Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  6. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  7. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  10. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'

Irischer Primas: Heiliger Patrick ist Vorbild für Hoffnung und Frieden

17. März 2025 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Martin bei Feiern zum Saint Patrick's Day in der irischen Diaspora in New York: Nöten des Lebens mit Blick auf Auferstehung begegnen


New York (kath.net/KAP/red) Der irische Nationalheilige Patrick aus dem 5. Jahrhundert ist bis heute ein Botschafter der Hoffnung und Nächstenliebe: Darauf hat zum am Montag gefeierten Saint Patrick's Day der katholische Primas von Irland, Eamon Martin, hingewiesen. Patrick rufe dazu auf, "energisch Frieden zu stiften, Kranke und Einsame mitfühlend zu pflegen, Gottes Schöpfung treu zu verwalten, Armen und Ausgegrenzten großzügig zu helfen und Heimatvertriebenen einladende Freunde zu sein", erklärte der Erzbischof von Armagh in einem Schreiben über den irischen Nationalheiligen. Erzbischof Martin feierte am Montag den Patricks-Tag in New York, das eine von irischen Auswanderern besonders geprägte Stadt ist, wie er erinnerte: Irischstämmige hätten seit Beginn des 19. Jahrhunderts entscheidend zum Aufbau der US-Metropole mitgewirkt, "als führende Persönlichkeiten in ihren Kirchengemeinden und Gemeinschaften, in der Wirtschaft, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, in der Justiz und im Rettungswesen". 


Auch alle zehn Erzbischöfe New Yorks seit 1850 seien entweder in Irland geboren oder hätten zumindest irische Eltern oder Großeltern. Der irische Primas hob auch das Motiv der "Hoffnung" hervor, welches die Iren stets verkörpert hätten. Weit mehr als bloß menschlicher Optimismus oder ein Gefühl, sei diese Haltung "von der Not geschmiedet" und im starken religiösen Glauben verwurzelt gewesen. "Es war eine christliche Hoffnung, eine Art zu leben, zu sein und zu handeln, die über persönliche Herausforderungen hinausgeht und auf Gott vertraut." Christliche Hoffnung begegne den Schwierigkeiten im Leben mit einem "Glauben an die Auferstehung und mit dem Blick auf das ewige Leben". Sie sei eine "Aufforderung zum Handeln für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität mit anderen, die zu kämpfen haben, insbesondere mit den Armen und Ausgegrenzten", so der Erzbischof. Martin begegnete auf seiner Reise an die US-Ostküste hunderten irisch-amerikanischen Familien in der Bronx, betete an der irischen Hungergedenkstätte und besuchte mit Jugendlichen die Grund-Zero-Gedenkstätte. 

Dabei gedachte er auch der vielen Feuerwehrleute, die beim Terroranschlag vom 11. September 2001 ihr Leben verloren hatten - "darunter viele irisch-amerikanische", wie er erklärte. Auch ein Besuch der Ausstellung über Abrüstung im UNO-Gebäude und ein Treffen auf dem Capitol Hill in Washington DC mit dem Primas von Irland der anglikanischen Kirche, Erzbischof John McDowell, standen auf dem Programm. Patrick von Irland lebte Ende des vierten bzw. Anfang des fünften Jahrhunderts in der römischen Provinz Britannien und soll am 17. März 461 verstorben sein. Christlich erzogen, wurde er noch als Teenager von plündernden Sklavenjägern gefangen und nach Irland verschleppt, wo er Schafhirte war. Seiner eigenen Lebensbeschreibung ("confessio") zufolge gab ihm Jahre später in einer Vision ein Engel den Auftrag zu fliehen, ehe er am europäischen Festland Mönch und Priester wurde. Nach weiteren Eingebungen soll Papst Coelestin I. 432 Patrick erneut nach Irland entsendet haben, wo er als Missionar und Bischof Klöster, Schulen und Kirchen gründete. Tausende Iren bekehrten sich durch sein Wirken zum Christentum. Um sein Leben und Wirken ranken sich viele Legenden, darunter seine Darlegung der Dreifaltigkeit anhand eines Kleeblattes.

 

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz