde er nach Heiligenkreuz zurückberufen und übernahm das Amt des Novizenmeisters und Kantors.

1998 bis 2002 folgte ein Doktoratsstudium bei Bernhard Körner am Institut für Moraltheologie und Dogmatik der Universität Graz, 2004 die Promotion mit dem Dissertationsthema über die Theologie Joseph Kardinal Ratzingers und Lehrtätigkeit an der Hochschule Heiligenkreuz. 2007 folgte die Berufung zum ordentlichen Professor in Fundamentaltheologie und Dogmatik (Ekklesiologie) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Im September 2004 wurde er auch zum Prior des 1989 neu gegründeten Priorates Stiepel in Bochum bestellt.

2009 wurde P. Maximilian in den erweiterten Schülerkreis von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. berufen und ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des „Papst-Benedikt-XVI.-Instituts“ von Regensburg. Als Berater begleitete er seither die Veröffentlichungen der „Opera omnia“ von Joseph Ratzinger.

Am 10. Februar 2011 wurde er zum neuen Abt vom Stift Heiligenkreuz gewählt. Mit der Wahl des neuen Abtes ist somit im Stift Heiligenkreuz die bewährte katholische Ausrichtung auch für die nächsten Jahre gesichert.

Bei seiner Vorstellung der Preisträger betonte Kardinal Ruini die Tatsache, dass Heim trotz seines jungen Alters und der Vielfalt der ihm bereits übertragenen Aufgaben mit seinem auch ins Englische übersetzten Werk „Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie. Ekklesiologische Grundlinien unter dem Anspruch von Lumen gentium“ (Erstausgabe Frankfurt am Main 2004. 2. korrigierte u. ergänzte Auflage mit einem Geleitwort von Joseph Kardinal Ratzinger, ebd. 2005) einen sehr wichtigen Beitrag zur theologischen Auseinandersetzung geleistet habe. Zweifellos sei Heim, so Ruini, einer der scharfsinnigsten und brillantesten Vertreter der jungen Generation von Theologen, die sich am Werk Joseph Ratzingers inspirierten. Der Kardinal erinnerte außerdem an die intensive Aktivität Heims bei der Verbreitung von Themen des Glaubens und der Theologie auch vor einem breiteren Publikum.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Bischof Barron warnt vor postmoderner Umdeutung des Naturrechts in der katholischen Moraltheologie
  2. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  3. Papst Leo: Das Theologiestudium ist keine „akademische Verpflichtung, sondern eine mutige Reise“
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  7. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  8. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  9. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  10. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz