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Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"

22. Mai 2024 in Chronik, 10 Lesermeinungen
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Auf Antrag von Russland, China und Algerien wurde der "Schlächter vom Iran", der Tausende Oppositionelle aufhängen ließ, bei der UNO mit einer Schweigeminute geehrt.


Wien (kath.net)
Er gilt als "Schlächter vom Iran": Ebrahim Raisi, der Präsident des Landes, der am vergangenen Wochenende bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam. Raisi ließ in seiner Zeit als Todesrichter des Mullah-Regimes Tausende Oppositionelle aufhängen und hat systematische Vergewaltigungen von Frauen in Gefängnissen initiiert. Heute hat der UNO-Sicherheitsrat den Mann auf Antrag von Russland, China und Algerien posthum mit einer Schweigeminute geehrt. Viele sprechen von einer "moralischen Bankrotterklärung". Der israelische UN-Botschafter Gilad Erdan sprach am Dienstag Klartext. "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"

Doch auch der deutsche Bundeskanzler Scholz sprach der islamischen Regierung nach dem Tod des Mannes, der Israel von der Landkarte löschen wollte, sein Beileid aus: "Unser Beileid gilt der Regierung der Islamischen Republik Iran und den Familien der beim Absturz Getöteten." Auch von Papst Franziskus gab es eine Beileidskundgebung.


Klare Worte gab es hingegen vom Geert Wilders, dem Königsmacher der neuen holländischen Regierung. "Not in my name", eine Slogan, der inzwischen sogar auf X (Twitter) trendet: #NotInMyName.


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