Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  6. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  7. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  8. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  9. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  10. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  11. Die Visitatoren sind im Erzbistum Köln eingetroffen: Bischöfe Arborelius und van den Hende
  12. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  13. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  14. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  15. Schulschließungen waren falsch!

Hoffnung

21. Februar 2010 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die wahren Hoffnungen der Menschheit sind in Jesus Christus, dem Herrn der Hoffnung, zu finden - Gedanken über die göttliche Tugend Hoffnung von Alan Ames


Sydney (kath.net)
Die Hoffnung vieler auf eine gute Zukunft und ein gutes Leben schließt oft Gott aus und setzt alle Hoffnung auf die Welt und auf Menschliches. Mit einer solchen Hoffnung wird das Leben und die Zukunft mit Sicherheit nie wirklich die gute Qualität erreichen, die nur in Gott möglich ist – das Gute, das vollkommen und vollendet ist.

Die Art des Menschen und die Art der Welt können immer nur eine Zukunft bringen, die leer ist an wahrem Sinn und wahrem Leben. Ohne Gott wird die Hoffnung mit Selbstsucht und irdischem Verlangen genährt, anstatt mit himmlischem und ewigem Verlangen. Eine Hoffnung, die um das kreist, was die Welt geben und was der Mensch schaffen kann, ist eine Hoffnung, die nur in die Katastrophe führen kann, denn diese Art der Hoffnung ist derart, dass sie die Menschen und die Welt dem Bösen öffnet. Eine solche Hoffnung ist voller Fallgruben, die dazu da sind, die Menschen von Gott wegzuziehen, hinein in die Hoffnungslosigkeit. Eine Hoffnung wie diese führt auf den Weg der Verzweiflung, denn am Ende kann die Welt nicht das geben, was ein Mensch tatsächlich braucht; alles Geschaffene der Menschheit kann die Seele nicht befriedigen.
Wahre Hoffnung ist eine Hoffnung, die danach trachtet, nicht nur in diesem Leben in der Güte Gottes zu leben, sondern in der Ewigkeit.


Jegliche andere Hoffnung als diese ist eine falsche Hoffnung, die schließlich zu Enttäuschung und Unglück führt. Traurigerweise werden viele getäuscht bzw. täuschen sich selbst in dem Glauben, ihre Hoffnungen könnten allein in der Welt erfüllt werden.

Die einzigen Hoffnungen, die nur in der Welt erfüllt werden können, sind solche egozentrischen Hoffnungen, die so oft das Beste nur von materiellen Dingen erwarten und die spirituellen Bedürfnisse sowie die Bedürfnisse der wahren Liebe ignorieren.
Wahre Hoffnung ist eine Hoffnung, die nicht nur nach dem Guten für sich selbst trachtet, sondern nach dem Guten für die ganze Menschheit; und die alle einer Zukunft für wert befindet, die voll wahrer Liebe und ein erfülltes Leben in Gott ist.

In dieser Suche nach dem Guten für alle öffnet ein Mensch sein Herz: In der tatsächlichen Annahme, dass alle Menschen gleich sind, betrachtet er alle als Brüder und Schwestern, denen Respekt entgegengebracht und denen geholfen werden sollte, um all das zu haben, was im Leben notwendig ist.

Dies ist die Hoffnung, die Gott für die Menschheit hat: dass sie Ihn lieben und gleicher Weise in Seiner Liebe einander lieben. In dieser Hoffnung sandte Gott Seinen einzigen Sohn, den Herrn, Jesus Christus, um allen zu zeigen, wie sie leben sollen; um ihnen die Gnade anzubieten, die sie brauchen, um so zu leben; und um ihnen all das anzubieten, was sie im Leben brauchen. Der Herr kam auch, um jenen Hoffnung zu bringen, die keine hatten, die verzweifeln und die im Leben verloren gegangen sind. Er rief allen zu: „Ich bin eure Hoffnung für ein erfülltes Leben auf Erden und für ein ewiges Leben der Liebe im Himmel.“

Der Herr, Jesus, hoffte auch, dass alle Menschen auf Seine Worte in der Heiligen Schrift hören und danach leben, Ihn nachahmend, so wie es für sie bestimmt ist.

Um ein Leben in der Nachfolge des Herrn, Jesus, zu führen, sollten die Menschen Überbringer der Hoffnung sein, so wie der Herr es ist. Um so zu leben, wie der Herr es von den Menschen möchte, sollten sie herausgehen zu allen und alle zu der Hoffnung auf ein besseres Leben in Ihm führen. Um ein Leben in der Nachfolge des Herrn, Jesus, zu führen, müssen die Menschen sich mit der Verzweiflung, welche Sünde und Böses mit sich bringen, auseinandersetzen – mit der Hoffnung, die mit der Liebe Gottes einhergeht.

Jeder Mensch auf Erden sollte ein Leben der Hoffnung führen mit der Möglichkeit, dass seine guten Hoffnungen erfüllt werden. Und all jene, die Macht, Einfluss und Vermögen haben, sollten ihr Möglichstes tun, um den weniger Begünstigten zu helfen, die Möglichkeiten zu erhalten, die sie brauchen und auf die sie Anspruch haben, um dies zu erreichen.

Die wahren Hoffnungen der Menschheit sind in Jesus Christus, dem Herrn der Hoffnung, zu finden und gehen in Ihm in Erfüllung, oder sie können verloren und zerstört werden im Egoismus und in der Sünde.

Gott hofft, dass die Menschheit die richtige Entscheidung treffen wird, während das Böse auf die falsche Entscheidung der Menschheit hofft. Jeder Mensch muss sorgfältig darüber nachdenken, welche Entscheidung er trifft, und erwägen, was es kostet, die falsche Entscheidung zu fällen.

Hinweis: Gedanken aus dem neuen Buch Geist der Sanftheit von Alan Ames



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mystik

  1. Islamwissenschaftler: Dem Christentum kam die Mystik abhanden
  2. Marie Lataste – Eine Frau „vom heiligen Herzen Jesu“
  3. Gertrud von Helfta: Botschaft von Gottes Güte
  4. 'O mein Gott, mach mich würdig, das höchste Geheimnis zu erkennen'
  5. Die Liturgie ist die große Schule der Spiritualität
  6. 'Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige'
  7. Das Leben der Mystikerin Marthe Robin
  8. Das Büchlein der Ewigen Weisheit
  9. Über die Brücke vom Hier zum Dort
  10. Alan Ames: 'Der einzige Weg, das Böse zu bekämpfen, ist die Liebe'








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  3. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  4. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  5. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  6. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  7. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  8. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  9. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  10. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  11. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  12. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  13. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  14. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  15. Aufbruch zum geistigen Kampf

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz