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Kardinal Cordes: Mangelnde Glaubensbegeisterung 'nördlich der Alpen'

9. Juni 2011 in Weltkirche, 24 Lesermeinungen
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Schwerer Vorwurf: Ordinarien, Pastoralräte und kirchliche Medien drängen neue geistliche Gemeinschaften und charismatische Gruppen "an den Rand"


Berlin (kath.net/KAP) Der langjährige deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes vermisst bei den deutschen Katholiken Begeisterung für "die vitale verändernde Kraft von Glaube und Kirche". "Warum fehlt in den Gemeinden nördlich der Alpen meistens die Schubkraft, die der Glaube in anderen Breiten entzündet?", zitiert die aktuelle Ausgabe der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt" (Donnerstag) den früheren Präsident des Päpstlichen Caritas-Ministeriums "Cor unum".


Cordes verwies besonders auf neue geistliche Gemeinschaften und charismatische Gruppen wie die aus Frankreich stammende ökumenische Kommunität "Chemin Neuf". Solche Gruppierungen hätten es in Deutschland schwer, beklagte der Kardinal. "Ordinarien, Pastoralräte, kirchliche Medien drängen sie an den Rand." Cordes weiter: "Warum versucht man selbst in der Kirche, das Feuer der neuen Bewegungen eher zu löschen als zu entfachen?"

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Dominik Pallenberg 11. Juni 2011 

@Wulfspirit @Radieserl

Danke für Ihre Kommentare. Die sind für mich sehr aufschlußreich, da ich keine geistliche Gemeinschaft von innen kenne.
So, wie Sie beide es beschreiben, scheint deren missionarische Arbeit der effektivere Weg zu sein. Daß die Kirche in D von unten, also von den Pfarreien her, erneuert werden muß, ist auf jeden Fall richtig.


1
 
 giorgioFM 10. Juni 2011 
 

Paul Josef Cordes im O-Ton

Kard. Cordes ziziert: \"Die Frage, die uns alle umtreibt, muss nun schlussendlich auf den Tisch, obwohl ich sie leider nicht beantworten kann. Warum hatte Matthias Matussek in die weite Welt zu reisen, um die vitale verändernde Kraft von Glaube und Kirche zu erleben? Warum fehlt den Gemeinden nördlich der Alpen meistens die Schubkraft, die der Glaube in anderen Breiten entzündete? Warum versucht man selbst in der Kirche das Feuer der neuen Bewegungen eher zu löschen als zu entfachen? Ordinarien, Pastoralräte, kirchliche Medien drängen sie an den Rand.

Vielleicht eine Antwort, die aber nur spekulativ sein kann: ........\"

www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/wahrhaft-katholisch/


2
 
 frajo 10. Juni 2011 

@Eichendorff

Nein, fragt man sich nicht. Der Hl. Vater hat noch nie Wischi-Waschi geredet und anderen Sand in die Augen gestreut. Da dürfen Sie ganz unbesorgt sein! lg


2
 
 Radieserl 10. Juni 2011 

Lieber Dominik Pallenberg

Neue Gemeinschaften haben eines gemeinsam: Wie wirken missionarisch. Würde man sie zur Personalprälatu, zu einem Säkularinstitut \"umfunktionieren\" bekamen sie quasi die Funktion einer Ordensgemeinschaft und verlören ihr Wesen und ihren \"zweck\"..
Viele gemeinschaften sind direkt an die Pfarrei gebunden und das hat seinen tiefen Sinn. Denn die Pfarreien machen die \"Ecclesiola\" aus. Und seien wir ganz ehrlich: Die Kirche in \"D\" braucht eine Erneuerung von \"unten her\", also zuerst in den Pfarreien.

Es ghet im allegmeinen nicht so sehr um das Wohlergehen der Gemeinschaften, das war nicht die Intention von Herrn Kardinal Meisner. Es geht darum, dass die Gemeinschaften frei und ihrem Charisma der Kirche dienen können. Und das ist in vielen Pfarreien und Diözesen Deutschland, um es nett zu sagen, unerwünscht.


2
 
 Wulfspirit 10. Juni 2011 
 

@Dominik Pallenberg 2.Teil

Dort leben diese dann und bilden die Keimzelle einer neuen Gemeinde.

Ihre Kraft beziehen Neokats aus der intensiven Beschäftigung mit dem Wort Gottes und aus ihren relativ kleinen, familiären Gemeinschaften.
Sie gründen lieber eine neue 2. oder 3. Gemeinschaft in der Pfarrei als Anonymität in großen Gemeinden zu riskieren.

Das Konzept ist erfolgreich, wie unter anderem das kürzlich stattgefundene Treffen in Düsseldorf mit etwa 25000(!) Leuten eindrucksvoll bewies(Kath.net berichtete).
Die Wiederstände im deutschen Establishment sind groß, wie ich selbst erfahren darf.

Ich möcht betonen, dass es garnicht darum geht die vorhandenen Strukturen zu umgehen. Wir können aber notfalls auch ohne diese leben und wirken.


2
 
 Wulfspirit 10. Juni 2011 
 

@Dominik Pallenberg 1. Teil

Das ist eine interessante Überlegung. Dann wird es allerdings sofort zum Vorwurf der Spalterei seitens der etablierten Funktionäre und Laienräte kommen.
Es gibt auch bei uns in Deutschland und Östereich bereits eine Bewegung, welche nicht unbedingt auf die vorhandenen Pfarrstrukturen angewiesen ist, den neokatechumenalen Weg, welcher ja bekanntlich sehr missionarisch orientiert ist.

Dieser Weg bildet auch Priester aus, die sich neben ihren Aufgaben in der Gemeinde auch noch um Neuevangelisation und um die spirituellen Belange weiterer neokat. Gemeinschaften(neben der eigenen Pfarrei) kümmern.
Dadurch können diese Gemeinschaften auch notfalls unabhängig von einer vorhandenen Pfarrstruktur überleben, obwohl das nicht gerade gewollt ist. Gerade so funktioniert aber auch deren System der \"Missio ad gentes\" erfolgreich. Dabei wird ein Priester gemeinsam mit einigen, möglichst kinderreichen, Familien in entchristliche Gegenden gesendet.


2
 
 Dominik Pallenberg 9. Juni 2011 

Und die konsequenz?

Die zutreffenden Äußerungen Kardinal Cordes‘ geben sicher nicht allein seine Meinung wieder. Auch der Heilige Vater und andere Kardinäle der römischen Kurie werden dies so sehen. Ich frag e mich deshalb, welche Konsequenz man aus diesem Befund ziehen könnte - oder sogar sollte.

Auf Grund der Konkordate, die nur einvernehmlich geändert werden können, und des verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Körperschaftsstatus der Diözesen wird die Situation in Deutschland nur langfristig zu ändern sein. Dafür aber fehlt angesichts der Verdunstung des Glaubens die Zeit.

Ob es da nicht hilfreich wäre, für die neuen geistlichen Gemeinschaften Parallelstrukturen in Form von Personalprälaturen und Personal-Ordinariaten zu schaffen, so daß diese struklturell unabhängig vpn den Ordinariaten agieren könnten? Bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft.


3
 
 Radieserl 9. Juni 2011 

Lieber AlbinoL

Kardinal Cordes weilt schon seit über zwanzig Jahren nicht mehr in Deutschland. Und ich kenne ihn seit jeher als sehr gute, katholischen Bischof. Er hat gute Beziehungen zu romtreuen Gemeinschaften, auch und besonders zu meiner. Er unterstützt uns sehr in der Evangelisation und ausserdem ist Kardinal Cordes als Vater der Weltjugendtage bekannt.
Was verlangst Du von ihm?
Was Deiner Meinung nach hätte er tun sollen?

Er ist weiss Gott nicht an den Zuständen in D schuld und generell machen wir es uns sehr einfach, wenn wir allein die Bischöfe als Verursacher der Problematik in unseren Breiten ausmachen.

Und Polemik halte ich sowieso für äusserst unangebracht.


2
 
 AlbinoL 9. Juni 2011 

@all

Also ich finde man darf sich diese Dinge sehr wohl fragen. DIese Fragen waren halb so agressiv gemeint wie die Antworten auf die Fragen.
Ich habe nur das Gefühl das die ehrenwerten Herren Kardinäle(hier ist auch Kardinal Kasper zu nennen) als sie noch in Deutschland waren nicht so klare Worte fanden.
Und scheinbar war mein Gefrühl ja falsch und ich wurde eines besseren belehrt.
@giorgio
ich Mißbrauche also Albino Luciani mit meinem Nickname?
Ich unterstelle mit Fragen?


1
 
 Kathole 9. Juni 2011 
 

Kardinal Cordes kommentiert schon länger kritisch die Lage der deutsch(sprachig)en Ortskirche(n)!

Kardinal Paul Josef Cordes hat sich schon länger kritisch mit den Zuständen in den katholischen Ortskirchen \"nördlich der Alpen\" auseinandergesetzt, d.h. also hauptsächlich in den deutschsprachigen Ländern, wo sich die Kirche durch, seinerzeit zwar wohl begründete und berechtigte, inzwischen aber anachronistisch gewordene, Konkordate selbst gefesselt und geknebelt hat, sowie von der Korruption durch die darauf begründeten Kirchensteuer- bzw. -beitragssystemen innerlich zerfressen wird.

www.kath.net/detail.php?id=12966


3
 
 giorgioFM 9. Juni 2011 
 

Warum ist Papst JP I. nach 33 Tagen zum Vater heimgerufen worden?

@AlbinoL
Warum missbrauchst du JP I. mit diesem deinen \"nick-name\"?
woher willst du wissen das Kard, Cordes \"wohl lange nicht mehr hier\" war?
Ich habe ihn persönlich bei seinem Vortrag in Bonn über die Neue Evangesisieung am 10.05.2011 zuhören dürfen und kann dir bestätigen das bezüglich Kardinal Cordes deine letzen zwei Fragen klar mit -JA- zu beantworten sind.
Es würde mich freuen wenn das mir vertraute Gesicht von Papst JP I. - Albino Luciani gebürtig aus Canale D\'Agordo, nicht mehr zu einer solchen falschen Unterstellung zu Kard. Cordes in Verbindung gebracht wird.


6
 
 Agnus Dei 9. Juni 2011 

Rest meines Beitrages, da Teil abgeschnitten wurde:

... Kontaktes mit Gläubigen, den er damals wie heute sucht, auch gut über die hiesigen
Zu- und Missständige informiert war und ist.

Ihm mangelnde oder gar fehlende Aktivität vorwerfen zu wollen, die zu einer Änderung hiesiger Missstände hätten führen können bzw. nun führten, - wie Sie es hier durch Ihre Fragen indirekt und Ihr Hinterfragen direkt tun - offenbart überdies Ihrerseits auch ein absolutes Unwissen über die Inhalte und Kompetenzmöglichkeiten, wie auch deren Grenzen, die die einzelnen Kardinäle als Präsident bzw. Vizepräsident eines Rates in der Kurie haben und fernerhin auch mangelnden Respekt diesen Amtsinhabern gegenüber.

Damit Sie sich ein etwas fundierteres Bild über die Person Paul Josef Kardinal Cordes machen können, empfehle ich Ihrer Lektüre folgenden Beitrag (siehe Link unten) und das Aneignen weiterer Informationen über die Arbeits- und Aufgabenbereiche der römischen Kurie mittels Wikipedia, anderer Internetlexika sowie unter http://www.vatican.v


4
 
  9. Juni 2011 
 

Es besteht dringender Bedarf

wenigstens vorübergehend- wenigstens für eine Generation- die Oberhirten für Deutschland aus dem Ausland zu ernennen. Nur ein ausländischer Bischof würde sich höchtstwahscheinlich wagen in eigener Diözese z.B. über 10 Jahre das Kirchensteuersystem zu liquidieren und auch dank den neuen Glaubensgemeinschaften die Kirche des Glaubens zu bauen, die protestnatischen Glaubensgemeinschaften aus unseren (geweihten!) Kirchen in ihre Gebetshäuser zu verweisen- wir können uns auch dort egrne für gemeinsame Gebetsstunden und zum Mittagskaffe treffen- , das system des Berufskatholizismus abzuschaffen und z.B. gegenüber der Abtreibungspolitik des deutschen Staates vorzugehen.

Die Ausländer sind zum festen Bestandteil der Kirchengemeinschsft in Deutschland geworden, damit gibt es eigentlich auch kein kirchenrechtliches Hindernis mehr.
möglicher Nebenefekt: Profiländerung auch bei Deutschen Wir müssen gut beten, daß Heilge Vater Benedikt XVI gute Entscheidungen füruns tri


5
 
 Agnus Dei 9. Juni 2011 

@AlbinoL:

Ihre Fragen zeugen von einer offenkundig sehr großen Unkenntnis der Tätigkeit Seiner Eminenz Paul Josef Kardinal Cordes, der seit Oktober 2010 emeritierter Kurienkardinal ist.
Dieser war seit 1980 (!) in verschiedenen Funktionen im Vatikan tätig, d.h. von 1980 bis zum 02.12.1995 als Vizepräsident des \"Päpstlichen Rates der Laien\" und danach bis zur Annahme seines Rücktrittes aus Altersgründen am 07.10.2010 als Präsident des Päpstlichen Rates \"Cor unum\".
Als solcher nahm er in seiner jeweiligen Funktion seine Aufgaben vorwiegend in Rom wahr bzw. war zur Erfüllung derer auch in vielen Ländern unterwegs, so dass ich ihm sowohl in Argentinien, in Rom als auch in Deutschland begegnet bin.

So bin ich mir sicher, dass Seine Eminenz Kardinal Cordes die ihm verfügbaren Handlungs- und Einflussmöglichkeiten genutzt hat und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass er u.a. aufgrund seines unmittelbaren Kontaktes mit Gläubigen, den er damals wie heute sucht, auch gut über di

de.wikipedia.org/wiki/Paul_Josef_Cordes


3
 
  9. Juni 2011 
 

Häresien fördern, aber Gläubige die in der Tradition unserer Kirche gefestigt sind an den Pranger stellen, das ist doch das Strickmuster der Lehmann-Vereinigung.


8
 
 FranciscoL 9. Juni 2011 

Auch der Papst

Papst Benedikt stimmt mit Kardinal Cordes überein:

\"Das sind alles Phänomene, die man nur mit Trauer beobachten kann. Dass es sozusagen Berufskatholiken gibt, die von ihrer katholischen Konfession leben, aber in denen die Quelle des Glaubens offenbar nur noch ganz leise, in einzelnen Tropfen wirksam wird. Wir müssen uns wirklich darum bemühen, dass das anders wird. Ich beobachte in Italien – wo es weit weniger institutionelle kirchliche Unternehmen gibt –, dass Initiativen nicht deshalb entstehen, weil die Kirche als Institution etwas einrichtet, sondern weil die Menschen selbst gläubig sind. Spontane Aufbrüche entstehen nicht aus einer Institution, sondern aus einem authentischen Glauben heraus.\"

Als in Spanien lebender Mitteleuropäer kann ich das nur bestätigen.


7
 
 Radieserl 9. Juni 2011 

lLieber AlbinoL,

da greifst Du m.E. den vollkommen Falschen an. Kardinal Cordes war jahrelang Vorsitzender des päpstlichen Rates für die Laien und des päpstlichen Rates Cor Unum, also tatsächlich nicht in Deutschland. Aber er kennt die Situation in D bestens.
Das es hier in Deutschland, wo die Kirche sehr massive Probleme mit der Weitergabe des Glaubens gibt, ist weiss Gott nicht die Schuld des Kardinals.
Das Problem der mangelnden Begeisterung, der mangelnden Liebe zur Kirche, der mangelnden Katechese und der kleingläubigen „Nicht-Nachfolge“ Christi ist vielschichtig. Über die Gründe zu sprechen sprengt hier eindeutig den Rahmen.
Aus vielen, auch leidvollen persönlichen Erfahrungen kann ich als Mitglied einer geistlichen Bewegung nur die Worte des Kardinals bestätigen. Man hat vor allem in den Pfarreien in D ein grosses Problem mit den neuen Gemeinschaften. NNG’s werden oft als massive Bedrohung angesehen und mit allen Mitteln bekämpft, dabei sind sie nur eines: Ernsthaft in der Nachfolge,


8
 
 Evchen 9. Juni 2011 
 

Weil es der säkularisierte Teil der Kirche nicht verstehen kann, wenn (häufig) junge Menschen mit Begeisterung ein entschiedenes Christentum leben wollen.
Und weil der stark traditionalistische Teil der Kirche die Nase rümpft, wenn ein Lied mit Gitarre begleitet wird und nicht im Gotteslob steht (nur als Beispiel).


7
 
 Karlmaria 9. Juni 2011 

Weil es so viele Hauptberufliche gibt

Die zum Teil viel Geld bekommen und sich möglichst viele Freiheiten in vielen Jahren erkämpft haben. Freiheit bedeutet da oft Freiheit von der Lehre der Kirche. Zu mindestens bei den Lehr- und Bildungsplänen für die Religionslehrerinnen sollte da endlich einmal entgegengesteuert werden. Es kann nicht sein, dass der Bildungsplan so schwammig ist, dass er nach allem Möglichen ausgelegt werden kann. Die Jugend ist die Zukunft der Kirche!


5
 
 Tony 9. Juni 2011 
 

@AlbinoL

Vielleicht versucht er es, indem er das Problem zunächst öffentlich anspricht. Ich verfolge zwar nicht genau die Aktivitäten des Kardinal Cordes, kann mir aber vorstellen, dass er auch in der Vergangenheit versucht hat zu tun, was in seinen Kräften und Möglichkeiten lag. Immerhin hat er zu diesem Thema auch publiziert und versucht die THematik der Öffentlichkeit nahe zu bringen um Vorurteile abzubauen. Allerdings hat selbst ein Kardinal aus Deutschland keine unmittelbare Leitungsgewalt über die deutsche Diözesen, diese liegt vielmehr bei den Diözesanbischöfen.


3
 
 Eichendorff 9. Juni 2011 
 

und so fragt man sich auch:

wird der Hl. Vater bei seinem Besuch in Deutschland Klartext reden, oder wird er \"Sand in die Augen streuen\", um die Sache möglichst rasch hinter sich zu bringen? Vielleicht weiß man es bald, wenn der Name des neuen Erzbischofs für Berlin bekannt wird.


5
 
 Max Emanuel 9. Juni 2011 

Cordes hat recht

@AlbinoL
Trotzdem hat Kardinal Cordes mit seiner Analyse recht. Seien wir doch dankbar, daß unsere Kirchenoberen diese Erkenntnisse auch laut und deutlich äußern und nicht unter dem Mainstream ab- und wegtauchen.


4
 
 Smaragdos 9. Juni 2011 
 

\"Warum versucht man selbst in der Kirche, das Feuer der neuen Bewegungen eher zu löschen als zu entfachen?\" Diese Frage stelle ich mir auch schon lange. Schön, dass sie nun aus dem Vatikan selbst kommt.


5
 
 Wulfspirit 9. Juni 2011 
 

Schön, dass es erkannt wird,

denn dann besteht vieleicht die Chance des Nachdenkens und der Umkehr.

\"Warum versucht man selbst in der Kirche, das Feuer der neuen Bewegungen eher zu löschen als zu entfachen?\"

Weil der Rauch Satans tiefer in unsere Pfarreien eingedrungen ist als wir es wahr haben wollen. Auch ich war erschrocken wie wehement und boshaft in der doppelten Diaspora (Erzbistum Berlin) Versuche der Neuevangelisierung sabotiert werden. Nicht etwa durch militante Atheisten, was ja noch verständlich wäre, sondern durch \"gestandene Katholiken\" .

Hochmut bis hin zur Arroganz, Machtkalkül, Selbstdarstellung scheinen wichtiger als die Liebe zu den Menschen, als die Liebe zum Herrn.


5
 

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