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Vorbild im Glauben, Hoffen und Lieben

28. Juni 2025 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Bischof Voderholzer erhebt Kirche der heiligen Anna Schäffer zum Diözesanheiligtum.


Regensburg/Mindelstetten (kath.net/ pdr)
Bischof Rudolf Voderholzer erhebt die Kirche der heiligen Anna Schäffer in Mindelstetten mit Dekret zum „Diözesanheiligtum der heiligen Anna Schäffer“ (lat. Sanctuarium Dioecesanum). Bischof Rudolf wird das entsprechende Dekret im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes beim Großen Gebetstag in Mindelstetten am Samstag, 26. Juli 2025, um 19 Uhr, an Pfarrer Josef Schemmerer verlesen und überreichen. Ab diesem feierlichen Moment ist die alte Pfarrkirche von Mindelstetten das Diözesanheiligtum der heiligen Anna Schäffer.
2025 feiert die katholische Kirche auch den 100. Todestag der Heiligen (5. Oktober). Vor 100 Jahren, am 5. Oktober 1925, verstarb in Mindelstetten im Ruf der Heiligkeit Anna Schäffer, nachdem sie etwa 25 Jahre lang unvorstellbare Qualen litt, die sie gottergeben als Sühne ertrug. Von ihrem Krankenlager aus verkündete sie mit größter Einfachheit zahlreichen Menschen das Evangelium und spendete Trost. Schon zu Lebzeiten ermutigte sie die Menschen: „Kommt an mein Grab, ich verstehe euch schon.“


Diesem Aufruf folgend, pilgern seither zahllose und immer mehr Gläubige zu ihrem Grab und erfahren wundersamen Trost, Hilfe und Erhörung in den verschiedensten Nöten und Anliegen. Mit ihrer Seligsprechung am 7. März 1999 und ihrer Heiligsprechung am 21. Oktober 2012 wurde ihre Heiligkeit endgültig bestätigt, sie allen Christgläubigen als Vorbild im Glauben, Hoffen und Lieben vorgestellt und ihre Verehrung und Nachahmung nachdrücklich empfohlen. Durch ihr Beispiel und ihre Fürbitte entwickelte sich das Gotteshaus in Mindelstetten mit ihrem Grab zu einem Ort intensiven Gebetes, in dem das Bußsakrament, die Feier der Eucharistie und die eucharistische Anbetung besonders gepflegt werden.
„In Anbetracht all dessen ist es mir ein inniges Anliegen, das große Glaubenszeugnis der unzähligen Pilger nach Mindelstetten zu loben, ihre tiefe Verehrung der heiligend Anna Schäffer und die schönen Früchte des Glaubens unter den Gläubigen in großer Dankbarkeit anzuerkennen, die Wallfahrt zu würdigen und ausdrücklich allen Gläubigen zu empfehlen“, erklärt Bischof Dr. Rudolf Voderholzer seine Entscheidung, das Gotteshaus mit Dekret zum Diözesanheiligtum zu erheben.

Foto: Bischof Voderholzer von Regensburg (C) Archiv Diözese Regensburg


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