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'Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige'

5. November 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Rund 30.000 Menschen nahmen am Dienstag beim Begräbnis der Mystikerin Natuzza Evolo teil, die zu Allerheiligen verstarb - Sie hatte die Stigmata des Leidens Christi erhalten - Extra: Stigmata-Fotos + Film


Rom (kath.net/Zenit.org)
Rund 30 Tausend Menschen aus ganz Italien und sogar aus dem Ausland trotzten am Dienstag dem Regen im süditalienischen Kalabrien, um der Beerdigung von Natuzza Evolo beizuwohnen, die als eine Mystikerin der Neuzeit gilt, Mutter und Gründerin der Gebets-Zönakels.

„Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige, die nunmehr im Himmel ist", sagte in seiner Predigt während der Beerdigungsfeier der Bischof von Milet, Erzbischof Luigi Renzo.

Gemäß den Aussagen von verschiedenen Personen, die sich an sie um Gebetserhörungen und Rat wandten, erschienen während der Zeitspanne der Fastenzeit blutende Wunden an ihrem Körper, für die nie eine wissenschaftliche Erklärung gefunden wurde.

Es wird gesagt, dass Natuzza Evolo die Stigmata des Leidens Christi erhalten habe und Momente der mystischen Verzückung erlebt habe. Der erste derartige Fall wurde für den 26. Juli 1936 festgehalten. Während sieben Stunden versuchten die behandelnden Ärzte zu verstehen, was ihr widerfuhr, wie die Zeitung der italienischen Bischofskonferenz „Avvenire" dokumentierte.




Die bedeutendste Begebenheit ereignete sich 1944, als Natuzza Evolo offenbarte, dass sie eine Vision gehabt hätte, in der sie gebeten wurde, „ein großes Haus zu bauen, um die Nöte der jungen, kranken und bedürftigen Menschen zu lindern, zusammen mit einer großen Kirche, die „Unbeflecktes Herz Mariens, Zuflucht der Seelen" genannt werden solle".

Am 13. Mai 1987 bewilligte der damalige Bischof von Milet, Monsignore Domenico Tarcisio Cortese, die Gründung einer Vereinigung (mittlerweile eine Stiftung), die diesen Namen trägt und die um die Verwirklichung dieses Werkes bemüht ist.

Vor dem sich noch in Bau befindlichen Anlagen dieser Gründung, in Paravati, einem kleinen Dorf in der Nähe von Milet, wurde die Beerdigungsfeier für Natuzza Evolo abgehalten, die am 1. November im Alter von 85 Jahren verstorben war. Als die Nachricht von ihrem Tod am Fest Allerheiligen bekannt gegeben wurde, läuteten die Glocken feierlich.

„Ich frage mich, was die Kirchen wohl über die Familienmutter Natuzza denkt", bekundete Erzbischof Renzo in seiner Predigt während des Trauergottesdienstes, „die Antwort darauf gibt die Teilnahme so vieler Mitbrüder aus dem Bischofsamt an dieser Trauerfeier". Neben dem Prälaten standen fünf weitere italienische Bischöfe am Altar, die Oberhirten der Diözesen Locri-Gerace, Catanzaro, Squillace und Lamezia und zwei emeritierte Bischöfe. Des Weiteren nahmen mehr als hundert Priestern an der Feierlichkeit teil.



Natuzza Evolo war mit einem Zimmermann verheiratet, mit dem sie fünf Kinder hatte. Von Jugend auf hatte sie unerklärliche Phänomene, die von einigen als paranormal angesehen werden. „Diese Phänomene besitzen eine große Anziehungskraft oder man könnte sogar sagen, dass sie sensationell sind", erklärte der Bischof, „jedoch sind sie von untergeordneter Bedeutung. Natuzza Evolo ist nicht aufgrund dieser Phänomene, auch wenn diese noch so eindrucksvoll sind, eine große Persönlichkeit. Vielmehr ihr Glaube, ihre Liebe und das vollkommene Ja, das sie dem leidenden Jesus gab, machen ihre Größe aus".

Erzbischof Renzo stellte in seiner Predigt heraus: „Natuzza Evolo war eine Frau von schwacher Gesundheit, jedoch stark in ihrem Glauben. Besonders in der Todesstunde zeigten sich ihr Mut und ihre geistliche Größe. In diesen Augenblicken gab sie mir und allen, die sich ihrem Sterbebett näherten, Zeugnis von ihrer geistlichen Tiefe und davon, wie sehr ihr Glaube und ihre Liebe ihr Alles waren".

kathTube: Der Film (italienische Sprache!





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