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‚Geistliche Mütter für die Welt’

28. August 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Die "Liebe zur Mutter Kirche und all ihren Kindern", zur Eucharistie und zu Maria zog in nur 13 Jahren 99 junge Frauen in die neue Gemeinschaft der "Dominikanerinnen von Maria" im US-Staat Michigan.


Ann Arbor (kath.net) Eine Schwesterngemeinschaft in den USA wuchs in weniger als 13 Jahren zu 99 Mitgliedern an, allein 17 junge Frauen treten diese Woche neu ein. Die Rede ist von den “Dominikanerinnen von Maria, Mutter der Eucharistie“ in Ann Arbor im Bundesstaat Michigan. Gerade sei das Mutterhaus mit den 100 „Zellen“ fertig gebaut worden, sei man jetzt schon fast wieder am Ende der Kapazitäten. Das Durchschnittsalter der Schwestern ist 26. Das meldet die CNA.

Die Gemeinschaft wurde 1997 von vier Dominikanerinnen gegründet, die auf den Ruf Johannes Pauls II. zu einer Neuevangelisierung antworten wollten. Ihr erstes Apostolat ist christliche Erziehung, weiters gestalten sie eine Sendung auf EWTN (“Truth in the Heart”) und veranstalten Katechese-Camps im Sommer. „Geistliche Mütter für die Welt bereitzustellen“ sei die Sendung des Ordens, wie Novizenmeisterin Schwester Joseph Andrew Bogdanowicz OP erzählt.


“Wie jede Mutter schauen sie auf dich mit einer Liebe, die gleichzeitig bedingungslos ist und viel erwartet – sie erwarten, dass wir, mit Gottes Hilfe, Heilige werden“, beschreibt die 23-jährige Regina Rispoli aus Florida, was sie an der Gemeinschaft angezogen habe: Das Achten auf das geistliche Wohl, nicht nur das leibliche, durch Gebet und Liebe. Sie fühle sich als „Kind unter dem Mantel Mariens“, das selbst wiederum mütterlich für andere Kinder Gottes da sei.

Die Dominikanerinnen dieser Gemeinschaft kommen aus 32 US-Bundesstaaten und aus Kanada. Die Frauen fühlen sich angezogen, weil die Gemeinschaft „entflammt ist von der Liebe zur Mutter Kirche und all ihren Kindern“, die Eucharistie betont und Maria als Beispiel ihrer geistlichen Mutterschaft verehrt, erklärt Schwester Joseph.

Jährlich werden drei ganztägige Berufungsexerzitien angeboten, an denen rund 400 Interessierte ebenso aus Australien und Osteuropa teilnehmen: Dort halten die Frauen die ganze Nacht eine eucharistische Anbetung und „lernen zu vernehmen, was Gott ihnen schon lange sagen wollte“. Zeigt jemand ernsthaft Interesse, bleibt Schwester Joseph mit ihr „in Gebets- und Email-Kontakt“. Es helfe den jungen Frauen zu wissen, dass sie sich um sie kümmere.

www.sistersofmary.org

Foto: (c) www.sistersofmary.org


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