Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Verlust des Kirchenstaates war 'ein riesiger Segen' für die Kirche

21. März 2011 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papstbiograph George Weigel: Papst Johannes Paul II. bewies die Effektivität der moralischen Waffen, welche Leo XIII. anfing zu entwickeln, bei ihrem Einsatz gegen den Kommunismus.


Annapolis (kath.net) "Ein riesiger Segen für die Katholische Kirche". So bezeichnet der amerikanische Papstbiograph George Weigel im Zusammenhang mit den Feiern zum 150jährigen Bestehen des Staates Italien den Verlust des Kirchenstaates im Jahr 1870.

Schlüsselfigur der nachfolgenden Entwicklung war laut Weigels Kommentar, der in der "National Review Online" veröffentlicht wurde, Papst Leo XIII. "Statt sich wie ein verdrießlicher enteigneter italienischer Kleinadliger zu benehmen, hat er die Moderne auf seine eigene markante Art in den Dienst genommen. Damit hat er das Fundament gelegt für neue Weisen, das Papstamt auszuüben. Er durchdachte die Herausforderungen der politischen Moderne und des modernen säkularen Staates in einer Reihe von Enzykliken. Auch wenn der literarische Stil dieser Enzykliken eher zum Hochbarock tendiert, sind es die Gedanken des Papstes wegen ihrer Treffsicherheit doch wert, dass man sie auch heutzutage durchackert.“


Ohne den Verlust des Kirchenstaates und die dadurch ausgelösten Weichenstellungen durch Leo XIII. hätte man wohl nicht die Leistungen von Papst Johannes Paul II gesehen, „der Schlüsselfigur des Zusammenbruchs des Europäischen Kommunismus“, folgerte Weigel.

„Johannes Paul hat die moralischen Waffen angewendet, welche Leo anfing zu entwickeln, und bewies beim zur Strecke bringen einer der größten Tyranneien der menschlichen Geschichte ihre einzigartige Effektivität. Der Sieg der Freiheit über den Kommunismus hat natürlich viele Urheber. Doch die Historiker des Kalten Krieges urteilen, dass das Schlüsselmoment des Dramas, welches in die Revolution von 1989 mündete, in jener ersten Pilgerfahrt von Johannes Paul II. in seine polnische Heimat im Juni 1979 war. Und dies wurde zu einem nicht kleinen Teil möglich durch den Sieg italienischer Säkularisten über Pius IX. in den Jahren 1861 bis 1870“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  22. März 2011 
 

@ Mami26

Ab nach Nordkorea und viel Spaß beim Aufbau des Kommunismus !


0
 
 Mami26 22. März 2011 
 

Kommunismus

nicht nur nach Bruessel, sondern auch nach Afrika, nach Latein America und sogar in die USA.......

Wir haben uns gestern diese Dokumentation angesehen. Dringendst zu empfehlen: http://agendadocumentary.com/

Darin wird ein Buch erwaehnt, das auch dringendst zu empfehlen ist.

Ich kann die Denke so mancher \"klugen katholische Koepfe\" gar nicht begreifen. Der Kommunismus ist nicht zusammengebrochen! Er leibt und lebt. Die Revolution ist im vollen Gange, nur nicht ueberall mit Raketen.

Es pennen alle.
Fastet und betet!


0
 
  22. März 2011 
 

@Mami26: Sie haben recht. Der Kommunismus übersiedelte von Moskau

nach Brüssel.

Das hat Prof. Weigel übersehen.


1
 
  22. März 2011 
 

Das scheint mir etwas zu undifferenziert zu sein, was Prof. Weigel da sagt.

Es kann schon sein, daß der Verlust des Kirchenstaates sich nachträglich als Segen herausgestellt hat. \"Denen, die Gott lieben, gereichen alle Dinge zum besten\" (Röm 8,28).
Damit werden aber erstens die schlechten Dinge nicht an sich gerechtfertigt und zweitens die Übeltäter, in diesem Fall die Kriminellen der \"italienischen Einigung\" nicht zu Heiligen.

Und der Zusammenhang zwischen dem Raub des Kirchenstaates und der Polenreise von Johannes Paul II. will sich mir nicht erschließen. Das ist zu weit hergeholt. Da war bei Prof. Weigel offenbar der Wunsch der Vater des Gedankens.


1
 
  21. März 2011 
 

Erst wenn der Klotz weg ist vom Bein

...kann man fliegen.

Die Kraft der Kirche liegt letztlich in ihrer reinen Lehre hängt an Christus Jesus selber, hängt nicht an selbst verwalteten Länderreien.
Hier gilt es nun, im Geistigen die Kräfte auch bei uns neu zu bündeln.Dazu brauchen wir auch keine Länderreien, wir brauchen nur eine Verbindung (wie hier das Netz) und natürlich Jesus selber, dessen Stellvertreter in Rom sitzt und unser oberster Hirte und Lehrer ist.
Das ist dann aber auch schon die einzige Länderei, die wir momentan wirklich dringendst brauchen : Rom


1
 
  21. März 2011 
 

Nein Prof. Weigel,

das ist wohl alles sehr verkürzt. Richtig ist: die Würdigung Leos XIII. Dieser Papst und seine Lehre sind viel zu unbekannt. Die Schlüsse hinsichtlich des Verlustes des Kirchenstaates hingegen sind verkürzt.


3
 
 Mami26 21. März 2011 
 

der Kommunismus....

.... ist nicht zusammengebrochen oder zur Strecke gebracht.
Er lebt - er lebt und blueht auf der ganzen Welt weiter.
Ich wuenschte, dass diese Art Rhetorik nicht verwendet wuerde. Sie verwirrt.


4
 
  21. März 2011 
 

Hier könnt ihr wirklich Einfluss nehmen

http://diskussion.cdu.de/forum/thema4/ovr/ileCpDxby.ovr

Interessante Diskussion im CDU Forum.
Mitschreiben,mitmachen


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchengeschichte

  1. In Rom endete vor 150 Jahren die weltliche Macht der Päpste
  2. ORF und ZEIT verbreiten falsche Propaganda zu Pius XII.
  3. Pastor Angelicus
  4. Hat Papst Pius XII. zum Holocaust geschwiegen?
  5. Als Hitler befahl, den Papst zu entführen
  6. Maria-Namen-Fest am Siegestag der Schlacht am Kahlenberg
  7. Keineswegs wollte ich Martin kränken
  8. Peter Egger – Kirchengeschichte: Licht und Schatten
  9. Der Traum der Frau des Pilatus und das Credo der Kirche
  10. Die Römische Kurie und eine Geschichte: Donate, et dabitur vobis







Top-15

meist-gelesen

  1. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  2. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  5. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  8. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  9. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  10. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  11. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  12. Apostolisch und nix anderes
  13. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz