Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

'Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige'

5. November 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rund 30.000 Menschen nahmen am Dienstag beim Begräbnis der Mystikerin Natuzza Evolo teil, die zu Allerheiligen verstarb - Sie hatte die Stigmata des Leidens Christi erhalten - Extra: Stigmata-Fotos + Film


Rom (kath.net/Zenit.org)
Rund 30 Tausend Menschen aus ganz Italien und sogar aus dem Ausland trotzten am Dienstag dem Regen im süditalienischen Kalabrien, um der Beerdigung von Natuzza Evolo beizuwohnen, die als eine Mystikerin der Neuzeit gilt, Mutter und Gründerin der Gebets-Zönakels.

„Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige, die nunmehr im Himmel ist", sagte in seiner Predigt während der Beerdigungsfeier der Bischof von Milet, Erzbischof Luigi Renzo.

Gemäß den Aussagen von verschiedenen Personen, die sich an sie um Gebetserhörungen und Rat wandten, erschienen während der Zeitspanne der Fastenzeit blutende Wunden an ihrem Körper, für die nie eine wissenschaftliche Erklärung gefunden wurde.

Es wird gesagt, dass Natuzza Evolo die Stigmata des Leidens Christi erhalten habe und Momente der mystischen Verzückung erlebt habe. Der erste derartige Fall wurde für den 26. Juli 1936 festgehalten. Während sieben Stunden versuchten die behandelnden Ärzte zu verstehen, was ihr widerfuhr, wie die Zeitung der italienischen Bischofskonferenz „Avvenire" dokumentierte.




Die bedeutendste Begebenheit ereignete sich 1944, als Natuzza Evolo offenbarte, dass sie eine Vision gehabt hätte, in der sie gebeten wurde, „ein großes Haus zu bauen, um die Nöte der jungen, kranken und bedürftigen Menschen zu lindern, zusammen mit einer großen Kirche, die „Unbeflecktes Herz Mariens, Zuflucht der Seelen" genannt werden solle".

Am 13. Mai 1987 bewilligte der damalige Bischof von Milet, Monsignore Domenico Tarcisio Cortese, die Gründung einer Vereinigung (mittlerweile eine Stiftung), die diesen Namen trägt und die um die Verwirklichung dieses Werkes bemüht ist.

Vor dem sich noch in Bau befindlichen Anlagen dieser Gründung, in Paravati, einem kleinen Dorf in der Nähe von Milet, wurde die Beerdigungsfeier für Natuzza Evolo abgehalten, die am 1. November im Alter von 85 Jahren verstorben war. Als die Nachricht von ihrem Tod am Fest Allerheiligen bekannt gegeben wurde, läuteten die Glocken feierlich.

„Ich frage mich, was die Kirchen wohl über die Familienmutter Natuzza denkt", bekundete Erzbischof Renzo in seiner Predigt während des Trauergottesdienstes, „die Antwort darauf gibt die Teilnahme so vieler Mitbrüder aus dem Bischofsamt an dieser Trauerfeier". Neben dem Prälaten standen fünf weitere italienische Bischöfe am Altar, die Oberhirten der Diözesen Locri-Gerace, Catanzaro, Squillace und Lamezia und zwei emeritierte Bischöfe. Des Weiteren nahmen mehr als hundert Priestern an der Feierlichkeit teil.



Natuzza Evolo war mit einem Zimmermann verheiratet, mit dem sie fünf Kinder hatte. Von Jugend auf hatte sie unerklärliche Phänomene, die von einigen als paranormal angesehen werden. „Diese Phänomene besitzen eine große Anziehungskraft oder man könnte sogar sagen, dass sie sensationell sind", erklärte der Bischof, „jedoch sind sie von untergeordneter Bedeutung. Natuzza Evolo ist nicht aufgrund dieser Phänomene, auch wenn diese noch so eindrucksvoll sind, eine große Persönlichkeit. Vielmehr ihr Glaube, ihre Liebe und das vollkommene Ja, das sie dem leidenden Jesus gab, machen ihre Größe aus".

Erzbischof Renzo stellte in seiner Predigt heraus: „Natuzza Evolo war eine Frau von schwacher Gesundheit, jedoch stark in ihrem Glauben. Besonders in der Todesstunde zeigten sich ihr Mut und ihre geistliche Größe. In diesen Augenblicken gab sie mir und allen, die sich ihrem Sterbebett näherten, Zeugnis von ihrer geistlichen Tiefe und davon, wie sehr ihr Glaube und ihre Liebe ihr Alles waren".

kathTube: Der Film (italienische Sprache!





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mystik

  1. Islamwissenschaftler: Dem Christentum kam die Mystik abhanden
  2. Marie Lataste – Eine Frau „vom heiligen Herzen Jesu“
  3. Gertrud von Helfta: Botschaft von Gottes Güte
  4. 'O mein Gott, mach mich würdig, das höchste Geheimnis zu erkennen'
  5. Die Liturgie ist die große Schule der Spiritualität
  6. Hoffnung
  7. Das Leben der Mystikerin Marthe Robin
  8. Das Büchlein der Ewigen Weisheit
  9. Über die Brücke vom Hier zum Dort
  10. Alan Ames: 'Der einzige Weg, das Böse zu bekämpfen, ist die Liebe'







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz