Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  2. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  5. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  6. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  7. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  8. Diözese Rottenburg-Stuttgart hebt (endlich) alle Corona-Maßnahmen auf
  9. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  10. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  11. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  12. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  13. Das synodale Schisma
  14. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....
  15. Umstrittener Dominikanerpater wird Exerzitien vor Bischofssynode zur Synodalität leiten

Der größte moralische Defekt der westlichen Welt

22. Dezember 2010 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Klare Worte zur Abtreibung fand der Schauspieler James Caviezel (‚Jesus’ in der ‚Passion Christi’) gegenüber einer spanischen Zeitung.


Madrid (kath.net/LifeSiteNews.com) Der Schauspieler James (Jim) Caviezel, der in Mel Gibsons “Passion Christi” Jesus darstellte, bestätigte kürzlich in einem Interview, Abtreibung sei für ihn „der größte moralische Defekt der westlichen Welt”.

Die spanische Zeitung „Sembrar” fragte Caviezel direkt: „Ihrem Urteil nach, was ist der größte moralische Defekt der westlichen Welt?“ „Abtreibung, ohne jeden Zweifel“, antwortete Caviezel.


„Wie Mutter Teresa sagte”, fuhr er fort „wird die Abtreibung darin enden, die Welt in einen Atomkrieg zu führen.“ Der Hunnenkönig Attila habe im Krieg nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder getötet und habe dadurch einen höheren Grad der Gewalt eröffnet als zuvor.

Dennoch „geht Abtreibung noch viel weiter: Wenn eine Mutter selbst ihren Sohn tötet, wendet sie sich gegen ihre eigene Natur, gegen ihren eigenen Instinkt. Man spricht von ‚freier Wahl’, aber wenn eine Frau das tut, wenn sie das Leben ihres ungeborenen Kindes zerstört, dann sind wir am Limit angelangt. Der Grad hinsichtlich des Bösen kann nicht mehr steigen.“

In den USA habe es seit 1973 50 Millionen Abtreibungen gegeben, das sei die Zahl der Toten des Zweiten Weltkrieges.

Das demographische Dreieck habe sich umgedreht. Als nächstes komme dann das „so genannte Recht zu sterben“ in der Euthanasie, sagte Caviezel.

Der Katholik James Caviezel hat zwei behinderte chinesische Kinder adoptiert. In Spanien hielt er sich auf, um seinen neuesten Film “The Stoning of Soraya M.” zu promoten.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Veritas 24. Dezember 2010 
 

Ein Kind auf dem Kissen ist besser als ein Kind auf dem Gewissen!

James Caviezel ist für seine klare Aussage zu danken. Er benennt das Unrecht in einer Klarheit, wie sie hierzulande leider nicht mehr zu hören ist.
Bedenken wir: Sprache, Denken und Bewusstsein beeinflussen sich gegenseitig. Daher wurde seit Jahrzehnten versucht, über eine verharmlosende und irreführende Sprache das Bewusstsein der Menschen umzuprogrammieren, auf dass sie die Schwere des Verbrechens nicht mehr erkennen.
Beispiele: Vielfach wurde das Wort \"Schwangerschaftsunterbrechung\" verwendet - eine glatte Lüge, denn eine Unterbrechung bedeutet schon rein sprachlich, dass es irgendwann eine Fortsetzung geben muss.
Auch das Wort \"Schwangerschaftsabbruch\" ist irreführend, denn dadurch wird suggeriert, als ginge es primär um einen Zustand der Frau. Tatsächlich aber geht es primär um das Leben eines Kindes, und der Zustand der Frau, nämlich die Schwangerschaft, ist nur die Folge des werdenden Lebens.
Selbst das Wort \"Abtreibung\" ist eine Verharmlosung, weil auch darin das Lebensrecht des Kindes und die durch diesen Vorgang erfolgte Ermordung des ungeborenen Kindes in keiner Weise zum Ausdruck kommen.
Auch die unsäglichen Parolen wie \"Mein Bauch gehört mir\" blenden schon rein sprachlich das Kind völlig aus, und so sollen die ungeborenen Kinder auch aus dem Bewusstsein ausgeblendet werden.
Ferner werden in Diskussionen, egal ob in Medien, Politik oder beispielsweise auch am Arbeitsplatz, immer nur ethische Grenzfälle angeführt, also z.B. Gefahr für das Leben der Mutter oder Vergewaltigung einer Frau. Tatsache ist jedoch, dass über 90% aller Abtreibungen in Deutschland aus sog. \"sozialen\" Gründen durchgeführt werden. Wieviel wäre gewonnen, wenn man in einem ersten Schritt schon mal diese 90% retten könnte. Und selbst bei den so gern als Notlage angeführten \"medizinischen\" Fällen muss man genauer hinschauen: Hierzulande genügt es nämlich schon, dass eine Frau sagt, sie schaffe das psychisch nicht, und schon bekommt sie einen \"medizinischen\" Freifahrtschein zur Tötung ihres Kindes.
Als Katholik bin ich Erzbischof Johannes Dyba, Kardinal Joachim Meisner und Kardinal Joseph Ratzinger, unserem hochverehrten Papst Benedikt XVI., zutiefst dankbar, dass sie durchgesetzt haben, dass die katholische Kirche in Deutschland keine \"Abtreibungslizenzen\" mehr ausstellt!
Es wurde und wird seit vielen Jahren eine systematische Hirnwäsche betrieben, damit das Unrechtsbewusstsein im Volk verlorengeht, und leider haben die Abtreibungslobbyisten Erfolg damit, denn in der Tat haben viele Menschen diesbezüglich keinerlei Unrechtsbewusstsein mehr. Ganz im Gegenteil: Viele meinen tatsächlich, es gebe ein \"Frauenrecht\" auf Abtreibung, weil das Bewusstsein der Kindstötung nicht mehr vorhanden ist. Ja, schlimmer noch: Für viele ist Abtreibung inzwischen zu einer erweiterten \"Verhütungsmethode\" geworden.
Umso dringender brauchen wir mutige Mahner, wie es einst der Fuldaer Bischof Johannes Dyba gewesen ist, der am Tag der unschuldigen Kinder die Glocken in seinem Bistum läuten ließ: als Trauergeläut für die ermordeten Kinder, als Mahngeläut gegen das himmelschreiende Unrecht, als Versöhnungsgeläut für alle, die schuldig geworden sind und ihre Schuld bereuen. Aber nicht nur die Bischöfe sind gefordert: jeder einzelne von uns muss hier bewusstseinsbildend wirken und darf Diskussionen zu diesem Thema nicht ausweichen, selbst wenn man dafür angefeindet wird. Als Christen, die wir die Menschwerdung Gottes im Jesuskind von Bethlehem feiern, sind wir dazu verpflichtet.
Machen wir den Menschen klar, dass in jeder Lage, selbst in Notlagen, gilt: EIn Kind auf dem Kissen ist besser als ein Kind auf dem Gewissen.


1
 
 Bastet 22. Dezember 2010 

Ich habe gehöhrt, das im Jahr 2011 mehrere Demonstrationen 1000 Kreuze für s Leben vorgesehen sind. Wo kann man die Thermine erfahren?


0
 
 Maxim 22. Dezember 2010 
 

Größter Defekt

Als in Berlin 1800 Teilnehmer bei der Demonstration 1000 Kreuze für das Leben teilgenommen hatten, hat man so positiv getan, weil noch nie so viele teilgenommen haben.
In München waren wir 500 bis 600, in Salzburg vorletzte Woche ganze 120 Teilnehmer, übrigens ein Teil aus Oberbayern- nach Angaben meines Sohnes.
Wo sind da die Katholiken? Haben Sie als kath. net Leser teilgenommen?
Von den Priestern oder Bischöfen ganz zu schweigen.
Wie lange dauert es, bis man der Kirche vorwirft, nichts gegen die Abreibung getan zu haben wie bei der Hexenverbrennung, obgleich feststeht, dass im Kirchenstaat keine Hexen verbrannt worden sind. Die Inquisition hat in Spanien 14000 Frauen vor dem Verbrennen gerettet.
Aber jeder spricht nur vom Hexenhammer ( Autor ein gestrandeter Pater).
Genauso wie es heute Priester und Theologen gibt, die die Abtreibung verteidigen, ja sogar gutheißen, die Folge, so bin ich überzeugt, es wird nicht allzu lange dauern, bis unseren Enkeln und Ur.-Urenkeln
usw. vorgehalten werden wird; die Kirche und wir Katholiken haben nichts gegen die Abtreibung ernsthaft unternommen.
Beten wir!! ?
Aber kann man diese Schuld noch mit ein bisschen oder nur noch Gebet tilgen?


1
 
 bernhard_k 22. Dezember 2010 
 

Vergelt\'s Gott Herr Caviezel

Hier spricht ein tief gläubiger Mann und Schauspieler, der Jesus Christus sehr sehr nahe ist und ihn äußerst glaubhaft dargestellt hat. Jim Caviezel hat (sogar) die Initialen von Jesus Christus!! Und wenn ich mich recht erinnere, war er zum Zeitpunkt des Films auch genauso alt (jung) wie Jesus Christus. Der Film hat mich sehr berührt.


2
 
 Dismas 22. Dezember 2010 

Diesem Statement kann ich

uneingeschränkt zustimmen!! Wenn man an diese Massenmorde denkt, verzwiefelt man an dieser grausamen Welt. Wir müssen erkennen, was passiert, wenn man sich von GOTT abwendet. wüste, nie dagewesene Barbarei. Diese Kindermorde werden die Welt in den Abgrund führen, wenn wir uns nicht bekehren und um die Bekehrung dieser Ärzte, Politiker usw beten. Wir müssen zu GOTT flehen, dass möglichst viele gerettet werden.

In unserem Alltag dürfen wir nicht nachlassen, diese Verbrechen beim Namen zu nennen. und auch Hilfe anbeiten. Aber zuerst ist das Bewußtsein zu wecken, dass es sich um eine Tötung eines Menschen handelt, das kann NIE eine \"Lösung\" eines Problem sein. Denn dann hätten ja auch Stalin, Hitler, Mao mit ihren Morden \"recht gehandelt\"!!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Freispruch für Lebensschützer
  2. ‚Babies sind Babies, ganz egal wie sie gezeugt wurden’
  3. Florida: Anklagen gegen zwei Aktivisten wegen Anschlägen auf Lebensschutzzentren
  4. US-Bischof Strickland: Präsident Biden verleugnet katholischen Glauben ‚auf aggressive Weise’
  5. Seit Abtreibungsverbot 99 Prozent weniger Abtreibungen in Texas
  6. USA: Schwangerschaftskrisenzentren retten 828.000 Babys in fünf Jahren
  7. USA: Demokraten lehnen Gesetz zur Versorgung lebend Geborener nach Abtreibungsversuch ab
  8. Oberster Gerichtshof von Idaho bestätigt Abtreibungsverbot
  9. Nach Abtreibungsurteil ‚Dobbs v. Jackson’ deutlich mehr Vasektomien in den USA
  10. ‚Sie verwenden Euphemismen, um die Wahrheit der Abtreibung zu verbergen’






Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  5. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  6. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  7. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  8. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  9. Kardinal Kasper kritisiert Bischof Bätzing
  10. Das synodale Schisma
  11. Wie queer ist das denn?
  12. "Papa Benedetto, was tröstet Sie?“ - „Dass Gott alles in der Hand behält.“
  13. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  14. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  15. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz