Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  14. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen

16. Jänner 2025 in Prolife, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Derzeit dürfen Organe nur von Toten entnommen werden. Kanadische Ärzte und Ethiker überlegen, Organe von noch lebenden Euthanasiepatienten zu entnehmen und auf diese Weise den Tod herbei zu führen.


Ottawa (kath.net/LifeNews/jg)
Kanadische Ärzte haben vorgeschlagen, das geltende Euthanasiegesetz so zu ändern, dass den noch lebenden Euthanasiewilligen Organe entnommen werden können. Die Personen sollen dabei in Vollnarkose gesetzt werden. Der Tod tritt dann durch die Entnahme der Organe ein. Auf diese Weise könnten die Organe in der besten möglichen Verfassung gewonnen werden, berichtet das Magazin The Federalist.

Für die Verwendung der Organe sei es besser, die betreffende Person nicht zuerst zu töten und dann ihre Organe zu entnehmen, sondern die Organe aus dem noch lebenden Körper zu gewinnen, sagt Rob Sibbald, ein Ethiker am London Health Sciences Center in Ontario.


Kanada hat die Euthanasie 2016 legalisiert. Derzeit dürfen Organe nur von Toten entnommen werden. Diese Regel sei im Bewusstsein der Gesellschaft fest verankert, sagt Sibbald. Er könne sich aber vorstellen, dass es Menschen gibt, die dies nun in Frage stellen.

Er wolle niemand dazu veranlassen, gegen die geltenden Regelungen und bestehenden ethischen Standards zu verstoßen, betont Sibbald. Aber die Frage müsse erlaubt sein, fährt er fort. Angesichts der Entwicklung des Rechts sollte man überlegen, ob rechtliche oder fachliche Standrads jetzt aktualisiert oder neu betrachtet werden sollten.

Es könne der Wunsch mancher Personen, die sich euthanasieren lassen, sein, dass sie so viele Organe wie möglich im bestmöglichen Zustand spenden möchten, heißt es in dem Artikel.

Damit das möglich wird, müsste auch das Euthanasiegesetz geändert werden. Derzeit schreibt es vor, dass sterbewillige Patienten von einer qualifizierten Person eine „Substanz“ erhalten. Nach dieser Definition ist die Entnahme von Organen keine akzeptable Form der Euthanasie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  2. Menschenrecht auf Abtreibung?
  3. Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem
  4. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  5. Kardinal kritisiert Gesetz zu Suizidbeihilfe in der Toskana
  6. Bischof Egan: ‚Großbritannien ist kein christliches Land mehr.‘
  7. Vier ehemalige Premierminister gegen das geplante Euthanasiegesetz in Großbritannien
  8. Niederlande: Euthanasie für 17-Jährige mit Depressionen und Angststörungen
  9. Britischer Priester und Arzt warnt vor Öffnung der Kirche für Euthanasie
  10. Assistierter Selbstmord ist in Kanada mittlerweile Routine







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  6. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  10. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  11. Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern
  12. Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
  13. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  14. „Wenn Klatsch und Tratsch Wasser wären, würden wir darin ertrinken“
  15. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz