SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
- Die große Täuschung
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
- Voll in die Falle getappt
- Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
- Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
- Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
- Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
- George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
| 
Zollitsch bekennt sich zum Reformprozess in der Kirche14. März 2011 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz verteidigt Missbrauchsentschädigung der katholischen Kirche Deutschlands
Bonn (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat sich zum Dialog über Reformen in der katholischen Kirche bekannt. Das Gespräch über die Zukunft des Glaubens in Deutschland komme langsamer voran als zunächst gedacht, sagte der Freiburger Erzbischof am Montag zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Paderborn. Er sei aber zuversichtlich, dass die 69 Bischöfe einen guten Rahmen für das Gespräch beschließen könnten. Ein solcher Prozess brauche Zeit, um Konturen zu bekommen. 
Zollitsch betonte erneut, es reiche nicht aus, an einigen Stellschrauben im kirchlichen Leben zu drehen. Notwendig sei ein geistlicher Prozess, der sich am Evangelium orientieren müsse. Der Konferenzvorsitzende verteidigte den Vorschlag der katholischen Kirche zur Entschädigung von Missbrauchsopfern. Die Bischofskonferenz hatte Opfern eine Summe von 5.000 Euro angeboten und sich zugleich bereiterklärt, in schweren Fällen mehr zu zahlen und zusätzlich Therapien zu übernehmen. Die Folgen sexuellen Missbrauchs könnten nie durch Geld wieder ausgeglichen werden, sagte der Erzbischof. Es handle sich um eine symbolische Anerkennung für das erlittene Leid. Mit Blick auf die Bundestagsdebatte über die Präimplantationsdiagnostik (PID) appellierte der Erzbischof an das Parlament, Gentests an Embryonen vollständig zu verbieten. Wer Ausnahmen zulasse, öffne die Tür für die Vernichtung menschlichen Lebens und die Auswahl zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben. Menschen dürften nicht darüber entscheiden, wer nach welchen Kriterien ein Recht auf Leben habe. Zollitsch wandte sich vor Journalisten gegen die Einschätzung, im Verhältnis zwischen katholischer und evangelischer Kirche herrsche eine Eiszeit. Es gebe vielmehr eine "Phase der Reflexion" darüber, was schon erreicht worden sei und wo Fortschritte notwendig und möglich seien. Als gutes Zeichen wertete er es, dass der Papst bei seinem kommenden Deutschlandbesuch größeren Wert auf Begegnungen mit der evangelischen Kirche lege. Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 15. März 2011 | | | | Zollitsch Dieser Mann ist doch restlos überfordert. |  0
| | | | | resetlam02 15. März 2011 | | | | Wann werden die \"Brüder im Amte\" ... ... endlich verstehen, dass Sprache das Bewusstsein bestimmt. Sollte EB Z. tatsächlich gesagt haben:
\"Wer Ausnahmen zulasse, öffne die Tür für die Vernichtung menschlichen Lebens und die Auswahl zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben.\" wie es hier wiedergegeben ist,
so hat er damit festgestellt, dass es \"lebensunwertes\" Leben gibt! Denn nur wenn es dieses \"lebensunwerte\" Leben gibt, kann man zwischen diesem und dem sogen. \"lebenswerten Leben\" entscheiden.
Wann werden die \"Brüder im Amte\" endlich kapieren, dass es kein \"lebensunwertes Leben\" gibt und dass man sich nicht dafür oder dagegen entscheiden darf? Es gibt Leben! Und dieses Leben unterliegt heute der Gefahr der KATEGORISIERUNG - nicht der Entscheidung! Gibt es in der DBK niemanden, der dem Bischof diesesn Unterschied einfach mal mit ganz simplen Worten erklären kann? |  2
| | | | | Barbara Wenz 14. März 2011 | |  | @johnboy EB Zollitsch hat Pro Ecclesia ausdrücklich erwähnt heute Nachmittag:
\"Der Dialogprozeß hat viele Initiativen ausgelöst, das ist für mich ein Zeichen, daß die Fragen da sind, auch viele Menschen sich dafür interessieren, auch viele Gruppen und Kreise - Sie werden sich sicher dann auch auch an das Memorandum der Theologieprofessoren erinnern, es ist nicht eigens ein Tagesordnungspunkt, aber es wird natürlich in die Diskussion, in die Gespräche um den Dialogprozeß einfließen, so wie auch das, die Dinge einfließen werden, die dann etwa die Initiativen, die dann von Pro Ecclesia gekommen sind; wir stehen mitten in diesem Prozeß ...\" |  1
| | | | | johnboy 14. März 2011 | | | |
Habe ich richtig verstanden das B.Zollitsch für Journalisten Zeit hat aber nicht für Vertreter von 14.000 Katholische Gläubiger, der Initiator der Petition Pro Ecclesia, Peter Winnemöller? |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuDeutsche Bischofskon- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
- „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
- Bischof Voderholzer schließt sich Bischof Oster bei Ablehnung des DBK-Papiers an!
- "Der Dialog war erneut von einer ehrlichen, offenen und konstruktiven Atmosphäre geprägt"
- Bätzing spaltet politisch! Ein absoluter Tiefpunkt in der deutschen Kirchengeschichte!
- Bischof Oster: Das DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt „spricht nicht in meinem Namen“
- Die katholische Kirche in Deutschland und die Weltkirche
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Voll in die Falle getappt
- Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
- Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
|