Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. R.I.P. Dolly Parton
  14. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  15. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys

"Den Weg Gottes finden"

28. Februar 2021 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Gregor Maria Hanke beim Walburgafest in Eichstätt.


Eichstätt (kath.net/ pde)

Den eigenen Weg im Glauben finden und sich wie die Bistumspatrone Willibald, Walburga und Wunibald für Gott auf den Weg machen, dazu hat Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen beim Gottesdienst am Walburgafest in Eichstätt ermutigt. Gemeinsam mit den Ordensschwestern der Benediktinerinnenabtei und einigen Gläubigen zelebrierte der Bischof das Pontifikalamt in der Abtei- und Wallfahrtskirche St. Walburg in Eichstätt. 

Wegen der Coronalage konnten weniger Gläubige als üblich an das Grab der Heiligen Walburga pilgern und am Gottesdienst teilnehmen. Die Eucharistiefeier fand unter den geltenden Hygienebestimmungen statt. Die Fernsehredaktion des Bistums Eichtsätt übertrug den Gottesdienst live auf der Bistumshomepage, dem Fernsehsender EWTN und in den sozialen Medien.


In seiner Ansprache dankte Hanke vor allem den Frauen, die sich in der Kirche engagieren. Auch die heilige Walburga sei eine starke, geistliche Frau gewesen, die Spuren über ihren Tod hinaus hinterlassen hat. Zeichen dafür sei das Walbugisöl, eine Flüssigkeit, die sich am Grab der Heiligen sammelt und der eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. "Walburga tritt für uns ein, sie will unser Leben beeinflussen", sagte Hanke. Das Walburgisöl wird am Walburgafest normalerweise persönlich an die Gläubigen verteilt. Da die Pforte des Klosters wegen der Pandemie geschlossen bleiben musste, werden die Fläschchen in diesem Jahr per Post verschickt.

In seiner Predigt ging der Bischof auf das Leben der Bistumspatrone ein. Gemeinsam mit ihren Brüdern, dem heiligen Willibald und dem heiligen Wunibald, habe sich die heilige Walburga von Südengland aus auf den Weg gemacht in die Mission nach Germanien in das heutige Bistum Eichstätt und sei so der Jüngerschaft Christi gefolgt. Die Bistumspatrone seien damit ein Vorbild für alle Gläubigen: "Wo Gottes Weg, und nicht der eigene Weg gesucht wird, bewegen wir uns auf das gleiche Ziel zu", erklärte Hanke. Dies gelte auch für unser eigenes Leben.

"Die Frage, welches der Weg Gottes ist, müssen wir als Jüngerinnen und Jünger uns immer wieder neu stellen", sonst wachse die Gefahr von Abwegen und Irrwegen. Es komme darauf an, nicht sich selbst zu suchen, sondern den Herrn, dort wo er gegenwärtig ist im Leben, so dass man ihm begegne, verdeutlichte Hanke. Auch die unterschiedlichen Wege der Bistumspatrone seien getragen von der Suche nach dem Weg Gottes. "Der Weg des anderen wird zum Geschenk für meinen eigenen Weg." Das gelte auch heute noch für die Kirche, für die Pfarrgemeinden, Familien und geistliche Gemeinschaften.

Die heilige Walburga ist die Schwester des ersten Bischofs von Eichstätt, des heiligen Willibald und des heiligen Wunibald, dem ersten Abt des Klosters Heidenheim. Sie ist die Patronin des Bistums Eichstätt und der Abtei St. Walburg. Nach dem Tod ihres Bruders Wunibald übernahm sie die Leitung des Klosters in Heidenheim und errichtete dort ein zusätzliches Frauenkloster. Weitere Informationen Internet unter www.abtei-st-walburg.de.

 

Bild: Bischof Gregor Maria Hanke bei der Predigt zum Pontifikalamt am Hochfest der Heiligen Walburga in der Wallfahrtskirche St. Walburg. Foto: © Johannes Heim/pde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Spiritualität

  1. „Auferstanden bin ich und bin nun immer bei Dir“
  2. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  3. Gebetsgemeinschaft RSK hat aktuell 300.000 Mitglieder weltweit
  4. Gebetsnacht in Zürich
  5. Dank an und Ehre für die Muttergottes
  6. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  7. Jeder soll sich fragen: Was will der Herr uns durch diese Zeichen sagen?
  8. Turnovszky: Pandemie-Geschehen ein moderner "Kreuzweg"
  9. Er ist da – er, der König, der alles in seinen Händen hält.
  10. Theologe Tück für Wiedereinführung des Festes "Beschneidung des Herrn"






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz