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Schweden: Erstmals seit 50 Jahren mehr Aus- als Einwanderer

6. September 2024 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Ähnlich wie Dänemark hat Schweden seine Migrationspolitik nach schlechten Erfahrungen völlig umgestellt - Erstaunliche Resultate!


Berlin (kath.net)
Nach Dänemark hat jetzt auch Schweden seine Migrationspolitik völlig umgestellt und erstmals seit 50 Jahren mehr Aus- als Einwanderer. Dies berichtet "BILD". Doch wie haben die beiden Länder das geschafft?

In Dänemark kommen Migranten nach einem abgelehnten Asyl-Antrag direkt in Rückkehrzentren, in denen man sich dann nicht vor Abschiebungen drücken kann. Schweden möchte dies auch jetzt einführen. Die Zustände in den Abschiebegefängnissen in Dänemark sind hart. In Dänemark dürfen bei Asylbewerbern Wertgegenstände ab 1.300 Euro beschlagnahmt werden. Dies dient zur Abschreckung.


In beiden Ländern gibt es nur noch temporäre Aufenthaltsgenehmigungen, die verlängert werden müssen.

In Dänemark werden Parallelgesellschaften rigoros bekämpft und Migranten aus Vierteln mit hohen Migrations-Anteilen zwangsumgesiedelt. Bereits seit 2015 gibt es in beiden Ländern an den Grenze zu Deutschland Grenzkontrollen.

Familienachzug in beiden Ländern ist nur dann möglich, wenn Migranten ein hohes Einkommen und eine große Wohnung nachweisen.

Bei freiwilliger Ausreise aus beiden Ländern gibt es von Schweden und Dänemark jeweils eine "Ausreise-Förderung", in Dänemark bis zu 5.360 Euro. Das Resultat ist erstaunlich. 2023 gab es in Dänemark zur knapp 2.500 Asylanträge, in Schweden waren es knapp 13.000. In Deutschland gab es als Vergleich dazu mehr als 350.000 Anträge.

Im Vergleich zur Einwohnerzahl hat Deutschland fast zehnmal soviele Asylanträge wie Dänemark und mehr als dreimal so viele wie Schweden. Auch CDU-Chef Merz plant nach einem Machtwechsel, dass in Deutschland ähnliche Maßnahmen eingeführt werden.


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