Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden

"Den Weg Gottes finden"

28. Februar 2021 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Gregor Maria Hanke beim Walburgafest in Eichstätt.


Eichstätt (kath.net/ pde)

Den eigenen Weg im Glauben finden und sich wie die Bistumspatrone Willibald, Walburga und Wunibald für Gott auf den Weg machen, dazu hat Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen beim Gottesdienst am Walburgafest in Eichstätt ermutigt. Gemeinsam mit den Ordensschwestern der Benediktinerinnenabtei und einigen Gläubigen zelebrierte der Bischof das Pontifikalamt in der Abtei- und Wallfahrtskirche St. Walburg in Eichstätt. 

Wegen der Coronalage konnten weniger Gläubige als üblich an das Grab der Heiligen Walburga pilgern und am Gottesdienst teilnehmen. Die Eucharistiefeier fand unter den geltenden Hygienebestimmungen statt. Die Fernsehredaktion des Bistums Eichtsätt übertrug den Gottesdienst live auf der Bistumshomepage, dem Fernsehsender EWTN und in den sozialen Medien.


In seiner Ansprache dankte Hanke vor allem den Frauen, die sich in der Kirche engagieren. Auch die heilige Walburga sei eine starke, geistliche Frau gewesen, die Spuren über ihren Tod hinaus hinterlassen hat. Zeichen dafür sei das Walbugisöl, eine Flüssigkeit, die sich am Grab der Heiligen sammelt und der eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. "Walburga tritt für uns ein, sie will unser Leben beeinflussen", sagte Hanke. Das Walburgisöl wird am Walburgafest normalerweise persönlich an die Gläubigen verteilt. Da die Pforte des Klosters wegen der Pandemie geschlossen bleiben musste, werden die Fläschchen in diesem Jahr per Post verschickt.

In seiner Predigt ging der Bischof auf das Leben der Bistumspatrone ein. Gemeinsam mit ihren Brüdern, dem heiligen Willibald und dem heiligen Wunibald, habe sich die heilige Walburga von Südengland aus auf den Weg gemacht in die Mission nach Germanien in das heutige Bistum Eichstätt und sei so der Jüngerschaft Christi gefolgt. Die Bistumspatrone seien damit ein Vorbild für alle Gläubigen: "Wo Gottes Weg, und nicht der eigene Weg gesucht wird, bewegen wir uns auf das gleiche Ziel zu", erklärte Hanke. Dies gelte auch für unser eigenes Leben.

"Die Frage, welches der Weg Gottes ist, müssen wir als Jüngerinnen und Jünger uns immer wieder neu stellen", sonst wachse die Gefahr von Abwegen und Irrwegen. Es komme darauf an, nicht sich selbst zu suchen, sondern den Herrn, dort wo er gegenwärtig ist im Leben, so dass man ihm begegne, verdeutlichte Hanke. Auch die unterschiedlichen Wege der Bistumspatrone seien getragen von der Suche nach dem Weg Gottes. "Der Weg des anderen wird zum Geschenk für meinen eigenen Weg." Das gelte auch heute noch für die Kirche, für die Pfarrgemeinden, Familien und geistliche Gemeinschaften.

Die heilige Walburga ist die Schwester des ersten Bischofs von Eichstätt, des heiligen Willibald und des heiligen Wunibald, dem ersten Abt des Klosters Heidenheim. Sie ist die Patronin des Bistums Eichstätt und der Abtei St. Walburg. Nach dem Tod ihres Bruders Wunibald übernahm sie die Leitung des Klosters in Heidenheim und errichtete dort ein zusätzliches Frauenkloster. Weitere Informationen Internet unter www.abtei-st-walburg.de.

 

Bild: Bischof Gregor Maria Hanke bei der Predigt zum Pontifikalamt am Hochfest der Heiligen Walburga in der Wallfahrtskirche St. Walburg. Foto: © Johannes Heim/pde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Spiritualität

  1. „Auferstanden bin ich und bin nun immer bei Dir“
  2. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  3. Gebetsgemeinschaft RSK hat aktuell 300.000 Mitglieder weltweit
  4. Gebetsnacht in Zürich
  5. Dank an und Ehre für die Muttergottes
  6. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  7. Jeder soll sich fragen: Was will der Herr uns durch diese Zeichen sagen?
  8. Turnovszky: Pandemie-Geschehen ein moderner "Kreuzweg"
  9. Er ist da – er, der König, der alles in seinen Händen hält.
  10. Theologe Tück für Wiedereinführung des Festes "Beschneidung des Herrn"







Top-15

meist-gelesen

  1. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz