Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

'Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige'

5. November 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rund 30.000 Menschen nahmen am Dienstag beim Begräbnis der Mystikerin Natuzza Evolo teil, die zu Allerheiligen verstarb - Sie hatte die Stigmata des Leidens Christi erhalten - Extra: Stigmata-Fotos + Film


Rom (kath.net/Zenit.org)
Rund 30 Tausend Menschen aus ganz Italien und sogar aus dem Ausland trotzten am Dienstag dem Regen im süditalienischen Kalabrien, um der Beerdigung von Natuzza Evolo beizuwohnen, die als eine Mystikerin der Neuzeit gilt, Mutter und Gründerin der Gebets-Zönakels.

„Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige, die nunmehr im Himmel ist", sagte in seiner Predigt während der Beerdigungsfeier der Bischof von Milet, Erzbischof Luigi Renzo.

Gemäß den Aussagen von verschiedenen Personen, die sich an sie um Gebetserhörungen und Rat wandten, erschienen während der Zeitspanne der Fastenzeit blutende Wunden an ihrem Körper, für die nie eine wissenschaftliche Erklärung gefunden wurde.

Es wird gesagt, dass Natuzza Evolo die Stigmata des Leidens Christi erhalten habe und Momente der mystischen Verzückung erlebt habe. Der erste derartige Fall wurde für den 26. Juli 1936 festgehalten. Während sieben Stunden versuchten die behandelnden Ärzte zu verstehen, was ihr widerfuhr, wie die Zeitung der italienischen Bischofskonferenz „Avvenire" dokumentierte.




Die bedeutendste Begebenheit ereignete sich 1944, als Natuzza Evolo offenbarte, dass sie eine Vision gehabt hätte, in der sie gebeten wurde, „ein großes Haus zu bauen, um die Nöte der jungen, kranken und bedürftigen Menschen zu lindern, zusammen mit einer großen Kirche, die „Unbeflecktes Herz Mariens, Zuflucht der Seelen" genannt werden solle".

Am 13. Mai 1987 bewilligte der damalige Bischof von Milet, Monsignore Domenico Tarcisio Cortese, die Gründung einer Vereinigung (mittlerweile eine Stiftung), die diesen Namen trägt und die um die Verwirklichung dieses Werkes bemüht ist.

Vor dem sich noch in Bau befindlichen Anlagen dieser Gründung, in Paravati, einem kleinen Dorf in der Nähe von Milet, wurde die Beerdigungsfeier für Natuzza Evolo abgehalten, die am 1. November im Alter von 85 Jahren verstorben war. Als die Nachricht von ihrem Tod am Fest Allerheiligen bekannt gegeben wurde, läuteten die Glocken feierlich.

„Ich frage mich, was die Kirchen wohl über die Familienmutter Natuzza denkt", bekundete Erzbischof Renzo in seiner Predigt während des Trauergottesdienstes, „die Antwort darauf gibt die Teilnahme so vieler Mitbrüder aus dem Bischofsamt an dieser Trauerfeier". Neben dem Prälaten standen fünf weitere italienische Bischöfe am Altar, die Oberhirten der Diözesen Locri-Gerace, Catanzaro, Squillace und Lamezia und zwei emeritierte Bischöfe. Des Weiteren nahmen mehr als hundert Priestern an der Feierlichkeit teil.



Natuzza Evolo war mit einem Zimmermann verheiratet, mit dem sie fünf Kinder hatte. Von Jugend auf hatte sie unerklärliche Phänomene, die von einigen als paranormal angesehen werden. „Diese Phänomene besitzen eine große Anziehungskraft oder man könnte sogar sagen, dass sie sensationell sind", erklärte der Bischof, „jedoch sind sie von untergeordneter Bedeutung. Natuzza Evolo ist nicht aufgrund dieser Phänomene, auch wenn diese noch so eindrucksvoll sind, eine große Persönlichkeit. Vielmehr ihr Glaube, ihre Liebe und das vollkommene Ja, das sie dem leidenden Jesus gab, machen ihre Größe aus".

Erzbischof Renzo stellte in seiner Predigt heraus: „Natuzza Evolo war eine Frau von schwacher Gesundheit, jedoch stark in ihrem Glauben. Besonders in der Todesstunde zeigten sich ihr Mut und ihre geistliche Größe. In diesen Augenblicken gab sie mir und allen, die sich ihrem Sterbebett näherten, Zeugnis von ihrer geistlichen Tiefe und davon, wie sehr ihr Glaube und ihre Liebe ihr Alles waren".

kathTube: Der Film (italienische Sprache!





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mystik

  1. Islamwissenschaftler: Dem Christentum kam die Mystik abhanden
  2. Marie Lataste – Eine Frau „vom heiligen Herzen Jesu“
  3. Gertrud von Helfta: Botschaft von Gottes Güte
  4. 'O mein Gott, mach mich würdig, das höchste Geheimnis zu erkennen'
  5. Die Liturgie ist die große Schule der Spiritualität
  6. Hoffnung
  7. Das Leben der Mystikerin Marthe Robin
  8. Das Büchlein der Ewigen Weisheit
  9. Über die Brücke vom Hier zum Dort
  10. Alan Ames: 'Der einzige Weg, das Böse zu bekämpfen, ist die Liebe'







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  3. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  4. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  5. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  6. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  7. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  8. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  9. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  10. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  11. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  12. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  13. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  14. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz