Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  8. Bätzing gegen Papst Leo
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Wir werden erwartet“

Zeitung: „Kirchen stehen zum Verkauf, da sich Großbritannien vom Christentum abwendet“

19. Juni 2024 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„The Telegraph“: Die (presbyterianische) Kirche von Schottland verkauft 100 historische Gebäude wegen drastischem Rückgang der Zahl der Gottesdienstbesucher


Edinburgh (kath.net/pl) „Die Kirche von Schottland verkauft 100 historische Gebäude, um nach einem drastischen Rückgang der Zahl der Gottesdienstbesucher und Pfarrer Geld freizumachen.“ Das schreibt Joe Wright im in London erscheinenden „The Telegraph“. Die presbyterianische Kirche habe dies als einen „schmerzhaften“ Schritt bezeichnet, aber sie besitze inzwischen „weit mehr [Kirchen] als erforderlich“. Es geht um Kirchen, Grundstücke und ehemalige Gemeindehäuser, von denen einige aus dem 18. Jahrhundert stammen. Sie werden zu Preisen ab 35.000 £ (etwa 40.000 €) zum Verkauf angeboten.


Bei einer Bevölkerungszahl von fünfeinhalb Millionen Einwohnern hat die Church of Scotland seit 2001 eine Million Mitglieder verloren. Die Mehrheit der Schotten gibt heute bei neusten Umfragen an, keiner Religion anzugehören. Nur noch 20 % der Bevölkerung bezeichnet sich überhaupt noch als „Christ“. Außerdem hat diese presbyterianische Gemeinschaft durch Mangel an geistlichem Nachwuchs 40 % ihrer Pfarrer verloren, so der „Telegraph“. Die Gebäude seien alt und oft Energiefresser, der Verkauf soll den finanziellen Druck auf die Pfarrgemeinden verringern.

Ein Sprecher der Church of Scotland erläuterte: „Wir verstehen die große Bandbreite an Emotionen voll und ganz – Wut, Schuld, Trauer und Erleichterung darüber, dass die Last, einen Ort der Anbetung mit wenigen Menschen und wenig oder gar keinem Beitrag aus anderen Gemeinschaftsquellen offen zu halten, endlich aufgehoben wurde. Die Kirche besitzt Tausende von Immobilien, weit mehr als nötig, um unsere Hauptaufgabe zu erfüllen, nämlich die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten.“ Obwohl Gebäude sehr geschätzt würden, sollten sie nicht die Weiterentwicklung behindern.

Link zum Artikel im „The Telegraph“: Hundred of Scottish churches up for sale as UK turns away from Christianity Church of Scotland sell-off comes as most people say they have no religion

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz