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Katholischer Bischof im Ostkongo überfallen und ausgeraubt

23. Februar 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Gewalt und Plünderungen in den umkämpften Provinzen des afrikanischen Landes


Kinshasa/Rom (kaht.net/KAP) In den umkämpften Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo lebt die Bevölkerung in Angst vor Überfällen und Plünderungen. Wie die katholische Diözese Uvira mitteilte, wurde auch Ortsbischof Sebastien Joseph Muyengo Mulombe (Archivfoto) am Donnerstag in seinem Bischofshaus überfallen und ausgeraubt. Soldaten der regulären Streitkräfte der Demokratischen Republik Kongo (FARDC) seien in den Bischofssitz eingedrungen, hätten den Wachmann und den Koch bedroht, bevor sie den Bischof und zwei weitere zwei Priester zu Boden warfen und ausraubten, meldete der vatikanische Missionspressedienst "Fides" am Freitag. Die Soldaten nahmen Geld, Telefone und andere Besitztümer und schlossen die Opfer in ihren Zimmern ein.


Uvira liegt in der Provinz Süd-Kivu, wo die von Ruanda unterstützte bewaffnete Miliz M23 nach der Übernahme der Provinzhauptstadt Bukavu weiter vorrückt. In Uvira seien Soldaten der regulären Armee gewissermaßen gefangen, nachdem sich auch eine zuvor mit den Streitkräften verbündete weitere Miliz gegen die FARDC gewandt habe, berichtete ein Bewohner von Uvira in einem Telefonat mit "Vatican News" am Freitag. "Die Soldaten sind hier, aber sie wissen nicht, wohin. Sie schießen, wann und wie sie wollen, ohne Befehle zu erhalten. Niemand kontrolliert sie. Die Situation ist völlig außer Kontrolle", so der Augenzeuge.

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