Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Kirche im Verfall
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  11. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  14. THESE: Warum die UNO weg muss!
  15. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar

Macron plant nun Ausweitung der Sterbehilfe – Trifft auf Widerstand von Bischöfen

12. März 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenzpräsident Erzbischof de Moulins-Beaufort bezeichnete es als „eine Täuschung, einen Text ‚Gesetz der Brüderlichkeit‘ zu nennen, der [einen Weg] zum assistierten Suizid und zur Sterbehilfe eröffnet“.


Paris (kath.net/pl) Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Sonntag angekündigt, dass der Weg für einen Gesetzentwurf freigemacht werden soll, der den Zugang zur Sterbehilfe ausbaut. Verschiedene französische Bischöfe haben sich bereits kritisch dazu geäußert. Erzbischof Éric de Moulins-Beaufort, Präsident der Französischen Bischofskonferenz (CEF) und Erzbischof von Reims, bezeichnete es als „eine Täuschung, einen Text ‚Gesetz der Brüderlichkeit‘ zu nennen, der [einen Weg] zum assistierten Suizid und zur Sterbehilfe eröffnet“. Denn das, „was angekündigt wird, führt unser Land nicht zu mehr Leben, sondern zum Tod als Lösung für das Leben“. Das berichtete das von der Französischen Bischofskonferenz verantwortete Internetportal „Église catholique en France“.


Auch Matthieu Rougé, Bischof von Nanterre, kritisiert: „wir können nicht von Brüderlichkeit sprechen, wenn wir auf Leiden mit dem Tod reagieren“.

Nach Einschätzung von Vincent Jordy, Erzbischof von Tours und Vizepräsident der CEF, besteht die Gefahr, dass der Gesetzentwurf zur Sterbehilfe die gesamte Gesellschaft und insbesondere die Beziehungen zwischen den Generationen in Frankreich beeinträchtigt.

Mittlerweile hat gemäß offiziellen Angaben die Hälfte jener Patienten, die eigentlich Anspruch auf Palliativversorgung hätten, keinen Zugang dazu. Darüber informiert die Website „Opoka“ an, die von der Polnischen Bischofskonferenz finanziert und verantwortet wird. Bischofskonferenzpräsident Erzbischof de Moulins-Beaufort betont, dass die Franzosen das Lebensende anders wahrnehmen würden, wenn jeder von der gesetzlich garantierten Palliativpflege profitieren könnte. Doch war in den letzten Jahren nichts für den Ausbau getan worden, im Gegenteil, die dafür bereitgestellten Mittel wurden weiter gekürzt. De Moulins-Beaufort betont, dass es beim Sterben in Würde und Menschlichkeit nicht darum geht, den Tod herbeizuführen, sondern um Nähe, Fürsorge und Zuwendung.

Der Bischofskonferenzpräsident appelliert außerdem an die Parlamentarier, sich nicht von Emotionen und der Angst, als Konservative bezeichnet zu werden, hinreißen zu lassen. Den Tod als Lösung anzubieten, sei die falsche Taktik.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Kirche im Verfall
  11. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  12. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz