Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen

16. Jänner 2025 in Prolife, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Derzeit dürfen Organe nur von Toten entnommen werden. Kanadische Ärzte und Ethiker überlegen, Organe von noch lebenden Euthanasiepatienten zu entnehmen und auf diese Weise den Tod herbei zu führen.


Ottawa (kath.net/LifeNews/jg)
Kanadische Ärzte haben vorgeschlagen, das geltende Euthanasiegesetz so zu ändern, dass den noch lebenden Euthanasiewilligen Organe entnommen werden können. Die Personen sollen dabei in Vollnarkose gesetzt werden. Der Tod tritt dann durch die Entnahme der Organe ein. Auf diese Weise könnten die Organe in der besten möglichen Verfassung gewonnen werden, berichtet das Magazin The Federalist.

Für die Verwendung der Organe sei es besser, die betreffende Person nicht zuerst zu töten und dann ihre Organe zu entnehmen, sondern die Organe aus dem noch lebenden Körper zu gewinnen, sagt Rob Sibbald, ein Ethiker am London Health Sciences Center in Ontario.


Kanada hat die Euthanasie 2016 legalisiert. Derzeit dürfen Organe nur von Toten entnommen werden. Diese Regel sei im Bewusstsein der Gesellschaft fest verankert, sagt Sibbald. Er könne sich aber vorstellen, dass es Menschen gibt, die dies nun in Frage stellen.

Er wolle niemand dazu veranlassen, gegen die geltenden Regelungen und bestehenden ethischen Standards zu verstoßen, betont Sibbald. Aber die Frage müsse erlaubt sein, fährt er fort. Angesichts der Entwicklung des Rechts sollte man überlegen, ob rechtliche oder fachliche Standrads jetzt aktualisiert oder neu betrachtet werden sollten.

Es könne der Wunsch mancher Personen, die sich euthanasieren lassen, sein, dass sie so viele Organe wie möglich im bestmöglichen Zustand spenden möchten, heißt es in dem Artikel.

Damit das möglich wird, müsste auch das Euthanasiegesetz geändert werden. Derzeit schreibt es vor, dass sterbewillige Patienten von einer qualifizierten Person eine „Substanz“ erhalten. Nach dieser Definition ist die Entnahme von Organen keine akzeptable Form der Euthanasie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  2. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  3. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  7. Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid
  8. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  9. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  10. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz