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In Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche

9. April 2011 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Erzbischof Zollitsch beauftragt 190 Lehrer für den Religionsunterricht.


Freiburg (www.kath.net/ pef)
Religionslehrerinnen und Religionslehrer stehen nach den Worten von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) „an einer besonderen Schnittstelle zwischen der Kirche und der Lebenswelt junger Menschen“. Wie Erzbischof Zollitsch bei der Beauftragung von 190 Lehrerinnen und Lehrer für den katholischen Religionsunterricht (Missio canonica) am Freitag in Freiburg sagte, gehe es im Religionsunterricht nicht nur darum, „der Jugend den Glauben zu verkünden“, sondern auch darum, von den jungen Menschen zu lernen: „Sie haben auch uns als Kirche etwas zu sagen, wenn es darum geht, wie wir heute Wege der Verkündigung gehen können; wenn es darauf ankommt, das aufzunehmen, was an Entwicklungen ansteht und das Miteinander verändern wird.“ Kinder und Jugendliche sind für Erzbischof Zollitsch wie Seismographen, die anzeigen, was die aktuell entscheidenden Fragen sind: „Es ist deshalb wichtig, dass wir den jungen Menschen auch zuhören. Sie helfen uns, das Evangelium heute besser zu verstehen und geben uns damit wiederum Impulse für unseren Glauben. Sie sind unersetzlich, wenn es darum geht, zu erkennen, was in Zukunft zählen wird.“


Jugendliche: Oft ständig online und nicht mehr im Gespräch

Nach den Worten von Erzbischof Zollitsch ist es für die Religionslehrer eine Herausforderung, den richtigen Ton zu treffen, um von Jesus Christus zu sprechen: „Auch wenn wir dankbar dafür sein dürfen, dass es nicht wenige Kinder gibt, die daheim von ihren Eltern in den Glauben eingeführt werden, so ist es doch eine Realität, dass ein immer größer werdender Anteil an jungen Menschen zum ersten Mal im Religionsunterricht mit dem Glauben an Gott in Berührung kommt.“ Gerade in einer Zeit, in der das Unverbindliche immer mehr Raum einnehme und man sich lieber nicht zu sehr festlegen und binden wolle, seien die Religionslehrer bereit, für den Glauben und auch für die Kirche einzustehen, sagte Zollitsch.

Im Gespräch mit Erzbischof Zollitsch berichteten die neuen Religionslehrerinnen und Religionslehrer über ihre ersten Erfahrungen im Schulalltag: „Wir stellen oftmals fest, dass Jugendliche zwar ständig online sind, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn anklopfen“, beschrieb Christian Link aus Tauberbischofsheim seine Beobachtung, dass Schüler kommunizieren, oft aber nicht mehr miteinander reden. Für Erzbischof Zollitsch zeigt sich gerade darin die Aufgabe des Religionsunterrichtes: „Auch die moderne Kommunikation ist wichtig, aber das Internet kann keine wirklichen Kontakte ersetzen. Die Religionslehrer zeigen im direkten und persönlichen Kontakt, was Religion bedeutet und geben durch das Vorbild der eigenen Person ihren gelebten Glauben weiter.“

Wenn dann ein religiöser Kommunikationsbedarf vorhanden ist, bietet der Religionsunterricht diese Austauschmöglichkeit. „Ich bemerke bei vielen Kindern und Jugendlichen eine Sehnsucht, über religiöse Themen zu sprechen, da sie dies zuhause meist nicht mehr tun können“, sagte Stefanie Kraft aus Iffezheim.

Erzbischof Zollitsch gegen Zusammenlegung mit Ethik

Erzbischof Zollitsch ging in der Gesprächsrunde auch auf weitere Fragen der Religionslehrer ein - wie etwa der nach einer Fächerzusammenlegung von Religion und Ethik, der er eine klare Absage erteilte: „Religion ist das einzige Unterrichtsfach, das in der Verfassung verankert ist. Eine Zusammenlegung mit Ethik wird es mit uns nicht geben.“ Hingegen begrüßte er Überlegungen für einen deutschsprachigen muslimischen Religionsunterricht: „Wir unterstützen diese Pläne und sind zugleich selbst offen für Gäste anderer Religionen und Ungetaufte.“

Katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die nach Abschluss des Theologiestudiums und der pädagogischen Zusatzausbildung (Referendariat) oder nach einem anderen gleichwertigen Abschluss einen staatlichen oder kirchlichen Lehrauftrag in der Erzdiözese Freiburg übernehmen, werden dazu in besonderer Weise durch den Erzbischof beauftragt („Missio canonica“) Mit der Annahme dieser Beauftragung gibt der Religionslehrer das Versprechen, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche zu erteilen. Zugleich sagt der Erzbischof zu, die Lehrkräfte in diesem Dienst in besonderer Weise zu unterstützen.

Foto: © pef


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Lesermeinungen

 Heike S 10. April 2011 
 

@Dismas

Nur der Katechismus und die heilige Schrift reichen wohl nicht, siehe Piusbrüder. Die Treue zum Lehramt ist wohl auch noch wichtig!


0
 
 Dismas 9. April 2011 

Die Religionslehrer habe eine

nicht zu überschätzende wichtige Aufgabe!
Und hier ist \"der Feind\" am meisten eingedrungen.
So schlimm es ist, das viele der Lehrkräfte ihren Privatglauben verbreiten. Allein die Lehre der Hl.Kirche ist aber maßgebend. Grundlagen sind der Katechismus und die Hl.Schrift.
Der HERR selbst hat alle gewarnt die den Glauben der Kleinen zerstört oder verleitet... Ihm wäre es besser.....


3
 
 A.S. vom Bodensee 9. April 2011 

Die Lehren der heiligen Kirche???

Wohl doch eher die Lehren des Gender Mainstreams dem sich auch Zollitsch verpflichtet fühlt. Was Zollitsch da von sich gegeben hat waren politisch höchst korrekte Worthülsen wie es von ihm erwartet wurde. Mit Christentum hat das gar nichts zu tun.


2
 
 St.Klara 9. April 2011 
 

@diana 1

Jesus widersetz sich sehr oft den Gesetzesvorschriften Sabbatgebot, Reinheitsgebote, Ehescheidungsgesetz)! So einfach ist es nicht!


1
 
 Rhenania 9. April 2011 
 

Noch nie erlebt:

\"...geben durch das Vorbild der eigenen Person ihren gelebten Glauben weiter.“


2
 
 diana 1 9. April 2011 

Lehre der Katholischen Kirche

Kennen die 190 Religionslehrer-innen den Katechismus der Katholischen Kirche?

Oder wurde er auch in den Papierkorb geworfen, weil etwas anderes drin steht als der Lehrende über das Propädeutikum sagte?
Er hat den Katechismus weggeworfen.
Unser Herr Jesus Christus hat die Katholische Kirche gegründet, wacht auf Ihr Bischöfe und Lehrer der Katholischen Lehre.
Jesus sagt: Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein.
Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich


4
 
 Kajo 9. April 2011 
 

Glauben

\"Sie helfen uns das Evangelium besser zu verstehen und geben uns damit wiederum Impulse für unseren Glauben\". Ich hatte immer gedacht die Bischöfe, Priester und Religionslehrer geben den Jugendlichen und Kindern Impulse das Evangelium und damit ihren Glauben besser zu verstehen und nicht umgedreht. Herr Zollitsch Sie als Bischof haben die Aufgabe den Glauben zu verkünden, nicht die Kinder und Jugendlichen.


3
 
 Chuck Norris 9. April 2011 
 

Von wegen...

Die Missio bekommt man von der deutschen Kirche nicht wenn man die Lehre der Kirche wiedergibt, sondern die Ideologien und Träumereien der Mentoren und Prüfer befriedigt.
Die Lehre spielt überhaupt keine Rolle mehr, solange man den Leuten nach dem Mund redet ist man ein \"glaubwürdiger\" Lehrer.

Übrigens spielt es keine Rolle ob man als Lehrer eine Abtreibung vorgenommen hat oder in \"wilder Ehe\" etc. lebt, unwichtig ob man gegen die Lehre der Kirche lebt.

Wenn man aber keine Kirchensteuer mehr zahlen will, dann wird sofort die Missio wieder entzogen.

Zollitsch ist ein Selbstdarsteller und Blender.


3
 
 Tina 13 9. April 2011 

„Erzbischof Zollitsch beauftragt 190 Lehrer für den Religionsunterricht“

„an einer besonderen Schnittstelle zwischen der Kirche und der Lebenswelt junger Menschen“.

„Nach den Worten von Erzbischof Zollitsch ist es für die Religionslehrer eine Herausforderung, den „richtigen Ton“ zu treffen, um von Jesus Christus zu sprechen.“

Wenn man nicht „im“ Glauben und im Heiligen Geist unterwegs ist, kann man alle Töne der Tonleiter rauf und runterspielen und es kommt nichts in den Herzen der Kinder an.

Der Glaube in Liebe vorgelebt und überzeugend rübergebracht das wäre der Anfang. Und der Katechismus als MUSS im Religionsunterricht.

Aber bisher war es lt. Auskunft „als Religionslehrer werden nur WIRKLICHE Zeugen des Glaubens genommen und diese werden methodisch-didaktisch geschult und es werden NUR „selbst erarbeitete“ Unterlagen für den Religionsunterricht genommen“.

So war \"es\" noch letztes Jahr und jetzt ist \"es\" anders? Darf man mal gespannt wie ein Flitzebogen sein oder platzt \"es\" wie eine Seifenblase?

Preiset den Herrn!

www.kathtube.com/player.php?id=17657


4
 
 Xano 9. April 2011 

in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche

Was heißt das? Ich habe einmal von einem, der für die Anstellung von Gemeindereferenten zuständig war, die Aussage gehört, dass damit nicht die Lehre der römischen Kirche sondern die Lehre der deutschen (!) Kirche gemeint ist.
Und ich habe davon gehört, dass Religionslehrer, die ihren Unterricht an der Lehre der römischen Kirche orientieren nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten und Auflagen angestellt wurden - im Erzbistum Freiburg und anderswo.


3
 
 Mithrandir 9. April 2011 

Ich will auch Religionslehrer werden. Weiß einer, was es für \"problematische Themen\"

in den Lehrplänen gibt?

Was die 190 Studenten angeht. Vielleicht machen 10-19 ihre Arbeit richtig - der Rest ist eher kontraproduktiv. Worüber man sich bei den Studiensituationen auch nicht wundern darf...


3
 
 Peter76 9. April 2011 
 

Lehre

Ja, die Lehre muss im Hintergrund des Religionsunterrichtes stehen. Bei Kindern und Jugendlichen, die der Kirche fern stehen aber dort anzusetzen wird nur bedingt funktionieren! Entscheidend ist die Tatsache, dass die Fragen und Probleme, die diese Jugendlichen haben, die selben sind, wie die von Christen, indem man über diese Fragestellungen geht, kann man die christlichen Antworten darauf vorstellen und diskutieren.


2
 
 Karlmaria 9. April 2011 

in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche

Der Lehrplan hat an den Schulen ein ganz großes Gewicht. Jeder kann ganz leicht einfordern, dass der Unterricht entsprechend dem Lehrplan gehalten wird und das ist dann auch ganz leicht durchsetzbar. Deshalb muss sich die Bischofskonferenz unbedingt sich um die Lehrpläne kümmern, damit sie in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche sind. Falls das noch nicht erfolgt ist, wäre das ein großes Versäumnis.


2
 

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