Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Vom Elend der Fürbitten
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  14. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  15. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte

Ukraine: Behörde entzieht Kirchenoberhaupt Staatsbürgerschaft

4. Juli 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Metropolit Onufrij, Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, soll auch die russische Staatsbürgerschaft besitzen


Kiew (kath.net/KAP) Die ukrainischen Behörden haben Metropolit Onufrij, Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen. Das entsprechende Dekret wurde vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unterzeichnet.

Das berichtete am Mittwoch u.a. die Infoportale "Orthodox Times" und "Risu". Demnach basiere die Entscheidung der Behörde auf Beweisen, die der ukrainische Geheimdienst SBU zusammengetragen hat. Dazu gehöre auch die Tatsache, dass Metropolit Onufrij 2002 freiwillig die russische Staatsbürgerschaft angenommen habe. Onufrij habe die zuständigen ukrainischen Behörden nicht über den Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft informiert und weiterhin die Rechte und den Status eines ukrainischen Staatsbürgers genossen.


Laut Informationen des ukrainischen Geheimdienstes unterhalte Onufrij Kontakte zum Moskauer Patriarchat und "widersetzte sich bewusst der kanonischen Unabhängigkeit der Ukrainischen Orthodoxen Kirche vom Moskauer Patriarchat, dessen Vertreter die russische Aggression gegen die Ukraine offen unterstützen", hieß es in einer Mitteilung des Geheimdienstes. Der Metropolit befürworte im Wesentlichen weiterhin die Politik der Russisch-Orthodoxen Kirche, hieß es.

Metropolit Onufrij hatte zuletzt im Mai eine Erklärung veröffentlicht, in der er einmal mehr bekräftigte, dass die UOK seit drei Jahren nicht mehr Teil der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) ist. Die UOK verurteile den russischen Angriff auf die Ukraine und die Position der Moskauer Patriarchen Kyrill, der die russische Politik mitträgt. Die Distanzierung der UOK von Moskau wird von den ukrainischen Behörden und vielen Menschen in der Ukraine allerdings bezweifelt.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Der stumme Gott unserer Zeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz