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Erzdiözese Montreal kämpft vor Gericht für Ausnahme vom Euthanasiegesetz13. Februar 2024 in Prolife, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Im Bundesstaat Quebec müssen alle Palliativeinrichtungen auch medizinisch assistierten Selbstmord anbieten. Das verstoße gegen die Religionsfreiheit, argumentiert die Erzdiözese.
Montreal (kath.net/Aleteia/jg)
Christian Lépine, der Erzbischof von Montreal (Kanada), kämpft vor Gericht dafür, dass katholische Einrichtungen, die Kranke und Sterbende betreuen, eine Ausnahmeregelung von den Gesetzen zur Sterbehilfe bekommen.
Die Provinz Quebec, deren Hauptstadt Montreal ist, hat im Dezember ein Gesetz beschlossen, welches alle Palliativeinrichtungen dazu verpflichtet, medizinische Hilfe bei einer Euthanasie zu leisten. Diese ist in ganz Kanada legal. Das Gesetz verstoße gegen die Religionsfreiheit und sollte für verfassungswidrig erklärt werden, heißt es in der Anfechtungsklage, welche die Erzdiözese Montreal eingebracht hat. 
Eine Folge des neuen Gesetzes ist, dass Handlungen, die für uns moralisch nicht akzeptabel sind, in unseren Einrichtungen stattfinden sollen, stellte Erzbischof Lépine in einer Stellungnahme am 6. Februar fest.
Im Mittelpunkt des Falles steht das St. Raphael Pflegeheim in Montreal, ein kirchliches Pflegeheim, in welchem Patienten kostenlose palliative Versorgung erhalten.
Die Zeitung Montreal Gazette berichtet, dass das St. Raphael Pflegeheim ein Abkommen mit der regionalen Gesundheitsbehörde hat. Dieses Abkommen regelt, dass Patienten, die einen assistierten Suizid durchführen wollen, in ein öffentliches Krankenhaus überstellt werden.
Bereits im September 2023 hat das St. Raphael Pflegeheim um eine Ausnahme von dem damals noch nicht in Kraft befindlichen Gesetz angesucht, der aber von der zuständigen Behörde abgelehnt wurde, berichtet die Zeitung.
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Lesermeinungen| | JP2B16 13. Februar 2024 | | | | Auf dem "Stadtberg" Mont Royal steht das eindrucksvolle L'Oratoire Saint Joseph ... ... das weltweit größte Josefheiligtum. Im Westen von Montréal und im Anflug, wenn man auf der richtigen Seite sitzt, wegen seiner imposanten Größe von weither sichtbar! Unbedingt besuchen, wenn die Gelegenheit besteht.
Mögen Saint Joseph und Saint Frère André, der heilige Pförtner im Seminar Notre Dame, segenreich wirken, dass der Erzbischof Lépine vor Gericht den Kampf gewinnen wird.
Hl. Josef, Hl. Bruder Andreas bittet für die Provinz Québec!
Anm.: die Hauptstadt der kanadischen Provinz Québec ist nicht Montréal, sondern Québec City. |  0
| | | | | modernchrist 13. Februar 2024 | | | | Ist doch eigentlich kein Problem in der Durchführung: Wenn es jemandem in so einer Pflegeeinrichtung sehr schlecht geht, dann wird er auch noch für die letzten Tage oder zur Wiederherstellung in eine Klinik gebracht! Will jemand assistierten Suizid, dh. Euthanasiehilfe haben, dann soll er ebenfalls das Heim verlassen und dies anderswo durchführen lassen! So ein Transport ist keine Weltreise. Mord und Selbstmord haben in einer katholischen Einrichtung keinen Platz - und zwar absolut gar keinen! Da ist schon zur emotionalen und religiösen Sicherheit der anderen Heimbewohner nötig. Wer sich diesen Vorschriften nicht unterwerfen will, der kann eben nicht aufgenommen werden. |  0
| | | | | Benno Faessler-Good 13. Februar 2024 | | | | Zum "assistierten Mord verpflichtet"? Dieses Thema gilt auch für Deutschland, Österreich und der Schweiz!
Siehe Link, kürzlich im "Standard":
https://www.derstandard.at/story/3000000205951/pflegeheime-verweigern-bewohnern-assistierten-suizid
"Aktion T4" darf sich nie wiederholen! |  1
| | | | | Chris2 13. Februar 2024 | | | | Trudeaux Kanada ist woke durch und durch. Wenn die Kirche jetzt nicht Widerstand leistet, werden z.B. ihre Krankenhäuser auch vorgeburtliche Kindstötungen bzw. -morde anbieten müssen. Und das ist erst der Anfang: Am Ende wird das Verkündigen der kirchlichen Moral gänzlich verboten werden. So wie in Finnland, wo die ehemalige Innenministerin deswegen zum dritten Mal vor Gericht gezerrt wird. Die Anklage lautet allen Ernstes auf "Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit".
Immerhin sinkt auch der Stern von Trudeaux, wie man neulich las, weil das ganze Land im Sinkflug ist. Aber mit Ideologien* ist eben kein Staat zu machen, wie die abschreckenden Beispiele Deutschlands (alle Ebenen) und Schwedens belegen (das einstige Multikulti-Idyll endete in zig Handgranaten jedes Jahr und etwa 60 No-Go-Areas).
* Trudeau hatte sich öffentlich dafür entschuldigt, dass er sich als Kind als Indianer verkleidet hatte. Kein Scherz. |  1
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