Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Skandal in München

5. Mai 2025 in Kommentar, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vertreter des BDKJ demonstrieren am 3. Mai gemeinsam mit den My-Body-My-Choice-Gruppen gegen den Münchner Marsch fürs Leben! - Gastkommentar von Dr. Christina Agerer-Kirchhoff


München (kath.net)

Man rieb sich die Augen als einer der 6000 Teilnehmer: Das Zeichen  der Christen, der Fisch, und die Aufschrift „BDKJ, Region München“ stehen Seite an Seite mit militanten Abtreibungsbefürwortern?  Äffen uns unsere Augen? Violetter Rauch stieg auf in dicken Schwaden aus der personenstarken Versammlung der Prochoicer, durch die fanatische Stimme einer ohne Punkt und Komma unaufhörlich schreienden weiblichen Einpeitscherin angeführt.  Fast eine Stunde später als geplant kann durch die Gegendemo der „Brüller für das freie Töten von Kindern“  der Münchner Marsch fürs Leben erst loswandern durch die herrliche City unserer Metropole. Und dann sieht man tatsächlich entgeistert die Verräter aus den eigenen Reihen dastehen: Zwei Personen aus der „katholischen Jugend“ treten mit großem Transparent ein für die Freigabe der Tötung von ungeborenen Kindern?  Das aktuelle Foto täuscht nicht! Das ist ein nicht hinnehmbarer Skandal.  Es ist Missbrauch von kirchlichen Logos und hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun! Im CIC der Kirche ist festgelegt, dass Personen, die Abtreibung ausführen oder befürworten, ipso facto exkommuniziert sind! Der BDKJ wird in seinen Funktionären aus Kirchenmitteln finanziert,  Abtreibung wird in vielen Texten  und auch vom verstorbenen Papst als Verbrechen bezeichnet. Lt. CIC sind diese beiden Leute exkommuniziert und die Priester haben sich daran zu halten; es sei denn diese beiden jungen Erwachsenen ändern glaubwürdig ihre Meinung.


Denn die Exkommunkation ist eine Beugestrafe mit dem Ziel der Umkehr! Die  Abtreibung der wohl 200 000 ungeborenen Kinder  - das wird wohl die tatsächliche Zahl sein - pro Jahr in Deutschland ist ein Verbrechen – und dies so zu beurteilen benötigt man nicht einmal einen christlichen Glauben! Jedes ungeborene Kind ist von Anfang an Mensch, gehört zur Spezies Mensch durch seine eindeutig menschliche DNA und als lebendiger menschlicher Organismus gehört es damit zur Menschheitsfamilie! Es ist eine menschliche Person, deren Tötung der BDKJ München hier legalisieren will.

Den Menschen gibt es nur als Person – und zwar von Anfang an. Es gibt kein „ungeborenes, un-persönliches Leben“ so wie es auch kein „sterbendes Leben“  im Palliativbett gibt. Alles sind Personen, Menschen! Das ungeborene Kind ist von Anfang an Tochter und Sohn von Eltern!

Das Ungeborene  spürt seine Tötung, reisst den Mund zum Todesschrei auf im Moment der Absaugung! Es funktioniert also die Reiz – Reizleitung- Reizverarbeitung – Reizreaktion (als Schrei und Versuch des Fliehens) bereits!   Will der BDKJ also dazuhelfen, dass wir ein Volk von Henkern  werden? Schnelle Todesstrafe für Unerwünschte ohne Anwalt und Schuld? Welche Vision von einer Gesellschaft hat dieser Dachverband der Kirchenjugend eigentlich?  

Die Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht  München ALM protestiert in aller Form gegen dieses Handeln von Funktionären des BDKJ  München und gegen diesen Missbrauch des K in ihrem Logo!

Wir fordern die übrigen kirchlichen Jugendverbände in München auf, sich mit diesem Handeln ihrer Funktionäre auseinanderzusetzen!

Wir werden dies allen Bischöfen in Deutschland zur Kenntnis bringen und bitten S.E. Kardinal Reinhard Marx  und die weiteren Verantwortlichen, entsprechend zu handeln.

 

Foto: (c) privat/Werner Schn.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz