Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  2. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  7. Vertuschung im Mammut-Stil
  8. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau
  9. Britisches Bistum Nottingham verbietet katholischen Schulen Teilnahme am Pride-Monat
  10. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  11. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  12. "Die Welt tut genau das, was die Hamas-Terroristen wollen"
  13. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast
  14. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  15. Anschlag auf ‚Ungläubige’ geplant: Vierzehnjährige in Österreich verhaftet

Macron plant nun Ausweitung der Sterbehilfe – Trifft auf Widerstand von Bischöfen

12. März 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenzpräsident Erzbischof de Moulins-Beaufort bezeichnete es als „eine Täuschung, einen Text ‚Gesetz der Brüderlichkeit‘ zu nennen, der [einen Weg] zum assistierten Suizid und zur Sterbehilfe eröffnet“.


Paris (kath.net/pl) Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Sonntag angekündigt, dass der Weg für einen Gesetzentwurf freigemacht werden soll, der den Zugang zur Sterbehilfe ausbaut. Verschiedene französische Bischöfe haben sich bereits kritisch dazu geäußert. Erzbischof Éric de Moulins-Beaufort, Präsident der Französischen Bischofskonferenz (CEF) und Erzbischof von Reims, bezeichnete es als „eine Täuschung, einen Text ‚Gesetz der Brüderlichkeit‘ zu nennen, der [einen Weg] zum assistierten Suizid und zur Sterbehilfe eröffnet“. Denn das, „was angekündigt wird, führt unser Land nicht zu mehr Leben, sondern zum Tod als Lösung für das Leben“. Das berichtete das von der Französischen Bischofskonferenz verantwortete Internetportal „Église catholique en France“.


Auch Matthieu Rougé, Bischof von Nanterre, kritisiert: „wir können nicht von Brüderlichkeit sprechen, wenn wir auf Leiden mit dem Tod reagieren“.

Nach Einschätzung von Vincent Jordy, Erzbischof von Tours und Vizepräsident der CEF, besteht die Gefahr, dass der Gesetzentwurf zur Sterbehilfe die gesamte Gesellschaft und insbesondere die Beziehungen zwischen den Generationen in Frankreich beeinträchtigt.

Mittlerweile hat gemäß offiziellen Angaben die Hälfte jener Patienten, die eigentlich Anspruch auf Palliativversorgung hätten, keinen Zugang dazu. Darüber informiert die Website „Opoka“ an, die von der Polnischen Bischofskonferenz finanziert und verantwortet wird. Bischofskonferenzpräsident Erzbischof de Moulins-Beaufort betont, dass die Franzosen das Lebensende anders wahrnehmen würden, wenn jeder von der gesetzlich garantierten Palliativpflege profitieren könnte. Doch war in den letzten Jahren nichts für den Ausbau getan worden, im Gegenteil, die dafür bereitgestellten Mittel wurden weiter gekürzt. De Moulins-Beaufort betont, dass es beim Sterben in Würde und Menschlichkeit nicht darum geht, den Tod herbeizuführen, sondern um Nähe, Fürsorge und Zuwendung.

Der Bischofskonferenzpräsident appelliert außerdem an die Parlamentarier, sich nicht von Emotionen und der Angst, als Konservative bezeichnet zu werden, hinreißen zu lassen. Den Tod als Lösung anzubieten, sei die falsche Taktik.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lajkonik 12. März 2024 
 

Mit der Wertung der Tötung als Akt der Brüderlichkeit argumentiert Macron nach Art des Satans, der durch solch eine Täuschung die Menschen verführen will, Böses zu tun.


0
 
 UlmerSpatz 12. März 2024 
 

Macron

Von Macron, dem Freimaurer, war auch nichts anderes zu erwarten.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  5. Das Wunder, das Carlo Acutis zum Heiligen macht
  6. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  7. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  8. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  9. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast
  10. Santo subito - Heiligsprechung von "Cyber-Apostel" Carlo Acutis
  11. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  12. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  13. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  14. Niger: Christen fliehen nach Einführung der Scharia
  15. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz